So proud! Nexenic gewinnt den People’s Choice Award in den USA!

Das Daumendrücken hat sich gelohnt! Gestern fand das grosse Finale der VTKW Global Student Entrepreneurship Challenge in Virginia (USA) statt und die ZHAW darf sich freuen. Das Team Nexenic (früher funicX), bestehend aus den beiden Systemtechnik Absolventen der School of Engineering Claudio Ruiz und Reto Muhl sowie Astrid Besmer von der UZH, gewinnt den mit 5’000 CHF dotierten People’s Choice Award. Zuvor hat Nexenic im Mai 2017 die ZHAW Startup Challenge gewonnen.

Wenn das Team wieder zurück ist, zieht es in den ZHAW RUNWAY Incubator ein, wo es gecoacht wird, um das Produkt, eine portable erwärmbare Lunchbox, bis zur Marktreife weiterzuentwickeln. Wir können also gespannt sein, wie es mit Nexenic weitergeht und gratulieren noch einmal ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg!

Astrid Besmer, Claudio Ruiz und Reto Muhl – Die strahlenden Gewinner des People’s Choice Award bei der VTKW Global Student Entrepreneurship Challenge in den USA

Kostproben aus dem von Nexenic entwickelten Steamer für die Jury: Früchte mit leckerer Swiss Chocolate

Nach dem grossen Finale muss der Erfolg auch gebührend gefeiert werden 😉

Für Nexenic beginnt die aufregende Reise!

Für die diesjährigen ZHAW Startup Challenge Gewinner hat gestern die Reise zur VTKW Global Entrepreneurship Challenge begonnen. Nach über 8 Stunden Flug ist das Team Nexenic in Viginia (USA) angekommen.

In den nächsten Tagen lernen sie die anderen internationalen Teilnehmer kennen und bereiten sich auf ihren finalen Pitch am 24. August 2017 vor. Nexenic wird sowohl die ZHAW als auch als Stellvertreter der Schweiz im Wettbewerb teilnehmen.

Ihr wisst gar nicht so genau, mit welcher Idee die drei Studierenden des Deptartements T im Wettbewerb antreten? Schaut euch das Video an.

Natürlich darf bei so einem Trip auch ein bisschen Sightseeing nicht fehlen. Wir halten euch auf dem Laufenden, was das Team in den nächsten Tagen in Virginia erlebt und drücken ihnen schon jetzt ganz fest die Daumen!

Die ZHAW hat einen Entrepreneurclub!

Nicht lange ist es her, als der ZHAW Entrepreneurclub sein Flagship Event im Technikum Winterthur veranstaltet hat. Auch für die nächsten Monate hat der Club spannende Ausflüge in die Startup Welt organisiert, die für interessierte Studierende grundsätzlich offen stehen – lediglich eine Anmeldung ist erforderlich.

Als nächstes schaut der ZHAW Entrepreneurclub am 3. Juli 2017 im Impact Hub Zürich vorbei, um Euch einen Einblick ins Startup-Leben inkl. Kurzvorträgen zu geben. Anschliessend geht’s zum gemeinsamen Abendessen in die Markthalle.

Du interessierst Dich für Entrepreneurship und möchtest Dich gemeinsam mit gleichgesinnten Studierenden an der ZHAW engagieren? Dann bist Du beim ZHAW Entrepreneurclub genau richtig! Schau doch mal vorbei, was sie sonst noch so machen: www.zhaw-ec.ch. Du findest den Club auch auf Facebook.

„Wir sind nun voller Tatendrang unsere Idee zu verwirklichen!“ – funiX, Gewinner der ZHAW Startup Challenge 2017

Am vergangenen Freitag, den 19. Mai 2017, war es endlich so weit: Das grosse Finale der ZHAW Startup Challenge 2017 fand im Technopark Winterthur statt! Insgesamt acht Teams haben es ins Finale geschafft und präsentierten der Fachjury sowie eingeladenen Freunden und Familien ihre Ideen, an denen sie die letzten Wochen mit sehr viel Ehrgeiz und Engagement gearbeitet haben.

Doch das Wichtigste: Wer sind die diesjährigen Gewinner, die im August nach Virginia (USA) fliegen, um dort die ZHAW im internationalen Startup Wettbewerb zu vertreten?

Den überzeugendsten Business Case und Pitch hat funiX abgeliefert. Claudio, Reto und Astrid von der ZHAW School of Engineering haben eine thermoelektrische Lunchbox entwickelt. Diese soll das selbst mitgebrachte Mittagessen nicht nur schneller und schonender erwärmen als vergleichbare Behältnisse, sondern auch das Problem der langen Wartezeiten an den heiss begehrten Mikrowellen in der Cafeteria lösen. Das skalierbare Geschäftsmodell hat die Jury überzeugt. Sie selbst sagen: „Durch die ZHAW Startup Challenge haben wir herausgefunden, dass unsere Idee geschäftstauglich ist. Die Challenge war ein erster grosser Meilenstein, auf welchem wir aufbauen können. Und wir sind nun voller Tatendrang unsere Idee zu verwirklichen!“

Wir werden Reto, Astrid und Claudio nach Virginia begleiten und drücken ihnen schon jetzt fest die Daumen! 

Die besten Pitches: funiX (Winner), Swissbreeze (1st Runner-up), Brossage (2nd Runner-up) und EVORI (People’s Choice Award)

Ein grosses Dankeschön geht an den Technopark Winterthur, die ZHAW School of Management and Law, die ZHAW School of Engineering, die ZHAW School of Life Sciences & Facility Management und die Zürcher Kantonalbank für die grossartige Unterstützung dieses Events!

ZHAW Startup LEDCity hat weitere Finanzspritze erhalten

Nach Klimastiftung Schweiz – Unterstützung vom Bundesamt für Energie

In der Schweiz entfallen rund 12 % des Elektrizitätsverbrauches auf die Erzeugung von Licht. Dies entspricht der Leistung von rund 1.5 Atomkraftwerken. Mithilfe einer Steigerung der Leuchteffizienz, durch Automatisation und künstliche Intelligenz soll der Verbrauch in den nächsten 10 Jahren um bis zu 80 % reduziert werden. Zum Vergleich: Wenn alle Fahrzeuge in der Schweiz elektrisch angetrieben werden, würde der Elektrizitätsverbrauch um rund 15 % ansteigen. Die Energiereduktion im Lichtsektor würde daher der Elektromobilität in die Hände spielen.

Um dieses Ziel zu erreichen hat nach der Klimastiftung Schweiz auch das Bundesamt für Energie das Potential in LEDCity entdeckt und eine Finanzspritze gutgeheissen. Mit dem Betrag von 94‘825.- steigt die Förderung auf knapp eine Viertelmillion CHF. 

LEDCity ist ein Schweizer Startup der ZHAW welches interaktive und dynamische LED-Leuchtmittel entwickelt. Die intelligenten Leuchtmittel  können selber entscheiden, wo wieviel Licht benötigt wird. Noch zu viele Tunnel, Unterführungen, Gänge und viele weitere Standorte werden rund um die Uhr beleuchtet. Kann die Nutzungsdauer nur schon um einige Stunden reduziert werden, sinkt der Energieverbrauch signifikant. In der Praxis konnten bei Projekten jeweils zwischen 65-90 % der Energie eingespart werden.

Schon im nächsten Monat sollen die Arbeiten für eine neue Pilotanlage mit dem ewz starten. Mehrere Grossunternehmen haben bereits ihr Interesse für die innovative Lösung geäussert und werden ebenfalls in diesem Frühling eigene Pilotanlagen in Betrieb nehmen.

 

Für kinastic geht es auch im Jahr 2017 sportlich weiter

In zwei – drei Sätzen, was macht kinastic?

Papier und Stift im Fitnesscenter sind bald Vergangenheit. Durch innovative Sensoren und mobile Applikationen vernetzen wir Smartphones mit den Trainingsgeräten im Gym. Trainierende, Fitnesscenter sowie Krankenversicherer sollen von unseren Lösungen profitieren.

Michael Kubli und Alex von Siebenthal im RUNWAY Startup Inkubator

Ihr seid nun nach mehr als einem Jahr aus dem RUNWAY ausgetreten. Wie geht es weiter?

Wir haben nun ein eigenes Büro, ebenfalls im Technopark Winterthur, nur drei Stockwerke tiefer. Glücklicherweise sind wir somit also nicht allzu weit weg.

Gehen wir mal ein paar Monate zurück, wie ist die Idee zu kinastic entstanden?
Sie ist im Studium entstanden. José und ich haben uns in einem Seminar kennengelernt, bei dem Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens mit den Informatikstudierenden zusammengebracht wurden und ein gemeinsames Projekt entwickeln mussten. Damals haben wir die relativ neue Technologie «Bluetooth Beacons» genauer unter die Lupe genommen und mögliche Anwendungsgebiete evaluiert. Durch die Bluetooth Beacons kann eine Lokalisierung des Smartphones stattfinden, das war unsere Ausgangslage. Als Fitness-Fans haben wir uns gefragt, wieso also nicht Bluetooth Beacons dafür einsetzen, dass eine entsprechende App auf dem Smartphone weiss, an welchem Gerät man gerade trainiert. So ist die Idee entstanden. Unser Dozent, Roger Seiler, hat uns dann noch den letzten Push gegeben, uns bei dem RUNWAY Incubator zu bewerben.

Was waren wichtige Schritte oder Milestones für euch?
Der wohl wichtigste Schritt für uns war die Annahme im RUNWAY Incubator. Wäre das nicht gewesen, hätten wir wohl nicht den Mut gehabt, richtig loszulegen bzw. überhaupt loszulegen. Als wir die Zusage vom Evaluation Committee für die Aufnahme erhalten haben, hat uns der Ehrgeiz so richtig gepackt. Das war ein sehr wichtiger Punkt!

Der CTI Entrepreneurship Kurs «Business Creation» und das Coaching haben uns ebenfalls unglaublich geholfen. Erst dadurch wurde aus der Idee ein echter Business Case. Als dann unser Coach, Alex, auch noch zu uns ins Team gekommen ist, war das Gründerteam komplett und somit ein weiterer wirklich wichtiger Meilenstein erreicht. Dass wir durch den RUNWAY Incubator das Netzwerk von der ZHAW nutzen konnten und immer noch können, ist zwar kein Meilenstein aber hat uns auf jeden Fall stets geholfen Meilensteine zu setzen. Wesentliche Schritte waren sicherlich auch die Partnerschaften mit Zühlke und Swica.

Wie hast du die Zeit im RUNWAY empfunden und würdest du es anderen weiterempfehlen?
Die Zeit im RUNWAY war super und ist sehr weiterzuempfehlen! Wie schon gesagt, ohne das RUNWAY Umfeld bzw. die Menschen dort, hätten wir uns nicht getraut den ersten Schritt zu gehen. Nach dem Studium gibt es für Hochschulabsolventen viele Möglichkeiten. Wieso sollte ich nicht den gut bezahlten Job, bei dem namenhaften Unternehmen annehmen, sondern stattdessen mein einiges Ding aufbauen mit all den Risiken, die damit einhergehen? Genau hier setzt der RUNWAY an und zeigt einem Wege auf. Zum Glück, denn somit wurde bei mir so richtig der Unternehmergeist geweckt und für mich gibt’s momentan nichts Grösseres.

Was sind die drei größten Learnings aus deiner Zeit im RUNWAY?
Erstens: Der Lean-Startup-Gedanke. Besonders als Ingenieur hat man oft eine zu sehr Produkt-fixierte Sichtweise. Wichtiger ist doch aber «was möchte der Kunde?».

Zweitens: Das Eintauchen in die Startup-Welt. Wenn man sich nicht in diesen Kreisen bewegt, kriegt man gar nicht mit wie viel hier eigentlich los ist und wie viel man noch lernen kann.

Drittens: Selbstpräsentation. Wer ein Startup gründet, muss in der Lage sein immer und überall seine Idee zu pitchen. Auch hier habe ich sehr viel dazu gelernt und mich persönlich weiterentwickelt.

Wenn du nun zurückblickst, würdest du etwas anders machen?
Es gibt sicherlich einige Dinge, die wir lieber hätten anders machen sollen. Aber es waren gerade auch diese Dinge, die dann zu großen Learnings geführt haben. Ohne diese Fehler gemacht zu haben, hätten wir heute auch nicht den Erfahrungsstand, den wir nun haben. Ich denke man muss sich ein paar Mal den Kopf anschlagen, um zu merken, wie man es das nächste Mal besser machen kann.

Würdest du anderen empfehlen, ein Startup zu gründen?
Sehr! Aber man muss schon auch der Typ dazu sein. Ein Startup zu gründen ist nicht vergleichbar mit einem Nine-to-Five Job. Wobei ich wahrscheinlich auch nicht gegründet hätte, wenn ich nicht in das RUNWAY Umfeld gekommen wäre. Ich würde heute vielleicht im Aussendienst einer Versicherung arbeiten… (lacht) Aber ich werde mich sicherlich nicht mehr zu einem typischen Nine-to-Five Job hinreissen lassen. Selbstständig zu sein, selbst etwas auf die Beine zu stellen und von Grund auf aufzubauen… das macht einfach Spaß! Ich weiß noch in meiner Zeit als Lehrling oder bei anderen vorherigen Jobs, habe ich morgens um 9 Uhr auf die Uhr geschaut und 16 Uhr herbeigesehnt. Heute schaue ich auf die Uhr und es ist plötzlich schon 20 Uhr und ich denke ich sollte langsam nach Hause gehen.

Was würdest du anderen potentiellen Gründern mitgeben?
Den Lean-Startup-Gedanken! Bevor du losgehst und etwas entwickelst, gehe raus und spreche mit deinen potentiellen Kunden. Wer sind deine Kunden und wollen sie das was du da produzieren möchtest überhaupt haben?

Was die Finanzen betrifft, sind wir mit unseren 3F (Family, Friends & Fools, wobei wir letztere natürlich vernachlässigten) via Wandeldarlehen sehr gut gefahren. Diese Art der Finanzierung sollte man, als Alternative zu Business Angels oder sonstigen Investoren, auch berücksichtigen.

Lasst euch und eure Idee nicht herunterziehen. Es wird immer Leute geben, die euch demotivieren und eure Idee schlecht reden werden. Aber da muss man darüberstehen – natürlich solange man nicht NUR negatives Feedback erhält… das wäre vielleicht auch kein gutes Zeichen. Auch hat sich gezeigt, dass es sehr hilfreich ist, Mentoren zu haben. Leute, die euch unterstützen, aber trotzdem noch einen «Aussenblick» haben. Oftmals ist man zu sehr in seine Arbeit vertieft, so dass man Dinge nicht mehr richtig wahrnimmt. Da hilft der besagte Blick von aussen.

RUNWAY Startup erhält 150’000 CHF Finanzspritze

LEDCity ist auf der Erfolgsspur: Erst vor Kurzem hat das innovative Tech-Startup mit seiner Idee, automatisierte und effiziente Beleuchtungsröhren zu entwickeln, den zweiten Platz bei der diesjährigen ZHAW Startup Challenge belegt. Die stolze Summe von 150’000 CHF Förderungsgeld erhält es nun von der Klimastiftung Schweiz, die zweimal im Jahr Innovations- und Effizienzprojekte finanziell unterstützt.

Der ZHAW Frühphaseninkubator RUNWAY zeigt Wirkung: Seit dem Eintritt von LEDCity in den Startup-Accelerator im Sommer 2016 arbeiten die beiden ZHAW School of Engineering Studenten Patrik Deuss und Alexander Heusch sehr intensiv an ihrer Idee.

Links Patrik Deuss rechts Alexander Heusch

Zurzeit besichtigen die Jungunternehmer im Silicon Valley innovative Firmen, sind an der Quelle zukünftiger Technik-Trends und können sich das Geschehen rund um Venture Capital Unternehmen genauer ansehen. LEDCity nimmt jetzt richtig Speed auf und ist auf dem besten Weg, sich als aufstrebendes Startup zu etablieren. Besser könnte es für das junge Startup im Moment nicht laufen. Wir gratulieren ihnen ganz herzlich zu diesen Erfolgen und werden sie auf ihrem Weg weiter begleiten.

Lies’ hier den ganzen Artikel auf startupticker.ch: http://startupticker.ch/en/news/november-2016/klimastiftung-schweiz-250-000-franken-fur-zwei-startups

Entrepreneurship@ZHAW lädt die Gründer Niels Rot und CoatChecker zum Career Warm-up ein

career warm-up am 4.Oktober 2016

Career Warm-up am 4.Oktober 2016 in der ESSE Musicbar in Winterthur

Weisst Du, wo Du mehrere passionierte Unternehmensgründer auf einen Fleck antriffst und Dich via-à-vis mit ihnen in einer gemütlichen Atmosphäre über wichtige Gründungsthemen austauschen kannst? Rund 30 ZHAW Studierende waren am Abend des 4. Oktobers 2016 beim Career Warm-up in der ESSE Musicbar in Winterthur dabei, als die Gewinner der diesjährigen ZHAW Startup Challenge «CoatChecker» und der Social Entrepreneur Niels Rot vom Impact Hub in Zürich von ihren Gründererfahrungen erzählten und Fragen zum Thema Unternehmertum & Selbstständigkeit als Entrepreneur beantworteten.

Nach einer kurzen Begrüssung durch Jacques Hefti, Co-Direktor von STARTUP CAMPUS und Dozent an der ZHAW School of Management and Law, präsentierte CoatChecker dem Publikum, bestehend aus jungen Studierenden der ZHAW, ihre Startup-Idee. Das Team hat ein Handgerät zur zerstörungsfreien Messung von im Millimeterbereich liegenden Schichtdicken im Baubereich entwickelt und innerhalb eines Jahres einen technischen Prototyp entwickelt. Die jungen Unternehmensgründer erzählten offen über die Herausforderungen in der Anfangsphase und dass sie beinahe nicht an der ZHAW Startup Challenge teilgenommen hätten, welche letztendlich DAS Sprungbrett für CoatChecker war. Sie sind extrem froh, diese Chance doch genutzt zu haben, denn sie wurden mit dem Sieg im Mai 2016 belohnt und durften nach Virginia (USA) zur International Startup Competition fliegen, um ihre Idee einer renommierten Fachjury vorstellen. Für CoatChecker war die Teilnahme an der ZHAW Startup Challenge das Beste, was dem Startup passieren konnte. Plötzlich öffneten sich viele Türen in der Startup Welt für die jungen Gründer.

Auch Niels Rot, Co-Founder vom Impact Hub in Zürich und passionierter Gründer von mehreren Startups sieht in Startup Wettbewerben wie der ZHAW Startup Challenge ein grosses Karriere-Sprungbrett für Unternehmensgründer. Nicht selten erhalten sie ein Startkapital, Co-Working Spaces und haben Zugang zu einem grossen Netzwerk an Experten mit Gründererfahrung und potentiellen Investoren. Denn gerade in der Anfangsphase wissen viele Gründer nicht, wie sie ihr Business finanzieren sollen, abgesehen von der finanziellen Unterstützung durch Familie und Freunde. Niels rät allen Gründungsinteressierten: «Wenn ihr eine gute Idee und die nötige Leidenschaft habt, etwas Wertvolles aufzubauen, nehmt an allen Startup Wettbewerben teil, die es gibt! Wenn die Idee wirklich gut ist, findet ihr die Unterstützung, die ihr braucht. » Besonders wichtig für den Erfolg eines neuen Unternehmens ist also die innere Einstellung. Ein Startup sollte man nicht gründen, um das grosse Geld verdienen zu wollen – ganz im Gegenteil, oft verdienen Startupper gerade in der Anfangsphase kaum etwas und müssen sich auf das Nötigste beschränken. Nur ein Startupper, der die richtige «passion» hat, kann es schaffen, eine Idee ganz gross zu machen.

In der anschliessenden Podiumsdiskussion stellte das Publikum so viele Fragen an die Gründer, dass letztendlich nicht genug Zeit blieb, um alle Fragen im Plenum zu beantworten. Doch die Teilnehmer hatten nach der offenen Diskussionsrunde die Möglichkeit, direkt mit den Gründern ins Gespräch zu kommen und sie mit ihren Fragen zur Startup-Gründung regelrecht zu löchern.

Ein interessanter Abend fand nach einem Apéro und inspirierenden Gesprächen in der coolen Location sein Ende.

 

Hier findest du ein paar Impressionen vom Career Warm-up: https://flic.kr/s/aHskJeCE1D

Der Event wurde vom Career Services der ZHAW School of Management and Law gesponsert. Mit den Career Services unterstützt die ZHAW School of Management and Law den erfolgreichen Übergang vom Studium in die Berufstätigkeit sowie die persönliche Karriereentwicklung der Studierenden.

 

LEDCity – Cleantech-Startup entwickelt automatisierte Beleuchtungsröhren

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Lights on: Hier kommt LEDCity! LEDCity produziert Beleuchtungsröhren, die im Gegensatz zu herkömmlichen Röhren mit einer intelligenten Steuerung ausgestattet sind und damit nur dann leuchten, wenn das Licht auch tatsächlich gebraucht wird. Damit möchten sie den Energieverbrauch im öffentlichen Beleuchtungssektor um durchschnittlich 12% reduzieren und damit zu einer nachhaltigen und effizienten Entwicklung beitragen. Pilotprojekte mit dem Partner ewz haben gezeigt, dass die automatisierten Beleuchtungsröhren von LEDCity im Einsatz von Fussgängertunnels 89% an Elektrizität einsparen können. Und einen schönen Nebeneffekt haben die intelligenten Beleuchtungsröhren auch noch: Farbige automatisierte Leuchtröhren von LEDCity können düstere Plätze in schöne Aufenthaltsorte verwandeln und öffentliche Plätze, Gebäude und ganze Städte auch bei Nacht in neuem Glanz erstrahlen lassen.

Nachdem sich LED an der ZHAW Startup Challenge auf den zweiten Platz gekämpft hat, wurde wurde LEDCity am 1. August 2016 in den RUNWAY Startup Incubator im Technopark Winterthur aufgenommen. Startups, Spin-offs und etablierte Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen sowie Forschungsinstitute arbeiten im Frühphasen-Accelerator unter einem Dach. Sie tauschen Ideen und Erfahrungen aus und nutzen den direkten Draht zur ZHAW und anderen Hochschulen. LEDCity hat nun die Möglichkeit noch intensiver an Projekten zu arbeiten und konkrete Ideen besser zu realisieren. Im Interview mit LEDCity haben wir das Team – bestehend aus Patrick Deuss, Alexander Heusch und Florian Gärtner – gefragt, wie sie auf ihre Idee gekommen sind und was sie im Moment beschäftigt.

 

Was ist euer Hintergrund? Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Der ökologische Fussabdruck der Bevölkerung ist um Faktoren zu gross. Was gibt es schöneres für ein Unternehmen als die Umwelt zu schonen und damit Geld zu sparen – ohne Verzicht auf Komfort? Als Energie- und Umwelttechnikstudenten lag es uns am Herzen, anderen Unternehmen eine einfache und wirtschaftliche Lösung anzubieten.

Was wollt ihr mit eurem Vorhaben bewirken? Was motiviert euch?

Wir möchten etwas Positives bewirken ohne den wirtschaftlichen Gedanken zu verlieren.

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Arbeitet ihr Voll- oder Teilzeit an eurer Idee? Wie geht ihr mit der Arbeitsbelastung um?

Wir sind Tag und Nacht mit den Gedanken dabei und werden nun nach dem beendeten Studium Vollzeit im Technopark Winterthur an der Idee arbeiten. Der RUNWAY bietet uns optimale Bedingungen dafür.

ledcity-im-runwayPatrick und Alexander bei der Weiterentwicklung ihrer Beleuchtungsröhren im RUNWAY Startup Incubator in Winterthur

Wo möchtet ihr in 3 Jahren stehen?

Wir werden international innovative und einfache aber hoch technologisierte Lösungen anbieten.

roehre_mit_ledcity-logoLED-Beleuchtungsröhre mit G13-Anschluss – komplett funktionsfähig und bereits im Einsatz

Warum sollte jemand in euer Startup investieren?

LEDCity ist bis anhin der einzige Anbieter für steuerungsintegrierte Beleuchtungsröhren, welche die Bedürfnisse der Kunden nach einer Plug & Play Lösung abdecken. Das Energieeinsparpotential gegenüber herkömmlicher statischer Beleuchtung beträgt über 80%. Seit der Gründung sind wir in Kontakt mit potentiellen Grosskunden. Alle Verhandlungen verliefen positiv, sodass nun der Prototyp in die Serienproduktion gebracht und die erste Nachfrage befriedigt werden kann.

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To put it in a nutshell – ein Steckbrief über LEDCity

Weitere Informationen und Neuigkeiten findet ihr auf www.ledcity.ch. Das Team ist unter www.ledcity.ch/kontakt erreichbar.

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