Erste Schritte mit dem iPad

Präsentation von der Einführung am Freitag, 12. September 2014

App Empfehlungen für das papierlose Studium

Office

Seit iOS7 sind die iWorks Apps Pages, Numbers und Keynote kostenlos. Bei den drei Apps hat sich im letzten Jahr einiges getan und sie sind mittlerweile eine gute Alternative zu Word, Excel und PowerPoint, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat. Die Kompatibilität mit Office Dokumenten wurde ebenfalls verbessert.
Bei einigen Studierenden scheint im App Store immer noch CHF 10.- pro App angezeigt zu werden, sollte das bei Ihnen auch der Fall sein, versuchen Sie es bitte mit der folgenden Anleitung: http://www.igadget-news.de/Anleitungen/Anleitungen/nicht-immer-kostenlos-pages-numbers-keynote-iphoto-imovie.html

Wer lieber die original Office Apps verwenden will, der kann Word, Excel und PowerPoint für iPad kostenlos aus dem Apple Store laden. Allerdings kann man mit den kostenlosen Apps nur Dokumente ansehen, sie aber nicht bearbeiten. Für die Bearbeitung benötigt man ein Office 365 Abonnement, diese gibt es z.B. bei www.studyhouse.ch für CHF 78.- (Office 365 University für 4 Jahre auf 2 Geräte).
Die Microsoft Apps haben einen grossen Nachteil: Sie lassen sich nur mit OneDrive von Microsoft nutzen, man kann keine anderen Cloud-Dienste wie SWITCHDrive, Dropbox oder Google Drive verbinden.

Arbeiten mit PDFs

Das Erfassen von Notizen in PDFs spielt eine zentrale Rolle im Studium. Hierfür empfehlen wir folgende Apps:

Adobe Reader ist eine kostenlose App mit einfachen Markierungs- und Notizfunktionen für die Bearbeitung von PDF.  Zur Verfügung stehen z.B. Highlight, Unterstreichen und Kommentar. Eine Verbindung zu Cloud Diensten ist damit leider nicht möglich, ausser man nutzt den Dateispeicher auf acrobat.com, den wir aber nicht getestet haben.

iBooks ist Apples eigener eBook Reader, damit können nebst PDFs auch dynamische EPUB e-Books und Apple iBooks gelesen werden. Die Software ist sehr benutzerfreundlich und bietet einfache Markierungs- und  Notizfunktionen. Allerdings fehlt aber auch hier die Möglichkeit, die Dateien mit einem externen Cloud-Speicher wie z.B. SWITCHdrive zu synchronisieren. Es ist nur eine Verbindung mit iCloud möglich.

Good Reader bietet aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Die App lässt sich nebst allen gängigen Cloud-Diensten auch mit SWITCHdrive und der ZHAW Datenablage verbinden. GoodReader bietet umfangreiche Bearbeitungsfunktionen, unter anderem auch die Möglichkeit, handschriftliche Notizen zu erfassen. Allerdings kann man keine Bilder in die PDFs einfügen, was z.B. bei einem Laborprotokoll nützlich sein könnte. Die bearbeiteten Dokumente und/oder Notizen kann man sich per Mail zusenden, sie in einer anderen App öffnen oder sie auf einen Cloud-Dienst hochladen.

PDF Expert ist einige der wenigen Apps, die es mit GoodReader aufnehmen kann. Die App ist teurer, bietet dafür aber eine sehr benutzerfreundliche Oberfläche, einen sehr komfortablen Bearbeitungsmodus und die Möglichkeit, Bilder in das PDF einzufügen. Zudem kann man Daten mit allen gängigen Cloud-Diensten sowie mit SWITCH Drive (WebDav) und der ZHAW Datenablage (SMB) austauschen. Die App eignet sich insbesondere auch für das Ausfüllen und Unterschreiben von Formularen.

Handschriftliche Notizen erfassen

Nicht immer schreibt man in ein bereits bestehendes Dokument. Wer eigene Notizen erstellen möchte kann aus zahlreichen Apps auswählen, wir empfehlen:

Penultimate ist eine kostenlose App von Evernote. Man kann damit einfache, handschriftliche Notizen erstellen und sie in Evernote ablegen oder auf der Dropbox synchronisieren.

Notability bietet alle nötigen Basisfunktionen wie Stift, Marker, Radiergummi und Texteingabe via Tastatur. Man kann Fotos, Grafiken und Ausschnitte aus Webseiten einfügen und PDFs importieren. Neu gibt es Notability auch für den Mac. Es eignet sich daher gut für Nutzer, die mit einem Mac und iPad arbeiten. Als einzige Notiz-App bietet Notability zudem WebDAV Unterstützung, mit der man SWITCHdrive verbinden kann.

UPAD bietet für den Preis beinahe so viele Funktionen wie NotesPlus. Notes Plus bieten jedoch einen Stylus-Modus, bei dem man die Handfläche während des Schreibens auf den Bildschirm legen kann. Das funktioniert auch bei Penultimate recht gut, bei UPAD ist das hingegen etwas weniger gut gelöst. Es gibt zwar einen virtuellen Handschutz, den man von unten in den Bildschirm ziehen kann, der Stylus-Modus ist aber definitiv komfortabler. Notes Plus gibt es übrigens zum Testen auch als kostenlose Light Version Incredible ohne Dateiverwaltung.

Alle vier Apps haben eine schöne Schriftdarstellung und verschiedene Papiervorlagen. Notability, UPAD und Notes Plus bieten einen Zoom-Modus für komfortableres, platzsparendes Schreiben. Der Zoom-Modus ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr praktisch, wenn man viel von Hand schreibt. Bei Notability und Notes Plus aktiviert sich der Zoom-Modus automatisch, wenn man mit dem Stift etwas länger auf den Bildschirm drück.

Im Gegensatz zu Penultimate kann man in Notability, UPAD und Notes Plus nebst Bildern auch PDFs importieren und mit handschriftlichen Notizen versehen. UPAD bietet nebst dem Export auf gängige Cloud-Dienste als einzige App auch ein Backup via iTunes.

Dateien und Notizen verwalten

Wer mit einem iPad arbeitet muss sich von der klassischen Dateiverwaltung, wie wir sie von Windows kennen, verabschieden. Auf dem iPad sind die Dateien in den einzelnen Apps gespeichert. Viele Apps arbeiten mit Cloud Diensten zusammen; damit werden die lokalen Daten laufend in der Cloud gespeichert und auf verschiedenen Endgeräten synchronisiert. Solche kostenlose Cloud Dienste für Studierende sind z.B.:

  • Empfehlung: SWITCH Drive, 25 GB kostenlos, akademischer Cloud Dienst
  • Google Drive, 15 GB
  • Dropbox, 2 GB (500 MB für jede Empfehlung)
  • iCloud, 5 GB (Musik, Apps, TV Sendungen, Bücher und Fotos werden nicht mitgezählt), hier folgt mit iOS8 bald iCloud Drive

Für die Verwaltung von Dateien und Notizen empfehlen wir:

Mit dem FileExplorer kann man auf die Pool Laufwerke und das persönliche Laufwerk U der ZHAW zugreifen. Von vielen Apps aus kann man zudem Dokumente im FileExplorer öffnen und sie so auf die ZHAW Datenablage kopieren bzw. hochladen. Ein Laufwerk kann  kostenlos verbunden werden.

Evernote ist eine Webplattform für das Sammeln, Ordnen und Finden von Notizen. Notizen können allerdings nur über die Tastatur erfasst werden. Handschriftliche Notizen können z.B. via Note Plus nach Evernote exportiert werden. Zudem kann man Inhalte jeglicher Art an die persönliche Evernote Adresse senden, daraus wird dann automatisch eine Notiz erstellt.
Evernote gibt es auch für Notebooks (Windows und OS) sowie für Smartphones aller Art. Damit können die Studierenden ihre Dokumente jederzeit synchronisieren, egal auf welchem Gerät sie gerade arbeiten.

Weitere nützliche Apps

 

Konkurrenz belebt den Markt

Office 365 jetzt auch für Schulen

Am 19. März 2014 informierte Privatim, die Vereinigung der kantonalen Datenschutzbeauftragten, dass sie mit Microsoft einen Vertragszusatz für de Nutzung von Office 365 an Schulen erwirkt hat und der Cloud-Dienst nun von Schweizer Schulen genutzt werden kann.

Diese Nachricht freut uns sehr, denn mit Office 365 sind die Office Programme nicht mehr auf dem Gerät, sondern in der Cloud und die Studierenden können von jedem beliebigen Gerät aus auf ihre Dokumente zugreifen. Dies dürfte vor allem die iPad-Nutzer freuen. Office 365 ist an der ZHAW zwar aktuell noch nicht verfügbar. Mit dem jüngsten Entscheid des Schweizerischen Datenschützers wird Office 365 jedoch auch an unserer Hochschule ein Thema.

Office bald auch fürs iPad?

Was Office auf dem iPad betrifft dürfen wir am 27. März 2014 auch gespannt nach San Francisco blicken, denn es ist eine Pressekonferenz zum Thema “Schnittpunkte zwischen Cloud- und Mobile-Computing” angekündigt. Vielleicht gibt es ja bald ein Office für das iPad?

Muss es immer Office sein?

Im Gespräch mit Studierenden und Dozierenden aus der papierlosen Pilotklasse wird schnell klar, dass Office ein wichtiges Arbeitswerkzeug ist. Nebst Word und PowerPoint wird auch Excel für Laborauswertungen benötigt, wobei es sich meist um einfache Graphen handelt und nur ein Bruchteil der Funktionen verwendet werden, die Excel eigentlich bietet. Dass diese Funktionalitäten benötigt werden steht ausser Frage, die Frage ist jedoch, ob man die Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation auch mit einem alternativen Programm erledigen könnte.

Pages, Numbers und Keynote als Alternative fürs iPad

Kürzlich sagte mir eine Studentin, dass sie mit Pages arbeitet und die App ihrer Meinung nach sehr empfehlenswert ist. Pages ist Apple’s Pendant zu Word. Daneben gibt es auch noch Numbers und Keynote, welche ähnliche Funktionen bieten wie Excel und PowerPoint. Die Apple Produktivitätsapps für iOS bieten weniger Funktionen als Microsoft Office. Für das Erstellen einfacher Texte, Tabellen und Präsentationen auf dem iPad reichen sie aber allemal. Problematisch wird es erst, wenn man mit Formatierungen arbeitet und die Dokumente abwechslungsweise auf verschiedenen Betriebssystemen bearbeiten will.

Firmen wechseln zu Google Apps

An der ZHAW in Wädenswil wird standardmässig mit Windows und Microsoft Office gearbeitet, insbesondere auch im Informatikunterricht. Daher müssen alle Studierenden ein Notebook mit einem Windows Betriebssystem und Office mitbringen. Schaut man über die ZHAW hinaus, hat Microsoft Office jedoch spürbare Konkurrenz von Google Apps erhalten. So werden z.B. unsere Biotechnologie Studierenden, sollten sie nach dem Studium bei Roche arbeiten, dort mit Gmail, Google Kalender, Google Drive, und Google Docs, Tabellen und Präsentationen arbeiten.

Roche ist nicht die einzige Firma, die sich für diesen Weg entschieden hat. Es sind bereits 5 Millionen Unternehmen weltweit, die Google Apps nutzen. Zwar erwähnt Microsoft immer wieder, dass einige Kunden von Google Apps zu Office 365 gewechselt haben, aber die Konkurrenz ist sichtlich spürbar.

Google Apps for Education aktuell keine Alternative

Auch im Bildungsmarkt hat Google Marktanteile gewonnen, an den Schweizer Hochschulen hat sich das kostenlose Angebot der Google Apps for Education jedoch noch nicht durchgesetzt. Einer der Hauptgründe dürften der Datenschutz und die Rechtslage sein. Erst kürzlich haben Studierende in den USA Google verklagt, weil Google ihre E-Mails gescannt und zu Werbezwecken ausgewertet hat. Bei Klagen kommt zudem nicht das Schweizer-, sondern das US-Datenschutzgesetz zum Einsatz.

Google und Apple sollten sich in dieser Hinsicht für einmal ein Vorbild an Microsoft nehmen und ebenfalls einen Vertragszusatz für Schweizer Schulen mit den kantonalen Datenschutzbeauftragten aushandeln. Denn solange die Datenschützer nicht einwilligen, bleibt den öffentlichen Schulen, Hochschulen und Universitäten in der Schweiz die Nutzung dieser durchaus sehr nützlichen Applikationen verwehrt.

Update auf iOS 7

Seit kurzem steht das neue Betriebssystem iOS 7 von Apple zum Download bereit. Wir empfehlen mit dem Update noch bis zum 16. Oktober zu warten, da bis dann auch die meisten Apps für das neue iOS 7 angepasst sein sollten. GoodReader und Apple Apps wie Pages, Numbers und Keynote wurden bis jetzt nämlich noch nicht an das neue Design angepasst.

Mit dem Safari Browser kann man aktuell unter iOS 7 nicht mehr auf unser Intranet zugreifen und auch mit dem Zugriff auf Share Point scheint es mit Safari Probleme zu geben. Alternativ können Sie Google Chrome oder iCab nutzen, um auf das Intranet zuzugreifen.

Veränderte Funktionen

Spotlight Suche

Um die Suche aufzurufen, wischen Sie neu mit dem Finger irgendwo auf dem Bildschirm von oben nach unten. Allerdings nicht vom oberen Bildschirmrand, denn mit dieser Geste rufen Sie die Mitteilungszentrale auf.

Spotlight Suche

Apps managen

Über den Home Button gelangen Sie neu auf den Multitasking Bildschirm, auf dem Sie alle offenen Apps mit einer Schnellansicht sehen. Um eine App zu schliessen ziehen Sie die Schnellansicht nach oben.

App löschen

Nützliche neue Funktionen

Kontrollzentrum

Die zentralen Steuerungen wie Bluetooth, WiFi, Flugmodus usw. befinden sich neu im Kontrollzentrum. Um das Kontrollzentrum zu öffnen wischen Sie mit dem Finger vom unteren Bildschirmrand nach oben.

Kontrollzentrum

AirDrop

Dokumente können neu zwischen Apple Geräten mit iOS 7 über AirDrop ausgetauscht werden. AirDrop kann im Kontrollzentrum aktiviert werden und benötigt für die Übertragung Bluetooth und WLAN.

Wählen Sie für einen Transfer via AirDrop die gewünschte Datei aus einer App aus und klicken Sie auf „Öffnen in“ bzw. „In anderer App öffnen“ und wählen Sie AirDrop aus. Wenn AirDrop aktiviert ist sehen Sie die möglichen Empfänger in Ihrer Umgebung und können die Dokumente an die gewünschte Person schicken.

Apps in der Nähe

Im App Store können Sie neu nach Apps suchen, die in der Nähe Ihres Standortes beliebt sind, damit könnten Sie theoretisch sehen, welche Apps an der Hochschule besonders beliebt sind. Aktuell wird in der Nähe jedoch nur die Tages Anzeiger App angezeigt.

Pages, Numbers und Keynote neu kostenlos mit dabei

Die bisher relativ teuren Apple Apps Pages, Keynote und Numbers gehören neu zur Grundausstattung von iOS 7 und können kostenlos geladen werden. Weitere kostenlose Apps sind iMovie, iTunes U, iPhoto, iBooks, Podcasts, meine Freunde suchen und mein iPhone suchen.

Auf neu ausgelieferten Geräten mit iOS 7 sind diese Apps bereits vorinstalliert. Auf unseren iPads können sie nachinstalliert werden. Nach dem Update auf iOS 7 erscheint die unten stehende Meldung.

Apps

Weitere Änderungen von iOS 7 finden auch auf http://www.maclife.de/iphone-ipod/software/ios-7-ist-da-das-muessen-sie-wissen

Wer es noch etwas genauer wissen möchte, kann den iPad User Gudie for iOS7 als E-Book auf sein iPad laden.