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Schlussevaluation papierloses Studium: Geräte

Mit dem Wechsel auf Bring Your Own Device und der Einführung des papierlosen Studiums am Institut für Facility Management und dem Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen im Herbstsemester 2016 neigt sich das Pilotprojekt zum papierlosen Studium dem Ende zu.

Wir haben dies zum Anlass genommen, das Projekt nochmals grossflächig zu evaluieren. In Unterschied zur Evaluation im 2014, wo wir versucht haben, die Unterschiede zwischen papierlos und papierbasiert aufzuzeigen, handelt es sich diesmal um eine Evaluation, welche einen Gesamteindruck vermitteln soll. Wir haben sowohl die Zufriedenheit, wie auch technische und didaktische Aspekte evaluiert.

An der Umfrage haben 74% der total 169 Studierenden des Bachelorstudiengangs in Biotechnologie teilgenommen. Am besten vertreten ist der jüngste Studienjahrgang BT15. Die Geräte (iPad und Dell) sind ungefähr gleichmässig verteilt, hinzu kamen einige wenige Nutzer mit dem Microsoft Surface Pro und privaten Tablets, die wir in der Auswertung jeweils unter „Anderes“ zusammen gefasst haben.

Zufriedenheit und Anwendbarkeit

Die Studierenden konnten trotz technischer Probleme relativ oft papierlos arbeiten. Die Unterschiede zwischen den iPad NutzerInnen und den Dell NutzerInnen sind hier überraschend klein ausgefallen.

Die Kommentare zeigen, dass sich das papierlose Studium nicht für alle Fächer gleich gut eignet:

Für Berechnungen verwende ich immer Papier, das Tablet ist zu umständlich dafür.

In Praktika ist es immer noch besser, mit Papier zu arbeiten. Beim Tablet besteht die Gefahr, es mit Chemikalien oder Zellen zu kontaminieren.

Etwas anders sieht das Bild bei der Frage aus, wie gut sie die Unterlagen auf dem Tablet bearbeiten konnten. Obwohl die Mehrheit der NutzerInnen die Unterlagen relativ gut bearbeiten konnte, zeigt sich eine Diskrepanz zwischen den 41% der iPad NutzerInnen, die angaben, dass sie die Unterlagen auf dem Tablet sehr gut bearbeiten konnten und den 33% der Dell NutzerInnen, welche dies nur teilweise gut konnten.

BearbeitenErfreulich ist, dass 76% der befragten Studierenden die Idee des papierlosen Studiums gut bis sehr gut finden.

Durch Paperless habe ich immer alles dabei und kann überall auf meine Daten zugreifen ohne Schleppen von Unmengen an Ordnern und Büchern.
+ viel Übersichtlicher
+ effizienter

Definitiv sehr viel Angenehmer als 2-4 Bundesordner den ganzen Tag mitzuschleppen. Jedoch nur sofern das Gerät auch funktioniert.

Eine Diskrepanz zweigt sich bei dieser Frage allerdings zwischen iPad und Dell NutzeInnen: 27% der Dell NutzerInnen stehen dem papierlosen Studium skeptisch gegenüber, während es bei den iPad NutzerInnen nur 6% sind.

Idee nach GerätNicht überraschend äusserten sich die Dell NutzerInnen dann auch bedeutend kritischer zur Frage, ob sie das papierlose Studium gegenüber der Variante mit ausgedruckten Skripten bevorzugen. Hier werden die Folgen der technischen Probleme mit den Dell Venue 11 Pro sichtbar. Obwohl die Mehrheit der Studierenden (76%) die Idee des papierlosen Studiums unterstützt und gesamthaft 59% die papierlose Variante favorisieren, bevorzugen nur 23% der Dell NutzerInnen die papierlose Variante. Die übrigen 74% der Dell NutzerInnen stehen dem papierlosen Studium skeptisch gegenüber und äusserten sich auch entsprechend kritisch zum Gerät.

Definitiv, vorausgesetzt es ist ein leistungsstarkes Gerät.Das Prinzip ist sehr gut, nur sollte ein funktionierendes Tablet vorhanden sein.

Hat viele Vorteile, da auch nicht so viel Papierkram herumgeschleppt werden muss. Bei Problemen ist es allerdings umständlich.

Die Unterschiede zu den iPad NutzerInnen sind frappant; hier bevorzugen 71% die papierlose Variante.

Bei den Kommentaren der iPad NutzerInnen zeigt sich, wie wichtig didaktische Aspekte für den langfristigen Erfolg des papierlosen Studiums sind:

Einige Dozenten müssen Ihren Unterricht noch besser auf das papierlose Studium abstimmen.

Einige wenige Kommentare deuten sowohl beim den Dell als auch bei den iPad NutzerInnen auf eine generelle, negative Einstellung gegenüber dem Lernen mit digitalen Hilfsmitteln hin:

Tablets ersetzen Papier leider nicht, generell lernt man Sachen besser, wenn sie fass und greifbar sind. So kann man noch so fest auf papierlos umsteigen wollen, der Grund neben den technischen Problemen wieso es nicht funktioniert, ist dass es digital ist.

Zum Lernen ist das Tablet weniger geeignet. Da bevorzuge ich Gedrucktes. Dies wegen den Augen und man ist schneller müde bzw. kann sich nicht mehr gut konzentrieren.

BYOD Geräte schneiden gut ab

Beachtenswert ist die hohe Zufriedenheit der 9 Studierenden, die mit einem anderen Gerät (Microsoft Surface Pro oder anderes, selbst gekauftes Gerät) arbeiteten. Diese stimmten der papierlosen Variante zu 66% zu. Dies weist darauf hin, dass das Betriebssystem nicht die Ursache der tiefen Zufriedenheit bei den Dell NutzerInnen ist, sondern vielmehr die technischen Probleme mit dem Dell Venue 11 Pro. Ausserdem bestätigen Aussagen, wie die unten stehenden, unsere Entscheidung, auf Bring Your Own Device zu wechseln:

Letztes Semester hatte ich ein Dell Tablet, mit dem ich sehr unzufrieden war (Handhabung, Probleme mit dem WLAN usw.) Seit diesem Semester benutze ich mein eigenes Microsoft Surface Pro 3 und seitdem bin ich absolut begeistert vom papierlosem Studium.

Mein Lenovo-Yoga-Modell eignet sich um Welten besser als das Dell-Tablet.

OpenBook Prüfungen mit Zusammenfassungen

Anlass zu Kommentaren gab die Thematik der OpenBook Prüfungen, welche wir in einem der nächsten Beträge noch genauer anschauen werden. Wenn das Studium papierlos ist, erwarten die Studierenden verständlicherweise, dass sie an einer OpenBook Prüfung ihr digitalen Unterlagen nutzen können. Ein/e Dell Nutzer/in schrieb dazu:

Paperless ist zwar eine gute Idee, funktioniert aber nicht! Für Prüfungen (insbesondere einige „OpenBook“ Prüfungen) oder zum Lernen gewisser Fächer muss man die Skripts trotzdem ausdrucken. Es sollte also nicht Paperless sondern papierarmes Studium heissen.

Auf die technischen Möglichkeiten, die Funkverbindungen während einer OpenBook Prüfung zu unterbinden, werden wir später noch eingehen. Viele scheinen beim Lernen auf die Prüfung Zusammenfassungen auf Papier zu schreiben. Man könnte sich daher überlegen, Prüfungen zu erlauben, bei denen z.B. 4-seitige Zusammenfassungen verwendet werden dürfen:

Wie schon erwähnt ist das Tablet handlich und sehr leicht. Ich muss sehr viel weniger Gewicht mit mir in der Tasche herumtragen, als wenn ich die ausgedruckten Skripte mit mir herumtragen muss. Auf dem Tablet sind auch alle Dokumente gespeichert und ich kann jederzeit die Dokumente der verschiedensten Fächer anschauen. Hilft teilweise in den Vorlesungen, wenn ich etwas nachschlagen möchte, dass ich in einem anderen Fach schon angeschaut habe. Ganz ohne Papier geht das Studium aber bei mir nicht. Am besten bereite ich mich auf eine Prüfung vor, indem ich handschriftliche Notizen/Zusammenfassungen mache.

 Technische Aspekte

Um den zukünftigen Studierenden möglichst geeignete Geräte zu empfehlen, haben wir die Studierenden gebeten, einige technische Aspekte ihrer Geräte zu bewerten.
Bewertet wurden das iPad, das Dell und privat gekaufte Geräte, deren Typ wir nur bedingt kennen.

Beim iPad handelt es sich je nach Studienjahrgang um das iPad 4, iPad Air oder das iPad Air 2. Beim Dell wurde das Dell Venue 11 Pro und die Nachfolgeversion Dell Venue 11 Pro 7410 bewertet. Die NutzerInnen unter «Andere» haben teilweise ein Microsoft Surface Pro oder ein Lenovo Yoga.

iPad überzeugt beim Akku

Das iPad sticht durch seine hervorragende Akkukapazität hervor. Der Akku reicht für einen ganzen Tag und entlastet damit die Infrastruktur in den Räumen, da es aufgrund beschränkter Zuleitungen nicht in allen Räumen möglich ist, beliebig viele Steckdosen zur Verfügung zu stellen. Bemängelt wurde einzig die Länge des Ladekabels, das oft nicht bis zur nächsten Steckdose reicht und dass der Akku des iPads sich sehr langsam auflädt.

Beim Dell Venue 11 Pro scheint das Phänomen aufgetaucht zu sein, dass die angeschlossene Tastatur das Gerät entlädt, auch wenn das Gerät ausgeschalten ist. Problematisch für den Einsatz im papierlosen Studium ist, dass der Akku nur knapp 4 Stunden durchhält und man auf eine Steckdose angewiesen ist. Wir empfehlen beim Kauf eines Gerätes auf eine möglichst lange Akkulaufzeit zu achten. Wo dies nicht möglich ist kann die Akkulaufzeit durch eine Tastatur mit integriertem Akku verlängert werden.

Verbindungsprobleme beim WLAN

Auch bei der WLAN Konnektivität ist das iPad der klare Gewinner. Wobei man hier darauf hinweisen muss, dass die WLAN Konnektivität nicht nur vom Gerät, sondern auch vom Netz der Hochschule abhängig ist. Bei den Dell Venue 11 Pro scheint es ein Problem mit den Accesspoints zu geben, so dass die WLAN Verbindung mehrmals täglich unterbrochen wird und sich die Studierenden dann wieder neu mit dem WLAN verbinden müssen.

Uneinheitliches Bild bei den Tastaturen

Die Bewertungen der Tastaturen beim iPad beziehen sich auf das Logitech Ultrathin Keyboard Cover und das Keyboard Folio. Wobei wir viele der Keyboard Folios bereits nach wenigen Wochen austauschen mussten, weil die Halterung für das iPad abgebrochen war. Das Logitech Ultrathin Keyboard Cover hat sich hingegen bewährt und muss auch im Dauergebrauch nur selten aufgeladen werden. Einigen Studierenden waren allerdings die Tasten zu klein und sie vermissten Sonderzeichen wie z.B. Wurzeln oder griechische Buchstaben.

Beim Dell Venue 11 Pro hatten zu Beginn alle ein Dell Tablet Keyboard Slim, dieses wurde von der Mehrheit der NutzerInnen klar als ungenügend bewertet. Bei vielen funktionierte das Touchpad nicht und die Tastatur verlor immer wieder die Verbindung zum Tablet, so dass sie manuell entfernt und wieder neu verbunden werden musste. Ausserdem wurde bemängelt, dass die Tastatur teilweise zu sensibel war und Buchstaben doppelt tippte oder man sehr stark drücken musste, damit ein Buchstabe getippt wurde. Im Laufe des letzten Semesters konnten wir einige der Dell Tastaturen durch ein Modell mit integriertem Akku ersetzen. Mit dieser neuen Tastatur konnten einige der Probleme mit dem Dell Venue 11 Pro beheben werden, leider hat Dell die Tastatur nun aber aus dem Sortiment genommen und sie wird nicht mehr produziert.

Bei den NutzerInnen mit privaten Tablets gibt es ein sehr uneinheitliches Bild: 22% bewerteten die externe Tastatur als sehr gut und 33% als mangelhaft. Hier müssen wir noch etwas genauer nachfragen, welche Tastaturen benutzt wurden.

Optimierungsbedarf beim Stift für das iPad

Die Dell NutzerInnen nutzen den Dell Aktiv Stylus und die iPad NutzerInnen arbeiteten mit einem Bamboo Stylus oder mit dem Adonit Jot Pro. Auffallend ist hier die sehr hohe Zufriedenheit der Studierenden, die sich selber ein Tablet gekauft haben, was wir teilweise auf den sehr guten Stift des Microsoft Surface Pro zurückführen.

Einigen iPad NutzerInnen war die Spitze des Bamboo Stylus zu dick und wiederum anderen war jene des Adonit Jot Pro zu dünn. Die Stiftspitzen gaben allgemein Anlass zur Diskussion, da sie relativ schnell lädiert waren oder verloren gingen. Umständlich fanden einige auch, dass man die Hand beim Schreiben nicht auf den Bildschirm ablegen kann. Einige gaben an, dass Sie den Stift nicht mehr nutzen und die Bedienung mit dem Finger immer noch am besten funktioniert.

Die Stifterkennung des Dell Venue 11 Pro war zu Beginn für BT13 und BT14 ein Fiasko, da kaum ein Stift korrekt funktionierte. Mittlerweile konnten einige der Probleme durch diverse Updates und den mehrfachen Ersatz der Stifte behoben werden. Der Stift bleibt jedoch unzuverlässig und reagiert teilweise nicht. Ein Problem ist die nicht handelsübliche AAAA-Batterie, die viel zu schnell leer ist und ständig ersetzt werden muss. Mehrere Studienrede schrieben, dass Sie den Stift deshalb nicht mehr nutzen. Wir empfehlen beim Kauf des Stiftes auf einen batterielosen Stift zu setzen.

Fazit

Gesamthaft würden 59% der Studierenden zum Kauf eines Tablets raten.

Für mich ist das Studium mit dem Tablet erleichternd. Ich muss nicht jeden Tag den Laptop mittragen, da das Tablet (ausser für den Informatikunterricht) bis jetzt immer ausreichend war. Auch muss ich nicht alle Skripte mittragen und spare sehr an Gewicht. Das Lesen und Lernen ist mit Tablet auch kein Problem. Ganz das Papier kann es aber doch nicht ersetzten. Manchmal benötige ich dann doch Papier um Notizen zu machen.

Finde ich eine sehr gute Idee. Die Scripts können viel besser geordnet werden, lassen sich gut bearbeiten, bei Bedarf mehrmals drucken und im Allgemeinen macht es den Vorlesungsstoff übersichtlicher.

Mit genügend Angaben bei den Anforderungen könnte der Student selbst sich ein Gerät anschaffen das eher funktioniert Angaben sollten Speicherplatz, RAM und etliche andere technische Daten.

82% der iPad NutzerInnen würden sich wieder für ein iPad entscheiden und immerhin überraschende 40% der Dell NutzerInnen würden sich erneut für ein Dell Venue 11 Pro entscheiden.

Wobei einige Dell NutzerInnen kommentierten, dass sie ein anderes Windows Tablet bevorzugen würden, aber explizit kein iPad möchten:

Ich würde mich nur für ein anderes Gerät entscheiden, welches nicht ein Apple iPad wäre und mit dem Windows System ausgestattet ist. Das Gerät von Dell hat zu viele Umstände verursacht.

Eher nicht. Würde das nächste mal lieber selbst eins kaufen.

Einige Studierende gaben an, dass sich das Tablet Ihrer Meinung nach nicht für die Prüfungsvorbereitung eignet, da sie einen Teil der Unterlagen für das Lernen ausdrucken:

Für Unterricht ja, Vorteil man hat immer alles dabei. Für Prüfungsvorbereitung aber ungeeignet.

Das ist nicht unbedingt negativ aufzufassen, da es absolut legitim ist, Zusammenfassungen auszudrucken, wenn einem dies beim Lernen hilft. Zudem kann sich z.B. gerade das Schreiben von handschriftlichen Zusammenfassungen und das überarbeiten von Notizen aus dem Unterricht positiv auf das Lernen auswirken, weil die Informationen besser gespeichert werden können, je intensiver wir mit dem Lerninhalt (z.B. dem Skript) interagieren. Wir werden diese und ähnliche Aspekte in den nächsten Beiträgen noch etwas genauer anschauen.

Papierloses Studium mit BYOD ab Herbst 2016

Im Herbst 2016 starten nebst den Biotechnologen auch die neu eintretenden Studierenden der Bachelor-Studiengänge Umweltingenieurwesen und Facility Management papierlos in ihr Studium an der ZHAW in Wädenswil.

Das Pilotprojekt zum papierlosen Studium mit Tablets neigt sich damit nach drei Jahren dem Ende zu. Wir freuen uns, dass wir die Institute vom Mehrwert des papierlosen Studiums überzeugen konnten und das Ausdrucken von Lehrunterlagen schon bald der Vergangenheit angehören wird.

Wegfall der Skriptpauschale

Für die Studierenden der Bachelor-Studiengänge Biotechnologie, Umweltingenieurwesen und Facility Management, die im Herbst 2016 mit dem Studium beginnen, bedeutet dies, dass sie die Skriptpauschale in Höhe von CHF 65.- pro Semester in Zukunft entfällt. Die Lehrunterlagen werden elektronisch, hauptsächlich als PDF, auf der Lernplattform Moodle zur Verfügung gestellt.

Bring Your Own Device

Eine Änderung gibt es auch bei den Geräten. Die Studierenden können in Zukunft selber wählen, mit welchem Gerät sie arbeiten möchten. Die ZHAW LSFM hat beschlossen, den Studierenden ab Herbstsemester 2016 keine Tablets mehr zur Verfügung zu stellen. Die Abgabe von Tablets war zeitlich limitiert an das Pilotprojekt geknüpft und brachte einen hohen logistischen und administrativen Aufwand mit sich. Wir sind überzeugt, dass die freie Gerätewahl den individuellen Vorlieben und Bedürfnissen der Studierenden besser gerecht wird.

Die neuen Anforderungen an die Hard- und Software für das papierlose Studium ab Herbst 2016 finden Sie auf der Webseite der ZHAW unter https://www.zhaw.ch/de/lsfm/studium/bachelor/studium-vorbereiten/#c5055.

Notebook vs. Tablet

Wir haben im Pilotprojekt mit dem Apple iPad und dem Microsoft Surface Pro inkl. Tastatur und Stift gute Erfahrungen gemacht. Die beiden Geräte haben sich auch im täglichen Dauerbetrieb bewährt. Das Dell Venue 11 Pro hat uns hingegen wegen seiner vielen Kinderkrankheiten nicht überzeugt. Mit Android Tablets konnten wir bis jetzt leider noch keine Erfahrungen sammeln und können deshalb dazu keine zuverlässigen Aussagen machen.

Die Tablet-plus-NotebookStudierenden im Pilotprojekt verfügten nebst dem Tablet alle zusätzlich noch über einen handelsüblichen Notebook. Grund hierfür war, dass einige Programme, die im Studium verwendet werden nur auf Windows-Geräten laufen und der Bildschirm der Tablets, z.B. für Anwendungen im Statistikunterricht oder für das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit schlicht zu klein ist. Es gab aber durchaus auch vereinzelt Studierende, die ihre Bachelorarbeit auf dem Tablet geschrieben haben.

Wir gehen davon aus, dass viele Studierende im Herbst 2016 zu Beginn mit einem Notebook in das Studium starten werden. Diese Situation unterscheidet sich vom Szenario mit den Tablets im Pilotprojekt, da die Studierenden mit einen Notebook keine Möglichkeit haben, handschriftliche Skizzen und Notizen in den Unterlagen zu erfassen. Das führt zu einem Medienbruch, da die handschriftlichen Notizen nebenbei separat auf einem Blatt Papier notiert werden müssen und danach physisch getrennt von den digitalen Unterlagen aufbewahrt werden. Erfahrungsgemäss finden die Studierenden aber kreative Lösungen für derartige Probleme und fotografieren die Skizzen z.B. mit dem Handy ab oder scannen die Unterlagen ein.

Wir dürfen jedenfalls gespannt sein, wie sich das papierlose Studium weiter entwickeln wird. Wir werden versuchen der neuen Ausgangslage mit der Vielfalt von Bring Your Own Device Rechnung zu tragen und in Zukunft auch Tipps und Tricks für Notebook- und Android-Nutzerinnen auf diesem Blog publizieren.

Startschuss für BT15

Am Montag, 7. September 2015 starten die rund 60 neuen Biotechnologie-Studierenden in ihr Bachelorstudium an der ZHAW Life Sciences und Facility Management. Wir freuen uns, die Studierenden in Wädenswil begrüssen zu dürfen!

Als aktuell einziger Studiengang am Departement arbeiten die Biotechnologie-Studierenden papierlos und erhalten hierfür von der ZHAW ein Tablet des Typs Apple iPad Air 2 oder Dell Venue 11 Pro zur Verfügung gestellt. Die Unterlagen werden elektronisch auf der Lernplattform www.moodle.zhaw.ch zur Verfügung gestellt.

Anbei einige wichtige Informationen für die neu eintretenden Studierenden des Bachelorstudiengangs in Biotechnologie:

Abholung des Tablets

Sie können Ihr Tablet am Mo, 7. September 2015 zwischen 8:30 und 09:00 Uhr im Foyer des Campus Reidbach (Nachname A-K) oder des Campus Grüental (Nachnamen L-Z) abholen. Bitte beachten Sie hierzu das Schreiben zur Startwoche, das Sie per Post erhalten haben.
Das Tablet wird nur persönlich und nur gegen Abgabe der unterschriebenen Nutzungsvereinbarung abgegeben.

Registrierung der Seriennummer

Bitte erfassn Sie die Seriennummer Ihres Gerätes:

  1. in der unterschriebenen Nutzungsvereinbarung.
  2. und online unter www.zhaw.ch/lsfm/mytablet

Die Seriennummer befindet sich auf der Verpackung des Gerätes.

Wichtig

  • Behalten Sie ein unterschriebenes Original der Nutzungsvereinbarung für sich. Das Dokument gilt als Quittung bei Garantie- und Versicherungsansprüche.
  • Bewahren Sie die Originalverpackung des Tablets und des Zubehörs auf, falls Sie das Gerät zurück geben müssen.

Einführungsveranstaltungen zum papierlosen Studium

Wir bieten als Unterstützung eine Einführungsveranstaltung mit Tipps und Tricks zum papierlosen Arbeiten an.

Wann: Freitag, 11. September 2015
Raum: GB 217, Campus Grüental

  • 10:00 – 11:30 Uhr: Papierloses Arbeiten mit dem iPad
  • 13:00 – 14:30 Uhr: Papierloses Arbeiten mit dem Dell Venue 11 Pro

Studentischer Notebook und Tablet Support

Der studentische Notebook und Tablet Support des Departements Life Sciences und Facility Management unterstützt die Studierenden bei Softwareproblemen sowie bei der Einbindung der Tablets in die ICT-Infrastruktur der ZHAW.
Das studentische Supportteam bietet wöchentlich Sprechstunden auf dem Campus Grüental und Reidbach an und berät Sie bei Bedarf auch via E-Mail oder im Online Forum.

Falls der studentische Notebook Support ein Problem nicht beheben kann, wendet Sie sich bitte an den Dell Pro Support Plus oder an den DataQuest Kundendienst.

Kontak für den Apple iPad Air Support

Bei Versicherungsfällen haben Sie einen Selbstbehalt von CHF 200.-. Die unterschriebene ZHAW Nutzungsvereinbarung dient als Nachweis für die Garantie- und Versicherungsleistung. Geben Sie bitte bei defektem Zubehör die Seriennummer Ihres iPads an, damit die Zugehörigkeit geprüft werden kann.

Kontakt für den Dell Venue 11 Pro Support

Dell Pro Support 24h/7, next Business Day Vor-Ort Support:

Den Service-Tag finden Sie auf der Verpackung sowie auf der Rückseite des Gerätes, unter der abnehmbaren Abdeckung des Dell Venue 11 Pro.

Es geht weiter: papierloses Studium im Herbst 15

Das Pilotprojekt zum papierlosen Studium wird noch ein Jahr weitergeführt. Nach einem erfolgreichen Start im 2013 hatten wir letztes Jahr mit den technischen Problemen der Windows-Tablets zu kämpfen. Da das papierlose Studium aber, abgesehen von den technischen Problemen, weiterhin auf Zustimmung stösst, werden auch die neu eintretenden Studierenden des Bachelorstudiengangs in Biotechnologie ab Herbst 2015 papierlos arbeiten.

Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung und möchten die Gelegenheit nutzen, um uns mal bei allen Beteiligten zu bedanken:

♣ Danke!

  • an die engagierten Studierenden und Dozierenden, die sich als Pioniere am papierlosen Studium beteilgen und sich von den technischen Problemen nicht entmutigen lassen.
  • an die Instituts- und Departementsleitung, für die Unterstützung.
  • an die Studiengangsleitung, die ICT-Abteilung, den Rechtsdienst, das Studiensekretariat und alle, die so fleissig an diesem Projekt mitarbeiten.
  • an die über 20’000 Besucher dieses Blogs und die wertvollen Rückmeldungen unserer Leser.

Zweite Chance für das Dell Venue 11 Pro

Aus Fehlern kann man lernen. Wir hoffen, dass nicht nur wir, sondern auch Dell aus den letztjährigen Fehlern gelernt hat und geben dem Dell Venue 11 Pro nochmals eine Chance: Die neue Version 7140 hat einige Verbesserungen erfahren. Das Gerät hat neu einen Intel® Core™ M-5Y71 Prozessor und eine leisere, passive Lüftung. Der Touchscreen und die damit verbundene Stifterkennung wurden ebenfalls verbessert. Viele der letztjährigen Dell Venue 11 Pro hatten grosse Mängel bei der Stifterkennung, der Prozessorleistung und dem Tastaturanschluss.

Das neue Modell Dell Venue 11 Pro 7140 machte in unseren Tests einen soliden Eindruck. Allerdings wurde die externen Tastatur nach dem Starten aus dem Standby-Modus manchmal nicht sofort erkannt. Windows-Tablets bleiben generell fehleranfälliger und Nutzer eines Dell Venue 11 Pro müssen leider damit rechnen, dass das Gerät im Laufe des Studiums einige Kinderkrankheiten aufweisen könnte.

Das Microsoft Surface Pro, das wir im 2013 getestet hatten, hat sich im Studium bewährt. Es ist aber leider wegen des hohen Preises und dem mangelhaften Support aus dem Rennen gefallen.

Bewährtes Apple iPad

Sehr gute Erfahrungen haben wir in den letzten 3 Jahren mit den iPads gemacht, daher bieten wir dieses Jahr das iPad Air 2 ebenfalls wieder an. Das iPad hat sich als sehr zuverlässig und robust erwiesen. Allerdings wird das Gerät dieses Jahr neu mit dem Logitech Ultrathin Keyboard Cover ausgeliefert. Das letztjährige Logitech Type+ Keyboard hat sich nicht bewährt. Die Halterung für das iPad Air ist bei vielen Nutzer schon nach wenigen Wochen abgebrochen. Auch beim Stift gibt es eine Änderung: Der bisherige Stift Bamboo Stylus hat sich zwar grundsätzlich bewährt, aber viele Studierende haben sich einen Stift mit einer dünneren Spitze gewünscht. Daher wechseln wir dieses Jahr auf den neuen Adonit Jot Pro V2.

Windows oder iOS – da scheiden sich die Geister

Obwohl das iPad bedeutend weniger Probleme macht als die Windows-Tablets gab es in den letzten zwei Jahren viele Studierende, die ein Gerät mit Windows Betriebssystem bevorzugten. Dies hat uns überrascht, da viele Studierende bereits ein iPhone besitzen und folglich bereits mit iOS vertraut sind. Allerdings unterscheidet sich die private Nutzung von iOS von der produktiven Nutzung während des Studium. Es macht einen Unterschied, ob man mit einem Gerät WhatsApp Nachtrichten schreibt, im Internet surft, Musik hört und Videos schaut oder ob man damit während einer Vorlesung Notizen macht, in Arbeitsblätter reinschreibt, Internetrecherchen durchführt und Skripte oder E-Books liest.

Windows ist traditionell bereits mit dem Businesseinsatz assoziiert und daher oft die naheliegendste Wahl. Einige Nutzer sind auch der Meinung, dass man mit einem iPad nicht produktiv arbeiten kann. Das Pilotprojekt zeigt aber etwas anderes: In unseren Untersuchungen waren sowohl iOS- wie auch Windows-Nutzer nach einer Eingewöhnungszeit von 2-3 Wochen in der Lage, produktive Arbeiten mit dem Tablet auszuführen. Es gibt sowohl für iOS als auch für Windows-Tablets gute Apps für handschriftliche Notizen und die Bearbeitung von Lehrunterlagen. Ob Windows oder iOS scheint am Ende eher eine Frage der Gewohnheit, der richtigen Software, der Rahmenbedingungen und nicht zuletzt auch der persönlichen Vorlieben zu sein.

Die Vorbereitungen für das Herbstsemester 2015 sind bereits in vollem Gange. Unsere zukünftigen Studierenden in Biotechnologie erhalten in den nächsten Tagen ein E-Mail mit allen wichtigen Informationen zur Bestellung des Tablets. Wir sind gespannt, für welches Gerätemodell sie sich entscheiden werden.

Zwischenbilanz nach dem Herbstsemester 2014

Im September 2014 sind an der ZHAW in Wädenswil weitere 111 Biotechnologie-Studierende des 1. und 3. Semesters in das papierlose Studium gestartet. Damit ist der Bachelor-Studiengang in Biotechnologie nun komplett auf papierlos umgestellt.

Die Umstellung lief diese Mal nicht ganz so problemlos wie letztes Jahr. Weil das Microsoft Surface Pro zu teuer war und wir mit dem grenzüberschreitenden Service von Microsoft keine guten Erfahrungen gemacht hatten, würde das Microsoft Surface Pro im 2014 durch das Dell Venue 11 Pro ersetzt.

Sorgenkind Dell Venue 11 Pro

Das neue Dell Venue 11 Pro sorgte für einige Probleme: Bereits bei der Einführungsveranstaltung zeigte sich, dass bei der Mehrheit der 67 Geräte der Touchscreen, der Eingabestift und teilweise auch die Tastatur nicht korrekt funktionierten. Hinzu kamen einige Performance Probleme; das Dell Venue 11 Pro liess sich teilweise nicht mehr einschalten oder stürzte immer mal wieder ab.

Dell und unsere interne ICT-Abteilung arbeiteten daraufhin fieberhaft an einer Lösung und gaben 6 Firmware Updates heraus. Die Probleme schienen damit behoben. Die letzte Umfrage bei den Studierenden zeigt nun aber, dass es offenbar immer noch (oder wieder) Probleme mit dem Dell Venue 11 Pro gibt. Interessanterweise bringen aber nur wenige Studierende ihr Gerät zur Fehlerbehebung zur ICT und 25 der 67 Nutzer haben die Firmware Updates gar nicht erst installiert.

Die Hardware-Probleme mit dem Dell Venue 11 Pro beeinflussen natürlich die Möglichkeit der Studierenden, papierlos zu arbeiten. Insbesondere die Möglichkeit, handschriftliche Notizen zu machen ist eingeschränkt. Entsprechend fällt auch die Zufriedenheit mit den Dell Venue 11 Pro schlechter aus als letztes Jahr mit dem Microsoft Surface Pro.

Zufriedene iPad-Nutzer

Anders sieht die Situation bei den iPad-Nutzern aus. Sie können wie erwartet gut mit dem iPad Air arbeiten und haben eine Zufriedenheit von 100%. Die Zufriedenheit ist im Vergleich mit der Pilotklasse BT12 um 38% gestiegen. Eher schlechte Erfahrungen haben wir allerdings mit dem Keyboard Folio von Logitech gemacht; die Halterung für das iPad Air ist bei vielen Cases bereits abgebrochen und das Tastenlayout ist recht gewöhnungsbedürftig, so wurde z.B. die „Caps Lock“-Taste kurzerhand zum Buchstaben „A“ umfunktioniert.

Bitte noch mehr Steckdosen, besseres WLAN und Dell-Adapter

Die Dell-Nutzer wünschen sich vor allem noch mehr Steckdosen in den Schulzimmern, da die Akkuleistung des Dell Venue 11 Pro eher schwach ausfällt. Die iPad-Nutzer beklagten sich teilweise darüber, dass das Ladekabel nicht bis zur Bodensteckdose reicht. Bei einer Akkulaufzeit von über 8h kann das iPad Air aber auch zu Hause aufgeladen werden.
Das WLAN ist ebenfalls in einigen älteren Schulzimmern nicht genügend leistungsfähig. Das fällt vor allem dann auf, wenn Lehrpersonen neue Lernszenarien wie z.B. Mobile Response einsetzen möchten.
Die Tablets haben alle unterschiedliche Anschlüsse für die Beamer. Die Lehrpersonen verfügen jeweils über einen Adapter für ihr persönliches Gerät. Bei Bedarf können die Studierenden für Präsentationen einen Adapter am Empfang im Grüental, Reidbach und bei der ICT Abteilung auslehnen.

Support besser organisieren

Die Erfahrung mit dem Dell Venue 11 Pro hat gezeigt, dass das Outsourcing des Supports bei Problemen nur bedingt funktioniert wenn die Geräte mit ZHAW-Profilen konfiguriert werden. Wir werden dies für das Herbstemester 2015 nochmals überdenken. Die Studierenden wünschen sich eine Ansprechperson vor Ort. Es wäre daher denkbar, dass die Geräte in Zukunft ohne Konfiguration abgegeben werden und sich die Studierenden, ähnlich wie beim studentischen Notebook Support Team, gegenseitig helfen.

Wie geht es weiter?

Diese Zwischenbilanz sieht auf den ersten Blick eher negativ aus. Es gilt jedoch zu berücksichtigen, dass nur 56% der Studierenden an der Umfrage teilgenommen haben. Trotz der Probleme mit dem Dell-Tablet gaben 88% der Umfrageteilnehmenden an, dass sie im letzten Semester oft bis täglich papierlos arbeiten konnten. Auch die Rückmeldungen aus dem Klassengespräch mit BT13 waren deutlich positiver als die Ergebnisse der Online-Umfrage.

Die Rückmeldungen der Dell-Nutzer deuten darauf hin, dass die Möglichkeit, handschriftliche Skizzen und Notizen in den Unterlagen erfassen zu können beim Windows Betriebssystem den entscheidenden Mehrwert des Tablets darstellt. Ohne funktionierenden Stift ist das Dell Venue 11 Pro nicht viel mehr als ein Notebook. Dementsprechend hatten die Dell-Nutzer mehr Mühe, papierlos zu arbeiten, da ein Medienbruch entsteht, wenn sie handschriftliche Notizen auf Papier statt auf dem Bildschirm erfassen müssen.

Wir fokussieren uns nun darauf, die Kinderkrankeiten mit dem Dell Venue 11 Pro zu lösen und die Dienstleistungen für das kommende Herbstsemester zu optimieren.
Das Institut für Biotechnologie setzt auch im Herbst 2015 wieder auf das papierlose Studium und wird den neu eintretenden Studierenden ein Tablet zur Verfügung stellen.

Die detaillierten Ergebnisse dieser Zwischenevaluation vom Herbstsemester 14 stellen wir Ihnen gerne als Download und als grafische Zusammenfassung zur Verfügung.

Zwischenevaluation-HS14-Feb15

 

Erste Schritte mit dem iPad

Präsentation von der Einführung am Freitag, 12. September 2014

App Empfehlungen für das papierlose Studium

Office

Seit iOS7 sind die iWorks Apps Pages, Numbers und Keynote kostenlos. Bei den drei Apps hat sich im letzten Jahr einiges getan und sie sind mittlerweile eine gute Alternative zu Word, Excel und PowerPoint, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat. Die Kompatibilität mit Office Dokumenten wurde ebenfalls verbessert.
Bei einigen Studierenden scheint im App Store immer noch CHF 10.- pro App angezeigt zu werden, sollte das bei Ihnen auch der Fall sein, versuchen Sie es bitte mit der folgenden Anleitung: http://www.igadget-news.de/Anleitungen/Anleitungen/nicht-immer-kostenlos-pages-numbers-keynote-iphoto-imovie.html

Wer lieber die original Office Apps verwenden will, der kann Word, Excel und PowerPoint für iPad kostenlos aus dem Apple Store laden. Allerdings kann man mit den kostenlosen Apps nur Dokumente ansehen, sie aber nicht bearbeiten. Für die Bearbeitung benötigt man ein Office 365 Abonnement, diese gibt es z.B. bei www.studyhouse.ch für CHF 78.- (Office 365 University für 4 Jahre auf 2 Geräte).
Die Microsoft Apps haben einen grossen Nachteil: Sie lassen sich nur mit OneDrive von Microsoft nutzen, man kann keine anderen Cloud-Dienste wie SWITCHDrive, Dropbox oder Google Drive verbinden.

Arbeiten mit PDFs

Das Erfassen von Notizen in PDFs spielt eine zentrale Rolle im Studium. Hierfür empfehlen wir folgende Apps:

Adobe Reader ist eine kostenlose App mit einfachen Markierungs- und Notizfunktionen für die Bearbeitung von PDF.  Zur Verfügung stehen z.B. Highlight, Unterstreichen und Kommentar. Eine Verbindung zu Cloud Diensten ist damit leider nicht möglich, ausser man nutzt den Dateispeicher auf acrobat.com, den wir aber nicht getestet haben.

iBooks ist Apples eigener eBook Reader, damit können nebst PDFs auch dynamische EPUB e-Books und Apple iBooks gelesen werden. Die Software ist sehr benutzerfreundlich und bietet einfache Markierungs- und  Notizfunktionen. Allerdings fehlt aber auch hier die Möglichkeit, die Dateien mit einem externen Cloud-Speicher wie z.B. SWITCHdrive zu synchronisieren. Es ist nur eine Verbindung mit iCloud möglich.

Good Reader bietet aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Die App lässt sich nebst allen gängigen Cloud-Diensten auch mit SWITCHdrive und der ZHAW Datenablage verbinden. GoodReader bietet umfangreiche Bearbeitungsfunktionen, unter anderem auch die Möglichkeit, handschriftliche Notizen zu erfassen. Allerdings kann man keine Bilder in die PDFs einfügen, was z.B. bei einem Laborprotokoll nützlich sein könnte. Die bearbeiteten Dokumente und/oder Notizen kann man sich per Mail zusenden, sie in einer anderen App öffnen oder sie auf einen Cloud-Dienst hochladen.

PDF Expert ist einige der wenigen Apps, die es mit GoodReader aufnehmen kann. Die App ist teurer, bietet dafür aber eine sehr benutzerfreundliche Oberfläche, einen sehr komfortablen Bearbeitungsmodus und die Möglichkeit, Bilder in das PDF einzufügen. Zudem kann man Daten mit allen gängigen Cloud-Diensten sowie mit SWITCH Drive (WebDav) und der ZHAW Datenablage (SMB) austauschen. Die App eignet sich insbesondere auch für das Ausfüllen und Unterschreiben von Formularen.

Handschriftliche Notizen erfassen

Nicht immer schreibt man in ein bereits bestehendes Dokument. Wer eigene Notizen erstellen möchte kann aus zahlreichen Apps auswählen, wir empfehlen:

Penultimate ist eine kostenlose App von Evernote. Man kann damit einfache, handschriftliche Notizen erstellen und sie in Evernote ablegen oder auf der Dropbox synchronisieren.

Notability bietet alle nötigen Basisfunktionen wie Stift, Marker, Radiergummi und Texteingabe via Tastatur. Man kann Fotos, Grafiken und Ausschnitte aus Webseiten einfügen und PDFs importieren. Neu gibt es Notability auch für den Mac. Es eignet sich daher gut für Nutzer, die mit einem Mac und iPad arbeiten. Als einzige Notiz-App bietet Notability zudem WebDAV Unterstützung, mit der man SWITCHdrive verbinden kann.

UPAD bietet für den Preis beinahe so viele Funktionen wie NotesPlus. Notes Plus bieten jedoch einen Stylus-Modus, bei dem man die Handfläche während des Schreibens auf den Bildschirm legen kann. Das funktioniert auch bei Penultimate recht gut, bei UPAD ist das hingegen etwas weniger gut gelöst. Es gibt zwar einen virtuellen Handschutz, den man von unten in den Bildschirm ziehen kann, der Stylus-Modus ist aber definitiv komfortabler. Notes Plus gibt es übrigens zum Testen auch als kostenlose Light Version Incredible ohne Dateiverwaltung.

Alle vier Apps haben eine schöne Schriftdarstellung und verschiedene Papiervorlagen. Notability, UPAD und Notes Plus bieten einen Zoom-Modus für komfortableres, platzsparendes Schreiben. Der Zoom-Modus ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr praktisch, wenn man viel von Hand schreibt. Bei Notability und Notes Plus aktiviert sich der Zoom-Modus automatisch, wenn man mit dem Stift etwas länger auf den Bildschirm drück.

Im Gegensatz zu Penultimate kann man in Notability, UPAD und Notes Plus nebst Bildern auch PDFs importieren und mit handschriftlichen Notizen versehen. UPAD bietet nebst dem Export auf gängige Cloud-Dienste als einzige App auch ein Backup via iTunes.

Dateien und Notizen verwalten

Wer mit einem iPad arbeitet muss sich von der klassischen Dateiverwaltung, wie wir sie von Windows kennen, verabschieden. Auf dem iPad sind die Dateien in den einzelnen Apps gespeichert. Viele Apps arbeiten mit Cloud Diensten zusammen; damit werden die lokalen Daten laufend in der Cloud gespeichert und auf verschiedenen Endgeräten synchronisiert. Solche kostenlose Cloud Dienste für Studierende sind z.B.:

  • Empfehlung: SWITCH Drive, 25 GB kostenlos, akademischer Cloud Dienst
  • Google Drive, 15 GB
  • Dropbox, 2 GB (500 MB für jede Empfehlung)
  • iCloud, 5 GB (Musik, Apps, TV Sendungen, Bücher und Fotos werden nicht mitgezählt), hier folgt mit iOS8 bald iCloud Drive

Für die Verwaltung von Dateien und Notizen empfehlen wir:

Mit dem FileExplorer kann man auf die Pool Laufwerke und das persönliche Laufwerk U der ZHAW zugreifen. Von vielen Apps aus kann man zudem Dokumente im FileExplorer öffnen und sie so auf die ZHAW Datenablage kopieren bzw. hochladen. Ein Laufwerk kann  kostenlos verbunden werden.

Evernote ist eine Webplattform für das Sammeln, Ordnen und Finden von Notizen. Notizen können allerdings nur über die Tastatur erfasst werden. Handschriftliche Notizen können z.B. via Note Plus nach Evernote exportiert werden. Zudem kann man Inhalte jeglicher Art an die persönliche Evernote Adresse senden, daraus wird dann automatisch eine Notiz erstellt.
Evernote gibt es auch für Notebooks (Windows und OS) sowie für Smartphones aller Art. Damit können die Studierenden ihre Dokumente jederzeit synchronisieren, egal auf welchem Gerät sie gerade arbeiten.

Weitere nützliche Apps

 

Termine Einführungsveranstaltung für das papierlose Studium

Heute, Montag 8. September starten die Biotechologie-Studierenden an der ZHAW Life Sciences und Facility Management mit der Startwoche ins papierlose Bachelorstudium.

Einführungsveranstaltungen zum papierlosen Studium

Damit Sie nächste Woche bereits papierlos arbeiten können, bieten wir diese Woche eine Einführungsveranstaltung zum papierlosen Studium an. In dieser Veranstaltung zeigen wir Ihnen, wie Sie mit dem Tablet effizient papierlos arbeiten können. Die Veranstaltung wird allen Studierenden des Studienjahrgangs BT 13 und BT 14 empfohlen.

Einführung Startwoche

  • iPad Air: Freitag, 12. September, 13:00 Uhr – 14:30 Uhr, im GB 217
  • Dell Venue 11 Pro: Freitag, 12. September, 15:00 Uhr – 16:30 Uhr, im GB 217

Für diejenigen Studierenden, die am Freitag nicht teilnehmen können, bieten wir in der 1. Semesterwoche noch eine Einführungsveranstaltung an.

Einführung 1. Semesterwoche

  • iPad Air: Mittwoch, 17. September, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr im RT 037
  • Dell Venue 11 Pro: Freitag, 19. September, 13:00 – 14:30 Uhr im GB 217

Abgabe der Geräte

Die Geräte werden wie folgt ausgegeben:

In der Startwoche

  • iPad: Freitag, 12. September, ab 12:30 Uhr im GB 217, anschliessend Einführungsveranstaltung
  • Dell Venue 11 Pro: Freitag, 12. September, ab 14:30 Uhr  im GB 217, anschliessend Einführungsveranstaltung

In der 1. Semesterwoche

  • Montag, 15. September 16:50 – 18:00 Uhr, im GA 214
  • Donnerstag, 18. September 16:50 – 18:00 Uhr im GA 214

Anmeldung

Bitte teilen Sie uns mit, wann Sie Ihr Tablet abholen und welche Einführungsveranstaltung Sie besuchen werden: https://moodle.zhaw.ch/course/view.php?id=11559

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die E-Learning Verantwortliche, Daniela Lozza, lozz@zhaw.ch.

Surface Pro oder iPad – eine Frage der Gewohnheit?

Im Rahmen der Evaluation des papierlosen Studiums interessiert uns auch, was die Studierenden dazu bewogen hat, sich für ein iPad oder ein Surface Pro zu entscheiden. Die Studierenden der Biotechnologieklasse BT12 hatten zu Beginn des Projektes im Sommer 2013 die Wahl zwischen den zwei Gerätetypen. 17 von ihnen haben sich für ein iPad, 16 für das Surface Pro entschieden.

Wahl des Tablets

Bei der Wahl des Gerätetyps scheint mitunter die Vertrautheit mit einem bestimmten Gerätetyp oder einem Betriebssystem eine Rolle zu spielen. Die Entscheidungen wurden teilweise aber auch auf Grund formaler Leistungsmerkmale getroffen. Allgemein entsteht der Eindruck, dass die Wahl auf Grund persönlicher Vorlieben und Gewohnheiten getroffen wird, als auf Grund von Anforderungen, die sich aus dem Studium heraus ergeben. Die Wahlmöglichkeit hat sicher zu der hohen Akzeptanz des Projektes beigetragen.

Vor- und Nachteile der Gerätetypen

Die Vorteile und Nachteile der Geräte wurden in den Interviews intensiv diskutiert, waren aber bisher auch schon bekannt:

  • iPad: Lange Akkulaufzeit, sensibler Touchscreen, kein Flash, keinen USB-Anschluss
  • Surface Pro: Office-Kompatibilität, zu kurze Akkulaufzeit

Einarbeitungszeit

Interessant ist, dass die Einarbeitung mit dem Surface Pro deutlich mühevoller gewesen zu sein scheint. Das überrascht, da man annehmen könnte, dass die Einarbeitung in ein neues Betriebssystem wie iOS mühevoller ist als die Umstellung auf eine neue Windows-Version. Die längere Einarbeitungszeit mit dem Surface Pro könnte allerdings mit den technischen Problemen, die zu Anfang bestanden, zusammenhängen.

Der Vorschlag einer Studentin ist deshalb auch: „2-3 Wochen nach Einführung der Tablets jemand in den Unterricht kommen lassen für technische Probleme. Bei technischem Support muss man über den Servicedesk ein Ticket lösen. Das ist mühsam. Oft haben mehrere die gleichen Probleme. So kämen die Probleme auch bei der IT an.“

Für eine Ausweitung des Projektes erscheint es ratsam eine Eingewöhnungszeit von 4-6 Wochen anzunehmen.

Detailliertere Ergebnisse aus Online-Befragung erhofft

Diese Woche ist die erste Online-Befragung der Tabletklasse und der Kontrollklasse gestartet. Darin möchten wir unter anderem auch noch etwas detaillierter erfahren, nach welchen Kriterien sie ihr Gerät ausgewählt haben.

Office und Windows: Ein unschlagbares Team?

In Schweizer Schulen sind Apple Geräte weit verbreitet, nicht zuletzt wegen Apple’s Bildungsinitiative. Könnte es sein, dass zukünftige Generationen von Studierenden vermehrt mit Mac, iPad und iPhone vertraut sind und sich entsprechend eher für ein Apple Gerät entscheiden werden? Andererseits hat Windows an der Hochschule bereits lange Tradition und für gewissen wissenschaftliche Anwendungen durchaus seine Berechtigung. Die ZHAW Life Sciences und Facility Management hat beispielsweise ein Windows Notebook Obligatorium für alle Studierenden. Grund hierfür ist unter anderem auch der Informatikunterricht, wo die Office Produktpalette unterrichtet wird.

Bei Bring Your Own Device wird es jedoch immer wahrscheinlicher, dass Studierende der Einfachheit halber mit Tools arbeiten, die auf allen Geräten verfügbar sind und über die Cloud synchronisiert werden, z.B. Google Docs, Dropbox usw. Das ist eine Entwicklung, die an Hochschulen aus Datenschutzgründen nicht gerne gesehen wird, die sich aber wohl kaum verhindern lässt. Neue Medien und Technologien verändern das Hochschulumfeld und wir müssen uns überlegen, in wie weit wir uns an diese neuen Herausforderungen anpassen wollen und können.

Tablets als Alleskönner…

Wenn man bedenkt, dass es weit mehr iPads und Android Tablets als Windows Tablets auf dem Markt gibt, drängt sich etwas die Frage auf, welche Zukunft die Windows Tablets haben. Werden die Tablet-Hersteller in Zukunft eher auf Android oder Windows setzen?

Infografik: Android ist das neue Windows | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Man kann es auch andersherum betrachten und sich fragen: Welche Zukunft haben Tablets für das produktive Arbeiten?
Will der Nutzer ein Gerät, das Tablet/Notebook/PC vereint? Oder wird er für jede Anwendung ein dafür ausgerichtetes, spezifisches Gerät nutzen?Es drängen immer mehr Hybridmodelle auf dem Markt, die Tablet und Notebook in einem vereinen sollen. Das Surface Pro geht auch bereits in diese Richtung, hat diese Symbiose meiner Meinung nach aber noch nicht so ganz überzeugend geschafft. Wir dürfen gespannt sein, wie sich der Markt in diesem Bereich entwickeln wird.

Eine Komponente, die wir bis jetzt kaum berücksichtigt haben ist Android. Dabei sind Android Geräte statistisch gesehen auf dem Vormarsch und wir werden langfristig wohl kaum darum herum kommen, auch Android Geräte in die Hochschulumgebung einzubinden. Zumal die Android Tablets bedeutend günstiger sind als iPads und Microsoft Tablets. Leider sind Android Geräte bei unseren ICT-Experten nicht gerne gesehen, da sie offenbar ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Aber auch die Technik macht Fortschritte und ich bin zuversichtlich, dass es für diese Herausforderungen in Zukunft, z.B. im Rahmen von Mobile Device Management, eine Lösung geben wird.

Am 13. November 2013 präsentierten nationale und internationale Referent/-innen ihre Projekte rund um Mobile Learning am ersten Speedlabor der PH FHNW in Brugg-Windisch. Das Speedlabor ist ein Sonderformat des E-Labors und wurde von der Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule der PH FHNW organisiert.

Für unser Projekt an der ZHAW interessant war vor allem das Referat von Lonneke Luycks der Radboud Universiteit in den Niederlanden. Die Radboud Universiteit hat eine ähnliche Vision wie wir und hat das papierlose Klassenzimmer mit Hilfe von iPads umgesetzt.

Sehenswert war auch die kurze Präsentation von Daniel Stainhauser der ionesoft GmbH, der uns sein Produkt „beook“ vorstellte. beook ist eine Plattform für das Erstellen von EPUB E-Books und könnte eine Alternative zu iBooks Author sein, da EPUB nicht an ein Betriebssystem gebunden sind.  Ein ähnliche Lösung bietet übrigens auch die Firma publiwide an. Die Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule der PH FHNW testet beooks zurzeit und wird das Ergebnis am 26. Februar 2014 im Rahmen einer Appetit-Veranstaltung präsentieren.

Benutzerhandbücher

Diese Woche finden die Einführungsveranstaltungen für die Dozierenden statt. Die ersten 8 Microsoft Surface Pro und iPads sind bereits bereit.

Wer sich lieber selber dokumentiert, kann hier schon mal das Benutzerhandbuch herunterladen:

Die Geräte für die Studierenden werden diese Woche konfiguriert und können nächste Woche ausgeliefert werden. Den genauen Abholort und die Zeiten geben wir hier Ende Woche bekannt.

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