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Digitalisierung und Industrie 4.0 sind eine Herausforderung für Schweizer KMUs – gleichzeitig liegen hier riesige Chancen. Smarte Produkte eröffnen neue Märkte und ermöglichen neue und innovative Geschäftsmodelle, oft in Form von neuen Services.

Unter dem Motto „Lernen durch Beispiele“ zeigt die Konferenz gangbare Perspektiven für Schweizer KMUs auf. Anhand von konkreten Umsetzungen zeigen Vertreter von Firmen und Hochschulen, was heute möglich ist, und berichten über ihre Erfahrungen. Damit wird die Konferenz Firmen helfen, den nächsten Schritt in der Umsetzung von Digitalisierung zu machen.

Speziell im Fokus der Konferenz steht die Frage, wie man mit in einer digitalisierten Welt neue Produkte und Services entwickeln kann. Wir beleuchten Erfolgsfaktoren wie Produktentwicklung von smarten Produkten und deren Produktion, Service-Design, Geschäftsmodell-Entwicklung,

Rückblick auf die erste Tagung «Perspektiven mit Industrie 4.0» vom 6. September 2017

Die erste Winterthurer Konferenz «Perspektiven mit Industrie 4.0» am 6. September 2017 thematisierte die vielfältigen Chancen, die die Digitalisierung für Schweizer KMUs bietet. In zehn Vorträgen zeigen Vertreter von Firmen und Hochschulen anhand konkreter Beispiele auf, was sie heute schon umgesetzt haben, und berichteten über ihre Erfahrungen. Ganz unter dem Motto: «Von Erfolgen lernt man am besten!».

Ian Roberts, Chief Technology Officer von Bühler AG, zeigte auf, wo Bühler auf seiner digitalen Reise steht, was schon erreicht werden konnte, und was die nächsten Schritte sind. Der Beitrag von Andreas Häberli der Dormakaba-Gruppe zeigte eindrucksvoll, welche Chancen sich einem traditionsreichen Hersteller von Schliesssystemen in der digitalen Welt von heute bieten, und wie diese für die weitere Geschäftsentwicklung umgesetzt werden können. 

Wie kann man ganz konkret Wert erzeugen mit Betriebs- und Sensordaten? Die Firma Intelliact AG zusammen mit der Rhätischen Bahn demonstrierte, wie sich der Bahnunterhalt grundlegend wandelt, wenn die verfügbaren Daten systematisch erfasst und ausgewertet werden. Auch verschiedene andere Vorträge zeigten das Potential auf, das in der Auswertung von Daten liegt. Nicht nur kann damit eine Kostenreduktion bei internen Prozesse erreicht werden, es werden auch ganz neue Dienstleistungen möglich, die die Produktpalette von klassischen Geräte – und Anlagenherstellern erweitern und ganz neue Businessmöglichkeiten schaffen. 

Über alle Vorträge hinweg war klar zu sehen, dass die Herausforderung von Industrie 4.0 nicht vorwiegend in der Beherrschung der Technologie liegt. Technologie ist vorhanden und kann einfach und schnell eingesetzt werden. Eine der grössten Chancen für Schweizer KMUs besteht darin, mithilfe dieser Technologie und der damit erfassten Daten neue Dienstleistungen zu entwickeln. Auf der Grundlage der vorhandenen Kompetenzen im Bereich der Anlagen- und Geräteentwicklung können so neue Marktsegmente erschlossen werden, und in umkämpften Märkten ergeben sich Alleinstellungsmerkmale. 

Insgesamt zeigte die Tagung eindrucksvoll, wie Schweizer Firmen heute schon erfolgreich unterwegs sind, um die Chancen der Digitalisierung konkret zu ergreifen. Die Vorträge und die Diskussionen am Rande konnten so inspirieren und konkrete Ansatzpunkte liefern für den Weg in die digitale Zukunft.