Kategorie: Entrepreneurial Skills (Seite 2 von 3)

EntoLog – Die Zeit nach dem grossen Finale in den USA

Silicon Valley

Mit der Technologie aus Insekten Nahrungsmittelbestandteile zu extrahieren, hat das Team EntoLog vor drei Wochen an der internationalen Startup Challenge in Blacksburg (Virginia) den mit USD 5‘000 dotierten Publikumspreis gewonnen. Die Präsentation ist mittlerweile auf YouTube zu finden. „The presentation was powerful, especially the big bite of bug-bar at the end”, so der Direktor von VT KnowledgeWorks.

Das Foodtech Team reiste anschliessend ganz unter dem Motto „Pitching statt Sightseeing“ durch Kalifornien. Im Silicon Valley, Mekka für Startups und Technologie, stellten sie ihre patentierbare Technologie einem finanzstarken Publikum vor. Sie erklärten den erfahrenen Business Angels, was Gaumenfreuden, Business Pläne und Nahrungsmittelrevolution mit Mehlwürmen und Insekten gemein haben.

Kaum zu Hause in der Schweiz, berichtet das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) im Regionaljournal über sie. Doch damit nicht genug: Kurt Aeschbacher lädt Meinrad Koch, Stefan Klettenhammer und Philippe Geiger zu seinem Late-Night-Talk „Aeschbacher“ ein. Die Sendung wird am 24. September 2015 um 22.25 Uhr auf SRF 1 ausgestrahlt.

Der Showdown läuft

Banner3

Die drei Finalisten bereiten sich in diesen Tagen vor Ort auf das grosse Finish der globalen Entrepreneurship Challenge an der Virginia Tech in Blacksburg vor, welches heute stattfindet. Die Probeläufe auf der grossen Bühne ist bereits durch und die finale Präsentation steht. Grund genug auch ein bisschen zu entspannen und für die Hostfamiliy und die ganze Nachbarschaft ein Menü zu zaubern. Philipp und Stefan übernehmen dabei das Zepter und Meinrad gibt von der Seitenlinie wertvolle Tipps 🙂

Auf dem Menü der professionellen „Foodies“ steht:

****
Gemischter Salat mit Gorgonzoladressing und karamellisierten Walnüssen
****
Gefüllter Dörrpflaumen-Schweinsbraten an einer Pflaumen-/Rosmarinjus
Baked Potatoes
Gedünstete Zucchinis
****
Mangotraum mit geschlagener Honig-Sahne
****

Nach einem solchen Menü sind wir überzeugt, dass sie dem Publikum einen gelungenen Pitch zeigen. Die ganze Challenge wird hier live übertragen und hierzulande um 21.35 Uhr (3.35 p.m. EST) zu sehen sein.

Ein kleiner Vorgeschmack auf den Live-Stream von heute ist hier zu finden.

 

 

Gibt es die „entrepreneurial opportunity“ tatsächlich?

Jeder erfolgreiche Unternehmer kennt seine Geschäftsopportunität, bevor er sein Start-up gründet. Richtig? Erkko Autio vom Imperial Collage London stellt zurecht die Frage: Wie können wir wissen, dass es eine Opportunität im Markt gibt, bevor wir sie tatsächlich ausprobiert haben? Der Lean-Startup Ansatz mag eine neue Antwort auf diese Frage geben…:

zu Erkko Autio’s lohnenswertem Artikel: Entrepreneurial Opportunity: An Illusion?

Kreative Geschäftsideen gesucht! Mach mit und erhalte bis zu 50‘000 CHF Unterstützung!

drohne_gross

Hast du eine kreative Geschäftsidee in den Bereichen elektronische Kommunikationslösungen, E-Commerce, Direct Marketing, Dokumentenmanagement, Mobile und E-Banking oder Mobilitätslösungen und noch keine Firma gegründet?

Die Schweizerische Post testet Drohnen für die Zustellung in Notfällen oder für Spezialtransporte und ist auf der Suche nach weiteren innovativen Lösungen. Bewirb dich jetzt für PostVenture15 und erhalte finanzielle Unterstützung bis zu CHF 50’000, um deine Idee zusammen mit der Post umzusetzen. Beschreibe deine Idee als Elevator Pitch in 300 Wörter (Kundenprofil, Marktleistung, Marktpotenzial).

Anmeldeschluss ist der 22.11.15. Anmelden kannst du dich hier!

Patent sucht Gründer

Keine Geschäftsidee vorhanden, aber das Zeug zum Entrepreneur? Der Business Model Contest THE VENTURE schafft Abhilfe.

Der Gründungswettbewerb THE VENTURE rollt das Feld von hinten auf. Nach dem Prinzip „Patent sucht Gründer“ haben Studenten, Absolventen und potenzielle Entrepreneurs aus der Schweiz, Deutschland und Österreich die Möglichkeit Geschäftsmodelle basierend auf vorgegebenen Patenten und Technologien zu entwickeln. Daraus können und sollen am Schluss Start-ups entstehen.

Eine Carsharing-Technologie, die Identifikation von 3D-gedruckten Gegenständen oder die Aufnahme von Schallwellen aus Gelenken sind Beispiele von Patenten, welche zurzeit zur Auswahl für den Bewerbungsschluss von August 2015 stehen. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit sind hier zu finden: the-venture.info

Förderung für Social Entreprises in der Gründungsphase

Bildschirmfoto 2015-01-20 um 13.10.59

Das Seminar Business Creation for Social Entrepreneurship von seif findet am 12., 13., 26., 26. März und 10. April 2015 in Bern statt.

Das 5-tägige Seminar richtet sich an Menschen mit innovativen Ideen für ein Social Enterprise und  behandelt wesentliche Themen der Startphase von Social Entrepreneurs wie Business Modelling, Marketing & Kommunikation sowie Finanzierungsquellen – und strategien.

Anmeldung über http://www.seif.org

Mit Biss zum Erfolg

Wer eine gute Geschäftsidee hat, darf sich von Widerständen nicht entmutigen lassen. Das weiss auch SML-Studentin Marlene Wichmann. Seit September gibt es ihr Früchtebrot in der SML-Mensa zu kaufen. Bis es soweit war, musste sie aber einige Hürden nehmen.

 

Es schmeckt ausgezeichnet, soll gesund sein und Energie geben. Dabei erinnert das Brot von Marlene Wichmann nicht an die trockenen und oft steinharten Früchtebrote, die man in einzelnen Reformhäusern bekommt. Vielmehr ist es eine Art Cake. Das Rezept kennt die Betriebsökonomie-Studentin schon lange. «Ich habe es Zuhause immer wieder ausprobiert und verfeinert.» Eines Abends kam sie nach der Arbeit ausgehungert in die SML-Mensa, wo ausser Hot-Dogs kaum noch etwas im Angebot war. «So kam ich auf die Idee, mein Früchtebrot in der Mensa zu verkaufen. Gerade Teilzeitstudierende können nach einem harten Arbeitstag etwas Gesundes und Nahrhaftes vertragen, das Kraft gibt.»

Marlene Wichmann ist stolz auf ihr Früchtebrot.

Schritt für Schritt zur Realisierung
Aus der Idee wurde Ernst und Marlene Wichmann kontaktierte die Mensa-Verantwortliche. Bei der Gelegenheit brachte sie eine Probe des Brots mit. So konnte sie Tanja Wälti überzeugen. Lieferanten-Entscheide fällt aber die Leitung Gastronomie ZHAW. Dort erhielt Frau Wichmann einen Dämpfer. Scolarest, Betreiberin der ZHAW-Mensen, arbeitet nur mit ISO-zertifizierten Lieferanten zusammen und bezieht ihr Brot von der Bäckerei Bertschi, einem Unternehmen mit weit über 100 Mitarbeitenden. Zudem wurde ihr klar, dass sie selber in ihrer Küche nie genügend Brot für die Mensa backen könnte. Warum also nicht mit der Bäckerei zusammenarbeiten? Sie griff zum Hörer und kontaktierte Christian Hertig, Inhaber der Bertschi Bäckerei. Dieser war bereit ihr Brot zu probieren und so konnte sie auch ihn überzeugen: «Ihm gefiel meine Idee. Ich habe ihm das Rezept gegeben und wir haben es von Prototyp zu Prototyp weiterentwickelt, bis es so herauskam, wie ich es mir vorgestellt habe.» Ein sinnvolles Vorgehen, wie Jacques Hefti, Gesamtprojektleiter von Entrepreneurship@ZHAW bestätigt: «Es ist entscheidend, möglichst früh mit potenziellen Kunden und Partnern sogenannte minimum viable prototypes zu entwickeln. So können Kundenwünsche oder Rahmenbedingungen von Schlüsselpartnern wie Lieferanten im Leistungsangebot berücksichtigt werden.» Das Brot wurde während den Semesterferien im Bertschi Bäckershop in Kloten recht gut verkauft. Anschliessend war Scolarest bereit, es ins Sortiment aufzunehmen. Bisher bewirbt Frau Wichmann ihr Brot mündlich, mittels Flyer am POS, einem Aushang am schwarzen Brett sowie via Social Media, hauptsächlich in der Gruppe Sharing is Caring ZHAW auf Facebook.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus
Gut ist Marlene Wichmann drangeblieben. Der Erfolg gibt ihr Recht. Seit kurzem wird ihr Brot auch in anderen ZHAW-Mensen in Winterthur verkauft. Ob sie sich vorstellen kann, ein eigenes Unternehmen zu gründen? «Das Brot ist wohl eher ein Nischenprodukt. Es fragt sich, ob genügend Nachfrage vorhanden ist. Gewiss müsste man einen Brand kreieren und neue Zielgruppen erschliessen, Sportler zum Beispiel. Die Zusammenarbeit mit der Bäckerei funktioniert gut und ich glaube, das ist momentan der beste Weg.» Dennoch wird sie im Modul Marktforschung eine Kundenanalyse durchführen. Mal sehen, welche Erkenntnisse sie gewinnt. «Ich wäre gerne selbständig, vorerst haben aber Job und Studium Vorrang. Ich muss den richtigen Zeitpunkt abwarten, damit ich dieses Ziel mit voller Kraft verfolgen kann.» Dass sie die Hochschule im Rahmen von Entrepreneurship@ZHAW dabei unterstützen kann, weiss sie. Mit den konkreten Angeboten muss sie sich aber noch auseinandersetzten. «Zu Beginn empfehle ich die kostenlose Erstberatung durch Startup Coaches, die wir an der ZHAW anbieten. Das ist der einfachste und schnellste Weg», so Jacques Hefti. Zuerst konzentriert sich Marlene Wichmann aber auf ihr Studium, dass sie 2015 abschliessen möchte.

 

Ursprünglich erschienen im SML Update Blog: https://update.sml.zhaw.ch/fruechtebrot/

Startup Pitching im TV: „Die Höhle der Löwen“

Bildschirmfoto 2014-08-26 um 17.43.09

Die Startup Show “Die Höhle der Löwen” auf Vox geht in die nächste Runde, jeweils Dienstagabends, 20.15h. Die erste Folge war ein grosser Erfolg: Insgesamt verfolgten 1,77 Millionen Zuschauer ab 3 Jahren die Verhandlungen zwischen Investoren und Gründern. Neben all dem Entertainment gibt’s auch das eine oder andere aufschlussreiche Insight über Investor Pitching mitzunehmen.

Quelle / More Info: vox.de

Realisiere deine Geschäftsidee und hol‘ dir Unterstützung vom neuen Programm «Entrepreneurship@ZHAW»

headerwebsiteSeit dem 1. Mai 2014 erhalten Angehörige der ZHAW über die Plattform «Entrepreneurship@ZHAW» Unterstützung bei ihren Gründungsvorhaben. Mit dem Launch der Plattform erfolgt hiermit auch die Ausschreibung der beiden Programme «RUNWAY Startup Incubator» und «Innovation to Business Spin­-Off-­Programm». An der Info­Veranstaltung vom 23. Juni 2014 um 17.00 – 18.00 Uhr im Technopark Winterthur (Raum LTA E150) bringen wir Ihnen beide Programme näher. Der Anlass wird mit einem Apéro abgerundet.

» Weitere Informationen & Anmeldung

Summer Academy 2014: Building High-Innovation Start-Ups

Switzerland is renowned for its vibrant start-up ecosystem and innovative drive. Even the World Economic Forum (WEF) has acknowledged it as one of the world’s most advanced places for innovation and entrepreneurship. Building High-Innovation Start-Ups, one of the programs of the SML Summer Academy, provides new start-up ideas and entrepreneurial expertise, as participants are sent on a two-week best-practice journey through Switzerland.

Prof. Dr. Adrian Müller, Head of the Center for Innovation & Entrepreneurship, about this challenging and instructive course:

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »