Monat: März 2016

Vatorex – Dem Bienensterben entgegen wirken

Biene

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ Dies soll Albert Einstein einmal gesagt haben. Hauptverantwortlich für das beängstigende Bienensterben ist die Varroamilbe, welche bis anhin durch starke Säuren bekämpft wird. Vatorex ändert dies nun mit dem ersten praxistauglichen Hyperthermiesystem, welches unabhängig von Standort und weiteren Kontextfaktoren eingesetzt werden kann.

Steckbrief vatorex

Steckbrief Vatorex

Was ist euer Hintergrund? Wie seid ihr auf die Idee gekommen?
Willi Brunner ist Imker, die Varroaproblematik besteht seit Jahren und Hyperthermie als mögliche Behandlungsmethode gegen den Parasiten ist schon lange bekannt, konnte bisher allerdings nicht praxistauglich angewendet werden.

Was wollt ihr mit eurem Vorhaben bewirken? Was motiviert euch?
Unser Ziel ist es, die Bienengesundheit zu fördern. Honigbienen tragen als wichtigster Bestäuber zu einer intakten Landwirtschaft und einer blühenden Biodiversität bei. Der zunehmende Druck auf die Bienen könnte fatale Folgen haben, unsere Methode gibt Gegensteuer.

Arbeitet ihr Voll- oder Teilzeit an eurer Idee? Wie geht ihr mit der Arbeitsbelastung um?
Wir sind zu dritt, zwei von uns arbeiten Vollzeit, einer Teilzeit für unser Projekt. Dieses Projekt ist für uns mehr als ein Job, wir geben gerne auch unsere Freizeit dafür. Einzig der finanzielle Druck in der Startphase kann störend sein.

Wo möchtet ihr in 3 Jahren stehen?
Unser Unternehmen soll sich etabliert haben und den Schritt in weitere Länder getätigt haben. Wir als Gründerteam sollen uns zusammen mit dem Projekt weiterentwickeln und den auf uns zukommenden Aufgaben gewachsen sein.

Warum sollte jemand in euer Startup investieren?
Die Bienengesundheit als globales, ökologisches Thema betrifft uns alle. Wir haben ein System entwickelt, das dieses Problem löst. Nun soll unsere Methodik flächendeckenden Einsatz erfahren. Prinzipiell sind wir in der momentanen Phase aber nicht auf der Suche nach direkten Investoren, sondern nach Geldgebern in Form von Darlehen. Für den Verein Vatorex, welcher die wissenschaftliche Vorantreibung der Hyperthermie verfolgt, sind wir auf Spenden & Stiftungsgelder angewiesen.

Weitere Informationen sind auf www.vatorex.ch zu finden. Das Team ist unter info@vatorex.ch zu erreichen.

Axonic – Trainingserfolge automatisch aufzeichnen

Die Zukunft im Fitnesscenter gehört dem Smartphone, nicht Stift und Papier – davon sind die Jungs von Axonic überzeugt!

Fitnessgänger sollen sich nicht mehr länger mit dem mühsamen Ausfüllen des Trainingsplans beschäftigen und sich voll und ganz auf das Training konzentrieren können, trotzdem aber einen ausführlichen Überblick über das Geleistete erhalten! Dafür soll nun die automatisierte Tracking-Lösung von Axonic sorgen. Das System ist eine Kombination aus App und fix an den Trainingsgeräten installierter Hardware. Nebst dem Trainierenden selbst, bietet die Lösung auch Vorteile für den Gym-Betreiber sowie die Fitnesstrainer.

Steckbrief:
Steckbrief Axonic

Was ist euer Hintergrund? Wie seid ihr auf die Idee gekommen?
Die Idee zum Konzept entstand bereits im Studium. In einer Projektarbeit wurde eine Marktanalyse zum Thema Bluetooth Beacons geschrieben und mögliche Anwendungsgebiete ausfindig gemacht. Uns ist aufgefallen: Zwischen bestehenden Fitness-Tracking Apps und den Fitnessgeräten besteht ein Medienbruch.

Was wollt ihr mit eurem Vorhaben bewirken? Was motiviert euch?
Unsere Vision ist ein völlig digitalisierter und automatisierter Trainingsplan – ganz im Sinne des Internet of Things möchten wir sämtliche Fitnessgeräte eines Gyms mit dem User vernetzen. Profitieren sollen aber auch Trainer (Auswertung Performance von Kunden) und Gym-Manager (Optimierung Gerätepark).

Arbeitet ihr Voll- oder Teilzeit an eurer Idee? Wie geht ihr mit der Arbeitsbelastung um?
Wir arbeiten beide zwischen 60 und 80 Prozent für unser Startup und verdienen unsere Brötchen mit jeweils zusätzlichen 60 Prozent in anderen Unternehmen. Wer ambitionierte Ziele hat, der muss mit einer grossen Arbeitsbelastung rechnen und dementsprechend auch damit umgehen können.

Wo möchtet ihr in 3 Jahren stehen?
In 3 Jahren möchten wir vor allem in Europa erfolgreich unterwegs sein und alles für den Sprung in die USA vorbereitet haben.

Warum sollte jemand in euer Startup investieren?
MIGROS als grösster Anbieter im Schweizer Gym-Markt sowie die Krankenversicherung SWICA zeigen sich begeistert von unserem Konzept. Auch ein Pilot-Projekt mit einem Fitness Center, ist bereits im Gange. Zudem basiert unser B2B-Geschäftsmodell auf Lizenzerträgen und ist daher skalierbar.

ZHAW Startup Challenge Kick-off mit Zattoo Gründerin Bea Knecht und letztjährige Gewinner EntoLog

Banner Blog

In rund zwei Monaten wird in Winterthur um die ZHAW Startup Krone gepitcht. Am 19. Mai findet das grosse Finale der ZHAW Startup Challenge statt. Bereits letztes Jahr kämpften 11 Teams im Technopark um den Einzug ins internationale Finale in Virginia. Das Siegerteam EntoLog verbrachte eine Woche in Amerika, gewann den People’s Choice Award von USD 5‘000 und wurde um viele Erfahrungen reicher.

Am Montag und am Dienstag fand in Winterthur und in Wädenswil der Kick-Off Event zur diesjährigen Challenge statt. Ab sofort und bis zum 31. März 2016 können sich Teams mit Geschäftsideen registrieren. Wer mitmachen möchte, aber noch kein Team oder keine zündende Idee gefunden hat, schliesst sich am besten der ZHAW Startup Challenge Facebook Gruppe an. Viele suchen noch Teammitglieder und Unterstützung.

Gründerin und Verwaltungsratpräsidentin von Zattoo, Bea Knecht, liess die Teilnehmenden am gestrigen Kick-Off mit spannenden Insights an der Gründungsgeschichte von Zattoo hautnah teilhaben.

Bea Knecht studierte Informatik in Berkeley. Vor Zattoo entwickelte sie Software-Produkte für Banking, HR und Datacenter Automatisierung und war als Associate Partnerin in einer Strategieberatungsfirma tätig. Zattoo hat in der Schweiz bis 2 Millionen aktive Nutzer im Monat. Ein Blick auf aktuelle Daten des Bundesamts für Statistik zeigt, dass 83% der Schweizer Bevölkerung das Internet täglich oder mehrmals in der Woche nutzt und somit über dem europäischen Durchschnitt liegt. 43% der Bevölkerung nutzen Streaming und 34% schauen zeitversetzt TV. Dass Zattoo mit seinem Angebot den Nerv der Zeit trifft, liegt deshalb nahe.

Bea Knecht rät jedem Startup, die Verantwortung über erste Erträge nicht in fremde Hände zu legen. Diese Lektion musste Zattoo auf die harte Tour lernen und hat den Internet-TV-Riesen zwischenzeitlich fast in den Ruin getrieben. Dass Zattoo mit einem „Freemium“ Model ein profitables Geschäftsmodell gefunden hat, ist auch Bea Knechts unglaublichem unternehmerischen Antrieb zu verdanken.

Nach ihrem Referat berichteten die letztjährigen Gewinner der ZHAW Startup Challenge Meinrad Koch am Montag und Stefan Klettenhammer am Dienstag über ihre Erfahrungen. In einer anschliessenden Speeddating Runde tauschten sich die Teilnehmenden aus und erste Teams wurden gebildet. Für das leibliche Wohl und ein lockeres Networking sorge lokales Bier und der ZHAW Sauvignon Blanc Hauswein.

Nächste Woche finden die für die Challenge organisierten Startup Crashkurse statt. Von Pitching bis hin zur Ideenstrukturierung erhalten die Challenge Teilnehmenden das nötige Rüstzeug, um sich das Ticket in die USA zu sichern.

Impressionen der beiden Kick-Offs sind hier zu finden.

Quellen:
http://www.media-use-index.ch/mui.aspx
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/16/04/key/approche_globale.indicator.30106.301.html?open=2#2

 

Career Warm-up – Zwei Startupper im Gespräch mit Entrepreneurship@zhaw

Banner komprimiert

Gestern war es wieder so weit. Der erste Career Warm-up im 2016 hat stattgefunden. Über 60 Personen fanden sich in der ESSE Musicbar in Winterthur ein, um den Geschichten von Christina Kehl und Brian Rüeger, zwei Perlen der Schweizer Startup Szene, zu lauschen.

Christina Kehl gründete mit Dennis Just vor etwas mehr als zwei Jahren das Fintech Startup Knip. Kürzlich hat das Startup $15.7 Mio. von Investoren aufgenommen, die an die Digitalisierung des Versicherungsgeschäfts glauben. „Die Idee ist Dennis und mir auf dem Sofa gekommen“, so die promovierte Juristin. Mit Versicherungen hatte sie vor der Zeit mit Knip nichts am Hut. Christina ist mit Herz und Seele Unternehmerin. Bereits mit 19 Jahren gründete sie ihre erste Firma und verkaufte diese nach fünf Jahren weiter.

Mit ihrem Charisma und ihrem Elan zog sie die gründungsinteressierten Hochschulangehörigen gestern in ihren Bann und motivierte die Teilnehmenden an der bevorstehenden ZHAW Startup Challenge teilzunehmen. „Ein Startup, das ist dein Baby. Gründen macht Spass“, so die Jungunternehmerin.

Brian Rüeger blickt auf eine lange Geschichte als erfolgreicher Startupper zurück und gilt als Serial Entrepreneur. Er verkaufte nicht nur sein Startup bmd wireless erfolgreich an einen börsenkotierten Konzern, sondern auch Netbreeze. Das Startup wurde 2013 komplett von Microsoft aufgekauft. Am gestrigen Abend liess Brian tief blicken. Dass Zufall und Glück eine grosse Rolle spielen, ist Brian überzeugt.

Die Runde der anschliessenden Podiumsdiskussion wurde durch Adrian Müller, Leiter des Center for Innovation & Entrepreneurship der ZHAW School of Management and Law, komplettiert. Die Teilnehmenden aus dem Publikum stellten kritische Fragen, welche der Host des Abends Alex von Siebental moderierte. So wurde auch das Evergreen-Thema schlechthin der Startup Szene diskutiert: „Wie stelle ich sicher, dass mir niemand meine Idee klaut, wenn ich Leuten davon berichte?“. Adrian Müller, der als Gründer des RUNWAY Startup Incubators mit dieser Thematik immer wieder konfrontiert wird, konnte die aspirierenden Entrepreneurs beruhigen und zeigte auf, dass eine Idee per se keinen Wert hat. Erst die Ideenweiterentwicklung und die Gestaltung des Geschäftsmodells macht eine Idee wertvoll. Dieser Prozess ist auch nicht so einfach kopierbar.

Besonders hat sich das Team von Entrepreneurship@zhaw gefreut, dass auch Studierenden der Universität Zürich und St. Gallen den Weg nach Winterthur an die ZHAW gefunden haben. Ein interessanter Abend fand nach einem Apéro und inspirierenden Gesprächen in der coolen Location sein Ende.

Hier findest du ein paar Impressionen: https://flic.kr/s/aHskszsDak

Der Event wurde von Career Services der ZHAW School of Management and Law gesponsert. Mit den Career Services unterstützt die ZHAW School of Management and Law den erfolgreichen Übergang vom Studium in die Berufstätigkeit sowie die persönliche Karriereentwicklung der Studierenden.

Ohne Geschäftsidee ein Startup gründen?

THE VENTURE Beitrag

Die Gründung eines Startups ohne eigene Geschäftsidee ist mit THE VENTURE möglich: Patente suchen Gründer.

Der Business Model Contest THE VENTURE verbindet Entrepreneurs ohne Ideen mit existierenden Patenten und Technologien. Finde hier drei aktuelle Patente, die nur darauf warten in ein erfolgreiches Startup umgewandelt zu werden.

HIGGS: Small Things.BIG by Fraunhofer

Mehrere Smartphones können in Echtzeit verknüpft werden und so Video-Aufnahmen aus verschiedensten Blickwinkel aufzeichnen.
www.the-venture.info/higgs-small-things-big/

Die Milch mit dem Sonnenvitamin by Tony Gnann

Sonnenenergie ganz einfach trinken. Ein Verfahren zur Herstellung von Milch mit einer hohen Konzentration an Vitamin D3 sucht noch ambitionierte Entrepreneurs.
www.the-venture.info/die-milch-mit-dem-sonnenvitamin/

Universal-Grillaufsatz by Jiulai Zhang

Grillieren ohne Rauch und Qualm? Dieser universelle Grillaufsatz hilft weiter:
www.the-venture.info/universal-grillaufsatz/

Weitere Informationen zu THE VENTURE und Anmeldemöglichkeit bis zum 15. Mai 2016 sind hier zu finden: the-venture.info

MyAirSeat – Mitfluggelegenheit für Kleinflugzeuge und Helikopter

Banner_MAS_launch

Hast du schon immer einmal davon geträumt, in einem Kleinflugzeug das Schweizer Bergpanorama zu erleben? Das Startup MyAirSeat, welches im RUNWAY Startup Incubator der ZHAW beheimatet ist, macht dies seit wenigen Tagen möglich.

MyAirSeat bietet als erste App das Buchen von Mitfahrgelegenheiten einige hundert Meter über Boden an und verbindet so Flug-Unternehmen mit Passagieren. Per Kartenansicht kann man sich bequem über einzelne Sitzplätze in Flieger informieren. Ein 20-minütiger Rundflug um den Thunersee von Swisshelicopter ist beispielsweise für CHF 180 zu haben.

Die App ist kostenlos im iTunes oder Google Store für iPhone und Android Handys verfügbar. https://itunes.apple.com/us/app/myairseat/id1033840839?mt=8

Steckbrief
Steckbrief MyAirSeat

Fünf Fragen an die Gründer:

Was ist euer Hintergrund? Wie seid ihr auf die Idee gekommen?
Wir sind beide Helikopterpiloten und Philipp ist Anwalt und Verwaltungsrat bei Air Zermatt. Immer wieder haben wir uns gefragt, warum Flüge noch nicht elektronisch gebucht werden können – dies packen wir nun an!

Was wollt ihr mit eurem Vorhaben bewirken? Was motiviert euch?
Mit dem Buchungssystem soll der administrative Aufwand auf Seite der Flugunternehmen verkleinert werden (bis jetzt werden Anfragen nur per Telefon angenommen)

Arbeitet ihr Voll- oder Teilzeit an eurer Idee? Wie geht ihr mit der Arbeitsbelastung um?
Alexander (CEO) arbeitet 50% neben seinem Studium daran / Thomas (Präsident) ca. 20-30% je nach Bedarf / Philipp (Partner Legal & Compliance) bei Bedarf ebenfalls 10-20%

Wo möchtet ihr in 3 Jahren stehen?
In 3 Jahren soll MyAirSeat die Nummer 1 weltweit zur Buchung von Helikopter- und Kleinflugzeugflügen sein

Warum sollte jemand in euer Startup investieren?
Das Bedürfnis nach Mobilität und Abenteuer steigt! Die Kleinfliegerei ist noch nicht ins Verkehrsnetz oder bestehende Bookingplattformen integriert – wir treffen mit unserem Offering also direkt ins Schwarze.

Follow MyAirSeat on Linkedin:                                                                                                 https://www.linkedin.com/company/myairseat