Kategorie: Apps (Seite 2 von 4)

iPad Essentials für Mitarbeitende

Unsere Dozierenden stecken mitten in den Vorbereitungen für das neue Semester und einige von ihnen haben sich vorgenommen, nicht nur papierlose Klassen zu unterrichten, sondern auch gleich selber papierlos zu arbeiten. Wir haben daher hier eine Liste von App-Empfehlungen speziell für Dozierende mit einem iPad zusammen gestellt, da sich die Informationen teilweise von denjenigen der Studierenden unterscheiden. Insbesondere weil für Mitarbeitende bei der Wahl der Tools und der Datenablage andere Rahmenbedingungen gelten.

Dateimanagement

Sharepoint-LogoIdealerweise nutzen Sie mit dem iPad SharePoint (https://collab.zhaw.ch) als Dateiablage. Damit können Sie Dateien direkt aus den Microsoft Office Apps Word, PowerPoint, Excel und OneNote aus öffnen, bearbeiten und synchronisieren. Um eine SharePoint Projekt- oder Eventseite zu verbinden kopieren Sie den Link aus dem Browser und fügen ihn wie folgt in die entsprechende Office App ein, z.B. https://collab.zhaw.ch/projekte/1234 (die Endung ändert sich je nach Seite, löschen Sie den Zusatz SitePages/Home.aspx).

Mit dem FileExplorer könne Sie auf das Pool Laufwerk S und das persönliche Laufwerk U zuzugreifen. Von extern benötigen Sie hierfür allerdings eine VPN-Verbindung via Cisco Any Connect App. Mit dem File Explorer können Sie nur Dateien herunterladen und über „Öffnen in“ in einer anderen App öffnen. Danach müssen Sie die bearbeitete Datei manuell wieder hochladen, wenn sie später auf dem Laufwerk wieder zur Verfügung stehen soll. Eine Anleitung für das Verbinden der ZHAW-Laufwerke finden Sie in Kürze auf dem Intranet.

SWITCHdriveDer akademische Cloud-Dienst SWITCHdrive ist eine Option für die Ablage persönlicher Dokumente. Der Dienst kann nur via WebDAV verbunden werden und es gibt relativ wenig Apps auf iOS, welche die Synchronisation mit diesem Dienst unterstützen. Ausnahmen sind PDF Expert, GoodReader, Notability, Outline+ sowie Pages, Numbers und Keynote von Apple. Die Microsoft Apps unterstützen WebDAV nicht.

OneDriveNeu ist an der ZHAW OneDrive frei geschaltet und Mitarbeitende können ab dem 12. September 2016 auf dem iPad OneDrive for Business mit Office 365 nutzen. Dieser Dienst unterscheidet sich vom persönlichen OneDrive, da die Dateien verschlüsselt auf einem SharePoint Server gespeichert werden. Der Zugang funktioniert damit ähnlich wie bei SharePoint und OneDrive for Business ist ebenfalls aus allen Microsoft Apps auf iOS sowie aus dem PDF Expert aus verknüpfbar.

Office

Die kostenlosen Microsoft Office Apps bieten volle Kompatibilität mit den Office Dokumenten, die Sie auf Ihrem ZHAW-Notebook mit Windows erstellen. Für Notizen eignet sich OneNote gut, da Sie die Notizen von mehreren Geräten aus bearbeiten können. SharePoint und OneDrive for Business sind nahtlos in die Microsoft Apps integriert, so dass Sie direkt von den Apps aus auf die Dateien zugreifen können. Die Office Apps synchronisieren die Dateien bei bestehender WLAN-Verbindung laufend auf dem SharePoint Server.
Einige Funktionen wie Änderungen nachverfolgen und prüfen sind nur mit einem Office 365 Abo verfügbar. Ab dem 12. September 2016 können Mitarbeitende Office365 Pro Plus kostenlos via ZHAW beziehen.

PDF bearbeiten

Nebst dem kostenlosen iBooks von Apple ist auch der kostenlose Adobe Reader ein guter Startpunkt für das Lesen von PDFs. Wenn Ihnen die Möglichkeiten der beiden Apps aber nicht ausreichen und Sie Ihre annotierten PDFs auf SharePoint, OneDrive for Business oder SWITCHdrive synchronisieren möchten empfehlen wir den PDF Expert. Eine etwas günstigere Alternative zum PDF Expert ist der GoodReader.

Skizzen und Notizen

Wenn Sie oft handschriftliche Notizen und Skizzen erfassen und Ihnen die Zeichenfunktionen von OneNote zu eingeschränkt sind, könnte eine App wie GoodNotes oder Paper Abhilfe schaffen. GoodNotes ist ein digitaler Notizblock und bietet ein ausgezeichnetes Schriftbild. Ausserdem können wie bei OneNote handschriftliche Notizen durchsucht werden und Formen werden beim Zeichnen automatisch begradigt. Allerdings ist die Synchronisation nur mit gängigen Cloud-Diensten wie OneDrive, Dropbox, Google Drive und Box möglich. Weder SharePoint, OneDrive for Business noch SWITCHdrive werden unterstützt. Wer hingegen gerne digital zeichnet wird an Paper von Fifty Tree Freude haben, denn die App bietet kostenlos eine grosse Auswahl an Stiften und Farben für verschiedene Zeichenstile und Skizzen. Die Zeichnungen können direkt an OneNote gesendet werden.

Literaturverwaltung

Mendeley ist ein Literaturverwaltungsprogramm, das auf allen Betriebssystemen läuft und einen integrierten PDF-Reader bietet. Damit können Sie im Vergleich zu RefWorks Literatur nicht nur verwalten, sondern auch gleich in der App selber lesen und annotieren.

Kreatives Arbeiten

Das iPad eignet sich nebst dem Lesen, Redigieren und Recherchieren vor allem auch für kreative Arbeiten. Nutzen Sie z.B. SimpleMind um während eines Brainstormings rasch ein MindMap zu erstellen oder erstellen Sie mit PureFlow einfache Flussdiagramme. Mit Prezi können Sie Ihre Studierenden mit einer anderen Art von Präsentation überraschen. Als digitales Whiteboard eignen sich leere Seiten im PowerPoint, OneNote oder GoodNotes oder spezielle Apps wie Explain Everything und ShowMe.

Praktische Helfer

Das Arbeiten mit einem iPad bedeutet für viele ein Umdenken. Nicht nur werden die Dateien anders abgelegt, es braucht auch andere Tools, um Arbeitsschritte zu erledigen. Pocket erlaubt z.B. das Sammeln und Speichern interessanter Artikel während Sie im Internet recherchieren. Mit der App toPDF können Sie aus einer Webseite ein PDF generieren und mit Scanbot können Sie QR-Codes scannen und handschriftliche Skizzen oder Dokumente auf Papier mit der Kamera abfotografieren und weiterbearbeiten. Die App ist kostenlos, das Upgrade mit einer OCR-Texterkennung kostet allerdings CHF 6.-. Ein praktischer Helfer ist auch der Puffin Browser, sollten Sie mal eine Flash-Webseite antreffen. Videos für den Unterricht können Sie in der Regel mit Documents 5 und savefrom.net auf dem iPad speichern. Beachten Sie bei Downloads bitte das Merkblatt zum Urheberrecht im Moodle.

Weitere Informationen

Blogbeiträge

Kursangebote, Anleitungen und Handbücher

Mendeley

Mendeley-BeitragsbildMendeley ist ein kostenloses Literaturverwaltungsprogramm das auf allen Betriebssystemen läuft. Mendeley verwaltet aber nicht nur Literatur, es ist gleichzeitig auch ein PDF-Reader und ein soziales, akademisches Netzwerk welches auf verwandte Publikationen hinweist und das erstellen gemeinsamer Literaturverzeichnisse erlaubt. Mendeley gibt es nur auf Englisch.

Wir empfehlen allen Studierenden bereits von Beginn an relevante Literatur zu sammeln und zu organisieren. Damit sind Sie später beim Suchen von Referenzen und dem Zitieren von wissenschaftlichen Quellen bedeutend effizienter. An der ZHAW wird in der Regel das webbasierte RefWorks verwendet. Wenn Sie allerdings keinen ZHAW-spezifischen Zitierstil benötigen und Artikel offline lesen möchten ist Mendeley allenfalls eine gute Alternative. Bitte beachten Sie diesbezüglich die Vorgaben Ihres Instituts.

Literatur importieren

Bei Recherchearbeiten erweist sich der Mendeley Web Importer als äusserst praktisch und effizient. Einfach im Web oder im NEBIS auf den gewünschten Artikel navigieren und das Mendeley PlugIn im Browser aktivieren. Mendeley analysiert daraufhin die Seite und darin enthaltene Publikationen und erstellt basierend auf der Datenbank einen Vorschlag für den Import der gewünschten Literatur. Bitte prüfen Sie die Literaturangaben vor dem Import immer auf ihre Korrektheit.
Alternativ können Dateien auch direkt per Drag&Drop nach Mendeley kopiert werden oder bereits bestehende Literaturverzeichnisse aus anderen Programmen importiert werden. Unterstützt wird zurzeit der Import folgender Dateien: BibTex (.bib), EndNote (.xml), RIS (.ris) und Zotero (zotero.sqlite)

Integrierter PDF-Viewer

Im Unterschied zu Literaturverwaltungsprogrammen wie RefWorks kann man in Mendeley Publikationen als PDF importieren und sie direkt dort lesen, annotieren und kommentieren. In Windows können die Notizen und Markierungen über die Druckfunktion zusätzlich als PDF exportiert werden. Einzig handschriftliche Notizen und Skizzen sind nicht möglich.

Synchronisation in der Cloud

Mendeley bietet jedem Nutzer 2 GB kostenlosen persönlichen Speicherplatz in der Cloud. Das ist vor allem für jene interessant, die PDFs direkt in Mendeley importieren und dort lesen. Die Dateien werden nur bei Bedarf auf die Geräte heruntergeladen. Falls Sie also offline Lesen möchten achten Sie darauf, dass Sie die gewünschten PDF-Dateien vorher heruntergeladen haben. Die Synchronisation läuft automatisch und zuverlässig, so dass Sie jederzeit von überall aus Zugriff auf ihre aktuelle Literatursammlung und die annotierten Dateien haben. Mendeley bietet auch einen online PDF-Reader, mit dem die PDFs direkt im Browser gelesen und annotiert werden können.

Mendeley Word-PlugIn

Mit dem Reference Manager können Sie auf Windows und Mac direkt im Word auf Ihre Literatursammlung zugreifen und daraus zitieren oder eine Bibliografie erstellen. Es stehen die gängigen Zitierstile zur Verfügung. Bitte prüfen Sie, ob der verwendete Zitierstil den Vorgaben Ihres Instituts entspricht. Es gibt pro Studiengang unterschiedliche Vorgaben und einige nutzen ZHAW-spezifische Zitierstile, die Sie allenfalls manuell anpassen müssen. Mit Android und iOS ist das automatische zitieren aus Word nicht möglich. Sie können als Zwischenlösung die Mendeley Bibliothek als .ris ins RefME importieren und von dort aus eine Referenz oder Bibliografie ins Word kopieren. Das kostenpflichtige RefME Plus bietet ein Word PlugIn für iOS.

Suche und empfohlene Artikel

Sie können die Datenbank und das soziale Netzwerk von Mendeley für die Suche nach wissenschaftlichen Publikationen nutzen. Praktisch ist auch die Funktion Mendeley Suggest, die basierend auf Ihrer bereits importierten Literatur weitere möglicherweise interessante Artikel vorschlägt. Alternativ können Sie auch jederzeit über die Bibliothek verwandte Artikel abrufen.

Kollaboration

Mendeley bietet die Möglichkeit, gemeinsame Literaturverzeichnisse zu erstellen und gemeinsam Dokumente zu annotieren. Diese Funktionen finden wir sehr spannend und sehen viel Potenzial für die Anwendung im Studium, besonders in den höheren Semestern und in den Masterstudiengängen. Leider ist der kostenlose Account limitiert auf 100 MB gemeinsamen Speicherplatz und eine private Gruppe mit maximal 3 Mitgliedern, womit die Möglichkeiten sehr eingeschränkt sind.

Weitere Informationen

Alternativen

S Note

S-Note-BeitragsbildS Note ist eine Notizen-App für Android Tablets. Früher war die App exklusiv nur auf Samsung Note Tablets verfügbar, neu kann sie aus dem Google Play Store auf alle Android Tablets geladen werden. Wir haben sie allerdings nur mit einem Samsung Galaxy Tab 2.0 getestet.

Handschriftliche Skizzen und Notizen

S Note unterstützt handschriftliche Notizen und Skizzen und kann nebst der S Pen und dem Finger auch mit externen Stiften wie z.B. dem Bamboo Stylus oder dem Adonit Jot Pro bedient werden.  Für die Gestaltung der Notizen stehen verschiedene Papiersorten und eine Vielzahl von Stiftarten zur Auswahl. Zusätzlich können Sie Bilder, Formen, Cliparts, Videos und Sprachmemos einfügen und natürlich auch Text mit der Tastatur erfassen.

PDFs importieren und annotieren

S Note erlaubt euch das Importieren von PDFs. So können Sie z.B. ein Präsentation oder ein Arbeitsblatt importieren und mit Skizzen ergänzen. Die Funktion ist etwas versteckt auf der Übersichtsseite unter Mehr – > PDF-Datei importieren.

Export als Bild oder PDF

Die Notizen und Skizzen können als PDF oder Bild exportiert werden. Eine Auto-Synchronisation ist allerdings nur mit einem Samsung-Konto oder Evernote möglich. Die Notizen werden auf Android in einen lokalen S Note Ordner gespeichert und können über eine Drittapplikation wie z.B. OneSyc auf OneDrive for Business gespeichert werden.

Erweiterungspaket und S Note-Widget

Nach der Installation finden Sie unter Weitere Funktionen zwei kostenlos Zusatzpakete. Mit dem Erweiterungspaket erhalten Sie einen praktischen Formerkennungsmodus, mit dem Formen beim Zeichnen automatisch begradigt werden. Zudem beinhaltet das Paket einen Zoom-Modus für platzsparende Notizen und die Möglichkeit, Ihre Skizzen als Video aufzuzeichnen. Mit dem S Note-Widget können Sie eine Notiz direkt vom Sperrbildschirm aus hinzufügen.

Xodo PDF-Reader

Xodo-PDF-ReaderDer kostenlose Xodo PDF Reader & Editor ist vor allem auf Android-Geräten eine gute Alternative zum Adobe Reader. Es gibt den Xodo Reader allerdings auch als App für Windows und iOS.

Im Gegensatz zum Adobe Reader kann man mit dem Xodo Reader Dateien nämlich nebst Dropbox auch mit OneDrive und Google Drive synchronisieren. OneDrive for Business wird eigentlich auch unterstützt, die App stürzt aber bei Android ständig ab, wenn man versucht den Dienst zu verbinden.

Annotationen

Xodo bietet alle nötigen Annotationstools wie Highlights und Kommentare. Text kann entweder mittels Tastatur in ein Textfeld eingetippt oder von Hand mit dem Stift erfasst werden. Auch Bilder, Formen und Signaturen können in die PDFs eingefügt werden.

Seiten bearbeiten

Praktisch ist, dass man leere Seiten hinzufügen kann, damit erhalten Sie in einem PDF mehr Platz für Skizzen und Notizen. Die Seiten können auch gedreht oder zugeschnitten werden und für das Lesen stehen drei verschiedene Farbmodi zur Verfügung.

Annotationen exportieren

Highlights und Kommentare können als Zusammenfassung im PDF-Format exportiert werden (Drucken -> Als PDF speichern -> Druckoptionen). Dabei werden auch Annotationen aus anderen PDF-Readern erkannt, die Texterkennung funktioniert allerdings je nach Qualität des PDFs nicht immer so zuverlässig.

Weitere Informationen

Xodo Knowledge Base

OneNote

OneNoteDas kostenlose OneNote von Microsoft ist eine Allround-Applikation für digitale Notizen. Sie können damit z.B. für jeden Ihrer Kurse ein virtuelles Notizbuch mit verschiedenen Abschnitten anlegen und Ihre Notizen wahlweise mit dem Stift oder mit der Tastatur erfassen. Der Vorteil von OneNote gegenüber anderer Apps ist vor allem, dass es auf allen Betriebssystemen verfügbar ist.

Synchronisation via OneDrive und OneDrive for Business

Eine Auto-Synchronisation der Notizen ist via OneDrive, OneDrive vor Business und auf SharePoint (collab.zhaw.ch) möglich. Die SharePoint Option dürfte vor allem für ZHAW-Mitarbeitende interessant sein, die ihre Notizbücher auf SharePoint speichern. Andere Cloud-Dienste werden nicht unterstützt. Das Speicher von Notizen auf der lokalen Festplatte ist nur mit OneNote 2016, nicht aber mit der neuen Standardversion von OneNote für Windows 10 verfügbar.

Handschriftliche Notizen

Im OneNote für Windows 10 und auf iPads mit Apple Pencil sowie auf Android Geräten mit aktivem Stift funktioniert die Stifterkennung für handschriftliche Skizzen und Notizen sehr gut. Einen Handballenschutz oder Zoom-Modus für ältere Geräte ohne aktiven Stift sucht man allerdings vergebens. Über das Lasso-Werkzeug können Sie handschriftliche Notizen in Text umwandeln. Mit OneNote für Windows 10 können Sie neu auch handschriftliche Annotationen aufzeichnen und sie dann beliebig zurückspulen und wiedergeben. Ausserdem beinhaltet OneNote einen integrierten Taschenrechner, der sog. Mathetutor. Dieser wandelt handschriftliche Formeln und Gleichungen in Text um und liefert eine schrittweise Anleitung für die Lösung.

Suchfunktion

OneNote durchsucht in den Notizbüchern nicht nur den mit der Tastatur geschriebenen Text, sondern auch Text in Bildern und handschriftliche Notizen. Die OCR-Texterkennung in importierten Medien und der Handschrift funktioniert auf allen Betriebssystemen, sie nimmt allerdings etwas Zeit in Anspruch. Die sonst so gute Suchfunktion hat uns auf Android allerdings wenig überzeugt, da die Suchergebnisse optisch nicht hervorgehoben werden.

Inhalte an OneNote senden

Für Windows gibt es eine praktische Zusatz-App „An OneNote senden“. Damit können Sie Inhalte wie Dokumente, Webseiten, Bilder oder E-Mails an OneNote senden. OneNote importiert die Inhalte in ein ausgewähltes Notizbuch und fügt automatisch einen Quellenverweis ein. Für den Browser gibt es den OneNote Clipper als Plug-In, um Ausschnitte und Webseiten an OneNote zu senden. Praktisch ist auch die E-Mail Funktion me@onenote.com, mit der Sie Inhalte per E-Mail an OneNote senden können. 

PDF in OneNote annotieren

PDFs können ebenfalls in OneNote importiert werden, um z.B. ein Arbeitsblatt mit handschriftlichen Notizen zu annotieren. Beim Import können Sie zwischen dem Einfügen als Dateianlage oder Dateiausdruck wählen. Bei der Anlage wird eine Verknüpfung zum Originaldokument hergestellt, während beim Dateiausdruck ein durchsuchbares Bild der Datei eingefügt wird. Der Nachteil des Dateiausdrucks ist, dass die Dateien relativ gross werden und der annotierte Ausdruck später etwas umständlich manuell als PDF exportiert werden muss, wenn Sie das Dokument in einem  PDF-Reader lesen oder bearbeitet möchten.

Notizen teilen und exportieren

Notizbücher und einzelne Seiten aus Notizbüchern können mit anderen NutzerInnen geteilt werden. Sie können die Personen via E-Mail einladen und bei der Freigabe wählen, ob sie das Notizbuch nur lesen oder auch bearbeiten dürfen. Alternativ können Sie das Notizbuch auch über den Datei-Explorer freigeben, dort haben Sie mehr Möglichkeiten, z.B. um einen Gastlink zu erstellen. Eine Schwäche von OneNote ist nach wie vor die eingeschränkte Exportfunktion. Unter Windows können Sie Notizbücher, Seiten oder Abschnitte als PDF drucken, in iOS und Android kann man Seiten als PDF oder als Text via E-Mail versenden.

Weitere Informationen

Microsoft OneNote – Tutorial

Video von Tech Impact Deutschland
Das Video bezieht sich auf OneNote 2016, in OneNote für Windows 10 sehen einige Funktionen etwas anders aus.

Alternativen für handschriftliche Notizen

Letzte Aktualisierung: 18.07.2018

GoodNotes

GoodNotes BeitragsbildGoodNotes 4 für CHF 8.- ist die Empfehlung für iPad NutzerInnen, die in einem digitalen Notizbuch handschriftliche Notizen und Skizzen erstellen möchten und Ihre Daten mit OneDrive, OneDrive for Business, Dropbox, Google Drive oder Box synchronisieren.

Import und Export

GoodNotes unterstützt den Import von PDF- und Word-Dateien sowie Bilder aus den verknüpften Cloud-Diensten oder direkt von der Kamera. Die Notizen können entweder als PDF, Bild oder GoodNotes Dokument exportiert werden.

Handschriftliche Notizen

GoodNotes bietet umfangreiche Formatierungsmöglichkeiten für handschriftliche Notizen mit einem schönen Schriftbild dank Digital-Ink Technologie. Der Zoom-Modus ist vor allem für ältere iPads ohne Apple Pencil praktisch und ermöglicht präzises und platzsparendes Schreiben. Dank Handballen-Schutz können Sie die Hand beim Schreiben auf den Bildschirm ablegen. Das Erfassen von Text mittels Tastatur ist ebenfalls möglich über das Kontextmenü „Text“.

Handschrift und Text durchsuchen

Der echte Mehrwert von GoodNotes liegt in der Suchfunktion und der damit verbundenen OCR- und Handschrifterkennung. Sie können sowohl Text in einem importierten PDF oder Word als auch Ihre handschriftlichen Notizen durchsuchen. Es dauert jeweils einen Moment, bis GoodNotes die Handschrift entziffert und für die Suche indexiert hat. Die Handschrift kann über das Lassowerkzeug in Text konvertiert werden, das funktioniert mittlerweile recht gut, ist aber nicht so intuitiv, da der Text in einem separaten Fenster konvertiert wird und anschliessend exportiert werden muss.

Formen begradigen

Formen können beim Zeichnen automatisch begradigt werden, wenn Sie z.B. von Hand ein Viereck zeichnen, werden die Linien automatisch gerade gezeichnet.

Weitere Informationen

GoodNotes User Guide

PDF-Dokumente auf dem iPad mit GoodNotes annotieren
Video von Lars Bobach

Alternative

  • Notability
    Die Notizen App kostet CHF 10.- und lässt sich ebenfalls mit OneDrive for Business synchronisieren. Sie bietet noch zusätzliche Funktionen wie z.B. das Erfassen von Audionotizen oder das Einfügen von Haftnotizen oder eines Screenshots einer Webseite. Notability kann neuerdings die Handschrift ebenfalls durchsuchen und hat dadurch stark an Beliebtheit gewonnen.
  • MyScript Nebo
    Diese App kostet CHF 6.- und wurde speziell für das iPad Pro und Apple Pencil entwickelt. Neuerdings kann Nebo auch mit der Microsoft Surface Pen, der Samsung S Pen und der Google Pixelbook Pen auf Windows- und Android-Geräten genutzt werden. Auf älteren iPads ist die App unbrauchbar. Nebo ist eine reine Notizen App, PDFs können keine importiert werden. Dafür können Gleichungen z.B. in LaTeX konvertiert und die Handschrift kann in Text umgewandelt werden. Die Synchronisation funktioniert nur über den MyScript.com-Dienst, was wir als einen negativen Punkt bewerten.

PDF Expert

PDF Expert BeitragsbildDer PDF Expert ist mit CHF 10.- die Premium-App unter den empfohlenen Apps für die Bearbeitung von PDFs auf dem iPad.

Handschrift und Bearbeitungsmodus

Die Stärken des PDF Expert liegen in der sehr guten Stifthandhabung mit Zoom-Funktion für handschriftliche Skizzen und Notizen in PDFs und dem praktischen Bearbeitungsmodus, mit dem Sie PDF-Dokumente sehr effizient redigieren können. Diese Funktion ist vor allem auch für Dozierende praktisch, die studentische Arbeiten im PDF-Format redigieren.

Anmerkungen exportieren

Praktisch ist zudem die Möglichkeit, alle Annotationen wie Markierungen und Kommentare als Zusammenfassung als PDF zu exportieren oder per E-Mail zu versenden.

Synchronisation mit SWITCHdrive und OneDrive for Business

Ein weiteres Plus sind die zahlreichen Synchronisationsmöglichkeiten. PDF Expert unterstützt nebst gängigen Cloud-Diensten wie Dropbox, Google Drive und OneDrive auch SWITCHdrive (WebDAV) und OneDrive for Business. Sie wählen die Ordner oder Dateien auf dem gewünschten Cloud-Dienst aus und synchronisieren sie lokal auf das iPad, danach können Sie auch offline daran arbeiten.

Mitarbeitende, die einen Ordner von SharePoint synchronisieren möchten, wählen im PDF Expert den Netzwerkdienst WebDAV aus, erfassen die entsprechende URL https://collab.zhaw.ch/… zu ihrer Projekt- oder Eventseite und loggen sich mit ihrem ZHAW-Login ein. Die Anleitung für die Verbindung von OneDrive for Business der ZHAW finden Sie hier (Login erforderlich).

Weitere Informationen

In der Knowledge Base von Raddle oder im Handbuch finden Sie ausführliche Informationen und Anleitungen zu jeder Funktion des PDF Expert (in Englisch).

Weitere Informationen

PDF Expert User Guide
Readdle PDF Expert Knowledge Base

Adobe Acrobat Reader DC

Adobe Reader BeitragsbildDer kostenlose Adobe Acrobat Reader DC eignet sich für das Lesen und Annotieren von PDF mit Markierungen und Kommentaren auf Windows, iOS und Android. Das Einfügen von handschriftlichen Notizen und Skizzen ist möglich, allerdings sind Stiftfarbe und -dicke nicht wählbar und das Schriftbild ist im Vergleich zu anderen Apps etwas unschön.

Dem kostenlosen Adobe Acrobat Reader DC fehlt im Vergleich zur teuren Pro Version vor allem die Möglichkeit, eine Zusammenfassung der Annotationen zu exportieren und die OCR-Texterkennung für eingescannte Dokumente. Die Lehrpersonen an der ZHAW können die Pro Version aus dem Anwendungskatalog herunterladen und sind gebeten, eingescannte Lehrunterlagen für die Studierenden mit einer OCR-Texterkennung zu versehen. Eine Alternative für Windows-NutzerInnen ist der kostenlose PDF X-Change Editor.

Ein Nachteil für iOS und Android NutzerInnen sind ausserdem die eingeschränkten Synchronisationsmöglichkeiten. Hier lohnt sich als Alternative die Prüfung der App PDF Expert für iOS oder PDF Max für Android.

iOS und Andorid – Synchronisation via Dropbox und Adobe Document Cloud

Die Adobe Reader App ist für die Nutzung der Adobe Document Cloud optimiert, sie lässt sich aber auf iOS und Android auch mit Dropbox synchronisieren. Die Synchronisation mit anderen Cloud-Diensten wie Microsoft OneDrive oder SWITCHdrive werden zurzeit noch nicht unterstützt. Dokumente können unter iOS manuell via „Öffnen in“ in einen anderen Cloud-Dienst verschoben werden. In Android können Sie die Dateien lokal speichern und den entsprechenden Ordner über eine Drittapplikation (z.B. OneSync) mit dem gewünschten Cloud-Dienst synchronisieren.

Windows – Synchronisation via Dropbox, OneDrive und OneDrive for Business

Im Windows sind nebst der Adobe Document Cloud und Dropbox auch OneDrive und OneDrive for Business sowie SharePoint (für Mitarbeitende) und Box für die Synchronisation verfügbar. Ausserdem können Sie unter Windows grundsätzlich jeden beliebigen lokalen Speicherort mit dem Cloud-Dienst Ihrer Wahl synchronisieren.

Teure Upgrades und Abos

Im Adobe Reader auf Windows, iOS und Android sind nur die Grundfunktionen (lesen, teilen und annotieren) kostenlos. Weitere Funktionen wie PDF generieren, Dateien zusammenfügen oder die OCR-Texterkennung sind mit einem kostenpflichtigen Abo oder teuren In-App Käufen verfügbar. Vor dem Kauf lohnt sich deshalb die Prüfung der anderen empfohlenen Apps.

Weitere Informationen

Acrobat Reader DC Benutzerhandbuch

Dateimanagement in der Cloud

Dateimanagement BeitragsbildEin Sprichwort sagt: „Wenn es im Internet ist, ist es nicht privat.“

Warum ein Cloud-Dienst?

Viele NutzerInnen stehen der Datenablage in der Cloud skeptisch gegenüber. Im Laufe des Studiums werden Sie aber oft mit KollegInnen zusammenarbeiten und kaum um die Nutzung einer Datenablage in der Cloud herum kommen.

Es ist wichtig, dass Sie die Risiken der Datenspeicherung in der Cloud kennen. Informationen und Tipps, wie Sie Ihre Daten schützen können, finden Sie z.B. im Intranet unter ICT-Sicherheit und auf der Webseite des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich. Wenn Sie Unterlagen und Daten der ZHAW in der Cloud speichern beachten Sie bitte auch Anhang 2 zum Reglement zur Nutzung der ZHAW IT-Infrastruktur (Intranet).

Die Festplatte erscheint als Datenablage auf den ersten Blick am sichersten, bedenken Sie aber bitte, dass Sie Ihre Daten bei Defekt oder Verlust der Hardware verlieren können. Falls Sie sich trotzdem für die Variante mit einer lokalen Festplatte oder einen privaten Netzwerkspeicher (NAS) entscheiden, sollten Sie unbedingt regelmässig ein automatisches Backup durchführen. In diesem Beitrag beziehen wir uns ausschliesslich auf Cloud-Dienste.

Berücksichtigen Sie bei der Wahl des Cloud-Dienstes folgende Punkte:

  1. Kann ich von meinen Geräten mit den von mir verwendeten Applikationen Daten auf den Cloud-Dienst synchronisieren?
  2. Wie viel Speicherplatz ist kostenlos verfügbar und was kostet zusätzlicher Speicherplatz?
  3. Ist eine sichere Zweiweg-Authentifizierung verfügbar?
  4. Nutzen meine StudienkollegInnen denselben Cloud-Dienst, damit wir gemeinsam an Dokumenten arbeiten können?

Beim Verwalten Ihrer Daten werden sich zudem folgende Fragen aufdrängen:

  • Wie sensitiv sind die Daten, die ich dort speichere?
  • In welchem Land befinden sich die Daten und wie gut sind meine Persönlichkeitsrechte geschützt?
  • Sind die Unterlagen offline verfügbar, wenn ich z.B. im Zug daran arbeiten will?
  • Werden die Daten automatisch in der Cloud synchronisiert, wenn ich wieder mit dem WLAN verbunden bin?
  • Kann ich Dokumente mit StudienkollegInnen teilen, damit wir gleichzeitig daran arbeiten können?
  • Wo erstelle ich ein sicheres Backup meiner Daten?

OneDriveOneDrive

Wir empfehlen OneDrive allen Studierenden, die mit Office 365 Produkten auf Windows, Mac, iOS oder Android arbeiten. Insbesondere wenn Sie planen, Ihre Notizen mit OneNote zu erfassen oder wenn Sie auf iOS und Android mit Microsoft Word, PowerPoint und Excel arbeiten, ist OneDrive die bequemste Lösung, da es nahtlos in die Microsoft-Dienste integriert ist.

Kombination mit Office 365

Das private OneDrive bietet kostenlos 5 GB virtuellen Speicherplatz. Wenn Sie ein Office-365-Abo besitzen, haben Sie 1 TB Speicherplatz auf OneDrive zur Verfügung. In Windows 10 ist OneDrive bereits in das Betriebssystem integriert, für Mac, iOS und Android können Sie die App aus dem jeweiligen Store herunterladen. OneDrive kann von den meisten gängigen Apps aus für die Synchronisierung der Daten verbunden werden.

OneDrive for Business

Studierende an der ZHAW können ein Microsoft Office 365 ProPlus Abo der ZHAW beziehen und erhalten damit kostenlos 1 TB Speicherplatz auf OneDrive for Business. OneDrive for Business unterscheidet sich vom persönlichen Onlinespeicher OneDrive; die Daten werden verschlüsselt auf einem SharePoint-Server gespeichert und Sie melden sich mit Ihrer ZHAW E-Mail-Adresse an. Leider unterstützen viele Apps auf iOS und Android die Anbindung an Office 365 (ZHAW OneDrive for Business) noch nicht. Aktuell ist die Synchronisation auf dem iPad aus allen Office Apps sowie dem PDF Expert und GoodNotes möglich. Bei Android können Sie eine Drittapplikation wie z.B. OneSync für die Synchronisation nutzen.

Dateien teilen und zusammenarbeiten

Mit Windows 10 können Sie OneDrive und OneDrive for Business direkt im Windows Explorer verknüpfen. Die synchronisierten Dateien sind auch offline verfügbar. Ein Link auf die Datei kann über das Kontextmenü kopiert und mit anderen Nutzern geteilt werden, diese können die Datei lesen, kommentieren, teilen und sie herunterladen. Wenn Sie gemeinsam mit anderen Nutzern ein Dokument bearbeiten möchten, muss die Freigabe entweder direkt im jeweiligen Office Programm (z.B. Word) oder online über den Web-Client erfolgen. Dort können Sie unterscheiden, ob ein Nutzer ein Dokument nur anzeigen (Standard) oder auch bearbeiten kann. Eingeladene NutzerInnen erhalten einen Link per E-Mail zugeschickt. Das freigegebene Dokument öffnet sich jeweils in Office Online, es kann jedoch anschliessend auch in der Desktopanwendung (Word, PowerPoint, Excel) bearbeitet werden.

In iOS und Android melden Sie sich mit dem ZHAW-Login an, nachdem Sie die Apps installiert haben. Anschliessend können Sie direkt aus den Microsoft Office Apps heraus einen Link auf eine Datei versenden oder Personen zur Zusammenarbeit einladen. Dabei können Sie jeweils wählen, ob eine Person die Datei nur anzeigen oder auch bearbeiten kann. Dateien können für die offline Verwendung heruntergeladen werden.

PDF Editor in OneDrive für iOS und Android

OneDrive und OneDrive for Business bieten auf iOS und Android einen kostenlosen, integrierten PDF-Editor mit dem Sie direkt in OneDrive PDF-Dokumente mit Annotationen versehen können. Der OneDrive PDF-Editor erlaubt auch das Erfassen von handschriftlichen Skizzen und Notizen. Farbe sowie Stil des Stifts können allerdings nicht verändert werden und es fehlt ein Radiergummi.

Zweistufige Überprüfung

Aktivieren Sie die Überprüfung in zwei Schritten für OneDrive. Dieses Verfahren bietet einen zusätzlichen Schutz für Ihre Daten.

Anleitungen für OneDrive for Business

SWITCHdriveSWITCHdrive

Der akademische Cloud-Dienst von SWITCH bietet allen Hochschulangehörigen je 25 GB virtuellen Speicherplatz. Die Daten werden verschlüsselt und in der Schweiz gehostet. Der Dienst basiert auf Own-Cloud und kann via WebDAV (https://drive.switch.ch/remote.php/webdav/) angesteuert werden. Wenn Sie sich für SWITCHdrive entscheiden, sind Sie in der Wahl der Apps etwas eingeschränkter, da nicht alle Apps die WebDAV-Anbindung unterstützen. Um SWITCHdrive nutzen zu können, müssen Sie zuerst eine SWITCHcloud ID erstellen. Das Passwort der SWitCHcloud ID sollte sich von Ihrem ZHAW-Passwort unterscheiden.

Dateien teilen

SWITCHdrive bietet die Möglichkeit, Ordner oder Dateien mit anderen Nutzern via Link zu teilen. Zusätzlich können Sie ein Ablaufdatum und ein Passwort für die Freigabe setzen. Die Nutzer erhalten einen Gastzugang und können die Dokumente ohne SWITCHdrive Login herunterladen. Das synchrone Zusammenarbeiten an Dateien ist nicht möglich.

Kollaboratives arbeiten

Wenn Sie gemeinsam mit anderen Nutzern ein Dokument bearbeiten möchten, muss die Freigabe über den Web-Client auf https://drive.switch.ch erfolgen. Dort können Sie registrierten SWITCHdrive Nutzern verschiedene Rechte für die Bearbeitung (erstellen, aktualisieren, löschen) der freigegebenen Dateien vergeben.
SWITCHdrive online teilen

Weitere Informationen zu SWITCHdrive

Empfehlung

Wir empfehlen unseren Studierenden die Nutzung von OneDrive for Business, da die Daten dort verschlüsselt und entweder in der Schweiz gespeichert werden oder zumindest dem Schweizer Recht unterstehen. Natürlich steht es Ihnen aber für private Daten frei, auch einen anderen Cloud-Dienst zu nutzen.

Je nach Betriebssystem bieten sich beispielsweise die Cloud-Dienste der Gerätehersteller an. So bietet Apple z.B. BesitzerInnen eines iPads die iCloud (5 GB) an und auf Android Tablets ist meist Google Drive (15 GB) bereits vorinstalliert, während Microsoft bei Windows 10 Geräten OneDrive (5 GB) ebenfalls direkt in das Betriebssystem integriert hat.

Weitere beliebte Cloud-Dienste

DropboxDropbox

Dropbox ist einer der meist verwendeten Cloud-Dienste unter den Studierenden, oft aus Bequemlichkeit, weil viele bereits ein Konto dort besitzen und Dropbox in den meisten Apps für die Synchronisation der Daten zur Verfügung steht. Standardmässig erhalten Sie 2 GB Speicherplatz kostenlos. Durch das Empfehlen neuer Nutzer können Sie sich zusätzlichen bis zu 16 GB Speicherplatz dazu verdienen. Falls Ihnen das nicht ausreicht wird die Nutzung von Dropbox teuer; ein Upgrade auf Dropbox Pro (1 TB) kostet 99 Euro pro Jahr.

Mit Dropbox kann man Ordner oder Dokumente mit anderen Nutzern teilen, man kann auch online zusammenarbeiten, allerdings können nicht mehrere Nutzer gleichzeitig am selben Dokument online zusammenarbeiten. In diesem Falle werden zwei Versionen des Dokumentes erstellt.

Falls Sie sich für Dropbox entscheiden, empfehlen wir die zweistufige Überprüfung via Mobiltelefon zu aktivieren. Dieses Verfahren bietet einen zusätzlichen Schutz für Ihre Daten

Google DriveGoogle Drive

Google Drive ist ein weiterer, sehr beliebter Cloud-Dienst der kostenlos 15 GB Speicherplatz bietet. Der Speicherplatz wird zwischen Google Drive, Gmail und Google Fotos aufgeteilt. Ein Upgrade auf 100 GB kostet 1.99 Euro pro Monat.

Um Google Drive nutzen zu können, benötigt mind. eine Person, welche die Dateien mit anderen Teilt ein Google-Konto.

Die Sharing-Funktionen sind ähnlich einfach wie bei anderen Cloud-Diensten und Google Drive ist ebenfalls in vielen Apps für die Synchronisation implementiert. Google Drive bietet noch einen zusätzlichen Vorteil: Sie können Dokumente gemeinsam online im Browser bearbeiten, wenn Sie mit Ihren KollegInnen via Google Docs virtuell zusammen arbeiten. Für das Bearbeiten von Microsoft Office Dokumenten gibt es ein Plug-In.

Auch bei Google Drive empfehlen wir für einen zusätzlichen Schutz Ihrer Daten die zweistufige Überprüfung via Mobiltelefon zu aktivieren.

Schlussevaluation papierloses Studium: Software und Apps

Im dritten Teil der Schlussevaluation haben wir die rund 160 Studierenden des Bachelorstudiengangs in Biotechnologe gefragt, welche Apps und Programme sie für das papierlose Studium auf ihrem Tablet am häufigsten nutzen.

Cloud-Speicher

Die Daten werden von rund 65% der Studierenden auf Dropbox gespeichert. Dropbox hält sich seit Jahren auf dem 1. Platz, obwohl wir den Studierenden den akademischen Cloud-Dienst SWITCHDrive mit 25 GB empfehlen.

Die Windows-NutzerInnen arbeiten zu 37% mit dem Cloud-Dienst von SWITCHDrive, wo hingegen die iPad-NutzerInnen mit über 50% Dropbox bevorzugen. Das hat teilweise auch damit zu tun, dass sich die Synchronisation mit Dropbox von allen Apps aus sehr komfortabel einrichten lässt. SWITCHDrive lässt sich hingegen nur via WebDAV verbinden und diese Option ist nicht in allen Apps verfügbar.

Cloud SpeicherOffice 365

Die jüngste Klasse BT15 hat ein Office 365 Abo zur Verfügung und damit Zugriff auf 1 TB Microsoft One Drive for Business. Microsoft OneDrive wird mittlerweile ebenfalls von sehr vielen Apps unterstützt und ist vor allem für die Verwendung von Office auf dem iPad sehr praktisch. Bei BT15 nutzten gesamthaft rund 44% das Office 365 Abo, überraschenderweise machten die Dell-NutzerInnen mit 54,5% häufiger davon Gebrauch als die iPad-Nutzerinnen mit 42%.

Meistverwendete Apps

Bei den meistverwendeten Apps zeigen sich interessante Unterschiede zwischen den Betriebssystemen. Während die Windows-NutzerInnen vor allem mit Microsoft Word, OneNote und dem kostenlosen Adobe Reader arbeiten, nutzen die iPad-NutzerInnen den PDF Expert, den Safari Browser und Good Notes am häufigsten.

Windows – Office Programme und Adobe Reader

Die Windows-NutzerInnen mit dem Dell Venue 11 Pro nutzen in erster Linie Microsoft Word und OneNote, gefolgt vom kostenlosen Adobe Reader für die Bearbeitung von PDFs. Diese drei Programme kommen in allen Lernphasen vor; sowohl im Unterricht und in den Labors als auch im Selbststudium und in der Prüfungsvorbereitung.

Mit dem Adobe Reader kann man keine handschriftlichen Notizen und Skizzen in den PDFs erfassen, daher greifen viele Studierende für Notizen auf Word und OneNote zurück. NutzerInnen mit Office 2016 können die PDFs auch in Word öffnen und sie wie eine Word-Datei weiter bearbeiten.

In OneNote können zwar PDFs importiert und mit handschriftlichen Notizen ergänzt werden, allerdings werden die OneNote-Dateien relativ gross und belasten damit die Speicherkapazität. Aus diesem Grund greifen einige Studierende auf spezifische Notizen-Apps wie Drawboard und MetaMoJi Lite oder den PDF X-Change Editor zurück, damit können handschriftliche Skizzen und Notizen direkt in den PDFs erfasst werden.

Beim Browser bevorzugen die Windows-NutzerInnen den Internet Explorer gefolgt von Google Chrome.

Windows

Verwendete Applikationen auf Windows mit mind. 4 Nennungen

iPad – PDF Expert, Safari und eine kunterbunte Mischung

Bei den iPad-NutzerInnen ist die App PDF Expert in allen Lernphasen vom Unterricht und im Labor bis hin zum Selbststudium und der Prüfungsvorbereitung die meistverwendete App. Einige nutzen auch den etwas günstigeren GoodReader, MobiFolders oder den kostenlosen Adobe Reader.

Nebst den PDF-Bearbeitungsprogrammen werden auf dem iPad auch häufig die Internetbrowser Safari und Google Chrome sowie der Cloud-Dienst Dropbox verwendet.

Die App Good Notes für handschriftliche Notizen wurde ebenfalls häufig genannt. Die App von Microsoft Word hat mittlerweile die Apple eigene App Pages überholt und wird ebenfalls gerne im Unterricht und im Labor genutzt. Das erklärt auch, warum de iPad-NutzerInnen Dropbox bevorzugen; Good Notes und Word können nämlich nicht mit SWITCHDrive (WebDAV) synchronisiert werden.

Spannend ist, dass die Studierenden mit dem iPad häufiger die Kamera und das Mail-Programm nutzen als die Windows-NutzerInnen. Die Verwendung des Mail-Programms überrascht allerdings nicht, da viele NutzerInnen von iOS Bilder und Dateien per E-Mail verschicken, statt sie auf einen Cloud-Dienst hochzuladen.

iOS

Verwendete Applikationen auf iOS mit mind. 5 Nennungen

Mehr bildungsrelevante Apps auf dem iPad

In der Evaluation vom 2014 hatten 77% der Studierenden angegeben, dass das Tablet für sie eine neue Form des Lernens darstellt. Dabei waren diejenigen Studierenden, die dem nicht zugestimmt haben allesamt Windows-NutzerInnen.

Was hier diesbezüglich auffällt ist, dass die iPad-NutzerInnen mit einer grösseren Vielfalt von neuen Applikationen arbeiten, während die Windows-NutzerInnen dazu tendieren, mit bereits vertrauten Applikationen wie Microsoft Office und Adobe Reader zu arbeiten.

So haben die iPad-NutzerInnen in der Befragung z.B. für den Unterricht vereinzelt Apps wie GeoGebra, ScannerApp, Paper von Fifty Three, Penultimate, Pocket, Pons Wörterbuch, StudentLife und Wonderlist genannt. Im Labor kommen nebst dem Rechner und Excel auch das Merck Periodensystem und die Suchmaschine Wolfram Alpha zum Einsatz.

Im Selbststudium wird unter anderem mit iBooks und Videos der Khan Academy gelernt, während für die Prüfungsvorbereitung auf Lernkarten-Apps wie card2brain und Flascards Deluxe zurückgegriffen wird.

Bei den Windows-NutzerInnen haben hingegen mehrere Studierende angegeben, dass sie mit Papier arbeiten. GeoGebra, Flashcards Pro, die Kamera und YouTube wurden nur ganz vereinzelt genannt.

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass es Studierenden mit einem iPad einfacher fällt, neue digitale Hilfsmittel in den Lernprozess einzubinden, da ihnen eine breitere Palette von bildungsrelevanten Apps zur Verfügung steht.

Kein Literaturverwaltungssystem

Überrascht hat mich, dass keine/r der Studierenden eine Literaturverwaltungssoftware wie z.B. Mendeley oder das an der ZHAW übliche RefWorks erwähnt hat. Eine solche Applikation ist im Studium äusserst hilfreich und es haben auch Studierende aus höheren Semester an der Umfrage teilgenommen. Da besteht offenbar noch Optimierungspotential.

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