Erste Erfahrungen mit Bring Your Own Device

Seit Herbst 2016 studieren unsere angehenden BiotechnologInnen, Facility ManagerInnen und UmweltingenieurInnen papierlos mit ihren eigenen Notebooks und Tablets. Diese Neuausrichtung des papierlosen Studium war nötig, um das frühere Pilotprojekt in den Normalbetrieb zu überführen. Zudem hat das Pilotprojekt gezeigt, dass die Studierenden sehr individuelle Anforderungen an ihre Arbeitsgeräte haben. Als Hochschule können wir dieser Vielfalt aufgrund der komplexen und aufwändigen Ausschreibungsverfahren nicht gerecht werden und hinken dem technologischen Fortschritt immer etwas hinterher.

Wir haben unsere Erstsemestrigen und deren Lehrpersonen nach den ersten vier Monaten mit Bring Your Own Device befragt und ziehen nun hier mit einer Serie von Beiträgen eine erste Bilanz. Den Anfang machen wir mit der Hard- und Software sowie mit der Infrastruktur.

Bei den Studierenden haben 131 Personen aus dem 1. Semester der Studiengänge in Biotechnologie, Facility Management und Umweltingenieurwesen an der Umfrage teilgenommen. Die Rücklaufquote lag bei 35%. Bei den Lehrpersonen haben 52 Personen an der Umfrage teilgenommen und die Rücklaufquote betrug 68%.

Geräte

Über 70% der Studierenden haben sich speziell ein Gerät für das Studium angeschafft. zusammengefasst machen normale Notebooks und Macs mit 59% die Mehrheit der Geräte aus, gefolgt von Hybridgeräten mit Touchscreen und dem Surface Pro mit 51%. Nur eine Minderheit von 13% arbeitet mit Tablets, wobei dort vor allem das Apple iPad dominiert. Damit besitzen 64% der Studierenden entweder ein Notebook, Hybridgerät oder Tablet mit Touchscreen. Rund 1/4 der Studierende gab zudem an, dass sie das Smartphone zum Lernen nutzen, vielleicht ein mobiler Ersatz für das Tablet?

Touchscreen wichtiger als erwartet
Zufrieden mit ihrer Wahl sind vor allem die NutzerInnen eines Microsoft Surface Pro und weiterer Hybridgeräte mit Touchscreen, wie z.B. das Lenovo Yoga. Auch die wenigen Studierenden, die ein Apple iPad nutzen sind sehr zufrieden mit ihrem Gerät.

Ich arbeite im Studium mit folgenden Geräten

Studierende mit einem Mac finden ihr Gerät zwar nach wie vor gut, sie haben aber teilweise Mühe mit der Bedienung, weil sie oft mit der Windows-Partition arbeiten müssen und dann z.B. einige Tasten auf der Tastatur nicht mehr übereinstimmen:

Grundsätzlich würde ich mich wieder für Apple entscheiden. Da aber jedoch mit Windows gearbeitet wird, wäre ein Surface wohl die bessere Option.

Eher unzufrieden mit ihrem Gerät sind Studierende, die mit einem handelsüblichen Notebook ohne Touchscreen arbeiten:

Wir zeichnen sehr viel im Unterricht, was vorher nicht bekannt war. Hätte ich das gewusst, hätte ich ein Laptop mit Touchscreen gekauft.

Es ist schwer, ich muss den Akku zu häufig aufladen, es hat keine Maus, es ist schwierig Notizen zu machen.

Ich würde mich wieder für das gleiche Gerät entscheiden

Empfehlung
Zusammengefasst kann man sagen, dass der Touchscreen und die damit verbundene Möglichkeit, handschriftliche Annotationen und Skizzen in den Unterlagen zu erfassen vor allem im Unterricht wichtig ist. Wir empfehlen daher zukünftigen Studierenden, sich nach Möglichkeit ein Gerät mit abnehmbarem/drehbarem Touchscreen und Eingabestift zu kaufen, damit das Gerät als Papierersatz genutzt werden kann und beim Arbeiten nicht ständig zwischen Papier und Notebook hin- und hergewechselt werden muss.

Programme

Windows dominiert das Feld
Bei den genutzten Applikationen hat die Vielfalt im Unterschied zu den Pilotklassen mit Tablets stark abgenommen.Microsoft OneNote dominiert sowohl im Unterricht als auch im Selbststudium, gefolgt von Microsoft Word und dem kostenlosen Adobe Acrobat Reader. Diese Dominanz deR Microsoft Produkte hängt sicherlich auch damit zusammen, dass Office 365 mittlerweile auf allen Betriebssystemen genutzt werden kann, wenn auch mit weniger Funktionen als auf Windows.

Das Office 365 Pro Plus Angebot der ZHAW wird von 77% der Studierenden genutzt. Einige dürften auch Office Professional 2016 installiert haben und einige wissen offenbar nicht, dass es Office 365 auch für das iPad und Android gibt.

Drawboard als beliebte Alternative zum Adobe Reader
Mehrere Studierende haben angemerkt dass ihnen die Kombination aus OneNote und Adobe Reader für das Bearbeiten der PDF-Unterlagen nicht ausreicht und sie daher die kostenpflichtige App Drawboard nutzen.

Die Nutzung der bisher sehr beliebten iPad Apps wie PDF ExpertGood Notes oder Notability ist stark zurückgegangen, da im Vergleich zum Pilotprojekt viel weniger mit Tablets gearbeitet wird. Auch der früher sehr beliebte PDF X-Change Editor wurde seltener genannt. Dafür wird Drawboard vermehrt genutzt. Die Browser (IE/Firefox) werden sowohl im Unterricht als auch im Selbststudium oft genutzt. Spezifische Android Apps wurden keine genannt.

Genutzte Applikationen im Unterricht und Selbststudium, visualisiert nach Häufigkeit der Nennung.

Cloud Dienste
Die Mehrheit der Studierenden (66%) speichert die Daten auf OneDrive for Business.Damit haben Dropbox und Google Drive stark an Beliebtheit eingebüsst und auch der akademische Cloud-Dienst SWITCHdrive spielt mit 3% nur noch eine sehr untergeordnete Rolle. 36% gaben zudem an, dass sie ihre Daten auch auf lokalen Speichern, externen Festplatten oder USB Sticks speichern.

Infrastruktur

Studierende möchten (noch) mehr Steckdosen
Das WLAN und die Stromversorgung wurden in den vergangenen drei Jahren massiv ausgebaut. Das hat sich offenbar gelohnt, denn mittlerweile sind über 80% der Studierenden mit der Ausstattung der Unterrichtsräume im Hinblick auf Steckdosen und WLAN zufrieden. In einigen Räumen sind die Steckdosen allerdings schlecht zugänglich oder es sind nicht genügend Steckdosen vorhanden. Zudem wünschen sich die Studierenden auch an den Lernplätzen mehr Steckdosen.

Bewertung der Infrastruktur durch Studierende und Lehrpersonen.

Gesundheitliche Bedenken ernst nehmen
Eine Person hat sich über gesundheitliche Bedenken geäussert und gefordert, dass wegen der Geräteemissionen in den Unterrichtsräumen für eine bessere Abluft und eine höhere Luftwechselrate gesorgt werden sollte. Sie schlug auch vor, dass die Hochschule technologiefreie Zonen schaffen sollte – wie das an anderen ZHAW-Standorten z.B. mit einem „Raum der Stille“ bereits gemacht wird. Die Hochschule in Wädenswil hat mit den Gärten im Grüental eine technologiefreie Zone die sich ideal für einen achtsamen Spaziergang und eine technologiefreie Pause eignet.

Didaktischer Rückschritt durch verkabelte Tische
Etwas anders sieht die Situation bei den Lehrpersonen aus. Die Montage der Steckdosen an den Tischen hat dazu geführt, dass viele Tische in den Gruppenräumen fix verkabelt sind und nicht mehr verstellt werden können. Das stellt die Lehrpersonen vor neue Herausforderungen und schränkt die didaktischen Möglichkeiten während des Unterrichts ein. Unterrichtsszenarien, welche die aktive Partizipation der Studierenden und das kollaborative Lernen in den Vordergrund stellen, werden dadurch erschwert:

Der didaktische Fortschritt mit dem papierlosen Studium wurde durch das Zusammen“binden“ der Bänke gleich wieder ins Minus gebracht (Gruppenarbeiten sind so fast nicht möglich.)  Auch sonst ist die Infrastruktur noch nicht auf der Höhe, z.B. fristen die Visualizer eher ein Schattendasein.

Teilweise veraltete, mangelhafte Beamer und Mikrofone
Bemängelt wird zudem die AV-Technik in den Unterrichtsräumen. Die Beamer haben teilweise eine schlechte Auflösung oder funktionieren nicht zuverlässig:

Technik in den GA-Räumen hatte Kinderkrankheiten. Ich stand 3-mal in einem Unterrichtsraum, wo die Technik nicht funktionierte und das Problem konnte von den Technikern nicht innerhalb von Minuten behoben werden.

Der Beamer funktioniert manchmal nicht und ich habe Mühe mit den Settings für Sound auf meinem Notebook: benutze daher meinen eigenen Lautsprecher.

Auch die Mikrofone scheinen teilweise nicht zu funktionieren, wodurch Studierende in den hinteren Reihen dem Referenten nur schwer folgen können:

Es hat nicht in jedem Zimmer funktionstüchtige Mikrofone. Die in den mittleren Reihen bis hintere Reihen verstehen nicht alles wenn der Dozent vorne was erzählt.

Fazit

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass mit dem Ausbau der Infrastruktur die Bedürfnisse der Studierenden hinsichtlich WLAN und Steckdosen mit einigen wenigen Ausnahmen erfolgreich abgedeckt werden konnten. Allerdings zeigt sich auch, dass die verkabelten Tische für den didaktischen Fortschritt eher kontraproduktiv sind, da dadurch die didaktischen Szenarien im Präsenzunterricht eingeschränkt werden. Gerade beim aktiven Lernen im Rahmen von Gruppenarbeiten, Debatten und Diskussionsrunden wird die Interaktion im Raum auch durch die Bestuhlung mitgesteuert.

Leider besitzen noch nicht alle Studierenden Geräte mit einer Akkulaufzeit von 8 oder mehr Stunden. Gerade handelsübliche Notebooks laufen oft nur 4h am Stück und verbrauchen im Vergleich zu Tablets sehr viel Strom. Die Verkabelung in den Unterrichtsräumen bleibt somit bis auf weiteres ein notwendiges Übel, um die Tische mit Strom zu versorgen.

Andererseits darf man sich durchaus fragen, warum die Gruppenräume nach dem traditionellen Hörsaalprinzip mit Tischen in Reih und Glied bestuhlt sind. Man könnte in Gruppenräumen auch eine andere Bestuhlung vorgeben und die Verkabelung entsprechend anpassen. Das würde dann aber bedeuten, dass in diesen Räumen tatsächlich nur noch aktive Lernsettings wie Gruppenarbeiten, Diskussionen und Übungen und keine Vorlesungen mehr stattfinden.

Rückblick IAS Tag der Lehre – papierlos unterrichten

Am 10. Januar 2017 fand an der ZHAW in Wädenswil der IAS Tag der Lehre statt. Das Institut für Angewandte Simulation (IAS) widmete sich dieses Jahr dem Thema des papierlosen Unterrichts. Der Titel macht bereits klar, dass es hier vor allem um die Veränderungen geht, die sich im Klassenzimmer vollziehen, wenn Studierende im Unterricht plötzlich Notebooks und Tablets statt Papier nutzen. Was bedeutet das für die Lehrpersonen und ihren Unterricht? Anbei ein Rückblick aus meiner Sicht als Projektleiterin des Pilotprojektes zum papierlosen Studium.

Einstieg mit neuen Tools

Den Einstieg in das Thema machte Andri Puorger von Microsoft Schweiz. Herr Puorger zeigte auf, wie Lehrpersonen und Studierende digitale Technologien für das Lehren und Lernen nutzen können. Natürlich standen dabei die Microsoft Tools im Fokus. Herr Puorger zeigt einige neuere Microsoft Tools wie z.B. Office Mix, ein Add-In für PowerPoint, mit dem man vertonte PowerPoint Lektionen inkl. Video erstellen kann. Weiter ging es dann mit Office Forms für Umfragen und OneNote for Teachers, ein Plug-In for OneNote mit dem man schon fast ein LMS wie Moodle ersetzten könnte – aber eben nur fast – bei komplexeren Anforderungen wie der Anbindung an ein Schulführungssystem, der Durchführung von E-Assessments und der Frage nach dem Datenschutz dürfte die Lösung an ihre Grenzen stossen.

Herr Puorger machte unter anderem auch auf die Kompetenzen aufmerksam, welche Studierende für den Arbeitsplatz der Zukunft benötigen. Dazu gehören z.B. Teamfähigkeit, Sozialkompetenz, Kreativität, aber auch sog. Filterkompetenz, Systemdenken und die Kompetenz für ein lebenslanges Lernen. Der Fokus lag dabei mehrheitlich bei den digitalen Kompetenzen der Studierenden und das Thema wurde im Laufe des Tages immer wieder aufgegriffen. Welche Kompetenzen die Lehrpersonen für den papierlosen Unterricht benötigen wurde hingegen nur am Rande diskutiert.

Rückblick auf bisherige Erfahrungen

Weiter ging es mit einem Rückblick auf unsere bisherigen Erfahrungen im Rahmen des Pilotprojektes und der Einführung des regulären papierlosen Studiums an der ZHAW in Wädenswil. Prof. Dr. Jack Rohrer, Dozent am Institut für Chemie und Biotechnologie und einer der Pioniere des papierlosen Studiums, zeigte auf, was sich für ihn durch das papierlose Studium verändert hat. In erster Linie war es für ihn als Dozent eine Erleichterung, weil er sich nicht mehr um das Ausdrucken der Unterlagen kümmern musste. Die didaktische Innovation hingegen findet nur statt, wenn der Dozent dies in seinem Kurs aktiv vorantreibt und die Nutzung digitaler Medien und Technologien als kognitive Tools in die Lernszenarien implementiert.

Hilfsmittel hin zu einer digital unterstützten Lehre

Diese Implementation der digitalen Technologien als produktive Hilfsmittel kann z.B. mit dem SAMR-Modell unterstützt werden. Das Modell sieht vor, dass digitale Technologien auf verschiedenen Ebenen eingesetzt werden können. Sie können z.B. ein Medium wie das Papier ersetzten oder auch gleich noch einige funktionelle Verbesserungen mit sich bringen. Nebst dieser Erweiterung bisheriger Möglichkeiten können digitale Technologien aber auch dazu genutzt werden, die Art und Weise zu verändern, wie wir miteinander interagieren. Auf dieser Ebene können digitale Technologien zur Modifikation bisheriger Lehr- und Lernszenarien oder sogar zu einer Neudefinition von Szenarien genutzt werden.

Die bisherigen Evaluationen an der ZHAW weisen darauf hin, dass Studierende digitale Technologien vor allem für den Ersatz von Papier und die erweiterte Nutzung mit einfachen funktionellen Verbesserungen wie z.B. Suchfunktion, Zoom, Wörterbuch usw. nutzen. Die Modifikation oder sogar Neudefinition des Lehrens und Lernens mit Hilfe digitaler Technologien hängt hingegen stark von den verwendeten Lernszenarien ab. Der Frontalunterricht beispielsweise profitiert nur bedingt von den digitalen Hilfsmitteln; die Studierenden besitzen zwar mit ihren Notebooks und Tablets ein mächtiges, produktives Hilfsmittel, sie können es aber aufgrund des Unterrichtssettings nur für das Mitschreiben und das Nachschlagen von Informationen nutzen. Da stellt sich natürlich die Frage, ob der Präsenzunterricht nicht auch für Lernaktivitäten genutzt werden könnte, bei denen die Studierenden einen aktiveren Part übernehmen, wie dies z.B. beim Flipped Classroom der Fall ist.

Wertvolle Erfahrungen für zukünftige Konzepte

Die bottom-up Innovation auf Kursebene, die am IAS Tag der Lehre in vielen Referaten sichtbar wurde, bildet eine wichtige Basis für die kommende Überarbeitung der Curricula. Einerseits kann die Hochschule damit auf einen wertvollen Fundus von konkreten Anwendungsbeispielen zurückgreifen und andererseits erkennen die Lehrpersonen dank der gemachten Erfahrungen mit dem papierlosen Unterricht bereits konkreten Anpassungsbedarf in ihren Unterrichtskonzepten. Ein Punkt war beispielsweise der volle Stundenplan der es den Studierenden teilweise kaum ermöglicht sich im Selbststudium z.B. auf einen Flipped Classroom Unterricht vorzubereiten.

Angela Martucci Siefert zeigte anhand des Bachelorstudiengangs in Umweltingenieurwesen auf, wie sich das Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen auf die Herausforderung des Lehrens und Lernens im digitalen Zeitalter vorbereitet. Im Zentrum steht dabei die Kompetenzorientierung und ein transferorientiertes Blended Learning Design mit Vorbereitungsphase, Präsenzphase und unterstützter Transferphase.

Von der Digitalisierung erhofft sich die Hochschule auch eine personalisiertere Lehre. Allerdings braucht es dafür Massnahmen, wie z.B. das vorgestellte Universal Design for Learning. Diese Empfehlungen basieren auf der Idee, dass Diversität bei den Lernenden die Regel und nicht die Ausnahme darstellt. Die darin empfohlenen Massnahmen können helfen, die Curricula, Kurse und Lernmaterialien so zu gestalten, dass sie eine stärkere Personalisierung der Lehre ermöglichen.

Anschliessend an die beiden Vorträge gab es einige konkrete Beispiele von Lehrpersonen an der ZHAW, wie der papierlose Unterricht gestaltet werden kann.

Mehr Dynamik dank weniger Papier

Dr. Andrea Baier zeigte auf, dass durch den Wegfall von Papier mehr Dynamik im Unterricht entstehen kann. Sie schätzt es, dass digitalen Unterlagen und Informationen immer verfügbar sind und sie den Unterricht flexibel auf die Bedürfnisse der Studierenden anpassen kann. Das bedeutet allerdings auch, dass ihr Unterricht vom WLAN und der Technik abhängig ist. An ihrem Beispiel konnte man gut sehen, wie die Nutzung digitaler Medien situativ in den Kontext eines Kurses eingebettet werde kann. So arbeiten die Biotechnologie-Studierenden beispielsweise neu mit Modellen aus einem 3D-Drucker oder erstellen selber Simulationen. Dadurch findet eine Transformation vom papierlosen Unterricht hin zu einer digital unterstützen Lehre statt, die viel weiter geht als der blosse Ersatz von Papier.

Erfahrungen mit Gruppenarbeiten und Open-E-Book Prüfungen

Auch Dr. Evelyn Wolfram war mit einer digitalen Herausforderung konfrontiert, als die Studierenden an der OpenBook Prüfung plötzlich ihre digitalen Unterlagen nutzen wollten. In der Pilotklasse wurden die Tablets für die OpenBook Prüfung in den Flugmodus versetzt, damit die Studierenden ihre digitalen Unterlagen während der Prüfung lokal nutzen konnten. Seit der Umstellung auf Bring Your Own Device ist das allerdings keine Option mehr, da zu viele verschiedene Geräte im Einsatz sind und die Klassen bedeutend grösser sind. Mittlerweile laufen an der ZHAW verschieden Pilotprüfungen mit dem Safe Exam Browser und virtuellen Desktops, um in Zukunft verschiedene Prüfungsszenarien elektronisch durchführen zu können. Evelyn Wolfram zeigte mit ihren Beispielen aber auch auf, dass Dozierende die Lösung nicht immer in der Technik suchen müssen. Sie führt ihre Prüfung im Qualitätsmanagement heute als mündliche Gruppenprüfung durch und hat damit einen Weg gefunden, ein QM-Audit authentisch zu simulieren und das erst noch besser, als es eine elektronische Prüfung jemals könnte.

Papierlos – konzeptlos?

Eher kritisch waren die Stimmen aus dem Informatikunterricht. Claudia Schmucki und René Hauck haben im Rahmen ihres Informatikkurses Defizite bei den digitalen Kompetenzen der Studierenden festgestellt. So führen z.B. nur wenige Studierende regelmässig ein Backup durch und auch mit der Bearbeitung der digitalen Unterlagen scheinen viele Studierende überfordert zu sein. Sie plädierten dafür, dass die digitalen Kompetenzen der Studierenden stärker gefördert werden. Unklar bleibt allerdings, wo und wann dies geschehen soll, denn sowohl die Startwoche wie auch den aktuellen Informatikunterricht halten sie dafür für ungeeignet. Dass es auch anders geht zeigt das Institut für Facility Management, welches die digitalen Kompetenzen in den Curriculum des Bachelorstudiengangs bereits aufgenommen hat und im Informatikunterricht neu Platz für die Förderung dieser Kompetenzen geschaffen hat. Klar ist, dass es im Rahmen des papierlosen Studiums noch viel Abstimmungsbedarf gibt. Zwar gibt es ein Konzept für die Umstellung auf das papierlose Studium, aber die Institute haben bei der Umsetzung viele Freiheiten. In der Regel wird die Umstellung an einer institutsinternen Klausur diskutiert und geplant, Dozierende des IAS und der AWG sind dort oft nicht anwesend, obwohl sie von der Umstellung in den Studiengängen ebenfalls direkt betroffen sind.

Das bewegte Papier

Prof. Dr. Karin Kovar und Iwo Zamora zeigten auf, wie digitale Technologien für die Simulation biologischer Phänomene genutzt werden können. Durch Simulationen und Analogien erwachen die komplexen mathematischen Formeln zum Leben und Studierende, die sonst Mühe hätten, das Verhalten bestimmter Organismen direkt aus der mathematischen Formel abzuleiten, erhalten einen anderen Zugang zur Materie. Das Beispiel zeigt sehr schön das zuvor erwähnte Potenzial des Universal Design for Learning auf, denn mit den vielfältigen Darstellungsformen und Ausdrucksweisen, die digitale Technologien ermöglichen, kann besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Studierenden eingegangen werden.

In ihrem zweiten Beispiel ging Karin Kovar auf ihr mit einem Lehrpreis ausgezeichnetes Konzept der New Business Opportunity (NBO) und mögliche Weiterentwicklungen ein. Sie zeigte auf, dass Studierende in ihrem Kurs nicht nur papierlos, sondern vor allem auch beweglich, interaktiv und selbstbestimmt agieren. Ziel ist es, die Studierenden auf die Anforderungen des Marktes vorzubereiten und sie mit den NBO’s unter anderem mit einem Mentoring Programm bereits während des Studiums in die Biotech-Community einzuführen.

Papierloses Studium in language learning – does it work?

Dr. Caroline Hyde-Simon zeigte Chancen und Schwierigkeiten für den papierlosen Englischunterricht auf. So nutzt sie beispielsweise digitale Tools wie Quizlet oder Padlet sowie soziale Medien wie Pinterest und Facebook, damit Studierende fachspezifische englische Beiträge oder Wortschatz sammeln und teilen können. Sie beobachtete auch, dass mehrere Studierende bereits von Hand oder mit einem Stift in die digitalen Unterlagen schreiben. Das Schreiben von Hand oder mit der Tastatur war bei vielen Vorträgen ein Thema.

Schreibberatung ohne Papier

Auch Beatrice Dätwyler hat sich im Rahmen ihrer Schreibberatung mit dem Thema befasst und festgestellt, dass viele Studierende Mühe haben, die Notizen direkt in den wissenschaftlichen Artikeln zu erfassen. Oft machen sie sich die Notizen nebenbei in einem anderen Programm, was für das Textverständnis weniger effizient ist. Sie hat in Ihrem Beitrag auch zahlreiche Studien zitiert, die sich mit der Frage befassen, ob man besser mit Papier oder digitalen Medien lernt und dafür plädiert, dass Studierende wählen können, ob sie mit digitalen Unterlagen oder mit Papier arbeiten und lernen. Wichtig für den Lernprozess scheint, dass das Gelesene oder Gehörte in eignen Worten wiedergegeben wird. Die langsamere Handschrift zwingt einem eher dazu, das Gehörte stichwortartig zusammenzufassen. Allerdings kann dies auch digital geschehen, wenn sich die Studierenden der Wichtigkeit dieser Lerntechnik bewusst sind.

Mehr als nur eine digitale Datenablage

Peter Marty wollte den Studierenden in seinem Kurs mehr bieten als einfach digitale Unterlagen auf Moodle zur Verfügung zu stellen und hat angefangen, ausgehend von Moodle eine integrale digitale Lernumgebung zu schaffen, in der digitale Technologien zur Unterstützung der Lehr- und Lernprozesse didaktisch sinnvoll, differenziert und reflektiert eingesetzt werden.

Digitales Lernen in der Weiterbildung

Christoph Gütersloh, Dozent und Berater am IAP, war an diesem Nachmittag eher ein Exot unter all den Dozierenden aus Wädenswil. Sein Beitrag über digitales Lernen in der Weiterbildung am Institut für Angewandte Psychologie (IAP) zeigte den Teilnehmenden allerdings ein paar spannende neue Perspektiven auf. Während in der Hochschuldidaktik der Fokus stark auf dem Erwerb und der Transformation von Wissen liegt, setzt das IAP in der Weiterbildung stark auf die Handlungsorientierung im Sinne von Workplace Learning, die Reflexion sowie das soziale Lernen. Für Weiterbildungsteilnehmende ist es wichtig, im Laufe ihrer Weiterbildung in eine Community hinein zu wachsen und sich neue Quellen für Anregungen und Innovation zu erschliessen.

Bei dieser Aufgabe können digitale Tools für das Community Building nützliche Dienste leisten. So nutzt Christoph Gütersloh beispielsweise in seinem Kurs das soziale Netzwerk Slack und führte eine öffentliche Expertenkonferenz auf Blab (nicht mehr verfügbar) durch, an der auch externe Mitglieder aus der Community teilnehmen konnten. Das Beispiel der Expertenkonferenz zeigt auf, wie digitale Technologien die Art und Weise verändern können, wie wir miteinander interagieren. Communities werden digital leichter zugänglich und Studierende können beispielsweise öffentliche Social Media Tools wie Twitter für Backchannel Learning nutzen oder über Hootsuite kollektive Rechercheaufträge ausführen und dabei bereits mit der Community in Kontakt treten. Die Herausforderung besteht für Christoph Gütersloh vor allem darin, eine solche Learning Community am Leben zu erhalten und die Mitglieder dazu zu bringen, dass sie sich gegenseitig helfen.

Der diesjährige Tag der Lehre zeigte auf, dass der papierlose Unterricht ein Türöffner für die digital unterstütze Lehre sein kann und digitale Medien und Technologien beim Lehren und Lernen einen Mehrwert bieten können, sofern die Rahmenbedingungen und die Lehr- und Lernszenarien dies erlauben. Er zeigte aber auch die zahlreichen Veränderungen und Herausforderungen auf, welche die Digitalisierung für die Studierenden, die Lehrpersonen und die Hochschule mit sich bringt und man merkte, dass wir mitten in einem Wandel stecken. Immerhin befinden wir uns bereits mittendrin in diesem Prozess und haben ein gutes Fundament aus Erfahrungen, auf das wir aufbauen können.

Weitere Informationen zum IAS Tag der Lehre finden Sie unter: https://www.zhaw.ch/de/lsfm/institute-zentren/ias/weiterbildung/ias-tag-der-lehre/

Die Vorträge finden Sie unter https://moodle.zhaw.ch/course/view.php?id=1646

Mobiles Arbeiten ergonomisch gestalten

Das Arbeiten mit digitalen Unterlagen im Unterricht und Selbststudium hat zur Folge, dass wir immer häufiger mit dem Notebook und Tablet arbeiten und für längere Zeit auf den Bildschirm schauen. Es ist wichtig, dass Sie dabei auf eine ergonomische Arbeitsweise achten, um Ihre Rückenmuskulatur, die Wirbelsäule, den Nacken und insbesondere auch Ihre Augen zu schützen.

Wir haben Ihnen unter anderem mit Unterstützung der Fachstelle für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) des Departements Gesundheit der ZHAW einige Infos zusammen gestellt, wie Sie Ihre Gesundheit beim papierlosen Arbeiten schützen können.

Prüfen Sie die Ergonomie am Arbeitsplatz

Überprüfen Sie die Ergonomie an Ihrem Arbeitsplatz zu Hause, im Büro oder allenfalls auch mal im Schulzimmer mit der EKAS-Box der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit (EKAS). Das Tool führt Sie unter Anleitung von kurzen Videosequenzen durch die ergonomische Einstellung von Bürostuhl, Tisch, Maus, Tastatur und Bildschirm.

Mobiles Arbeiten mit dem Notebook

Insbesondere bei der Arbeit mit dem Notebook oder Tablet zu Hause besteht die Gefahr, dass man z.B. auf dem Sofa sitzend für längere Zeit eine schlechte Haltung einnimmt. Gerade auf dem Sofa sollten Sie zudem darauf achten, dass Sie elektronisch Geräte nicht direkt auf dem Schoss platzieren. Doch nicht nur zu Hause, sondern auch an der Hochschule arbeiten Studierende oft an Orten, an denen sie die Stühle und Tische nicht verstellen können.
Die folgenden drei Videos sind ohne Ton und stammen von Vodafone España.

Falls Sie oft von unterwegs aus arbeiten, z.B. im Zug oder in der Bibliothek finden Sie in diesem Video zusätzliche Tipps, um die Situation an mobilen Arbeitsplätzen zu verbessern.

Nutzung des Smartphones

Smartphones spielen im papierlosen Unterricht zwar eine untergeordnete Rolle, aber sie sind für viele von uns nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Deshalb finden Sie auch hierzu ein paar nützliche Tipps im unten stehenden Video von Vodafone.

Gönnen Sie Ihren Augen eine Pause

Gerade die Augen gehen bei der Bildschirmarbeit gerne mal etwas vergessen und wir merken nicht, dass wir stundenlang angestrengt in den Bildschirm starren. Der Schweizer Optikerverband SOV hat deshalbt ein paar PC-Tipps zusammen gestellt:

  • Zwischendurch immer mal wieder in die Ferne schauen, z.B. aus dem Fenster zu einem Baum oder zum Horizont.
  • Regelmässig blinzeln, damit die Augen befeuchtet werden.
  • Bildschirm regelmässig reinigen, um Irritationen durch Fingerabdrücke usw. zu verhindern.
  • Für gute Beleuchtung sorgen, Dämmerlicht vermeiden.
  • Regelmässig Lüften.
  • Rauch und Zugluft vermeiden.
  • Entspannungsübungen wie z.B. dieses kurze Augen Yoga

Abstand halten zu elektromagnetischen Feldern

Die Nutzung digitaler Technologien führt auch dazu, dass wir häufiger mobil via WLAN oder Mobilfunknetzwerk im Internet surfen. Der körpernahe Einsatz von Notebooks und Tablets führt zu länger andauernden Strahlungsexpositionen deren gesundheitliche Auswirkungen noch ungenügend erforscht sind.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat auf seiner Webseite Empfehlungen für Personen zusammengestellt, welche elektromagnetische Felder in ihrer Wohnung oder am Arbeitsplatz klein halten möchten, so z.B.

  • das WLAN auf den Geräten nur einschalten, wenn es benötigt wird.
  • mind. 1 Meter Abstand zu Access Points halten.
  • Die Geräte während der WLAN-Verbindung nicht am Körper halten (siehe oben).
  • Beim Telefonieren Kopfhörer verwenden.
  • Im Innern von Gebäuden oder im Zug WLAN zum Telefonieren und zur Datenübertragung anstelle des Mobilfunknetzes verwenden.

Ausführliche Informationen zu elektromagnetischen Feldern sowie eine komplette Liste der Empfehlungen finden Sie auf der Webseite des BAG.

Literaturverwaltung mit Zotero

Beitrag von Andrea Moritz

zoteroEgal ob Semesterarbeit, Experiment oder Masterarbeit: Korrektes Zitieren ist im wissenschaftlichen Umfeld ein Muss. Im Rückgriff auf bereits vorhandene, verifizierte Ergebnisse gilt es neues Wissen aufzubauen. Benutzte Quellen zu deklarieren macht transparent, auf welcher Grundlage die eigene Arbeit entstanden ist.

Goodbye Abtippen

An der ZHAW wird seit Herbst 2016 neu das Open Source Programm Zotero als kostenloses Literaturverwaltungssystem empfohlen. Mit Zotero können Sie Referenzen von Quellen jeglicher Art speichern, organisieren und später wieder zitieren. Ausserdem können Sie in Gruppen zusammenarbeiten und die gefundenen Referenzen mit anderen teilen.

Ein Literaturverwaltungsprogramm wie z.B. Zotero hilft Ihnen dabei den Überblick auch bei großen Literaturmengen zu behalten und erleichtert das richtige Zitieren und Erstellen von Literaturverzeichnissen in schriftlichen Arbeiten. Mit Zotero können Sie Ihre Literaturangeben aus Recherchetools speichern, verwalten, im eigenen Text weiterverarbeiten und mit anderen teilen – und das im Einklang mit den an der ZHAW geltenden Zitierrichtlinien der unterschiedlichen Fachbereiche.

Literatur sammeln und verwalten

Zotero funktioniert in der empfohlenen Version als ein Add-In im Firefox-Browser. Das Sammeln und Verwalten von gefundenen Referenzen ist einfach in den Rechercheprozess integrierbar, die Bedienung entsprechend intuitiv. Bitte prüfen Sie immer, ob die von Zotero vorgeschlagenen bibliografischen Daten korrekt sind.

Zotero Firefox Add-In

Zotero Firefox Add-in

Entspannter zitieren

Mit Hilfe eines dazugehörigen Zotero Word Plug-ins können Sie die gefundenen Referenzen dann in den Text einbinden und nach einem frei wählbaren Zitierstil korrekt ausgeben.

Zotero Word Plug-in

Zotero Word Plug-in

Wenn Sie Safari oder Chrome nutzen, können Sie auch auf die Stand-Alone-Version des Programms ausweichen.

Download und Registrierung

Der Download von Zotero und des dazugehörigen Word-Plugins erfolgt über die Webseite von Zotero. Zotero stellt 300 MB freien Speicherplatz in einer Cloud zur Verfügung. Um diesen nutzen zu können, sowie in Gruppen zusammenarbeiten zu können, ist eine Registrierung nötig. Sie können Ihre Dateien aber auch ohne Registrierung lokal auf dem Laptop oder z.B. auf OneDrive oder SwitchDrive speichern und verwalten.

Android und iOS

Für Android und iOS gibt es derzeit noch keine offizielle Zotero-App. Für fast alle mobilen Browser kann aber das Zotero-Lesezeichen für die Übernahme von Quellenangaben in die Online Library auf zotero.org genutzt werden. Dafür ist vorgängig eine Registrierung bei Zotero nötig. Auf dem Markt befinden sich auch Apps von externen Anbietern, die auf Zotero aufbauen. Eine kleine Übersicht zu Produkten für mobile Endgeräte finden Sie auf der Zotero-Website.

Weitere Infos zu Zotero

  • Weiterführende Infos und Anleitungen inklusive Hilfe-Forum finden sich auf Moodle.
  • Zusätzlich bietet die Hochschulbibliothek zur Einführung an der ZHAW Zotero Crashkurse (Intranet) an.

Alternativen zu Zotero

Einen umfassenden Überblick über derzeit gängige Literaturverwaltungsprogramme bietet eine aktuelle Zusammenstellung der Technischen Universität München.

Neuer Blog „Lehren und Lernen“

Die ZHAW hat einen neuen Blog zum Thema Lehren und Lernen unter http://blog.zhaw.ch/lehren-und-lernen.

Auf dem neuen Blog stehen innovative Lehr- und Lernszenarien im Fokus und er wird vom Ressort Lehre zusammen mit einer vielfältigen Gruppe von Hochschulangehörigen aus der Lehre und Weiterbildung betrieben.

Der neue Blog ist eine sinnvolle Ergänzung zu unserem bestehenden Blog, der zurzeit über 1’000 Besucher pro Woche verzeichnet. Das papierlose Studium ist in den letzten Jahren immer mehr zu einem Treiber der Digitalisierung in der Lehre geworden und der Einsatz neuer Technologien fördert und fordert auch den Einsatz neuer Lehr- und Lernszenarien.

Wir haben bereits einen ersten Beitrag beigesteuert und werden hoffentlich auch in Zukunft Zeit finden, um auf dem neuen Blog spannende didaktische Themen mit Ihnen zu diskutieren.

Rückblick auf den Paperless Parcours

App-Karten von Studierenden

Die Studierenden, die in der diesjährigen Startwoche den Paperless Parcours besucht haben mussten als Abschlussaufgabe eine Zusammenstellung der Applikationen erstellen, die sie für das papierlose Studium nutzen.

Diese Aufgabe wurde von 50 Studierenden absolviert und wir haben daraus einige gute Beispiele ausgewählt. Anbei präsentieren wir Ihnen vier Arbeiten von Studierenden, die eingewilligt haben, dass ihre App-Karte hier auf dem Blog veröffentlicht wird:

Meisterverwendet: MS Office und PDF-Reader

In den App-Karten sieht man, dass die Studierenden vor allem die Microsoft Office Produkte und den Adobe Reader nutzen. Einzig bei den iPads werden noch einige andere Apps aufgeführt. Auch OneDrive for Business scheint als Cloud-Dienst beliebt zu sein, da den Studierenden mit dem ZHAW-Account 1TB Speicherplatz zur Verfügung steht. Die Nutzung von OneDrive hat allerdings auch zu vielen Fragen und Unsicherheit geführt, da einigen Studierenden der Unterschied zwischen dem privaten OneDrive und OneDrive for Business nicht ganz klar war. Auch hätten sich einige Studierende eine kritischere Auseinandersetzung mit dem Thema gewünscht. OneNote wurde von den Studierenden überraschend gut aufgenommen, allerdings beobachten wir das etwas mit Besorgnis, da viele Studierende nun alle PDF’s in OneNote importieren und sie dort annotieren, was zu sehr grossen Dateien führt, da OneNote die PDFs als Bilder importiert. Wir empfehlen generell PDF-Dateien in einem PDF-Editor zu bearbeiten und OneNote für zusätzliche Notizen zu nutzen.

Zu wenig Zeit für den Parcours

Die Rückmeldungen auf den Paperless Parcours sind gemischt ausgefallen. Das Thema „digitales Arbeiten“ wurde von den Studierenden allgemein als wichtig befunden, allerdings hatten sie für das Lösen der Aufgaben zu wenig Zeit. Zudem waren sie so auf das Lösen der Aufgabe fokussiert, dass sie sich gar nicht differenziert mit den verschiedenen Apps auseinandersetzen und die Informationen und Anleitungen auf dem Blog mehrheitlich ignorierten. Aufgrund des sehr heterogenen Vorwissens und der vielen unterschiedlichen Geräte der Teilnehmenden konnten die zwei Betreuungspersonen pro Posten auch kaum auf individuelle Bedürfnisse und Probleme eingehen.

Überarbeitung des Paperless Parcours fürs 2017

Wir werden den Paperless Parcours deshalb fürs nächste Jahr überarbeiten. Eine Möglichkeit wäre, dem Thema in der Startwoche bedeutend mehr Raum einzuräumen, was allerdings für uns ein Ressourcenproblem darstellt und in Konkurrenz zu den anderen Inhalten steht. Eine andere Möglichkeit wäre, den Paperless Parcours teilweise online anzubieten, da damit viel besser auf die unterschiedlichen Vorkenntnisse und Geräte eingegangen werden kann. Zudem könnten die Studierenden online und evtl. an einem Help Point vor Ort individuell jene Hilfe in Anspruch nehmen, die sie benötigen.

Langfristige Förderung digitaler Kompetenzen

Klar ist allerdings auch, dass wir die Erwartungen an eine solche Einführungsveranstaltung nochmals überdenken müssen. Die Digitalisierung in der Lehre ist ein langfristiger und anspruchsvoller Prozess und die dafür nötigen digitalen Kompetenzen können sich die Studierenden nicht schnell innerhalb von 2-3 Stunden in der Startwoche aneignen. Hierfür braucht es weiter greifende Konzepte die in den Curricula der Studiengänge verankert sind.

Kurs: Study smarter, not harder!

Sie stolpern immer wieder über das richtige Zeitmanagement für die Prüfungsvorbereitung? Sie werden bald Ihre Bachelorarbeit schreiben und brauchen gute Literatur? Sie suchen Tools, die Sie beim Lernen unterstützen, aber möchten gleichzeitig nicht in digitale Fallen tappen?

Im Kurs study smarter not harder werden diese Fragen aufgegriffen und unsere Experten geben Ihnen Ideen, Strategien und Tools für die Gestaltung Ihrer Lernumgebung an die Hand, damit Sie Ihr Studium erfolgreich(er) managen können. Sie werden dazu angeregt, Ihre Lernstrategien kritisch zu reflektieren und zu optimieren, damit das Lernen nicht nur effizienter werden kann, sondern auch mehr Spass macht.

Der Kurs ist für ZHAW Studierende aus allen Departementen kostenlos und wird online durchgeführt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt – bei Interesse bitte rasch anmelden.

Weitere Informationen und Anmeldung

Open Book Prüfungen mit digitalen Unterlagen

Trotz papierlosem Unterricht finden in vielen Klassen die Prüfungen immer noch auf Papier statt. Das hat oft ganz praktische Gründe, denn je mehr Technik involviert ist desto anfälliger wird die Prüfung für Störungen und Rekurse.

Die Open Book Prüfungen, bei denen bisher ausgedruckte Unterlagen erlaubt waren, können jedoch in dieser Form mit dem papierlosen Studium nicht mehr durchgeführt werden. Die Studierenden möchten verständlicherweise ihre annotierten digitalen Unterlagen an der Prüfung nutzen und nicht alles ausdrucken müssen. Durch die Zulassung von Tablets und Notebooks an den Prüfungen steigt allerdings das Risiko des Missbrauchs und Studierende können beispielsweise zusätzliche Informationsquellen im Internet nutzen oder die Lösungen untereinander austauschen.

Prüfungen in einer vernetzten Welt

Man könnte nun hier argumentieren, dass die Möglichkeit der Vernetzung während der Prüfung für viele Berufsgruppen die realen Begebenheiten der heutigen Arbeitswelt abbilden. George Siemens würde dem im Sinne des Connectivismus sicherlich zustimmen. Seiner Meinung nach bedeutet Lernen nämlich nicht nur das Einprägen von Wissen im eigenen Gedächtnis, sondern auch das Wissen bzw. die Kompetenz, zu wissen, wie man sich bei Bedarf mit externem, spezialisiertem Wissen vernetzt.

Dieser Ansatz bedingt natürlich, dass die Prüfungsfragen eine gewisse Komplexität und Schwierigkeit aufweisen. So darf es z.B. nicht nur eine korrekte oder falsche Lösung geben. Für Multiple-Choice Prüfungen ist das Szenario folglich weniger gut geeignet. Haben bei einer Open Book Prüfung mit Essay Fragen zwei oder mehrere Studierende exakt dieselbe Lösung ist dies wahrscheinlich ein Grund, etwas genauer hinzuschauen. Trotzdem kann man bei einem solchen Szenario nie 100%ig sicherstellen, dass die Studierenden die Aufgaben selber lösen. Theoretisch können sie die Aufgaben einem Ghost Writer schicken und am Schluss dessen Lösungen abgeben.

Studierende stehen technischen Hilfsmittel kritisch gegenüber

Die letzte Evaluation im Frühjahr 2016 zeigte bei den Studierenden eine eher kritische bis ablehnende Haltung gegenüber Prüfungen mit elektronischen Hilfsmitteln. Über 50% der teilnehmenden Studierenden aus dem Bachelorstudiengang in Biotechnologie möchten nicht, dass alle Hilfsmittel, also auch das Internet, an Prüfungen erlaubt sind. Rund ¼ befürchtet, dass bei der Nutzung von Tablets und Notebooks in der Prüfung die Gefahr des Betrugs steigt und die Prüfungen als Folge nicht mehr fair sind.

Generell scheint bei den Studierenden der Wunsch nach elektronischen Prüfungen mit Tablet oder Notebook nicht sehr ausgeprägt zu sein. Das hat uns etwas überrascht, da z.B. das Schreiben mit der Tastatur für viele Studierende sicherlich angenehmer und schneller ist als das Schreiben von Hand.

Elektronische Prüfungen

Evaluation April 2016 bei Pilotklassen papierloses Studium BT13-BT15

Prüfungen mit Geräten im Flugmodus

Im Rahmen des Pilotprojektes wurden mehrere Open Book Prüfungen durchgeführt. Dabei waren Tablets und Notebooks erlaubt, sie mussten allerdings in den Flugmodus versetzt werden, so dass alle Funkverbindungen unterbunden waren. Während der Prüfung fanden Stichproben statt und Missbrauch hatte den sofortigen Ausschluss von der Prüfung zur Folge. Dieses Szenario ist allerdings nur bei kleinen Klassen, genügend Aufsichtspersonen und Räumen mit breiten Korridoren zwischen den Sitzreihen möglich. Für die Aufsichtspersonen ist es zudem teilweise schwierig zu sehen, ob auf den unterschiedlichen Geräten tatsächlich alle Funkverbindungen unterbrochen sind.

Andere Möglichkeiten wie eigene Prüfungsräume mit gemanagten Computern, Störsender, WLAN-Überwachung, lokale WLAN-Netzwerke und die Entwicklung eigener Applikationen haben wir geprüft und teils aus Kostengründen, teils aber auch wegen mangelnder Sicherheit und gesetzlicher Vorgaben verworfen.

Pilotversuche mit Safe Exam Browser

Im Frühlingssemester 2016 haben wir mit Unterstützung der E-Assessment Beauftragten der ZHAW, Lisa Messenzehl, und einem Entwickler des Safe Exam Browsers, Daniel Schneider, eine Pilotprüfung mit dem Safe Exam Browser und Moodle im Bachelorstudiengang Facility Management durchgeführt. Bei diesem Prüfungszenario wurde die Prüfung online auf Moodle mit der Lernaktivität Test durchgeführt. Die Studierenden müssten den Safe Exam Browser (SEB) auf ihrem Notebook installieren und gelangten nach dem Start des Browsers und der Eingabe eines Zugriffspassworts auf die Moodle Prüfung. Sie konnten während der Prüfung das offene Browserfenster mit der Moodle Prüfung nicht mehr verlassen und nicht auf die eigene Festplatte oder andere Ressourcen zugreifen bis die Prüfung abgeschlossen war.

Die Pilotprüfung hat soweit gut funktioniert, allerdings war die Konfiguration des SEB anspruchsvoll und die Installation des SEB auf den studentischen Geräten mit einigen Komplikationen verbunden. Der Vorbereitungs- und Betreuungsaufwand war entsprechend gross. Der SEB musste zudem nach der Prüfung auf den studentischen Geräten deinstalliert werden, da noch kein Update-Mechanismus für die Software verfügbar ist.

Grundsätzlich ist der SEB ein vielversprechendes Tool das uns mit entsprechendem Aufwand die Durchführung von elektronischen Prüfungen mit Moodle auf studentischen Geräten erlaubt. Ein Szenario mit Open Book ist darin aber zurzeit nicht vorgesehen. Zwar kann man den SEB so konfigurieren, dass einzelne Programme wie z.B. der Adobe Reader während der Prüfung zugelassen sind. Das funktioniert aber nur, wenn das freigegebene Programm bei allen Nutzern im entsprechenden, freigegebenen Verzeichnis abgelegt ist. Zudem müssen die Studierenden ihre Dokumente darin öffnen und durchsuchen können. Dieses Szenario konnten wir bis jetzt noch nicht testen.

Mit der Einführung von Office 365 Pro Plus mit OneDrive for Business besteht allenfalls die Möglichkeit, in Zukunft während der Prüfung den URL-Filter im SEB so zu konfigurieren, dass die Studierenden nebst der Moodle Prüfung auch auf ihre Unterlagen auf OneDrive for Business zugreifen können.

Die Komplexität und die Kinderkrankheiten des SEB schrecken zurzeit noch viele Dozierende an der ZHAW ab. Wir hoffen, dass die Weiterentwicklung des SEB mit dem neu gegründeten Konsortium rasch vorwärts geht und bald eine benutzerfreundliche und stabile Version mit Update-Mechanismus verfügbar ist, die auch von Dozierenden ohne grosse technische Kenntnisse konfiguriert werden kann.

Chancen sehen und Risiken managen

Bis dahin können wir unseren Dozierenden und Studierenden technisch zurzeit keine sichere Möglichkeit für Open Book Prüfungen mit digitalen Dokumenten auf Notebooks und Tablets anbieten. Wir unterstützen aber über SWITCH das Konsortium bei der Weiterentwicklung des Safe Exam Browsers.

Generell können wir in Zukunft entweder versuchen mit technischen Lösungen die Technologien so zu manipulieren, dass sie die Bedingenden von früher simulieren. Oder wir können die neuen Möglichkeiten als Change für neue Prüfungsformen sehen und versuchen Wege zu finden, um die Risiken die sie mit sich bringen zu managen.

Wir stehen auf diesem Weg noch ganz am Anfang. Einzelne Dozierende haben allerdings bereits die Idee kollaborativer Prüfungen aufgegriffen. Andere führen neu statt Open Book Prüfungen mündliche Gruppenprüfungen durch oder erlauben an der Prüfung eine  4-seitige Zusammenfassung. Wieder andere setzen auf elektronische Multiple Choice Prüfungen.

Tipp: Assessment Toolbox der Uni Bern

Eine unserer engagierten Dozentinnen, Evelyn Wolfram, hat uns am letzten E-Learning Café im September auf die Assessment Toolbox der Universität Bern aufmerksam gemacht. Schauen Sie mal rein und lassen Sie sich inspirieren, vielleicht finden Sie ja eine spannende neue Prüfungsform für Ihren Kurs.

Ressourcen

Siemens, G. (2004) Connectivism: A learning theory for the digital age. Verfügbar unter: http://www.elearnspace.org/Articles/connectivism.htm (Aufgerufen am: 22. September 2016)

Projekt Neptun Verkaufsfenster bis 3. Oktober 16

Projekt Neptun

Projekt Neptun

Studierende die noch auf der Suche nach dem passenden Notebook oder Tablet fürs Studium sind können noch bis 3. Oktober 2016 vom Verkaufsfenster des Projekts Neptun profitieren.

Das Projekt Neptun bietet ausgewählte Notebooks und Tablets zu Sonderkonditionen für Studierende und Hochschulmitarbeitende an. Die angebotenen Modelle werden alle 2-3 Jahre neu evaluiert und vom Team des Projekts Neptun ausführlich getestet.

Im Angebot sind Geräte wie z.B. das Microsoft Surface Pro 4, diverse Lenovo Yoga ThinkPads sowie Macs und das iPad Pro. Die Anforderungen an die Hard- und Software für ein Studium an der ZHAW in Wädenswil finden Sie hier.

Weiter zum Projekt Neptun: www.projektneptun.ch

Help Points und Leihrechner

Wer beim Projekt Neptun ein Gerät bestellt erhält an den Help-Points in Zürich, Basel und Luzern Hilfe, sollte es Mal ein Problem mit dem Tablet oder Notebook geben. Für unsere Studierenden befindet sich der nächste Help-Point an der ETH Zürich:

Projekt Neptun Help Point Zürich
c/o ETH Store Sonneggstrasse
ML-Gebäude (Stock D, Raum 14)
Sonneggstrasse 3
8092 Zürich, Schweiz
kontakt@projektneptun.ch
Tel. +41 44 632 72 00

Ausserdem gibt es an den Help-Points einige Leihrechner, welche Kunden, deren Neptun-Rechner allenfalls zur Reparatur eingesandt werden muss, für die Dauer der Reparatur zur Verfügung gestellt wird.

Startwoche

Nächsten Montag, 12. September 2016 starten über 400 neue Studierende mit der Startwoche in ihr Studium an der ZHAW Life Sciences und Facility Management in Wädenswil.

Papierloser Unterricht

Die Bachelor-Studiengänge Biotechnologie, Facility Management und Umweltingenieurwesen werden papierlos unterrichtet, d.h. es werden keine Unterlagen auf Papier verteilt. Die Lehrunterlagen stehen in der Regel jeweils mind. 24h vor dem Unterricht auf der Lernplattform Moodle unter https://moodle.zhaw.ch zum Download bereit.

badge-paperlessPaperless Parcours

Die rund 340 neu eintretenden Studierende aus den drei Studiengängen besuchen entweder am Mittwoch- oder Donnerstagnachmittag einen 2-stündigen Paperless Parcours (Login benötigt). Dieser Parcours besteht aus fünf verschiedenen Posten an denen die Studierenden selbständig Aufgaben mit digitalen Dokumenten lösen und sich damit die Grundlagen für das papierlose Arbeiten aneignen.

Der aktive Parcours wurde von den Studierenden des 3-jährigen Pilotprojektes im Bachelorstudiengang Biotechnologie vorgeschlagen und wir sind gespannt, ob sich das neue Konzept bewährt. Die Posten werden vor Ort von erfahrenen Studierenden höherer Studiengänge sowie von Mitarbeitenden des E-Learnings betreut.

Ziel des Parcours ist, dass die Studierenden die wichtigsten Applikationen für das papierlose Studium kennen und sie sich durch das aktive Ausprobieren die Grundlagen für das papierlose Arbeiten aneignen, damit sie für den papierlosen Unterricht ab dem 19. September 2016 gerüstet sind. Trotz einer Einführung benötigen die Studierenden aber erfahrungsgemäss eine Eingewöhnungszeit von 2-3 Wochen, bis sie wirklich effizient papierlos arbeiten können.

Digitale Kompetenzen

Nach einem 3-jährigen erfolgreichen Pilotprojekt in der Biotechnologie wird das papierlose Studium diesen Herbst auf zwei weitere Studiengänge ausgeweitet und auf Bring Your Own Device (BYOD) umgestellt. Das papierlose Lehren und Lernen stellt sowohl für Studierende wie auch für Dozierende eine Herausforderung dar und wir versuchen sie in diesem Prozess bestmöglich mit Empfehlungen, Tipps und Hilfsmitteln sowie mit Schulungsangeboten wie dem Paperless Parcours für Studierende oder den PaperLESSons und den E-Learning Cafés für Lehrpersonen zu unterstützen. Gleichzeitig ist das papierlose Studium aber auch eine grosse Chance für die Hochschulangehörigen, mit der Digitalisierung Schritt zu halten und sich wichtige digitale Kompetenzen für den Arbeitsplatz der Zukunft anzueignen.

Um diese digitalen Kompetenzen bei den Studierenden nachhaltig zu fördern werden im Informatikunterricht ebenfalls Themen wie Dateimanagement in der Cloud, virtuelle Collaboration und das Arbeiten mit digitalen Unterlagen behandelt. Damit sind diese Kompetenzen nicht nur Teil des Studienalltags, sondern auch Teil des Curriculums.

icon-wegVorbereitung für den Paperless Parcours

  1. Bitte bringen Sie Ihr Tablet oder Notebook mit voll aufgeladenem Akku und mit konfiguriertem WLAN und ZHAW E-Mail mit an den Paperless Parcours. Die Anleitungen für die Konfiguration finden Sie auf dem Intranet und im Moodle Kurs „Computer einrichten“. Halten Sie Ihr ZHAW-Login bereit.
  2. Stellen Sie sicher, dass Sie je nach Gerätetyp eine Apple ID (iPad), ein Microsoft Konto (Windows) oder einen Google Account (Android) eingerichtet haben. Hinterlegen Sie in Ihrem Account eine Kreditkarte, falls Sie planen, kostenpflichtige Apps* zu kaufen. Halten Sie Ihre Zugangsdaten bereit, damit Sie bei Bedarf zusätzliche Apps installieren können.
  3. Installieren Sie bitte mindestens die empfohlene kostenlose Software bereits vor dem Besuch des Paperless Parcours. Vor allem grössere Softwarepakete wie Office 365 auf Windows haben eine lange Installationszeit. Sie werden am Parcours keine Zeit dafür haben.

* Einige der empfohlenen Apps sind kostenpflichtig und werden von der Hochschule nicht zur Verfügung gestellt. Sie sind in der Wahl Ihrer Apps frei, falls Sie aber eine der kostenpflichtigen Apps installieren möchten, müssen Sie in Ihrem Account bei Apple, Google oder Microsoft eine Kreditkarte hinterlegen. Bitte kümmern Sie sich vor dem Besuch des Parcours um diese Einstellungen, Sie werden am Parcours keine Zeit dafür haben.

Weitere Informationen für Studierende