Bezahldienste, Autos, Raketen und als neuester Streich eine Batterieproduktion – der Start-Up-Gründer Elon Musk macht es allen vor, auch den hartgesottenen Branchen-Profis. Und es sind ja nicht gerade die kleinen unbearbeiteten Märkte, in die Musk einsteigt. Auch sucht er sich nicht immer die gleichen Branchen aus.

Kommt es dem Muster-Unternehmer entgegen, mit einer gewissen Unvorhereingenommenheit (oder Unverfrohrenheit?) neue Geschäftsfelder und -modelle aufzubauen? Wird es ihm erst dadurch möglich, neue Nischen zu entdecken? Oder braucht er als „Branchen-Neuer“ vielmehr die Unterstützung eingesessener Experten, und er ist einfach der naive Querdenker und Visionär, dem alle folgen?

Die Frage, wie viel Branchenkenntnisse ein Start-Up braucht, ist eine grundsätzliche. Man mag verschiedene Argumente aufbringen und Perspektiven einnehmen. Kaum ein Start-Up kann heute auf ein gewisses Mass an Branchen-Insider-Wissen und -Netzwerk verzichten. Aber dennoch zeigt die Geschichte, dass gerade „Neulinge“ wie Musk immer wieder disruptive Innovationen hervorbringen.

Wer der Frage vertieft nachgehen möchte, findet am 9. April im Rahmen des Start-Up Innovations-Apéros des Technopark Winterthur die passende Gelegenheit dazu. Neben Dr. Ulf Berg (Start-Up Gründer & Ex-ABB, -SIG, -Sulzer) sowie Dr. Torsten Schwenke (Thelkin) und Dr. Sunil Kumar (Viscoteers) wird auch Erika Puyal, Leiterin Start-up Finance der ZKB, mit dabei sein. Anmeldung bis 2. April an manuela.holzer@zhaw.ch.