Erste Erfahrungen mit Bring Your Own Device

Seit Herbst 2016 studieren unsere angehenden BiotechnologInnen, Facility ManagerInnen und UmweltingenieurInnen papierlos mit ihren eigenen Notebooks und Tablets. Diese Neuausrichtung des papierlosen Studium war nötig, um das frühere Pilotprojekt in den Normalbetrieb zu überführen. Zudem hat das Pilotprojekt gezeigt, dass die Studierenden sehr individuelle Anforderungen an ihre Arbeitsgeräte haben. Als Hochschule können wir dieser Vielfalt aufgrund der komplexen und aufwändigen Ausschreibungsverfahren nicht gerecht werden und hinken dem technologischen Fortschritt immer etwas hinterher.

Wir haben unsere Erstsemestrigen und deren Lehrpersonen nach den ersten vier Monaten mit Bring Your Own Device befragt und ziehen nun hier mit einer Serie von Beiträgen eine erste Bilanz. Den Anfang machen wir mit der Hard- und Software sowie mit der Infrastruktur.

Bei den Studierenden haben 131 Personen aus dem 1. Semester der Studiengänge in Biotechnologie, Facility Management und Umweltingenieurwesen an der Umfrage teilgenommen. Die Rücklaufquote lag bei 35%. Bei den Lehrpersonen haben 52 Personen an der Umfrage teilgenommen und die Rücklaufquote betrug 68%.

Geräte

Über 70% der Studierenden haben sich speziell ein Gerät für das Studium angeschafft. zusammengefasst machen normale Notebooks und Macs mit 59% die Mehrheit der Geräte aus, gefolgt von Hybridgeräten mit Touchscreen und dem Surface Pro mit 51%. Nur eine Minderheit von 13% arbeitet mit Tablets, wobei dort vor allem das Apple iPad dominiert. Damit besitzen 64% der Studierenden entweder ein Notebook, Hybridgerät oder Tablet mit Touchscreen. Rund 1/4 der Studierende gab zudem an, dass sie das Smartphone zum Lernen nutzen, vielleicht ein mobiler Ersatz für das Tablet?

Touchscreen wichtiger als erwartet
Zufrieden mit ihrer Wahl sind vor allem die NutzerInnen eines Microsoft Surface Pro und weiterer Hybridgeräte mit Touchscreen, wie z.B. das Lenovo Yoga. Auch die wenigen Studierenden, die ein Apple iPad nutzen sind sehr zufrieden mit ihrem Gerät.

Ich arbeite im Studium mit folgenden Geräten

Studierende mit einem Mac finden ihr Gerät zwar nach wie vor gut, sie haben aber teilweise Mühe mit der Bedienung, weil sie oft mit der Windows-Partition arbeiten müssen und dann z.B. einige Tasten auf der Tastatur nicht mehr übereinstimmen:

Grundsätzlich würde ich mich wieder für Apple entscheiden. Da aber jedoch mit Windows gearbeitet wird, wäre ein Surface wohl die bessere Option.

Eher unzufrieden mit ihrem Gerät sind Studierende, die mit einem handelsüblichen Notebook ohne Touchscreen arbeiten:

Wir zeichnen sehr viel im Unterricht, was vorher nicht bekannt war. Hätte ich das gewusst, hätte ich ein Laptop mit Touchscreen gekauft.

Es ist schwer, ich muss den Akku zu häufig aufladen, es hat keine Maus, es ist schwierig Notizen zu machen.

Ich würde mich wieder für das gleiche Gerät entscheiden

Empfehlung
Zusammengefasst kann man sagen, dass der Touchscreen und die damit verbundene Möglichkeit, handschriftliche Annotationen und Skizzen in den Unterlagen zu erfassen vor allem im Unterricht wichtig ist. Wir empfehlen daher zukünftigen Studierenden, sich nach Möglichkeit ein Gerät mit abnehmbarem/drehbarem Touchscreen und Eingabestift zu kaufen, damit das Gerät als Papierersatz genutzt werden kann und beim Arbeiten nicht ständig zwischen Papier und Notebook hin- und hergewechselt werden muss.

Programme

Windows dominiert das Feld
Bei den genutzten Applikationen hat die Vielfalt im Unterschied zu den Pilotklassen mit Tablets stark abgenommen.Microsoft OneNote dominiert sowohl im Unterricht als auch im Selbststudium, gefolgt von Microsoft Word und dem kostenlosen Adobe Acrobat Reader. Diese Dominanz deR Microsoft Produkte hängt sicherlich auch damit zusammen, dass Office 365 mittlerweile auf allen Betriebssystemen genutzt werden kann, wenn auch mit weniger Funktionen als auf Windows.

Das Office 365 Pro Plus Angebot der ZHAW wird von 77% der Studierenden genutzt. Einige dürften auch Office Professional 2016 installiert haben und einige wissen offenbar nicht, dass es Office 365 auch für das iPad und Android gibt.

Drawboard als beliebte Alternative zum Adobe Reader
Mehrere Studierende haben angemerkt dass ihnen die Kombination aus OneNote und Adobe Reader für das Bearbeiten der PDF-Unterlagen nicht ausreicht und sie daher die kostenpflichtige App Drawboard nutzen.

Die Nutzung der bisher sehr beliebten iPad Apps wie PDF ExpertGood Notes oder Notability ist stark zurückgegangen, da im Vergleich zum Pilotprojekt viel weniger mit Tablets gearbeitet wird. Auch der früher sehr beliebte PDF X-Change Editor wurde seltener genannt. Dafür wird Drawboard vermehrt genutzt. Die Browser (IE/Firefox) werden sowohl im Unterricht als auch im Selbststudium oft genutzt. Spezifische Android Apps wurden keine genannt.

Genutzte Applikationen im Unterricht und Selbststudium, visualisiert nach Häufigkeit der Nennung.

Cloud Dienste
Die Mehrheit der Studierenden (66%) speichert die Daten auf OneDrive for Business.Damit haben Dropbox und Google Drive stark an Beliebtheit eingebüsst und auch der akademische Cloud-Dienst SWITCHdrive spielt mit 3% nur noch eine sehr untergeordnete Rolle. 36% gaben zudem an, dass sie ihre Daten auch auf lokalen Speichern, externen Festplatten oder USB Sticks speichern.

Infrastruktur

Studierende möchten (noch) mehr Steckdosen
Das WLAN und die Stromversorgung wurden in den vergangenen drei Jahren massiv ausgebaut. Das hat sich offenbar gelohnt, denn mittlerweile sind über 80% der Studierenden mit der Ausstattung der Unterrichtsräume im Hinblick auf Steckdosen und WLAN zufrieden. In einigen Räumen sind die Steckdosen allerdings schlecht zugänglich oder es sind nicht genügend Steckdosen vorhanden. Zudem wünschen sich die Studierenden auch an den Lernplätzen mehr Steckdosen.

Bewertung der Infrastruktur durch Studierende und Lehrpersonen.

Gesundheitliche Bedenken ernst nehmen
Eine Person hat sich über gesundheitliche Bedenken geäussert und gefordert, dass wegen der Geräteemissionen in den Unterrichtsräumen für eine bessere Abluft und eine höhere Luftwechselrate gesorgt werden sollte. Sie schlug auch vor, dass die Hochschule technologiefreie Zonen schaffen sollte – wie das an anderen ZHAW-Standorten z.B. mit einem „Raum der Stille“ bereits gemacht wird. Die Hochschule in Wädenswil hat mit den Gärten im Grüental eine technologiefreie Zone die sich ideal für einen achtsamen Spaziergang und eine technologiefreie Pause eignet.

Didaktischer Rückschritt durch verkabelte Tische
Etwas anders sieht die Situation bei den Lehrpersonen aus. Die Montage der Steckdosen an den Tischen hat dazu geführt, dass viele Tische in den Gruppenräumen fix verkabelt sind und nicht mehr verstellt werden können. Das stellt die Lehrpersonen vor neue Herausforderungen und schränkt die didaktischen Möglichkeiten während des Unterrichts ein. Unterrichtsszenarien, welche die aktive Partizipation der Studierenden und das kollaborative Lernen in den Vordergrund stellen, werden dadurch erschwert:

Der didaktische Fortschritt mit dem papierlosen Studium wurde durch das Zusammen“binden“ der Bänke gleich wieder ins Minus gebracht (Gruppenarbeiten sind so fast nicht möglich.)  Auch sonst ist die Infrastruktur noch nicht auf der Höhe, z.B. fristen die Visualizer eher ein Schattendasein.

Teilweise veraltete, mangelhafte Beamer und Mikrofone
Bemängelt wird zudem die AV-Technik in den Unterrichtsräumen. Die Beamer haben teilweise eine schlechte Auflösung oder funktionieren nicht zuverlässig:

Technik in den GA-Räumen hatte Kinderkrankheiten. Ich stand 3-mal in einem Unterrichtsraum, wo die Technik nicht funktionierte und das Problem konnte von den Technikern nicht innerhalb von Minuten behoben werden.

Der Beamer funktioniert manchmal nicht und ich habe Mühe mit den Settings für Sound auf meinem Notebook: benutze daher meinen eigenen Lautsprecher.

Auch die Mikrofone scheinen teilweise nicht zu funktionieren, wodurch Studierende in den hinteren Reihen dem Referenten nur schwer folgen können:

Es hat nicht in jedem Zimmer funktionstüchtige Mikrofone. Die in den mittleren Reihen bis hintere Reihen verstehen nicht alles wenn der Dozent vorne was erzählt.

Fazit

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass mit dem Ausbau der Infrastruktur die Bedürfnisse der Studierenden hinsichtlich WLAN und Steckdosen mit einigen wenigen Ausnahmen erfolgreich abgedeckt werden konnten. Allerdings zeigt sich auch, dass die verkabelten Tische für den didaktischen Fortschritt eher kontraproduktiv sind, da dadurch die didaktischen Szenarien im Präsenzunterricht eingeschränkt werden. Gerade beim aktiven Lernen im Rahmen von Gruppenarbeiten, Debatten und Diskussionsrunden wird die Interaktion im Raum auch durch die Bestuhlung mitgesteuert.

Leider besitzen noch nicht alle Studierenden Geräte mit einer Akkulaufzeit von 8 oder mehr Stunden. Gerade handelsübliche Notebooks laufen oft nur 4h am Stück und verbrauchen im Vergleich zu Tablets sehr viel Strom. Die Verkabelung in den Unterrichtsräumen bleibt somit bis auf weiteres ein notwendiges Übel, um die Tische mit Strom zu versorgen.

Andererseits darf man sich durchaus fragen, warum die Gruppenräume nach dem traditionellen Hörsaalprinzip mit Tischen in Reih und Glied bestuhlt sind. Man könnte in Gruppenräumen auch eine andere Bestuhlung vorgeben und die Verkabelung entsprechend anpassen. Das würde dann aber bedeuten, dass in diesen Räumen tatsächlich nur noch aktive Lernsettings wie Gruppenarbeiten, Diskussionen und Übungen und keine Vorlesungen mehr stattfinden.

Schlussevaluation papierloses Studium: Infrastruktur und Support

Im zweiten Teil der Schlussevaluation widmen wir uns der Infrastruktur, den Unterstützungsangeboten und den Supportdienstleistungen für die Studierenden. Zudem gehen wir der Frage nach, wie gut der Unterricht auf das papierlose Studium ausgerichtet ist.

Der unterstehende Kommentar fasst die Erwartungen der Studierenden an die Unterstützungsangebote der Hochschule relativ gut zusammen:

Mehr Steckdosen, zuverlässigeres WLAN, gleiche Garantieleistung beim iPad wie beim Dell und wertvolle Tipps fürs papierlose Studium.

Infrastruktur: Gutes WLAN aber zu wenig Steckdosen

Bei der Infrastruktur finden rund 30% der Studierenden, dass nicht genügend Steckdosen zur Verfügung stehen. Unser internes Facility Management arbeitet daran, diese Situation zu verbessern. Die Herausforderung liegt hier vor allem bei den niedrigen Kapazitäten der Stromzuleitungen in den älteren Gebäuden, dadurch können nicht beliebig viele Steckdosen angeboten werden.

InfrastrukturÜberraschenderweise haben die iPad-NutzerInnen die Verfügbarkeit der Steckdosen kritischer bewertet als ihre KollegInnen mit einem Windows-Tablet. Dies obwohl das iPad eine Akkulaufzeit von 8 Stunden hat und damit Steckdosen eigentlich nicht zwingend notwendig sind.

SteckdosenDie Verkabelung der Unterrichtsräume ist ein zwiespältiges Thema. Einerseits möchten wir genügend Stromanschlüsse zur Verfügung stellen, andererseits führt die Verkabelung teilweise zu unflexiblen Tischanordnungen und im Hinblick auf aktive Lernsettings ist es wichtig, dass die Tische flexibel angeordnet werden können. Ausserdem wünschten sich einige Studierende mehr Platz, da vor allem die Tische in den Hörsälen für das Arbeiten mit einem Tablet oder Notebook recht klein sind.

Das WLAN und die Verfügbarkeit von Moodle wurden von der Mehrheit positiv bewertet. Die Anschlüsse für die Beamer werden von der Mehrheit der Studierenden nicht verwendet. Die Schulzimmer verfügen in der Regel über einen VGA- und HDMI-Anschluss. Nutzerinnen mit Lightning, Mini/Micro-HDMI oder Mini-DVI müssen einen entsprechenden Adapter mitbringen.

Support und Problembehebung

Die Supportdienste wurden vor allem von den Dell-NutzerInnen in Anspruch genommen und sehr unterschiedlich bewertet. Während 21% positive Erfahrungen mit Dell gemacht haben, bewerteten 30% den Dell Pro Support als mangelhaft. Bei den Garantieleistungen hingegen fällt die Bewertung positiver aus, da die Studierenden bei Defekt in der Regel einen Ersatz erhielten und Dell viele der nicht funktionierenden Geräte, Tastaturen und Stifte ausgetauscht hat.

Zufriedenheit-SupportDie negative Bewertung ruht auch daher, dass sich die Studierenden bei Problemen direkt an den Support des Herstellers wenden mussten. Dies fanden viele Studierende zu umständlich und unpersönlich. Sie hätten eine Kontaktperson vor Ort bevorzugt:

Man sollte sich als Student nicht an die Firma wenden müssen. Ich erwarte dass ich das Problem dem IT-Service der ZHAW melden kann und sie das Problem lösen resp. mit der Firma Kontakt aufnehmen.

Die Lösung, den technischen Support auszulagern, hat sich diesbezüglich nicht bewährt. Wir mussten intern trotzdem Ressourcen für die Vermittlung zwischen den Herstellern und den Studierenden mobilisieren. Andererseits wäre es aufgrund der Vielzahl und Komplexität der Probleme mit dem Dell Venue 11 Pro nicht möglich gewesen, die Studierenden alleine mit den verfügbaren internen Ressourcen zu betreuen.

Der studentische Tablet Support der ZHAW in Wädenswil wurde von den Studierenden positiver bewertet als die Supportdienste der Hersteller. Das zeigt erneut, dass den Studierenden bei Problemen eine Ansprechperson vor Ort wichtig ist. Die Rolle des studentischen Tablet Supports wird daher in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen und wir finden es sehr wichtig, dass die Hochschule dieses engagierte Team unterstützt.

Nicht evaluiert wurden die internen ICT-Dienste, allerdings haben die Studierenden in mehreren Kommentaren erwähnt, dass sie Unterstützung von der ICT-Abteilung erhalten haben und diese sehr geschätzt haben.

Probleme mit Dell Venue 11 Pro bestehen weiterhin

Mittlerweile kann rund 1/3 der Studierenden gut mit dem Dell Venue 11 Pro arbeiten, die restlichen 2/3 haben aber immer noch mindestens teilweise Probleme mit der Tastatur, dem Stift, dem Akku und dem Ein-/Ausschalten des Gerätes. Einige Studierende haben als Folge mittlerweile auf ein privates Windows-Tablet oder ein Notebook gewechselt.

Probleme Dell Venue 11 ProZufriedenheit abhängig von der Gerätewahl

Aufgrund der Probleme überrascht es nicht, dass sich nur 40% der Dell-Nutzerinnen wieder für ein Dell Venue 11 Pro entscheiden würden. Anders sieht die Situation bei den iPad-NutzerInnen aus, hier würden sich über 80% wieder für ein iPad entschieden. Einige Studierende kommentierten, dass das iPad zwar gut funktioniert, es sie aber sehr einschränkt, besonders was die Kompatibilität anbelangt. Diese Aussage überrascht etwas, da mit den Office Apps für iOS die Kompatibilität mittlerweile stark verbessert wurde. Die Studierenden von BT15 konnten Office 365 kostenlos nutzen, wovon aber nur 42% der iPad-NutzerInnen (BT15) auch Gebrauch machten.

Unterstützungsangebote für das Arbeiten mit digitalen Dokumenten

Die Unterstützungsangebote wurden nicht von allen Studierenden genutzt. Vor allem die Handbücher und Anleitungen auf dem Blog wurden von über 40% der Studierenden nicht bewertet. Wir schliessen daraus, dass sie das Angebot nicht genutzt haben.

Zufriedenheit-UnterstützungGesamthaft fanden 77% der Studierenden, dass Sie bei der Umstellung auf das papierlose Studium ausreichend Unterstützung erhalten haben. Die iPad-NutzerInnen bewerteten die Unterstützungsangebote generell etwas besser als die Dell-NutzerInnen. Gefreut hat uns natürlich auch, dass die Projektleitung mehrheitlich positiv bewertet wurde.

Das Arbeiten mit digitalen Unterlagen und die damit verbundenen Themen wie z.B. Notizen digital erfassen, PDF annotieren und Dateimanagement in der Cloud sind wichtige Kompetenzen, die den Studierenden in Zukunft im Rahmen des Informatikunterrichts vermittelt werden.

In diesem Zusammenhang äusserten einige Studierende auch den Wunsch, dass die Hochschule Ihnen ein geeignetes Programm zur Darstellung und Bearbeitung der PDF-Unterlagen zur Verfügung stellt.

Neue Technologien im Unterricht aktiver nutzen

Die Integration der Tablets in den Unterricht funktioniert für rund 45% bereits gut oder sogar sehr gut, etwas gleich viele (46%) finden jedoch, dass es hier noch Optimierungspotential gibt. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Eignung der Lehrunterlagen für das papierlose Arbeiten, hier fanden 55% der Studierenden, dass man die Unterlagen noch optimieren könnte.

Aufgrund dieser Rückmeldungen bieten im Mai 2016 kurze Workshops, sog. paperLESSons (Intranet) an, damit die Lehrpersonen ihre Unterlagen und den Unterricht in Zukunft noch besser auf das papierlose Studium ausrichten können.

Dell Updates installieren

Bitte halten Sie Ihr Dell Venue 11 Pro 7140 für eine einwandfreie Funktion immer auf dem neusten Stand und installieren Sie alle vom System empfohlenen Updates.

Wichtig: Schliessen Sie das Gerät an den Strom an, bevor Sie Updates installieren. Schalten Sie das Gerät während der Updates nicht aus. Starten Sie es nach der Installation der Updates neu.

So halten Sie Ihr Windows Betriebssystem auf den neusten Stand:

  1. Rufen Sie Windows Update auf, z.B. über das Suchfeld in der Charms-Leiste.
  2. Klicken Sie im linken Bereich auf Einstellungen ändern.
  3. Wählen Sie unter Wichtige Updates idealerweise: Updates automatisch installieren.
    Sie können auch eine andere Einstellung wählen und die Updates manuell installieren, wichtig ist, dass Sie die Updates regelmässig durchführen!
  4. Aktivieren Sie unter Empfohlene Updates das Kontrollkästchen Empfohlene Updates auf die gleiche Weise wie wichtige Updates bereitstellen.
  5. Klicken Sie auf OK.8 Updates

So installieren Sie die neusten Treiber Updates:

Rufen Sie das Hilfsprogramm Dell Command Update auf.
Führen Sie damit eine Systemprüfung durch und installieren Sie die empfohlenen BIOS-, Treiber-, Firmware- und Dell-Anwendungaktualisiereungen.

Dell Update Command

Alternativ können Sie ausgewählte Updates über die Dell Support Webseite herunterladen.

  1. Rufen Sie dazu die Webseite www.dell.ch/support auf.
  2. Klicken Sei auf die Box Produkt-Support.1 Produkt Support
  3. Klicken Sie auf den Button Produkt ermitteln und wählen Sie auf Ihren Gerätetyp Dell Venue 11 Pro 7140 aus.2 Produkt ermitteln
  4. Wählen Sie im Menü Treiber und Downloads aus und klicken Sie auf das Register Selbst suchen.3 Treiber und Downloads
  5. Klicken Sie auf den Button Service-Tag Nummer und geben Sie bei Bedarf die Service-Tag Nummer Ihres Gerätes an.5 Service Tag Nummer
  6. Installieren Sie die empfohlenen Treiber und Updates.

Was tun bei Problemen mit dem WLAN der ZHAW?

  • Verbinden Sie das ZHAW WLAN beim ersten Mal bitte Schritt für Schritt wie in der Anleitung auf dem Intranet.
  • Loggen Sie sich bitte immer mit zhawkuerzel@zhaw.ch und Ihrem ZHAW-Passwort in das WLAN der ZHAW ein (nicht @students.zhaw.ch).
  • Löschen Sie die Netzwerkeinstellungen, falls das System keine Verbindung zum ZHAW Netz erstellen kann. Dazu halten Sie das ZHAW WLAN unter Netzwerke mit dem Finger oder Stift ca. 2 Sek. gedrückt und wählen „Dieses Netzwerk nicht spiechern“ und verbinden Sie das WLAN erneut gemäss Anleitung auf dem Intranet8 Netzwerk nicht speichern

Wenn die Probleme mit dem WLAN weiterhin existieren installieren Sie bitte alle unter www.dell.ch/support empfohlenen Updates. Insbesondere:

  1. Die neuste BIOS Version im Abschnitt BIOS: 7140A08 vom 7. Oktober 2015.
  2. Den neusten WLAN Treiber von Intel im Abschnitt Netzwerk: Intel 7265/3165/7260/3160 WiFi Driver vom 6. August 2015.4 Netzwerktreiber
  3. Den neusten Virtual Buttons Driver im Abschnitt Chipsatz: Intel(R) Virtual Buttons Driver vom 5. November 2015.

Überprüfen Sie nach dem Neustart, dass das WiFi von Intel Pro und nicht von Windows verwaltet wird:

  1. Klicken Sie in der Menüleiste auf dem Desktop (unten)  auf das kleine Symbol mit dem Pfeil und öffnen Sie das WiFi Programm.7 Wifi
  2. Stellen Sie sicher, dass die WiFi-Verwaltung durch Windows DEAKTIVIERT ist. 6 WiFi verwalten

Stift neu kalibrieren

Sollte Ihr Stift nach den Updates seltsam reagieren, wenn Sie ihn in die Nähe der Taskleiste bringen, rufen Sie bitte den Assistenten Bildschirm für Stift- oder Fingereingabe kalibrieren auf.

  1. Klicken Sie auf den Button Zurücksetzen, um die Kalibrierungseinstellungen zurück zu setzen.
  2. Klicken Sie danach auf Setup.
  3. Klicken Sie zuletzt auf Kalibrieren und führen Sie die Kalibrierung für die Stift- und Fingereingabe nochmals neu durch.

9-Stift-Kalibrierung

iOS 8 – bitte noch nicht updaten

Das Update auf iOS 8 führt leider zurzeit bei einigen iPads zu WLAN und Akkuproblemen. Das WLAN auf dem iPad wird sehr langsam und die Akkuleistung nimmt ab. Die Probleme mit dem WLAN haben nichts mit dem ZHAW Netz zu tun sondern hängen direkt mit dem iOS 8 Update zusammen.

Die Probleme werden auch auf einigen Webseiten diskutiert: http://tech.firstpost.com/news-analysis/ios-8-problems-plague-apple-users-shorter-battery-life-slower-wi-fi-speeds-235133.html

Wir raten den iPad-Nutzern des papierlosen Studiums aktuell vom Update auf iOS 8 ab.
Wir werden Sie informieren, sobald wir das Update empfehlen können.

Netzwerkeinstellungen zurücksetzen

Wer sein iPad bereits auf iOS 8 upgedatet hat und WLAN Probleme hat, kann versuchen, die Netzwerkeinstellungen zurückzusetzen. Dazu gehen Sie auf Einstellungen -> Allgemein -> Zurücksetzen -> Netzwerkeinstellungen.
Achtung: Es werden alle bisher eingerichteten WLAN Einstellungen gelöscht!

Alle Einstellungen zurücksetzen und Apps updaten

Wenn Sie weitere Probleme haben, wie z.B. Apps, die ständig abstürzen können Sie versuchen, alle Einstellungen zurück zu setzen. Dazu gehen Sie auf Einstellungen -> Allgemein -> Zurücksetzen -> Einstellungen.
Achtung, dabei werden alle Einstellungen auf dem iPad gelöscht, die Daten bleiben aber erhalten.
Einige Apps sind auch noch nicht für iOS 8 optimiert, prüfen Sie im App Store unter Updates, ob neue Versionen der Apps zum Download zur Verfügung stehen.

Nicht verwendete Netzwerke ignorieren

Danach bitte das ZHAW Netzwerk neu verbinden und die anderen Netzwerke wie z.B. guest-ZHAW und event-ZHAW ignorieren.