Autorin: Annija Orinska, Studentin der ZHAW School of Management and Law

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem ZHAW-Ambassadoren-Programm entstanden. @zhaw_sml

Stop. Breathe. Be.

Wie behalte ich einen klaren Kopf und den Fokus auf das Wesentliche? Im 21. Jahrhundert werden unsere Umgebung und Arbeitswelt sowie unsere Herausforderungen immer komplexer.

Innere Ruhe ist die Grundlage von Erfolg.

Jedoch im Stau, wenn die Vorlesung bald anfängt oder wenn die Internetverbindung wieder mal nicht funktioniert, obwohl die Arbeit erledigt werden muss, interessiert sich unser inneres Alarmsystem nicht für Aphorismen.

Anhalten, auf das Atmen fokussieren und wieder da sein. Einfacher gesagt als gemacht.

Wie auch beim Zähneputzen oder bei gesunder Ernährung braucht es Konsistenz, Disziplin und tägliche Anwendung, um die Ergebnisse zu sehen. Innere Ruhe beginnt mit dir selbst, egal ob zu Hause, bei der Arbeit oder unterwegs.

Die gute Nachricht ist, genau wie beim Velofahren: Was du einmal gelernt hast, steht dir immer in deiner Toolbox zur Verfügung.

Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.

Viktor Frankl

Reduktion von Stress, mehr Effizienz bei der Arbeit und Entwicklung von emotionaler Intelligenz sind nur einige Vorteile von Achtsamkeit. Hier ein paar Übungen, die du jeden Tag machen kannst:

  1. Atem. Schliess die Augen. Fokussier dich auf deinen Atem. Beobachte dein Atmen und nimm es wahr. Vergiss alles andere auf der Welt und sei im Hier und Jetzt.
  2. Meditation. Fang klein an, nur ein paar Minuten jeden Tag. Diese Übung kannst du sowohl alleine als auch mit Kollegen oder Freunden machen. Fünf Minuten Meditation sind auch ein guter Start vor Meetings oder Vorlesungen. Sobald alle da sind, die Augen schliessen, auf den gegenwärtigen Moment und die Umgebung fokussieren und im Meeting ankommen.
  3. Achtsamer Morgen. Vergiss das mehrmalige Abstellen des Weckers, noch fünf Minuten im Bett oder das Stöbern in den sozialen Medien. Steh gleich auf, denk an deine Ziele für den Tag und an alles, für das du dankbar bist. Der beste Start für einen erfolgreichen Tag.
  4. Fokus. Fast die Hälfte der Zeit sind wir in Gedanken woanders. Langfristig hat das jedoch einen negativen Effekt. Plane deinen Tag, sodass nur das Wesentliche gemacht wird. Somit fällt es auch leichter, sich darauf zu fokussieren.
  5. Reflexion. Nimm dir am Abend Zeit, um zu reflektieren. Wie war dein Tag? Was ist besonders gut oder schlecht gelaufen? Was hast du gemacht, um deine Ziele zu erreichen, und wie kannst du mehr davon machen? Richte deinen Fokus auf das Schöne und Positive. Versuch das einige Wochen konsequent zu machen und beobachte, welchen Effekt das auf dich und dein Leben hat.

Diese und viele weitere Übungen werden auch im Rahmen des Masterstudiums Business Administration an der ZHAW School of Management and Law gemacht. Sowohl in Mindfulness-Leadership-Vorlesungen als auch in Mindfulness-Sessions zwischendurch.

Im Zeitalter, wo wir mit Information überflutet werden, sind diese Fähigkeiten essenziell, um sich auf das Wesentliche zu fokussieren und seine Ziele immer im Blick zu haben. Die Vorlesungen und Übungen haben mir geholfen, viele Situationen aus der Vogelperspektive zu sehen, meine Gefühle und mein Verhalten zu beobachten und zu reflektieren. Sie haben mir vor allem geholfen, bei der Arbeit einen klaren Kopf zu behalten und immer wieder an die grössere Vision zu denken. Auch jetzt in der Vorlesungsphase nehme ich mir immer wieder Zeit für Meditation und Reflexion, um Ablenkungen und Stresssituationen zu vermeiden. Das und noch Weiteres über Mindful Leadership, weitere Studieninhalte und alles rund ums Studium erfährst du hier: https://www.zhaw.ch/de/sml/studium/infoveranstaltungen/