Office 365 Pro Plus

Hervorgehoben

office-beitragsbildNach einem erfolgreichen Pilotversuch mit Office 365 können alle Studierenden und Mitarbeitenden der ZHAW ab Montag, 12. September 2016 kostenlos das Office 365 Pro Plus beziehen und auf bis zu 5 privaten Geräten installieren. Informationen und Anleitungen zur Installation finden Sie ab 12.09.2016 auf dem Intranet.

Office-Suite für PC, Mac, Tablet und Smartphone

Mit Office 365 erhalten Sie:

Auf Ihrem Windows Notebook können Sie zurzeit alternativ auch Office Professional 2016 installieren, die beiden Produkte sind kompatibel. Microsoft Office Professional 2016 kann auf Wunsch in der Startwoche im Modul „Computer einrichten“ kostenlos bezogen werden. Visio und MS Project laufen nur auf Windows und müssen separat installiert werden. Den Link für den Download dieser zwei Programme finden Sie im Intranet.

Gemeinsam an Dokumenten arbeiten

Mit Office 365 Pro Plus erhalten Sie 1 TB persönlichen Online-Speicher auf OneDrive for Business. Sie loggen sich mit der ZHAW E-Mail und Passwort bei diesem Cloud-Dienst von Microsoft an. Mit OneDrive for Business können Sie Ihre digitalen Unterlagen während des ganzen Studiums in der Cloud speichern, ohne kostenpflichtigen Speicherplatz kaufen zu müssen. Sind die Dateien online auf OneDrive for Business gespeichert können Sie Dokumente innerhalb und ausserhalb der ZHAW mit anderen Personen teilen und online gemeinsam an Dokumente arbeiten. Damit entfallen die lästigen E-Mails und das Hochladen und Zusammenfügen verschiedener Versionen bei Gruppenarbeiten. Wenn Sie in Skype eingeloggt sind können Sie zusätzlich während der Bearbeitung mit Ihren TeamkollegInnen direkt in Office Online chatten.

PDF in Word bearbeiten

Auf Windows können Sie PDFs wie z.B. Arbeitsblätter mit Microsoft Word öffnen. Word konvertiert das PDF-Dokument dabei in ein Office Dokument und Sie können die Text darin wie in einem Word bearbeiten. Das Dokument wird anschliessend als .docx gespeichert. Das funktioniert in der Regel gut, ausser wenn das Dokument viele Tabellen enthält oder es sich um eine grafisch aufwändig gestaltete Broschüre handelt.

Microsoft Tutorial: PDF in Word bearbeiten

Screenshot (89)

PDFs können auf Windows mit Word geöffnet und so in ein editierbares Office-Dokument konvertiert werden.

Handschriftliche Notizen in Office Programmen

Auf Geräten mit Touchscreen können Sie in allen oben erwähnten Office-Programmen über das Menü Stifte handschriftliche Notizen erfassen. Die Stiftfunktion ist in älteren Formaten wie z.B bei Word .doc (statt .docx) nicht verfügbar.

Zeichnen und Freihandkommentare in Office 2016

Screenshot (87)

Beispiel handschriftlicher Notizen in einer Word-Datei.

Datenschutz

Die Vereinigung der kantonalen Datenschutzbeauftragen (Privatim) und der Eidgenössischen Datenschutz-und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) haben in Zusammenarbeit mit SWITCH, die Datenschutzbestimmungen des Campus and School Agreement (CASA) für die Hochschulen geprüft und angepasst.

Es gilt dadurch, im Gegensatz zu Office 365 Angeboten für Privatpersonen, ein datenschutzkonformer Rahmen beim Einsatz von Microsoft Office 365 Education durch Bildungsinstitutionen:

  • Es gilt Schweizerisches Recht.
  • Der Gerichtsstand ist Zürich.
  • Dies unabhängig von den allen anderen Datenschutzvereinbarungen.
  • Standort der Datenhaltung ist die Europäische Union.
  • Es besteht eine Informationspflicht gegenüber Behördenanfragen.
  • Microsoft verarbeitet und nutzt Kundendaten nur für die Erbringung der vereinbarten Onlinedienste, jedoch nicht für Werbung oder ähnliche Dienste.

Es bestehen weiterhin Risiken bei Nutzung von Cloud Computing, daher möchten wir Sie unter Berücksichtigung der Reglemente auf folgendes hinweisen:
Besonders schützenswerte Personendaten (z.B. Gesundheitsdaten, Arztzeugnisse, Noten von Studierenden) und sensitive Daten, welche besonderen Geheimhaltungspflichten unterliegen (z.B. Forschungsdaten, die einer Geheimhaltungsvereinbarung der ZHAW unterliegen) dürfen nicht in Microsoft Office 365 genutzt werden.

Weitere Informationen

Erste Schritte mit dem iPad

Präsentation von der Einführung am Freitag, 12. September 2014

App Empfehlungen für das papierlose Studium

Office

Seit iOS7 sind die iWorks Apps Pages, Numbers und Keynote kostenlos. Bei den drei Apps hat sich im letzten Jahr einiges getan und sie sind mittlerweile eine gute Alternative zu Word, Excel und PowerPoint, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat. Die Kompatibilität mit Office Dokumenten wurde ebenfalls verbessert.
Bei einigen Studierenden scheint im App Store immer noch CHF 10.- pro App angezeigt zu werden, sollte das bei Ihnen auch der Fall sein, versuchen Sie es bitte mit der folgenden Anleitung: http://www.igadget-news.de/Anleitungen/Anleitungen/nicht-immer-kostenlos-pages-numbers-keynote-iphoto-imovie.html

Wer lieber die original Office Apps verwenden will, der kann Word, Excel und PowerPoint für iPad kostenlos aus dem Apple Store laden. Allerdings kann man mit den kostenlosen Apps nur Dokumente ansehen, sie aber nicht bearbeiten. Für die Bearbeitung benötigt man ein Office 365 Abonnement, diese gibt es z.B. bei www.studyhouse.ch für CHF 78.- (Office 365 University für 4 Jahre auf 2 Geräte).
Die Microsoft Apps haben einen grossen Nachteil: Sie lassen sich nur mit OneDrive von Microsoft nutzen, man kann keine anderen Cloud-Dienste wie SWITCHDrive, Dropbox oder Google Drive verbinden.

Arbeiten mit PDFs

Das Erfassen von Notizen in PDFs spielt eine zentrale Rolle im Studium. Hierfür empfehlen wir folgende Apps:

Adobe Reader ist eine kostenlose App mit einfachen Markierungs- und Notizfunktionen für die Bearbeitung von PDF.  Zur Verfügung stehen z.B. Highlight, Unterstreichen und Kommentar. Eine Verbindung zu Cloud Diensten ist damit leider nicht möglich, ausser man nutzt den Dateispeicher auf acrobat.com, den wir aber nicht getestet haben.

iBooks ist Apples eigener eBook Reader, damit können nebst PDFs auch dynamische EPUB e-Books und Apple iBooks gelesen werden. Die Software ist sehr benutzerfreundlich und bietet einfache Markierungs- und  Notizfunktionen. Allerdings fehlt aber auch hier die Möglichkeit, die Dateien mit einem externen Cloud-Speicher wie z.B. SWITCHdrive zu synchronisieren. Es ist nur eine Verbindung mit iCloud möglich.

Good Reader bietet aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Die App lässt sich nebst allen gängigen Cloud-Diensten auch mit SWITCHdrive und der ZHAW Datenablage verbinden. GoodReader bietet umfangreiche Bearbeitungsfunktionen, unter anderem auch die Möglichkeit, handschriftliche Notizen zu erfassen. Allerdings kann man keine Bilder in die PDFs einfügen, was z.B. bei einem Laborprotokoll nützlich sein könnte. Die bearbeiteten Dokumente und/oder Notizen kann man sich per Mail zusenden, sie in einer anderen App öffnen oder sie auf einen Cloud-Dienst hochladen.

PDF Expert ist einige der wenigen Apps, die es mit GoodReader aufnehmen kann. Die App ist teurer, bietet dafür aber eine sehr benutzerfreundliche Oberfläche, einen sehr komfortablen Bearbeitungsmodus und die Möglichkeit, Bilder in das PDF einzufügen. Zudem kann man Daten mit allen gängigen Cloud-Diensten sowie mit SWITCH Drive (WebDav) und der ZHAW Datenablage (SMB) austauschen. Die App eignet sich insbesondere auch für das Ausfüllen und Unterschreiben von Formularen.

Handschriftliche Notizen erfassen

Nicht immer schreibt man in ein bereits bestehendes Dokument. Wer eigene Notizen erstellen möchte kann aus zahlreichen Apps auswählen, wir empfehlen:

Penultimate ist eine kostenlose App von Evernote. Man kann damit einfache, handschriftliche Notizen erstellen und sie in Evernote ablegen oder auf der Dropbox synchronisieren.

Notability bietet alle nötigen Basisfunktionen wie Stift, Marker, Radiergummi und Texteingabe via Tastatur. Man kann Fotos, Grafiken und Ausschnitte aus Webseiten einfügen und PDFs importieren. Neu gibt es Notability auch für den Mac. Es eignet sich daher gut für Nutzer, die mit einem Mac und iPad arbeiten. Als einzige Notiz-App bietet Notability zudem WebDAV Unterstützung, mit der man SWITCHdrive verbinden kann.

UPAD bietet für den Preis beinahe so viele Funktionen wie NotesPlus. Notes Plus bieten jedoch einen Stylus-Modus, bei dem man die Handfläche während des Schreibens auf den Bildschirm legen kann. Das funktioniert auch bei Penultimate recht gut, bei UPAD ist das hingegen etwas weniger gut gelöst. Es gibt zwar einen virtuellen Handschutz, den man von unten in den Bildschirm ziehen kann, der Stylus-Modus ist aber definitiv komfortabler. Notes Plus gibt es übrigens zum Testen auch als kostenlose Light Version Incredible ohne Dateiverwaltung.

Alle vier Apps haben eine schöne Schriftdarstellung und verschiedene Papiervorlagen. Notability, UPAD und Notes Plus bieten einen Zoom-Modus für komfortableres, platzsparendes Schreiben. Der Zoom-Modus ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr praktisch, wenn man viel von Hand schreibt. Bei Notability und Notes Plus aktiviert sich der Zoom-Modus automatisch, wenn man mit dem Stift etwas länger auf den Bildschirm drück.

Im Gegensatz zu Penultimate kann man in Notability, UPAD und Notes Plus nebst Bildern auch PDFs importieren und mit handschriftlichen Notizen versehen. UPAD bietet nebst dem Export auf gängige Cloud-Dienste als einzige App auch ein Backup via iTunes.

Dateien und Notizen verwalten

Wer mit einem iPad arbeitet muss sich von der klassischen Dateiverwaltung, wie wir sie von Windows kennen, verabschieden. Auf dem iPad sind die Dateien in den einzelnen Apps gespeichert. Viele Apps arbeiten mit Cloud Diensten zusammen; damit werden die lokalen Daten laufend in der Cloud gespeichert und auf verschiedenen Endgeräten synchronisiert. Solche kostenlose Cloud Dienste für Studierende sind z.B.:

  • Empfehlung: SWITCH Drive, 25 GB kostenlos, akademischer Cloud Dienst
  • Google Drive, 15 GB
  • Dropbox, 2 GB (500 MB für jede Empfehlung)
  • iCloud, 5 GB (Musik, Apps, TV Sendungen, Bücher und Fotos werden nicht mitgezählt), hier folgt mit iOS8 bald iCloud Drive

Für die Verwaltung von Dateien und Notizen empfehlen wir:

Mit dem FileExplorer kann man auf die Pool Laufwerke und das persönliche Laufwerk U der ZHAW zugreifen. Von vielen Apps aus kann man zudem Dokumente im FileExplorer öffnen und sie so auf die ZHAW Datenablage kopieren bzw. hochladen. Ein Laufwerk kann  kostenlos verbunden werden.

Evernote ist eine Webplattform für das Sammeln, Ordnen und Finden von Notizen. Notizen können allerdings nur über die Tastatur erfasst werden. Handschriftliche Notizen können z.B. via Note Plus nach Evernote exportiert werden. Zudem kann man Inhalte jeglicher Art an die persönliche Evernote Adresse senden, daraus wird dann automatisch eine Notiz erstellt.
Evernote gibt es auch für Notebooks (Windows und OS) sowie für Smartphones aller Art. Damit können die Studierenden ihre Dokumente jederzeit synchronisieren, egal auf welchem Gerät sie gerade arbeiten.

Weitere nützliche Apps

 

Surface Pro oder iPad – eine Frage der Gewohnheit?

Im Rahmen der Evaluation des papierlosen Studiums interessiert uns auch, was die Studierenden dazu bewogen hat, sich für ein iPad oder ein Surface Pro zu entscheiden. Die Studierenden der Biotechnologieklasse BT12 hatten zu Beginn des Projektes im Sommer 2013 die Wahl zwischen den zwei Gerätetypen. 17 von ihnen haben sich für ein iPad, 16 für das Surface Pro entschieden.

Wahl des Tablets

Bei der Wahl des Gerätetyps scheint mitunter die Vertrautheit mit einem bestimmten Gerätetyp oder einem Betriebssystem eine Rolle zu spielen. Die Entscheidungen wurden teilweise aber auch auf Grund formaler Leistungsmerkmale getroffen. Allgemein entsteht der Eindruck, dass die Wahl auf Grund persönlicher Vorlieben und Gewohnheiten getroffen wird, als auf Grund von Anforderungen, die sich aus dem Studium heraus ergeben. Die Wahlmöglichkeit hat sicher zu der hohen Akzeptanz des Projektes beigetragen.

Vor- und Nachteile der Gerätetypen

Die Vorteile und Nachteile der Geräte wurden in den Interviews intensiv diskutiert, waren aber bisher auch schon bekannt:

  • iPad: Lange Akkulaufzeit, sensibler Touchscreen, kein Flash, keinen USB-Anschluss
  • Surface Pro: Office-Kompatibilität, zu kurze Akkulaufzeit

Einarbeitungszeit

Interessant ist, dass die Einarbeitung mit dem Surface Pro deutlich mühevoller gewesen zu sein scheint. Das überrascht, da man annehmen könnte, dass die Einarbeitung in ein neues Betriebssystem wie iOS mühevoller ist als die Umstellung auf eine neue Windows-Version. Die längere Einarbeitungszeit mit dem Surface Pro könnte allerdings mit den technischen Problemen, die zu Anfang bestanden, zusammenhängen.

Der Vorschlag einer Studentin ist deshalb auch: „2-3 Wochen nach Einführung der Tablets jemand in den Unterricht kommen lassen für technische Probleme. Bei technischem Support muss man über den Servicedesk ein Ticket lösen. Das ist mühsam. Oft haben mehrere die gleichen Probleme. So kämen die Probleme auch bei der IT an.“

Für eine Ausweitung des Projektes erscheint es ratsam eine Eingewöhnungszeit von 4-6 Wochen anzunehmen.

Detailliertere Ergebnisse aus Online-Befragung erhofft

Diese Woche ist die erste Online-Befragung der Tabletklasse und der Kontrollklasse gestartet. Darin möchten wir unter anderem auch noch etwas detaillierter erfahren, nach welchen Kriterien sie ihr Gerät ausgewählt haben.

Office und Windows: Ein unschlagbares Team?

In Schweizer Schulen sind Apple Geräte weit verbreitet, nicht zuletzt wegen Apple’s Bildungsinitiative. Könnte es sein, dass zukünftige Generationen von Studierenden vermehrt mit Mac, iPad und iPhone vertraut sind und sich entsprechend eher für ein Apple Gerät entscheiden werden? Andererseits hat Windows an der Hochschule bereits lange Tradition und für gewissen wissenschaftliche Anwendungen durchaus seine Berechtigung. Die ZHAW Life Sciences und Facility Management hat beispielsweise ein Windows Notebook Obligatorium für alle Studierenden. Grund hierfür ist unter anderem auch der Informatikunterricht, wo die Office Produktpalette unterrichtet wird.

Bei Bring Your Own Device wird es jedoch immer wahrscheinlicher, dass Studierende der Einfachheit halber mit Tools arbeiten, die auf allen Geräten verfügbar sind und über die Cloud synchronisiert werden, z.B. Google Docs, Dropbox usw. Das ist eine Entwicklung, die an Hochschulen aus Datenschutzgründen nicht gerne gesehen wird, die sich aber wohl kaum verhindern lässt. Neue Medien und Technologien verändern das Hochschulumfeld und wir müssen uns überlegen, in wie weit wir uns an diese neuen Herausforderungen anpassen wollen und können.

Tablets als Alleskönner…

Wenn man bedenkt, dass es weit mehr iPads und Android Tablets als Windows Tablets auf dem Markt gibt, drängt sich etwas die Frage auf, welche Zukunft die Windows Tablets haben. Werden die Tablet-Hersteller in Zukunft eher auf Android oder Windows setzen?

Infografik: Android ist das neue Windows | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Man kann es auch andersherum betrachten und sich fragen: Welche Zukunft haben Tablets für das produktive Arbeiten?
Will der Nutzer ein Gerät, das Tablet/Notebook/PC vereint? Oder wird er für jede Anwendung ein dafür ausgerichtetes, spezifisches Gerät nutzen?Es drängen immer mehr Hybridmodelle auf dem Markt, die Tablet und Notebook in einem vereinen sollen. Das Surface Pro geht auch bereits in diese Richtung, hat diese Symbiose meiner Meinung nach aber noch nicht so ganz überzeugend geschafft. Wir dürfen gespannt sein, wie sich der Markt in diesem Bereich entwickeln wird.

Eine Komponente, die wir bis jetzt kaum berücksichtigt haben ist Android. Dabei sind Android Geräte statistisch gesehen auf dem Vormarsch und wir werden langfristig wohl kaum darum herum kommen, auch Android Geräte in die Hochschulumgebung einzubinden. Zumal die Android Tablets bedeutend günstiger sind als iPads und Microsoft Tablets. Leider sind Android Geräte bei unseren ICT-Experten nicht gerne gesehen, da sie offenbar ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Aber auch die Technik macht Fortschritte und ich bin zuversichtlich, dass es für diese Herausforderungen in Zukunft, z.B. im Rahmen von Mobile Device Management, eine Lösung geben wird.

Microsoft Office für das iPad

Heute gibt es passend zum schönen Wetter und dem bevorstehenden Wochenende gute News!

Microsoft hat wie erwartet am 27. März 2014 in San Francisco das Office fürs iPad vorgestellt.

Die Apps sind bereits im Apple App Store verfügbar:

Office 365 Abonnement benötigt
Die Microsoft Office Apps sind kostenlos, haben allerdings einen Hacken: Mit der kostenlosen Version kann man nur Office Dokumente lesen. Zum Erstellen und Bearbeiten ist ein Office 365-Abonnement erforderlich.

Ein 4-Jahres-Abonnement Office 365 University für Studierende kostet zurzeit CHF 99.95, also monatlich CHF 2.08.

Unsere ICT-Abteilung arbeitet an den nötigen Abklärungen für die Verwendung von Office 365 an der ZHAW. Wir werden Sie diesbezüglich auf dem Laufenden halten!

Starter Kit – Apps für das iPad

Wir stecken zurzeit mitten in den Vorbereitungen für die Einführungsveranstaltungen zum iPad und dem Surface Pro.

Anders als beim Surface Pro, welches mit bereits bekannter Software ausgeliefert wird, stehen wir beim iPad vor der Herausforderung, eine Auswahl von Apps für das papierlose Arbeiten zusammenzustellen, die wir den Studierenden und Dozierenden bei der Einführungsveranstaltung empfehlen können. Sicher werden Sie im Laufe des Projektes eigene Apps entdecken und nutzen, aber wir möchten Ihnen für den Start einen „Starter-Kit“ mit auf dem Weg geben. Deshalb hier schon mal eine Auswahl einiger nützlicher Apps.

Office

Bei Office stellt sich gleich zu Beginn die Frage, ob man lieber mit Apples hauseigenen Produkten Pages, Keynote und Numbers arbeitet oder ob man eine Office ähnliche App für das Arbeiten mit Word, PowerPoint und Excel bevorzugt. Die Apple Apps bieten aktuell die meisten Funktionalitäten und sind perfekt auf das iPad abgestimmt. Wer also gerne mit Apple Software arbeitet, kommt mit diesem Apps sicherlich gut klar:

Wer lieber Office ähnliche Apps bevorzugt, dem empfehlen wir eine der folgenden Apps:

Die Konvertierung ist bei beiden Apps recht gut und Dokumente, die auf dem iPad erstellt werden, können danach meist problemlos auf einem Windows Gerät weiterbearbeitet werden – oder umgekehrt. Office² HD kann Word, Excel und PowerPoint von 1997 – 2013 darstellen, während Quickoffice aktuell nur 1997 – 2010 unterstützt.

Bei Word schneidet Office² HD etwas besser ab als Quickoffice, da man in Office² HD Bilder, Tabellen oder Formen einfügen kann. Auch bietet es mehr Formatierungsmöglichkeiten und einen etwas umfangreicheren Korrekturmodus. Ein weiterer praktischer Vorteil von Office² HD ist die Möglichkeit, Dokumente direkt als PDF zu speichern. Korrektur: Auch Quickoffice kann Dokumente direkt als PDF speichern. Quickoffice lässt sich zudem direkt mit Evernote verbinden, was gerade für die Studierenden von Vorteil sein könnte.

Bei Excel schneiden beide Apps nicht sehr gut ab. Office² HD ist etwas besser als Quickoffice, da man wenigstens relativ einfach eine Summe bilden kann, das Zellenformat anpassen und die Zelleninhalte sortieren kann. Formeln kann man zwar bei beiden Apps eingeben, wirklich benutzerfreundlich ist die Arbeit mit Excel aber bei beiden Apps nicht.

Für PowerPoint eigenen sich beide Apps. Wobei hier bei beiden Apps auffällt, dass Links in Präsentationen nicht funktionieren, das geht nur mit Pages. In die Präsentation reinschreiben kann man bei allen Apps nicht.

Arbeiten mit PDFs

Das Erfassen von Notizen in PDFs spielt eine zentrale Rolle im Studium. Hierfür empfehlen wir folgende Apps:

GoodReader ist eine der bekanntesten Apps für das Arbeiten mit PDFs. Die App lässt sich als einzige direkt mit der ZHAW Datenablage verbinden, was äusserst nützlich ist. Notizen kann man sowohl von Hand als auch über die Tastatur erfassen. Die Bearbeitungsfunktionen sind praktisch auf der rechten Seite über eine Toolbar zugänglich und sehr vielseitig. Die bearbeiteten Dokumente und/oder Notizen kann man sich per Mail zusenden oder die Dokumente zwischen den Geräten über das lokale WiFi Netzwerk austauschen.

Der ezPDF Reader eignet sich vor allem für Nutzer, die mit multimedialen oder interaktiven PDFs arbeiten möchten. Er ist einer der wenigen PDF Reader, der Audio und Videodateien abspielen kann und in den man Fotos ins PDF einfügen kann – das könnte z.B. beim Erstellen eines Laborprotokolls nützlich sein. Ein Nachteil im alltäglichen Einsatz ist, dass man PDFs, die man aus einem E-Mail öffnet nicht direkt bearbeiten kann, man muss sie zuerst in einen Ordner abspeichern.

iBooks ist Apples eigener eBook Reader, damit können nebst PDFs auch dynamische EPUB e-Books und Apple iBooks gelesen werden. Die Software ist sehr benutzerfreundlich und bietet einfache Markierungs- und  Notizfunktionen. Wer es gerne einfach hat und keinen Zugriff auf die ZHAW Datenablage oder sonstige Cloud Dienste braucht, ist mit iBooks gut bedient.

Handschriftliche Notizen erfassen

Nicht immer schreibt man in ein bereits bestehendes Dokument. Wer eigene Notizen erstellen möchte kann aus zahlreichen Apps auswählen, wir empfehlen:

Notability hat einen verstellbaren Bildschirmschutz, damit man die Hand beim Schreiben auf das iPad ablegen kann. Notizen können von Hand erfasst und farbig markiert werden. Bei Bedarf kann man den Text auch über die Tastatur eintippen oder für eine kleinere Handschrift in den Zoom Modus wechseln. Papierdokumente können direkt aus der App heraus fotografiert, eingefügt und mit Notizen versehen werden. Ebenso können Fotos, Zeichnungen und Webseiten (inkl. Link) sowie Haftnotizen (Post-It) eingefügt und mit Notizen versehen werden. Die Notizen können in Ordnern verwaltet und als PDF oder RTF (falls per Tastatur eingegeben) per E-Mail versendet oder auf einem Cloud Dienst gespeichert werden.

Notes Plus ist etwas teurer, hat dafür eine etwas schönere Schriftdarstellung als Notability. Die Funktionen sind ähnlich. Man kann auch hier Fotos oder Ausschnitte von Webseiten einfügen und sie mit Notizen versehen. Die App bietet ebenfalls einen Bildschirmschutz und einen Zoom Modus, bei dem man etwas rein zoomt und in Ruhe schreiben kann Der Zoom-Modus ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr praktisch, wenn man viel von Hand schreibt.
Für CHF 3.- kann man bei Notes Plus zusätzlich eine Handschrifterkennung erwerben, diese funktioniert recht gut, fragt sich jedoch, ob man das wirklich braucht. Die Dokumente können als PDF oder PNG exportiert und entweder per E-Mail versendet oder auf Evernote bzw. Cloud Diensten gespeichert werden.

Dateien und Notizen verwalten

Wer mit einem iPad arbeitet muss sich von der klassischen Dateiverwaltung, wie wir sie von Windows kennen, verabschieden. Auf dem iPad sind die Dateien in den einzelnen Apps gespeichert. Viele Apps arbeiten mit Cloud Diensten zusammen; damit werden die lokalen Daten laufend in der Cloud gespeichert und auf verschiedenen Endgeräten synchronisiert. Solche kostenlose Cloud Dienste für Studierende sind z.B.:

  • Google Drive, 15 GB
  • Dropbox, 2 GB (500 MB für jede Empfehlung)
  • iCloud, 5 GB (Musik, Apps, TV Sendungen, Bücher und Fotos werden nicht mitgezählt)
  • Wuala, 5 GB (1 GB für jede Empfehlung)

Wir stehen hier etwas vor einem Dilemma: Die Cloud Dienste sind nicht in der Schweiz gehostet und stehen wegen Problemen beim Datenschutz und der Datensicherheit immer mal wieder in den Schlagzeilen. Andererseits müssen die Studierenden sicherstellen, dass ihre Dokumente nicht verloren gehen, falls die App gelöscht oder das Gerät gestohlen wird. Unsere ICT rät davon ab, die Cloud Dienste zu nutzen. Die Studierenden müssen für sich selbst entscheiden, ob sie diese kostenlosen Dienste nutzen möchten.

Die Dozierenden hingegen werden gebeten, mit der ZHAW Datenablage zu arbeiten. Dasselbe gilt für die Studierenden, wenn sie im Rahmen von Projektarbeiten mit vertraulichen Daten zu tun haben.

Für die Verwaltung von Dateien und Notizen empfehlen wir:

Mit dem FileBrowser  und dem FileExplorer kann man auf die Pool Laufwerke und das persönliche Laufwerk U der ZHAW zugreifen. Von vielen Apps aus kann man zudem Dokumente im FileBrowser oder im FileExplorer öffnen und sie so auf die ZHAW Datenablage kopieren bzw. hochladen. Der FileExplorer hat in meinen Tests etwas besser abgeschnitten als der FileBrowser, da der Upload von Dateien auf die ZHAW Datenablage zuverlässiger funktioniert. Ein Laufwerk kann zudem kostenlos verbunden werden.

Evernote ist eine Webplattform für das Sammeln, Ordnen und Finden von Notizen. Notizen können allerdings nur über die Tastatur erfasst werden. Handschriftliche Notizen können via Note Plus und Office Dokumente via QuickOffice nach Evernote exportiert werden. Zudem kann man Inhalte jeglicher Art an die persönliche Evernote Adresse senden, daraus wird dann automatisch eine Notiz erstellt.
Evernote gibt es auch für Notebooks (Windows und OS) sowie für Smartphones aller Art. Damit können die Studierenden ihre Dokumente jederzeit synchronisieren, egal auf welchem Gerät sie gerade arbeiten.

Mahara ist die E-Portfolio Plattform der ZHAW. Alle Studierenden und Dozierenden haben mit dem ZHAW Login Zugriff darauf und können dort ihre eigenen Seiten, Notiz und Dokumentensammlungen ablegen. Dokumente können auch freigegeben, in Gruppen bearbeitet und verwaltet werden. Gerade bei Open Book Prüfungen könnte sich Mahara als gute Lösung herausstellen, da wir den Zugriff auf dieses interne Tool bei Prüfungen freischalten könnten. Der direkte Zugriff auf Mahara aus den Apps heraus ist aktuell jedoch noch nicht möglich.

Weitere nützliche Apps