Schlagwort: Dell Venue 11 Pro

Schlussevaluation papierloses Studium: Geräte

Mit dem Wechsel auf Bring Your Own Device und der Einführung des papierlosen Studiums am Institut für Facility Management und dem Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen im Herbstsemester 2016 neigt sich das Pilotprojekt zum papierlosen Studium dem Ende zu.

Wir haben dies zum Anlass genommen, das Projekt nochmals grossflächig zu evaluieren. In Unterschied zur Evaluation im 2014, wo wir versucht haben, die Unterschiede zwischen papierlos und papierbasiert aufzuzeigen, handelt es sich diesmal um eine Evaluation, welche einen Gesamteindruck vermitteln soll. Wir haben sowohl die Zufriedenheit, wie auch technische und didaktische Aspekte evaluiert.

An der Umfrage haben 74% der total 169 Studierenden des Bachelorstudiengangs in Biotechnologie teilgenommen. Am besten vertreten ist der jüngste Studienjahrgang BT15. Die Geräte (iPad und Dell) sind ungefähr gleichmässig verteilt, hinzu kamen einige wenige Nutzer mit dem Microsoft Surface Pro und privaten Tablets, die wir in der Auswertung jeweils unter „Anderes“ zusammen gefasst haben.

Zufriedenheit und Anwendbarkeit

Die Studierenden konnten trotz technischer Probleme relativ oft papierlos arbeiten. Die Unterschiede zwischen den iPad NutzerInnen und den Dell NutzerInnen sind hier überraschend klein ausgefallen.

Die Kommentare zeigen, dass sich das papierlose Studium nicht für alle Fächer gleich gut eignet:

Für Berechnungen verwende ich immer Papier, das Tablet ist zu umständlich dafür.

In Praktika ist es immer noch besser, mit Papier zu arbeiten. Beim Tablet besteht die Gefahr, es mit Chemikalien oder Zellen zu kontaminieren.

Etwas anders sieht das Bild bei der Frage aus, wie gut sie die Unterlagen auf dem Tablet bearbeiten konnten. Obwohl die Mehrheit der NutzerInnen die Unterlagen relativ gut bearbeiten konnte, zeigt sich eine Diskrepanz zwischen den 41% der iPad NutzerInnen, die angaben, dass sie die Unterlagen auf dem Tablet sehr gut bearbeiten konnten und den 33% der Dell NutzerInnen, welche dies nur teilweise gut konnten.

BearbeitenErfreulich ist, dass 76% der befragten Studierenden die Idee des papierlosen Studiums gut bis sehr gut finden.

Durch Paperless habe ich immer alles dabei und kann überall auf meine Daten zugreifen ohne Schleppen von Unmengen an Ordnern und Büchern.
+ viel Übersichtlicher
+ effizienter

Definitiv sehr viel Angenehmer als 2-4 Bundesordner den ganzen Tag mitzuschleppen. Jedoch nur sofern das Gerät auch funktioniert.

Eine Diskrepanz zweigt sich bei dieser Frage allerdings zwischen iPad und Dell NutzeInnen: 27% der Dell NutzerInnen stehen dem papierlosen Studium skeptisch gegenüber, während es bei den iPad NutzerInnen nur 6% sind.

Idee nach GerätNicht überraschend äusserten sich die Dell NutzerInnen dann auch bedeutend kritischer zur Frage, ob sie das papierlose Studium gegenüber der Variante mit ausgedruckten Skripten bevorzugen. Hier werden die Folgen der technischen Probleme mit den Dell Venue 11 Pro sichtbar. Obwohl die Mehrheit der Studierenden (76%) die Idee des papierlosen Studiums unterstützt und gesamthaft 59% die papierlose Variante favorisieren, bevorzugen nur 23% der Dell NutzerInnen die papierlose Variante. Die übrigen 74% der Dell NutzerInnen stehen dem papierlosen Studium skeptisch gegenüber und äusserten sich auch entsprechend kritisch zum Gerät.

Definitiv, vorausgesetzt es ist ein leistungsstarkes Gerät.Das Prinzip ist sehr gut, nur sollte ein funktionierendes Tablet vorhanden sein.

Hat viele Vorteile, da auch nicht so viel Papierkram herumgeschleppt werden muss. Bei Problemen ist es allerdings umständlich.

Die Unterschiede zu den iPad NutzerInnen sind frappant; hier bevorzugen 71% die papierlose Variante.

Bei den Kommentaren der iPad NutzerInnen zeigt sich, wie wichtig didaktische Aspekte für den langfristigen Erfolg des papierlosen Studiums sind:

Einige Dozenten müssen Ihren Unterricht noch besser auf das papierlose Studium abstimmen.

Einige wenige Kommentare deuten sowohl beim den Dell als auch bei den iPad NutzerInnen auf eine generelle, negative Einstellung gegenüber dem Lernen mit digitalen Hilfsmitteln hin:

Tablets ersetzen Papier leider nicht, generell lernt man Sachen besser, wenn sie fass und greifbar sind. So kann man noch so fest auf papierlos umsteigen wollen, der Grund neben den technischen Problemen wieso es nicht funktioniert, ist dass es digital ist.

Zum Lernen ist das Tablet weniger geeignet. Da bevorzuge ich Gedrucktes. Dies wegen den Augen und man ist schneller müde bzw. kann sich nicht mehr gut konzentrieren.

BYOD Geräte schneiden gut ab

Beachtenswert ist die hohe Zufriedenheit der 9 Studierenden, die mit einem anderen Gerät (Microsoft Surface Pro oder anderes, selbst gekauftes Gerät) arbeiteten. Diese stimmten der papierlosen Variante zu 66% zu. Dies weist darauf hin, dass das Betriebssystem nicht die Ursache der tiefen Zufriedenheit bei den Dell NutzerInnen ist, sondern vielmehr die technischen Probleme mit dem Dell Venue 11 Pro. Ausserdem bestätigen Aussagen, wie die unten stehenden, unsere Entscheidung, auf Bring Your Own Device zu wechseln:

Letztes Semester hatte ich ein Dell Tablet, mit dem ich sehr unzufrieden war (Handhabung, Probleme mit dem WLAN usw.) Seit diesem Semester benutze ich mein eigenes Microsoft Surface Pro 3 und seitdem bin ich absolut begeistert vom papierlosem Studium.

Mein Lenovo-Yoga-Modell eignet sich um Welten besser als das Dell-Tablet.

OpenBook Prüfungen mit Zusammenfassungen

Anlass zu Kommentaren gab die Thematik der OpenBook Prüfungen, welche wir in einem der nächsten Beträge noch genauer anschauen werden. Wenn das Studium papierlos ist, erwarten die Studierenden verständlicherweise, dass sie an einer OpenBook Prüfung ihr digitalen Unterlagen nutzen können. Ein/e Dell Nutzer/in schrieb dazu:

Paperless ist zwar eine gute Idee, funktioniert aber nicht! Für Prüfungen (insbesondere einige „OpenBook“ Prüfungen) oder zum Lernen gewisser Fächer muss man die Skripts trotzdem ausdrucken. Es sollte also nicht Paperless sondern papierarmes Studium heissen.

Auf die technischen Möglichkeiten, die Funkverbindungen während einer OpenBook Prüfung zu unterbinden, werden wir später noch eingehen. Viele scheinen beim Lernen auf die Prüfung Zusammenfassungen auf Papier zu schreiben. Man könnte sich daher überlegen, Prüfungen zu erlauben, bei denen z.B. 4-seitige Zusammenfassungen verwendet werden dürfen:

Wie schon erwähnt ist das Tablet handlich und sehr leicht. Ich muss sehr viel weniger Gewicht mit mir in der Tasche herumtragen, als wenn ich die ausgedruckten Skripte mit mir herumtragen muss. Auf dem Tablet sind auch alle Dokumente gespeichert und ich kann jederzeit die Dokumente der verschiedensten Fächer anschauen. Hilft teilweise in den Vorlesungen, wenn ich etwas nachschlagen möchte, dass ich in einem anderen Fach schon angeschaut habe. Ganz ohne Papier geht das Studium aber bei mir nicht. Am besten bereite ich mich auf eine Prüfung vor, indem ich handschriftliche Notizen/Zusammenfassungen mache.

 Technische Aspekte

Um den zukünftigen Studierenden möglichst geeignete Geräte zu empfehlen, haben wir die Studierenden gebeten, einige technische Aspekte ihrer Geräte zu bewerten.
Bewertet wurden das iPad, das Dell und privat gekaufte Geräte, deren Typ wir nur bedingt kennen.

Beim iPad handelt es sich je nach Studienjahrgang um das iPad 4, iPad Air oder das iPad Air 2. Beim Dell wurde das Dell Venue 11 Pro und die Nachfolgeversion Dell Venue 11 Pro 7410 bewertet. Die NutzerInnen unter «Andere» haben teilweise ein Microsoft Surface Pro oder ein Lenovo Yoga.

iPad überzeugt beim Akku

Das iPad sticht durch seine hervorragende Akkukapazität hervor. Der Akku reicht für einen ganzen Tag und entlastet damit die Infrastruktur in den Räumen, da es aufgrund beschränkter Zuleitungen nicht in allen Räumen möglich ist, beliebig viele Steckdosen zur Verfügung zu stellen. Bemängelt wurde einzig die Länge des Ladekabels, das oft nicht bis zur nächsten Steckdose reicht und dass der Akku des iPads sich sehr langsam auflädt.

Beim Dell Venue 11 Pro scheint das Phänomen aufgetaucht zu sein, dass die angeschlossene Tastatur das Gerät entlädt, auch wenn das Gerät ausgeschalten ist. Problematisch für den Einsatz im papierlosen Studium ist, dass der Akku nur knapp 4 Stunden durchhält und man auf eine Steckdose angewiesen ist. Wir empfehlen beim Kauf eines Gerätes auf eine möglichst lange Akkulaufzeit zu achten. Wo dies nicht möglich ist kann die Akkulaufzeit durch eine Tastatur mit integriertem Akku verlängert werden.

Verbindungsprobleme beim WLAN

Auch bei der WLAN Konnektivität ist das iPad der klare Gewinner. Wobei man hier darauf hinweisen muss, dass die WLAN Konnektivität nicht nur vom Gerät, sondern auch vom Netz der Hochschule abhängig ist. Bei den Dell Venue 11 Pro scheint es ein Problem mit den Accesspoints zu geben, so dass die WLAN Verbindung mehrmals täglich unterbrochen wird und sich die Studierenden dann wieder neu mit dem WLAN verbinden müssen.

Uneinheitliches Bild bei den Tastaturen

Die Bewertungen der Tastaturen beim iPad beziehen sich auf das Logitech Ultrathin Keyboard Cover und das Keyboard Folio. Wobei wir viele der Keyboard Folios bereits nach wenigen Wochen austauschen mussten, weil die Halterung für das iPad abgebrochen war. Das Logitech Ultrathin Keyboard Cover hat sich hingegen bewährt und muss auch im Dauergebrauch nur selten aufgeladen werden. Einigen Studierenden waren allerdings die Tasten zu klein und sie vermissten Sonderzeichen wie z.B. Wurzeln oder griechische Buchstaben.

Beim Dell Venue 11 Pro hatten zu Beginn alle ein Dell Tablet Keyboard Slim, dieses wurde von der Mehrheit der NutzerInnen klar als ungenügend bewertet. Bei vielen funktionierte das Touchpad nicht und die Tastatur verlor immer wieder die Verbindung zum Tablet, so dass sie manuell entfernt und wieder neu verbunden werden musste. Ausserdem wurde bemängelt, dass die Tastatur teilweise zu sensibel war und Buchstaben doppelt tippte oder man sehr stark drücken musste, damit ein Buchstabe getippt wurde. Im Laufe des letzten Semesters konnten wir einige der Dell Tastaturen durch ein Modell mit integriertem Akku ersetzen. Mit dieser neuen Tastatur konnten einige der Probleme mit dem Dell Venue 11 Pro beheben werden, leider hat Dell die Tastatur nun aber aus dem Sortiment genommen und sie wird nicht mehr produziert.

Bei den NutzerInnen mit privaten Tablets gibt es ein sehr uneinheitliches Bild: 22% bewerteten die externe Tastatur als sehr gut und 33% als mangelhaft. Hier müssen wir noch etwas genauer nachfragen, welche Tastaturen benutzt wurden.

Optimierungsbedarf beim Stift für das iPad

Die Dell NutzerInnen nutzen den Dell Aktiv Stylus und die iPad NutzerInnen arbeiteten mit einem Bamboo Stylus oder mit dem Adonit Jot Pro. Auffallend ist hier die sehr hohe Zufriedenheit der Studierenden, die sich selber ein Tablet gekauft haben, was wir teilweise auf den sehr guten Stift des Microsoft Surface Pro zurückführen.

Einigen iPad NutzerInnen war die Spitze des Bamboo Stylus zu dick und wiederum anderen war jene des Adonit Jot Pro zu dünn. Die Stiftspitzen gaben allgemein Anlass zur Diskussion, da sie relativ schnell lädiert waren oder verloren gingen. Umständlich fanden einige auch, dass man die Hand beim Schreiben nicht auf den Bildschirm ablegen kann. Einige gaben an, dass Sie den Stift nicht mehr nutzen und die Bedienung mit dem Finger immer noch am besten funktioniert.

Die Stifterkennung des Dell Venue 11 Pro war zu Beginn für BT13 und BT14 ein Fiasko, da kaum ein Stift korrekt funktionierte. Mittlerweile konnten einige der Probleme durch diverse Updates und den mehrfachen Ersatz der Stifte behoben werden. Der Stift bleibt jedoch unzuverlässig und reagiert teilweise nicht. Ein Problem ist die nicht handelsübliche AAAA-Batterie, die viel zu schnell leer ist und ständig ersetzt werden muss. Mehrere Studienrede schrieben, dass Sie den Stift deshalb nicht mehr nutzen. Wir empfehlen beim Kauf des Stiftes auf einen batterielosen Stift zu setzen.

Fazit

Gesamthaft würden 59% der Studierenden zum Kauf eines Tablets raten.

Für mich ist das Studium mit dem Tablet erleichternd. Ich muss nicht jeden Tag den Laptop mittragen, da das Tablet (ausser für den Informatikunterricht) bis jetzt immer ausreichend war. Auch muss ich nicht alle Skripte mittragen und spare sehr an Gewicht. Das Lesen und Lernen ist mit Tablet auch kein Problem. Ganz das Papier kann es aber doch nicht ersetzten. Manchmal benötige ich dann doch Papier um Notizen zu machen.

Finde ich eine sehr gute Idee. Die Scripts können viel besser geordnet werden, lassen sich gut bearbeiten, bei Bedarf mehrmals drucken und im Allgemeinen macht es den Vorlesungsstoff übersichtlicher.

Mit genügend Angaben bei den Anforderungen könnte der Student selbst sich ein Gerät anschaffen das eher funktioniert Angaben sollten Speicherplatz, RAM und etliche andere technische Daten.

82% der iPad NutzerInnen würden sich wieder für ein iPad entscheiden und immerhin überraschende 40% der Dell NutzerInnen würden sich erneut für ein Dell Venue 11 Pro entscheiden.

Wobei einige Dell NutzerInnen kommentierten, dass sie ein anderes Windows Tablet bevorzugen würden, aber explizit kein iPad möchten:

Ich würde mich nur für ein anderes Gerät entscheiden, welches nicht ein Apple iPad wäre und mit dem Windows System ausgestattet ist. Das Gerät von Dell hat zu viele Umstände verursacht.

Eher nicht. Würde das nächste mal lieber selbst eins kaufen.

Einige Studierende gaben an, dass sich das Tablet Ihrer Meinung nach nicht für die Prüfungsvorbereitung eignet, da sie einen Teil der Unterlagen für das Lernen ausdrucken:

Für Unterricht ja, Vorteil man hat immer alles dabei. Für Prüfungsvorbereitung aber ungeeignet.

Das ist nicht unbedingt negativ aufzufassen, da es absolut legitim ist, Zusammenfassungen auszudrucken, wenn einem dies beim Lernen hilft. Zudem kann sich z.B. gerade das Schreiben von handschriftlichen Zusammenfassungen und das überarbeiten von Notizen aus dem Unterricht positiv auf das Lernen auswirken, weil die Informationen besser gespeichert werden können, je intensiver wir mit dem Lerninhalt (z.B. dem Skript) interagieren. Wir werden diese und ähnliche Aspekte in den nächsten Beiträgen noch etwas genauer anschauen.

Es geht weiter: papierloses Studium im Herbst 15

Das Pilotprojekt zum papierlosen Studium wird noch ein Jahr weitergeführt. Nach einem erfolgreichen Start im 2013 hatten wir letztes Jahr mit den technischen Problemen der Windows-Tablets zu kämpfen. Da das papierlose Studium aber, abgesehen von den technischen Problemen, weiterhin auf Zustimmung stösst, werden auch die neu eintretenden Studierenden des Bachelorstudiengangs in Biotechnologie ab Herbst 2015 papierlos arbeiten.

Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung und möchten die Gelegenheit nutzen, um uns mal bei allen Beteiligten zu bedanken:

♣ Danke!

  • an die engagierten Studierenden und Dozierenden, die sich als Pioniere am papierlosen Studium beteilgen und sich von den technischen Problemen nicht entmutigen lassen.
  • an die Instituts- und Departementsleitung, für die Unterstützung.
  • an die Studiengangsleitung, die ICT-Abteilung, den Rechtsdienst, das Studiensekretariat und alle, die so fleissig an diesem Projekt mitarbeiten.
  • an die über 20’000 Besucher dieses Blogs und die wertvollen Rückmeldungen unserer Leser.

Zweite Chance für das Dell Venue 11 Pro

Aus Fehlern kann man lernen. Wir hoffen, dass nicht nur wir, sondern auch Dell aus den letztjährigen Fehlern gelernt hat und geben dem Dell Venue 11 Pro nochmals eine Chance: Die neue Version 7140 hat einige Verbesserungen erfahren. Das Gerät hat neu einen Intel® Core™ M-5Y71 Prozessor und eine leisere, passive Lüftung. Der Touchscreen und die damit verbundene Stifterkennung wurden ebenfalls verbessert. Viele der letztjährigen Dell Venue 11 Pro hatten grosse Mängel bei der Stifterkennung, der Prozessorleistung und dem Tastaturanschluss.

Das neue Modell Dell Venue 11 Pro 7140 machte in unseren Tests einen soliden Eindruck. Allerdings wurde die externen Tastatur nach dem Starten aus dem Standby-Modus manchmal nicht sofort erkannt. Windows-Tablets bleiben generell fehleranfälliger und Nutzer eines Dell Venue 11 Pro müssen leider damit rechnen, dass das Gerät im Laufe des Studiums einige Kinderkrankheiten aufweisen könnte.

Das Microsoft Surface Pro, das wir im 2013 getestet hatten, hat sich im Studium bewährt. Es ist aber leider wegen des hohen Preises und dem mangelhaften Support aus dem Rennen gefallen.

Bewährtes Apple iPad

Sehr gute Erfahrungen haben wir in den letzten 3 Jahren mit den iPads gemacht, daher bieten wir dieses Jahr das iPad Air 2 ebenfalls wieder an. Das iPad hat sich als sehr zuverlässig und robust erwiesen. Allerdings wird das Gerät dieses Jahr neu mit dem Logitech Ultrathin Keyboard Cover ausgeliefert. Das letztjährige Logitech Type+ Keyboard hat sich nicht bewährt. Die Halterung für das iPad Air ist bei vielen Nutzer schon nach wenigen Wochen abgebrochen. Auch beim Stift gibt es eine Änderung: Der bisherige Stift Bamboo Stylus hat sich zwar grundsätzlich bewährt, aber viele Studierende haben sich einen Stift mit einer dünneren Spitze gewünscht. Daher wechseln wir dieses Jahr auf den neuen Adonit Jot Pro V2.

Windows oder iOS – da scheiden sich die Geister

Obwohl das iPad bedeutend weniger Probleme macht als die Windows-Tablets gab es in den letzten zwei Jahren viele Studierende, die ein Gerät mit Windows Betriebssystem bevorzugten. Dies hat uns überrascht, da viele Studierende bereits ein iPhone besitzen und folglich bereits mit iOS vertraut sind. Allerdings unterscheidet sich die private Nutzung von iOS von der produktiven Nutzung während des Studium. Es macht einen Unterschied, ob man mit einem Gerät WhatsApp Nachtrichten schreibt, im Internet surft, Musik hört und Videos schaut oder ob man damit während einer Vorlesung Notizen macht, in Arbeitsblätter reinschreibt, Internetrecherchen durchführt und Skripte oder E-Books liest.

Windows ist traditionell bereits mit dem Businesseinsatz assoziiert und daher oft die naheliegendste Wahl. Einige Nutzer sind auch der Meinung, dass man mit einem iPad nicht produktiv arbeiten kann. Das Pilotprojekt zeigt aber etwas anderes: In unseren Untersuchungen waren sowohl iOS- wie auch Windows-Nutzer nach einer Eingewöhnungszeit von 2-3 Wochen in der Lage, produktive Arbeiten mit dem Tablet auszuführen. Es gibt sowohl für iOS als auch für Windows-Tablets gute Apps für handschriftliche Notizen und die Bearbeitung von Lehrunterlagen. Ob Windows oder iOS scheint am Ende eher eine Frage der Gewohnheit, der richtigen Software, der Rahmenbedingungen und nicht zuletzt auch der persönlichen Vorlieben zu sein.

Die Vorbereitungen für das Herbstsemester 2015 sind bereits in vollem Gange. Unsere zukünftigen Studierenden in Biotechnologie erhalten in den nächsten Tagen ein E-Mail mit allen wichtigen Informationen zur Bestellung des Tablets. Wir sind gespannt, für welches Gerätemodell sie sich entscheiden werden.

Zwischenbilanz nach dem Herbstsemester 2014

Im September 2014 sind an der ZHAW in Wädenswil weitere 111 Biotechnologie-Studierende des 1. und 3. Semesters in das papierlose Studium gestartet. Damit ist der Bachelor-Studiengang in Biotechnologie nun komplett auf papierlos umgestellt.

Die Umstellung lief diese Mal nicht ganz so problemlos wie letztes Jahr. Weil das Microsoft Surface Pro zu teuer war und wir mit dem grenzüberschreitenden Service von Microsoft keine guten Erfahrungen gemacht hatten, würde das Microsoft Surface Pro im 2014 durch das Dell Venue 11 Pro ersetzt.

Sorgenkind Dell Venue 11 Pro

Das neue Dell Venue 11 Pro sorgte für einige Probleme: Bereits bei der Einführungsveranstaltung zeigte sich, dass bei der Mehrheit der 67 Geräte der Touchscreen, der Eingabestift und teilweise auch die Tastatur nicht korrekt funktionierten. Hinzu kamen einige Performance Probleme; das Dell Venue 11 Pro liess sich teilweise nicht mehr einschalten oder stürzte immer mal wieder ab.

Dell und unsere interne ICT-Abteilung arbeiteten daraufhin fieberhaft an einer Lösung und gaben 6 Firmware Updates heraus. Die Probleme schienen damit behoben. Die letzte Umfrage bei den Studierenden zeigt nun aber, dass es offenbar immer noch (oder wieder) Probleme mit dem Dell Venue 11 Pro gibt. Interessanterweise bringen aber nur wenige Studierende ihr Gerät zur Fehlerbehebung zur ICT und 25 der 67 Nutzer haben die Firmware Updates gar nicht erst installiert.

Die Hardware-Probleme mit dem Dell Venue 11 Pro beeinflussen natürlich die Möglichkeit der Studierenden, papierlos zu arbeiten. Insbesondere die Möglichkeit, handschriftliche Notizen zu machen ist eingeschränkt. Entsprechend fällt auch die Zufriedenheit mit den Dell Venue 11 Pro schlechter aus als letztes Jahr mit dem Microsoft Surface Pro.

Zufriedene iPad-Nutzer

Anders sieht die Situation bei den iPad-Nutzern aus. Sie können wie erwartet gut mit dem iPad Air arbeiten und haben eine Zufriedenheit von 100%. Die Zufriedenheit ist im Vergleich mit der Pilotklasse BT12 um 38% gestiegen. Eher schlechte Erfahrungen haben wir allerdings mit dem Keyboard Folio von Logitech gemacht; die Halterung für das iPad Air ist bei vielen Cases bereits abgebrochen und das Tastenlayout ist recht gewöhnungsbedürftig, so wurde z.B. die „Caps Lock“-Taste kurzerhand zum Buchstaben „A“ umfunktioniert.

Bitte noch mehr Steckdosen, besseres WLAN und Dell-Adapter

Die Dell-Nutzer wünschen sich vor allem noch mehr Steckdosen in den Schulzimmern, da die Akkuleistung des Dell Venue 11 Pro eher schwach ausfällt. Die iPad-Nutzer beklagten sich teilweise darüber, dass das Ladekabel nicht bis zur Bodensteckdose reicht. Bei einer Akkulaufzeit von über 8h kann das iPad Air aber auch zu Hause aufgeladen werden.
Das WLAN ist ebenfalls in einigen älteren Schulzimmern nicht genügend leistungsfähig. Das fällt vor allem dann auf, wenn Lehrpersonen neue Lernszenarien wie z.B. Mobile Response einsetzen möchten.
Die Tablets haben alle unterschiedliche Anschlüsse für die Beamer. Die Lehrpersonen verfügen jeweils über einen Adapter für ihr persönliches Gerät. Bei Bedarf können die Studierenden für Präsentationen einen Adapter am Empfang im Grüental, Reidbach und bei der ICT Abteilung auslehnen.

Support besser organisieren

Die Erfahrung mit dem Dell Venue 11 Pro hat gezeigt, dass das Outsourcing des Supports bei Problemen nur bedingt funktioniert wenn die Geräte mit ZHAW-Profilen konfiguriert werden. Wir werden dies für das Herbstemester 2015 nochmals überdenken. Die Studierenden wünschen sich eine Ansprechperson vor Ort. Es wäre daher denkbar, dass die Geräte in Zukunft ohne Konfiguration abgegeben werden und sich die Studierenden, ähnlich wie beim studentischen Notebook Support Team, gegenseitig helfen.

Wie geht es weiter?

Diese Zwischenbilanz sieht auf den ersten Blick eher negativ aus. Es gilt jedoch zu berücksichtigen, dass nur 56% der Studierenden an der Umfrage teilgenommen haben. Trotz der Probleme mit dem Dell-Tablet gaben 88% der Umfrageteilnehmenden an, dass sie im letzten Semester oft bis täglich papierlos arbeiten konnten. Auch die Rückmeldungen aus dem Klassengespräch mit BT13 waren deutlich positiver als die Ergebnisse der Online-Umfrage.

Die Rückmeldungen der Dell-Nutzer deuten darauf hin, dass die Möglichkeit, handschriftliche Skizzen und Notizen in den Unterlagen erfassen zu können beim Windows Betriebssystem den entscheidenden Mehrwert des Tablets darstellt. Ohne funktionierenden Stift ist das Dell Venue 11 Pro nicht viel mehr als ein Notebook. Dementsprechend hatten die Dell-Nutzer mehr Mühe, papierlos zu arbeiten, da ein Medienbruch entsteht, wenn sie handschriftliche Notizen auf Papier statt auf dem Bildschirm erfassen müssen.

Wir fokussieren uns nun darauf, die Kinderkrankeiten mit dem Dell Venue 11 Pro zu lösen und die Dienstleistungen für das kommende Herbstsemester zu optimieren.
Das Institut für Biotechnologie setzt auch im Herbst 2015 wieder auf das papierlose Studium und wird den neu eintretenden Studierenden ein Tablet zur Verfügung stellen.

Die detaillierten Ergebnisse dieser Zwischenevaluation vom Herbstsemester 14 stellen wir Ihnen gerne als Download und als grafische Zusammenfassung zur Verfügung.

Zwischenevaluation-HS14-Feb15

 

Erste Schritte mit dem Dell Venue 11 Pro

Präsentation von der Einführung am Freitag, 12. September 2014

Probleme mit dem Eingabestift

Bei der Einführung haben einige Studierende gemeldet, dass der Eingabestift des Dell Venue 11 Pro nicht korrekt funktioniert. Bitte tragen Sie sich in die Umfrage ein, falls dies bei Ihnen auch der Fall sein sollte: https://moodle.zhaw.ch/course/view.php?id=11559.
Wir stehen bereits mit Dell in Kontakt und werden Sie informieren, sobald der Fehler gefunden ist.

Probleme mit dem Anmelden

Bei einigen Studierenden dauert es bei der Anmeldung sehr lange, bis das Profil geladen ist. Um dies zu beheben, hat die ICT ein Update herausgegeben, es wird auf allen Geräten installiert, die am ZHAW-Netz angemeldet sind. Bitte lassen Sie Ihr Gerät eine Weile mit dem ZHAW-Netz verbunden, damit das Update installiert werden kann, das Problem sollte danach behoben sein.

Probleme bitte melden und Gerät bei der ICT vorbeibringen

Wir sammeln zurzeit alle Probleme, die mit dem Dell Venue 11 Pro auftreten. Bitte erfassen Sie alle Fehlfunktionen inkl. Gerätenummer  (clt-mob-n-xxxx) unter https://moodle.zhaw.ch/course/view.php?id=11559, damit wir sie dem Hersteller melden können. Bitte bringen Sie Ihr Gerät baldmöglichst beim Servicedesk vorbei, damit unser ICT-Team das Problem auf Ihrem Gerät analysieren kann.

Bei Softwareproblemen, z.B. Admin-Rechte oder fehlender Software, wenden Sie sich bitte an den Servicedesk: https://servicedesk.zhaw.ch/.

Wir entschuldigen uns für die Probleme mit dem Dell Venue 11 Pro und bitten Sie um etwas Geduld. Unser ICT-Team und Dell arbeiten intensiv an einer Lösung. Wir werden Sie umgehend informieren, wenn es Neuigkeiten gibt.

Termine Einführungsveranstaltung für das papierlose Studium

Heute, Montag 8. September starten die Biotechologie-Studierenden an der ZHAW Life Sciences und Facility Management mit der Startwoche ins papierlose Bachelorstudium.

Einführungsveranstaltungen zum papierlosen Studium

Damit Sie nächste Woche bereits papierlos arbeiten können, bieten wir diese Woche eine Einführungsveranstaltung zum papierlosen Studium an. In dieser Veranstaltung zeigen wir Ihnen, wie Sie mit dem Tablet effizient papierlos arbeiten können. Die Veranstaltung wird allen Studierenden des Studienjahrgangs BT 13 und BT 14 empfohlen.

Einführung Startwoche

  • iPad Air: Freitag, 12. September, 13:00 Uhr – 14:30 Uhr, im GB 217
  • Dell Venue 11 Pro: Freitag, 12. September, 15:00 Uhr – 16:30 Uhr, im GB 217

Für diejenigen Studierenden, die am Freitag nicht teilnehmen können, bieten wir in der 1. Semesterwoche noch eine Einführungsveranstaltung an.

Einführung 1. Semesterwoche

  • iPad Air: Mittwoch, 17. September, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr im RT 037
  • Dell Venue 11 Pro: Freitag, 19. September, 13:00 – 14:30 Uhr im GB 217

Abgabe der Geräte

Die Geräte werden wie folgt ausgegeben:

In der Startwoche

  • iPad: Freitag, 12. September, ab 12:30 Uhr im GB 217, anschliessend Einführungsveranstaltung
  • Dell Venue 11 Pro: Freitag, 12. September, ab 14:30 Uhr  im GB 217, anschliessend Einführungsveranstaltung

In der 1. Semesterwoche

  • Montag, 15. September 16:50 – 18:00 Uhr, im GA 214
  • Donnerstag, 18. September 16:50 – 18:00 Uhr im GA 214

Anmeldung

Bitte teilen Sie uns mit, wann Sie Ihr Tablet abholen und welche Einführungsveranstaltung Sie besuchen werden: https://moodle.zhaw.ch/course/view.php?id=11559

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die E-Learning Verantwortliche, Daniela Lozza, lozz@zhaw.ch.

Das Microsoft Surface Pro und seine Tücken

Unser Blog wird erfreulicherweise von vielen interessierten Leserinnen und Lesern verfolgt und ich erhalte immer wieder Anfragen von Schulen, welche sich für das Surface Pro von Microsoft interessieren.

Das Microsoft Surface Pro ist bei den Studierenden beliebt, auch wenn die Akkulaufzeit etwas zu kurz ist und die Rückseite des Gehäuses beim Aufladen teilweise Strom abgibt. Dies meldete uns eine Studentin und es gibt auch eine Stellungsnahme von Microsoft dazu.

Als Projektleiterin sehe ich das Microsoft Surface Pro jedoch noch aus einer anderen Perspektive, die ich gerne mit unseren Lesern teilen möchte. Unsere Erfahrungen mit dem Microsoft Surface Pro sind nämlich gemischt. Einerseits lässt es sich gut in unsere Windows-basierte ICT-Umgebung einbinden und verwalten und die Studierenden schätzen die Möglichkeit, mit Office arbeiten zu können. Andererseits bereitet uns das Microsoft Surface Pro einige Probleme, die uns aktuell daran zweifeln lassen, ob wir auch in Zukunft darauf setzten sollen.

Kein Bildungsrabatt für Hochschulen

Das Microsoft Surface Pro ist ein Consumer Gerät, welches Microsoft im 2013 nur über seinen Online-Shop und über Detailhändler wie Mediamarkt, Interdiscount und Fust vertrieb. Für uns als Bildungsinstitution war die Beschaffung der Microsoft Surface Pro eine echte Herausforderung, denn Microsoft hatte im Herbst 2013 kein Surface Pro Angebot für Hochschulen. Bildungspreise gab es nur für Studierende und für das Surface RT.

Kein Interesse, das Surface Pro im Bildungsbereich zu platzieren

Microsoft bot uns bei der Beschaffung kaum Unterstützung an und war nicht bereit, uns einen Bildungsrabatt zu offerieren. Das Interesse von Microsoft, das Surface Pro im Bildungsbereich zu platzieren scheint eher gering. Jedenfalls haben wir auf unsere Anfrage erst nach mehreren Wochen eine Antwort erhalten, in der man uns eine Windows 8 Demo, regelmässige Updates sowie das Erstellen einer Fallstudie für unser Projekt anbot. Da im Herbst 2013 aber kein anderes vergleichbares Windows 8 Gerät verfügbar war, haben wir uns dann doch für das Surface Pro entschieden.

Fehlender Support für Hochschulen

Da das Microsoft Surface Pro als Consumer Gerät auf dem Markt gebracht wurde, bietet Microsoft keinen End-User-Support für Bildungsinstitutionen an. Das bedeutet, dass wir uns bei Problemen und Garantiefällen direkt an Microsoft wenden müssen und die Reparatur nicht über unseren Lieferanten abwickeln können.

Die Geräte müssen zur Reparatur an das Repair Center von Microsoft in den Niederlanden gesendet werden. Hierfür braucht es:

  1. Registrierung des Besitzers bei Microsoft.
  2. Reparaturanmeldung über das Self Service Portal von Microsoft.
  3. geeignete Verpackung.
  4. Pro forma Rechnung für den grenzüberschreitenden Versand in die Niederlande.
  5. Terminvereinbarungen mit UPS für die Abholung des Pakets.

Beim Versuch, eine Support-Techniker bei Microsoft zu kontaktieren, um das Problem mit der Stromabgabe über die Rückseite des Gehäuses abzuklären, wurde ich von einer Supportstelle zur nächsten weiter verbunden und am Ende wieder auf das Self Service Portal verwiesen, weil ein telefonischer Support ohne Supportvertrag nicht möglich war. Ergebnis der Abklärungen war, dass wir für einen Garantieaustausch jedes einzelne Gerät zur Prüfung in die Niederlande hätten senden müssen. Da es sich aber gemäss Microsoft bei der Stromabgabe nicht um einen Defekt handelt, haben wir auf einen Garantieaustausch verzichtet.

Verständlicherweise sind wir über diese Abläufe und Prozesse nicht sehr glücklich, denn er kostet uns sehr viel Zeit und ist nicht effizient. Wir stehen diesbezüglich zwar mit Microsoft in Kontakt und haben unsere Forderung nach einem End-User-Support für Bildungsinstitutionen bereits im Januar bei Microsoft Education Switzerland platziert, eine Reaktion darauf haben wir allerdings bis heute nicht erhalten.

Zubehör nach 6 Monaten defekt

Leider häufen sich in letzter Zeit die Defekte beim Zubehör des Microsoft Surface Pro. Es sind bereits mehrere Eingabestifte und Ladekabel defekt, was eigentlich nach 6 Monaten nicht der Fall sein sollte. Nicht zu vergessen der Aufwand der entsteht, wenn wir das defekte Zubehör zur Abklärung in die Niederlande schicken müssen.

Alternativen zum Surface Pro 2

Wir haben aktuell das Surface Pro im Einsatz und sind uns bewusst, das das Surface Pro 2 einige Verbesserungen mit sich bringt. Das grundlegende Problem mit dem fehlenden End-User-Support bleibt für uns jedoch bestehen. Deshalb sind wir zurzeit skeptisch, ob wir das Surface Pro bei einer allfälligen Ausweitung des Projektes weiter berücksichtigen sollen.

Eine mögliche Alternative zum Surface Pro ist das Dell Venue 11 Pro.
Anbei ein Vergleich von Microsoft Surface 2 vs. Dell Venue 11 Pro von tabtech:

Ein Student hat für uns auch das Samsung ATIV Tab 3 getestet. Es hat vor allem aufgrund seines geringen Gewichts und der guten Akkulaufzeit positiv abgeschnitten. Die Leistung lässt aber etwas zu wünschen übrig und wir sind skeptisch, ob Samsung in Zukunft auf Windows 8.1 Geräte setzten wird, die Konzernstrategie scheint eher in Richtung Android zu gehen.

Fazit

Wir sehen Potenzial für das Microsoft Surface Pro 2 im Hochschulumfeld, allerdings nur, wenn Microsoft seine Supportstrategie ändert und den Hochschulen in Zukunft einen Bildungsrabatt gewährt.