{"id":2491,"date":"2023-05-23T14:52:32","date_gmt":"2023-05-23T12:52:32","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/vitamin-g\/?p=2491"},"modified":"2023-05-23T14:52:32","modified_gmt":"2023-05-23T12:52:32","slug":"wenn-besonders-viel-empathie-gefragt-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/vitamin-g\/wenn-besonders-viel-empathie-gefragt-ist\/","title":{"rendered":"Wenn besonders viel Empathie gefragt ist"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Wie gehen Forschende mit vulnerablen Studienteilnehmenden um? Was tun sie, damit die Personen nicht zus\u00e4tzlich belastet werden? Und: Was ist mit ihren eigenen Emotionen? Diese Fragen stellen sich bei der ZHAW-Studie \u00fcber Suizidversuche bei LGBTQ+-Jugendlichen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Von Eveline Rutz<\/p>\n\n\n\n<p>In der Schweiz ereignen sich mehr Suizide als t\u00f6dliche Verkehrsunf\u00e4lle. Pro Tag beenden zwei bis drei Menschen ihr Leben. J\u00e4hrlich werden \u00fcber 30 000 Versuche registriert; die Dunkelziffer d\u00fcrfte hoch sein. Dass LGBTQ+-Menschen st\u00e4rker von suizidalem Verhalten betroffen sind als heterosexuelle, ist aus der Wissenschaft bekannt. Besonders gef\u00e4hrdet sind sie in der Adoleszenz \u2013 wenn sie von Kindern zu Erwachsenen werden. \u00abWie es in dieser Gruppe zu Suizidversuchen kommt, ist in der Schweiz jedoch kaum erforscht\u00bb, sagt Andreas Pfister, Co-Leiter des Instituts f\u00fcr Public Health (IPH). Vor allem qualitative Daten fehlten.<br><br>Mit seinem Team arbeitet er daran, diese Forschungsl\u00fccke zu schliessen. Das Projekt, das vom Schweizerischen Nationalfonds unterst\u00fctzt wird, bezieht verschiedene Perspektiven ein (siehe Kasten auf der n\u00e4chsten Seite). So werden nicht nur Betroffene ab 14 Jahren, sondern auch deren Angeh\u00f6rige sowie andere nahe Bezugspersonen befragt. \u00abIhre Wahrnehmungen sind zentral, damit man rechtzeitig intervenieren kann\u00bb, betont Pfister. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die Pr\u00e4vention zu verbessern. \u00abWenn wir die Hintergr\u00fcnde und die Prozesse eines Suizidversuchs besser verstehen, k\u00f6nnen wir LGBTQ+-Jugendliche und ihr soziales Umfeld gezielter ansprechen.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ethische Aspekte<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Der Bundesrat will die Suizidrate bei der Gesamtbev\u00f6lkerung bis 2030 \u2013 verglichen mit 2013 \u2013 um 25 Prozent senken. 2013 sind in der Schweiz 1034 Suizide registriert worden. Mit dem \u00abAktionsplan Suizidpr\u00e4vention\u00bb verfolgt der Bund unter anderem das Ziel, vulnerable Gruppen besser zu erreichen. Das Bewusstsein f\u00fcr die Thematik m\u00fcsse in allen Lebensbereichen zunehmen, sagt Esther Walter vom Bundesamt f\u00fcr Gesundheit. \u00abWeil die professionelle Hilfe, die gibt es. Aber man muss sie fr\u00fchzeitig in Anspruch nehmen.\u00bb <\/p>\n\n\n\n<p>Der Bund hat eine Machbarkeitsstudie zum ZHAW-Projekt finanziert. Denn die Forschenden befassen sich mit einem sensiblen Thema und befragen psychisch belastete Personen. Das verlangt ein besonders durchdachtes Vorgehen. In der Machbarkeitsstudie haben sie untersucht, worauf sie achten m\u00fcssen, wenn sie Teilnehmer:innen rekrutieren und befragen. Sie sind zudem an die Ethikkommission Nordwest- und Zentralschweiz (EKNZ) gelangt. Diese hat das Vorhaben als wissenschaftlich relevant und ethisch vertretbar eingestuft. <br><\/p>\n\n\n\n<p>Stephan Kupferschmid, Chefarzt Adoleszenzpsychiatrie der Integrierten Psychiatrie Winterthur \u2013 Z\u00fcrcher Unterland (IPW), begleitet das Projekt als Fachbeirat und Supervisor. Er hat die Mitarbeitenden geschult und an einer Checkliste mitgearbeitet, die Anweisungen f\u00fcr die ersten Abkl\u00e4rungen, die eigentliche Befragung sowie m\u00f6gliche Notfall-Situationen enth\u00e4lt. \u00abIn der Psychotherapie \u2013 gerade im ambulanten Bereich \u2013 ist es essentiell, dass wir Patient:innen nach einer Sitzung mit einem guten Gef\u00fchl ziehen lassen k\u00f6nnen\u00bb, sagt er. \u00abDaf\u00fcr gibt es Werkzeuge.\u00bb So pr\u00fcfen Therapierende etwa, ob ihre Klient:innen psychisch stabil sind, und stellen sicher, dass sie in soziale Strukturen eingebunden sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vertrauensvolle Atmosph\u00e4re <\/strong><br><br>\u00abDie Sicherheit aller Beteiligten hat oberste Priorit\u00e4t\u00bb, betont Studienleiter Pfister. Er verweist auf die Nummer der Pro Juventute (147), die auf allen Flyern und der Projektwebsite erw\u00e4hnt ist. S\u00e4mtliche Unterlagen sind vorg\u00e4ngig mit LGBTQ+-Jugendlichen besprochen worden, die einen Suizidversuch hinter sich haben. Sie sollen die Zielgruppe weder triggern noch stigmatisieren. \u00abEs ist schwieriger als bei anderen Themen, die Studie zu bewerben\u00bb, sagt der Sozialp\u00e4dagoge. Transparenz ist dabei entscheidend. So wird klar kommuniziert, dass es um ein wissenschaftliches Projekt geht und kein therapeutischer Effekt zu erwarten ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Teilnehmen k\u00f6nnen ausschliesslich junge Menschen, die in einer stabilen Verfassung sind. Niolyne Bomolo, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin, achtet bei der Rekrutierung etwa darauf, wie eine Person ihre Geschichte erz\u00e4hlt. \u00abWir haben vor der Befragung mehrmals miteinander zu tun. Da zeigt sich, ob jemand Fragen zum Prozess und zum Kontext des eigenen Suizidversuchs beantworten kann, ohne zu stark belastet zu werden.\u00bb<br><br>Die Jugendlichen sollen keine traumatische Erfahrung machen; sie haben jederzeit die M\u00f6glichkeit, auszusteigen. Wo sie befragt werden \u2013 ob zu Hause, an einem neutralen Ort oder an der ZHAW \u2013, k\u00f6nnen sie selbst entscheiden. Es soll eine vertrauensvolle Atmosph\u00e4re entstehen. Soziale Kompetenz sei in einem derart sensiblen Themenfeld besonders gefragt, sagt Niolyne Bomolo. Man m\u00fcsse den Teilnehmer:innen empathisch begegnen und flexibel reagieren, ohne die Forschungsfragen aus dem Blick zu verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00c4ngste nehmen<\/strong><br><br>Die vorbereitende Schulung sei sehr hilfreich gewesen, so Bomolo. Dank seiner langj\u00e4hrigen Erfahrung habe Supervisor und Psychiater Stephan Kupferschmid das Team gut auf m\u00f6gliche Interviewsituationen vorbereitet. Dazu z\u00e4hlten detaillierte Schilderungen von destruktiven Handlungen, denen man neutral begegnen soll. \u00abWir sind aber auch ermutigt worden zu sagen, wenn uns etwas unangenehm ist\u00bb, so Bomolo. Zudem habe der Psychiater aufgezeigt, dass Forschende in einer kritischen Situation beispielsweise auch eine Bezugsperson der Befragten anrufen k\u00f6nnen. \u00abDamit hat er uns \u00c4ngste genommen.\u00bb In einer sp\u00e4teren Sitzung sind dann Fragen gekl\u00e4rt worden, die w\u00e4hrend der Erhebung aufgekommen sind. So wurde etwa thematisiert, welche K\u00f6rpersprache darauf hindeutet, dass man nicht weiter nachfragen soll.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positives Feedback<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Vorgehen hat sich bew\u00e4hrt. Die Interviews seien f\u00fcr die Teilnehmer:innen manchmal emotional, sagt Andreas Pfister. Bis jetzt sei aber niemand destabilisiert worden. Im Gegenteil: Die Reaktionen seien mehrheitlich positiv. \u00abViele sch\u00e4tzen es, dass sie ihre Geschichte einmal ausserhalb eines therapeutischen Kontextes erz\u00e4hlen k\u00f6nnen.\u00bb Suizid sei immer noch ein grosses gesellschaftliches Tabu, so der Sozialwissenschaftler. Betroffene \u2013 gerade Angeh\u00f6rige \u2013 \u00e4usserten sich meist zur\u00fcckhaltend. Niolyne Bomolo teilt diese Beobachtung: \u00abMan redet nicht gerne dar\u00fcber.\u00bb Dies stellt sie etwa beim Small Talk fest, wenn sie erz\u00e4hlt, woran sie arbeitet, und ihr Gegen\u00fcber nicht weiter nachfragt. <\/p>\n\n\n\n<p>Die ZHAW-Mitarbeiterin h\u00f6rt im Rahmen des Forschungsprojekts schwierige Lebensgeschichten, kann sich davon jedoch gut abgrenzen. Ihre Rolle hilft ihr dabei: \u00abEs ist immer klar, dass ich als Forscherin involviert bin.\u00bb Nach einer Befragung geben sich die Team-Mitglieder jeweils per Mail eine kurze R\u00fcckmeldung. Die w\u00f6chentliche Sitzung nutzen sie ebenso, um sich auszutauschen. \u00abWir haben eine offene Gespr\u00e4chskultur\u00bb, sagt Niolyne Bomolo. \u00abDa staut sich nichts an.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Stephan Kupferschmid best\u00e4tigt dies. \u00abBis jetzt ist es zu keiner Situation gekommen, in der es mich gebraucht h\u00e4tte\u00bb, sagt der Supervisor. Grunds\u00e4tzlich gebe es aber immer wieder Schicksale, die einen stark bewegten. Dies erlebten alle Fachleute \u2013 selbst nach einer langen Ausbildung und intensiver Selbsterfahrung. Als er Vater wurde, machte es Kupferschmid eine Zeit lang zu schaffen, sich mit Kinderschutzf\u00e4llen zu befassen. Inzwischen kann er sich solchen F\u00e4llen wieder mit einer gesunden Distanz widmen. Die Aussicht, die Situation der Kinder zu verbessern, steht wieder im Vordergrund. Sich im Team auszutauschen, helfe, sagt der Chefarzt. \u00abDamit man mit seinen Emotionen nicht alleine ist.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Negatives Selbstbild<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Forschungsarbeit \u00fcber Suizidversuche bei LGBTQ+- Jugendlichen kommt voran. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Erfahrung als Minorit\u00e4t ein besonderer Risikofaktor ist. Lesbische, schwule, bisexuelle, trans oder queere Jugendliche werden h\u00e4ufiger ausgeschlossen und gemobbt. Wird ihre Geschlechtsidentit\u00e4t oder sexuelle Orientierung gesellschaftlich abgewertet, entwickeln sie teilweise ein negatives Selbstbild. Hinzu k\u00f6nnen Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen kommen. \u00abSie sind spezifischen Belastungen ausgesetzt\u00bb, sagt Kupferschmid, der oft mit Opfern von massivem Mobbing zu tun hat. Gerade im schulischen Kontext k\u00f6nnten pr\u00e4ventive Massnahmen daher wirksam sein. Die Sensibilit\u00e4t f\u00fcr unterschiedliche Lebenssituationen m\u00fcsse insgesamt zunehmen, betont Studienleiter Pfister. \u00abAlle Strukturen sollten inklusiv sein und auch LGBTQ+-Menschen einschliessen\u00bb. \/\/<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-hier-erhalten-sie-hilfe\"><strong>Hier erhalten Sie Hilfe<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn Sie sich belastet f\u00fchlen, erhalten Sie hier schnelle und kompetente Beratung und Hilfe:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>F\u00fcr Jugendliche Pro Juventute: Telefonnummer 147 oder online <a href=\"https:\/\/www.147.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.147.ch<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr Erwachsene Die Dargebotene Hand: Telefonnummer 143 oder online <a href=\"https:\/\/www.143.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.143.ch<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-weitere-informationen\"><strong>Weitere Informationen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/forschung\/forschungsdatenbank\/projektdetail\/projektid\/5812\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Studie \u00fcber Suizidversuche bei LGBTQ+-Jugendlichen und jungen Erwachsenen <\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/gesundheit\/forschung\/forschung-public-health\/projekte\/studie-suizidversuche-bei-lgbtq-jugendlichen-und-jungen-erwachsenen\/teilnehmerinnen-gesucht-studie-suizidversuche-bei-lgbtq-jugendlichen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Anmeldung zur LGBTQ+-Studie <\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/gesundheit\/institute-zentren\/iph\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Das Institut f\u00fcr Public Health <\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-magazin-vitamin-g-fur-health-professionals-mit-weitblick\"><strong>Magazin \u00abVitamin G \u2013 f\u00fcr Health Professionals mit Weitblick\u00bb<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/gesundheit\/ueber-uns\/medien\/magazin-vitamin-g\/\">\u00abVitamin G\u00bb bestellen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/storage\/gesundheit\/ueber-uns\/medien-news\/vitamin-g\/vitaming-19-2025-ds-zhaw-gesundheit.pdf\">Aktuelles \u00abVitamin G\u00bb als PDF lesen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/gesundheit\/ueber-uns\/medien\/magazin-vitamin-g\/#c16801\">Bisher erschienene Ausgaben<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie gehen Forschende mit vulnerablen Studienteilnehmenden um? 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