{"id":1354,"date":"2020-04-15T10:56:17","date_gmt":"2020-04-15T08:56:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zhaw.ch\/vitamin-g\/?p=1354"},"modified":"2022-04-11T17:42:16","modified_gmt":"2022-04-11T15:42:16","slug":"eine-gemeinsame-sprache-finden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/vitamin-g\/eine-gemeinsame-sprache-finden\/","title":{"rendered":"EINE GEMEINSAME SPRACHE FINDEN"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Konflikte mit Angeh\u00f6rigen, aggressive Klienten, Missverst\u00e4ndnisse zwischen den Berufsgruppen: Kommunikative Herausforderungen lauern im Alltag von Health Professionals \u00fcberall. Das A und O der Kommunikation wird in den Studieng\u00e4ngen am Departement Gesundheit deshalb schon ab dem ersten Semester unterrichtet. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>VON TOBIAS H\u00c4NNI <\/p>\n\n\n\n<p>\u00abKannst du mir beim Transfer des Patienten helfen?\u00bb \u2013 \u00abNein, ich muss jetzt Medikamente verteilen. Organisiere dich das n\u00e4chste Mal besser.\u00bb \u2013 \u00abJa gut, dann mache ich\u2019s halt alleine. Aber wenn etwas passiert, bist du schuld!\u00bb Ein Dialog, wie er in einem Spital oder einer Rehaklinik stattfinden k\u00f6nnte. Hier wird er allerdings in einem Unterrichtsraum am Departement Gesundheit gef\u00fchrt. Ein Rollenspiel, das zwei Studentinnen ihren Kommilitonen vorf\u00fchren, als Beispiel einer missgl\u00fcckten interprofessionellen Kommunikation zwischen einer Pflegefachfrau und einer Physiotherapeutin. \u00abWir wollen, dass die Studierenden ihre Kommunikation reflektieren und analysieren lernen. Beispielsweise in dem sie ein Bewusstsein daf\u00fcr entwickeln, aus welchen Ich-Zust\u00e4nden sie kommunizieren\u00bb, erkl\u00e4rt Dozentin Stephanie R\u00f6sner, die eines der Vertiefungsseminare zum interprofessionellen Modul \u00abGrundlagen der Kommunikation\u00bb leitet. In diesem eignen sich Studierende der Studieng\u00e4nge Hebamme, Physio- und Ergotherapie sowie Pflege im ersten und zweiten Semester gemeinsam das kommunikative R\u00fcstzeug f\u00fcr die Berufspraxis an. An diesem Nachmittag befassen sie sich in Gruppen mit der Transaktionsanalyse. Diese besagt im Kern, dass Menschen aus unterschiedlichen Ich-Zust\u00e4nden kommunizieren: Beispielsweise aus dem trotzigen Kind-Ich, dem kritischen Eltern-Ich oder dem respektvollen Erwachsenen-Ich. Im erw\u00e4hnten Rollenspiel kommuniziert die Pflegefachfrau auf der Ebene des trotzigen Kindes, die Physiotherapeutin im Stil kritischer Eltern. Die Gespr\u00e4chspartner verharren in ihren Positionen, was in der Regel destruktiv und wenig zielf\u00fchrend wirkt. \u00abDie Haltung in einer Kommunikation sollte zugewandt sein, damit sie auf Augenh\u00f6he stattfinden kann\u00bb, erkl\u00e4rt Stephanie R\u00f6sner den Studierenden. Das gelte f\u00fcr den inter- und intraprofessionellen Austausch genauso wie f\u00fcr das Gespr\u00e4ch mit Patienten, Klienten und Angeh\u00f6rigen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zentral bei jeder Handlung <\/h2>\n\n\n\n<p>Damit dieser Austausch insbesondere auch mit den Patienten und Klienten nicht von oben herab stattfindet, wird den k\u00fcnftigen Gesundheitsfachpersonen eine klientenzentrierte Grundhaltung vermittelt. \u00abEine solche Haltung ist elemen tar, damit dem Klienten oder Patienten auf Augenh\u00f6he begegnet und ihm eine Expertise zugestanden wird\u00bb, sagt Brigitta Spiegel-Steinmann. Was wiederum die Basis ist f\u00fcr eine gemeinsame Entscheidungsfindung, die in der Ausbildung von Health Professionals seit einigen Jahren als Best Practice gilt: \u00abWeg vom patriarchalen, hierarchischen System hin zur Aufkl\u00e4rung und Partizipation des Patienten, der die L\u00f6sung kennt und sie mittr\u00e4gt\u00bb, so Spiegel-Steinmann. F\u00fcr die Fachverantwortliche des Themenstrangs \u00abKommunikation und interprofessionelle Zusammenarbeit\u00bb in den Bachelorstudieng\u00e4ngen ist klar: Kommunikation ist zentraler Bestandteil jeder professionellen Handlung im Gesundheitswesen. \u00abOder um es mit Watzlawick zu sagen: Man kann nicht nicht kommunizieren.\u00bb Carl Rogers, Paul Watzlawick, Schultz von Thun oder Eric Berne, der Begr\u00fcnder der Transaktionsanalyse, liefern mit ihren etablierten Kommunikationsmodellen und sozialpsychologischen Konzepten das theoretische Fundament des Moduls. Dazu kommen weitere Theorien, etwa zu Konfliktl\u00f6sung, Kooperation, Gruppendynamik oder nonverbaler Kommunikation. \u00abWichtig ist, dass die Theorien wissenschaftlich fundiert und f\u00fcr alle Berufsgruppen kompatibel sind\u00bb, so Brigitta Spiegel-Steinmann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Empathie, Offenheit, Respekt <\/h2>\n\n\n\n<p>Die theoretischen Grundlagen des Moduls verinnerlichen die Studierenden in praxisorientierten Vertiefungsseminaren. Mit Hilfe von Fallbeispielen, Rollenspielen und Video-Analysen \u00fcben sie, zielf\u00fchrend zu kommunizieren. Ein zentrales Element der \u00dcbungen ist dabei laut Spiegel-Steinmann immer auch die kritische Reflexionsf\u00e4higkeit. Die angehenden Health Professionals sollen lernen, ihr Kommunikationsverhalten theoriegeleitet zu reflektieren, Fehler zu erkennen und Verbesserungsm\u00f6glichkeiten abzuleiten. \u00abEine angemessene Kommunikation erfordert immer auch Reflexions- und Analysef\u00e4higkeiten.\u00bb Zentral seien ausserdem Empathie und die F\u00e4higkeit, andere Perspektiven einzunehmen. Das gilt nicht nur f\u00fcr die Kommunikation mit Patienten und Klienten, sondern auch f\u00fcr den Austausch mit anderen Berufsgruppen. \u00abOffenheit und Respekt f\u00fcr andere Berufskulturen, Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und Perspektiven\u00fcbernahme sind wichtige Voraussetzungen, damit die interprofessionelle Kommunikation ge lingt\u00bb, sagt Spiegel-Steinmann. Im Modul \u00abGrundlagen der Kommunikation\u00bb befassen sich die Studierenden zun\u00e4chst mit allt\u00e4glichen, weniger komplexen Gespr\u00e4chssituationen, die nahe an ihrem Ausbildungsstand und ihrer Lebenswelt sind. \u00abDas kann ein Erstgespr\u00e4ch mit einem Patienten oder ein Feedbackgespr\u00e4ch mit der Praxisanleiterin sein\u00bb, nennt Spiegel-Steinmann Beispiele. Sp\u00e4ter im Studium werden die Studierenden mit schwierigeren respektive komplexeren Situationen konfrontiert, wie in den Themenwochen \u00abBeratung\u00bb oder \u00abKrisen-Coping\u00bb des interprofessionellen Moduls \u00abHerausfordernde Berufspraxis und Kooperation\u00bb im f\u00fcnften Semester. \u00abMit Schauspielern wird dann etwa der Umgang mit Klienten ge\u00fcbt, die sehr belastet sind und daher entsprechend stark emotional reagieren. Oder die Gespr\u00e4chsgestaltung bei Konflikten im Team.\u00bb Auch wenn sich die Studentinnen und Studenten mit praktischen Beispielen auf den Arbeitsalltag vorbereiten, \u00abwerden ihnen die kommunikativen Herausforderungen ihres Berufs erst mit zunehmendem Praxiskontakt bewusst\u00bb, sagt Spiegel-Steinmann. Konflikte mit Angeh\u00f6rigen, die Tendenz, den Patienten mit Fachbegriffen und Ratschl\u00e4gen zu bombardieren, starre Hierarchien, die einen interprofessionellen Austausch auf Augenh\u00f6he verunm\u00f6glichen: \u00abKommunikative Stolpersteine lauern im Alltag \u00fcberall.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Interprofessionalit\u00e4t ins Zentrum r\u00fccken <\/h2>\n\n\n\n<p>Eine Revision der Curricula r\u00fcckt die interprofessionelle Zusammenarbeit in den Bachelorstudieng\u00e4ngen ab n\u00e4chstem Herbst noch st\u00e4rker ins Zentrum. Im Themenstrang \u00abKommunikation und interprofessionelle Zusammenarbeit\u00bb werden entsprechende Themen ab dann in drei Modulen im zweiten, f\u00fcnften und sechsten Semester aufgegriffen. Ausgebildet werden dabei diejenigen Kompetenzen, die f\u00fcr eine gelingende klientenzentrierte und interprofessionelle Kommunikation und Zusammenarbeit in der Praxis von Bedeutung sind. \u00abStatt in Vorlesungen werden theoretische Inhalte neu ausschliesslich \u00fcber E-Learning-Angebote vermittelt\u00bb, erl\u00e4utert Brigitta Spiegel-Steinmann. So k\u00f6nne im Unterricht mit Hilfe von Deeper-Learning-Methoden noch verst\u00e4rkter mit-, von- und \u00fcbereinander gelernt werden. Dabei sollen die Studierenden beispielsweise voneinander erfahren, wie in den jeweiligen Berufen Erstgespr\u00e4che gef\u00fchrt werden, Gemeinsamkeiten und Unterschiede diskutieren und Schlussfolgerungen f\u00fcr die interprofessionelle Zusammenarbeit ziehen. \u00abEin Thema k\u00f6nnte etwa sein, wie verhindert werden kann, dass der Patient von mehreren Gesundheitsfachpersonen genau das Gleiche gefragt wird.\u00bb Des Weiteren werden die Studierenden laut Spiegel-Steinmann noch intensiver Fallbeispiele interprofessionell bearbeiten, dabei Empfehlungen gemeinsam ausarbeiten und diese dann der Patientin oder dem Klienten vermitteln. Entwickelt wurden und werden die Module unter Einbezug s\u00e4mtlicher Bachelorstudieng\u00e4nge. \u00abDie Zusammenarbeit aller Professionen bei der Modulentwicklung erm\u00f6glicht es, interprofessionelle Zusammenarbeit unter den Lehrpersonen selber zu erfahren. Also genau das, was wir den Studierenden vermitteln wollen\u00bb, sagt Brigitta Spiegel-Steinmann. Das Finden einer gemeinsamen Sprache habe sich auch hier \u2013 wie in der Praxis \u2013 als Herausforderung erwiesen. Als Folge wurde ein Leitfaden zur einheitlichen Verwendung der wichtigsten Begriffe erstellt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">In verschiedenen Rollen kommunizieren <\/h2>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich zu den interprofessionellen Modulen werden in den meisten Studieng\u00e4ngen zus\u00e4tzliche, berufsspezifische Kommunikationsskills vermittelt. So entwickeln Pflegestudierende die erworbenen Kommunikationskompetenzen bezogen auf pflegerelevante Situationen weiter, wie Sara H\u00e4usermann, Leiterin Entwicklung und P\u00e4dagogik des Bachelors Pflege, sagt. Dies geschieht im Verlauf des Studiums in unterschiedlichen Modulen. Im Modul \u00abPsychiatrie\u00bb lernen die Studierenden beispielsweise, in schwierigen Situa tionen in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen zu kommunizieren: etwa bei Depressionen, Suizidalit\u00e4t oder verbaler Aggression. Im Modul \u00abPflegemanagement\u00bb werden unter anderem Peer-Feedback, Verhandlungstechniken und Gespr\u00e4che \u00fcber Fehler thematisiert. In Modulen wie \u00abKind, Jugendliche, Frau, Familie\u00bb oder \u00abPflege des alten Menschen\u00bb wiederum lernen die Studierenden die kommunikativen Herausforderungen im Umgang mit spezifischen Zielgruppen kennen. \u00abNeben theoretischen Inputs im Plenum und Besprechungen in Kleingruppen kommen dabei praktische \u00dcbungssequenzen zum Einsatz\u00bb, sagt Sara H\u00e4usermann. Im Bachelor Ergotherapie erweitern die Studierenden ihre Kommunikationsf\u00e4higkeiten im Hinblick auf verschiedene Settings in der Berufspraxis. \u00abJe nach Setting nehmen Ergotherapeutinnen eine bestimmte Rolle ein \u2013 wobei sie auch unterschiedlich kommunizieren m\u00fcssen\u00bb, sagt Josef Adam, Mitglied des Leitungsteams. Dies k\u00f6nne etwa die Rolle einer Coachin, einer Koordinatorin oder einer Beraterin sein. Die Rollen werden in verschiedenen, praxisnahen Gef\u00e4ssen ge\u00fcbt. Dazu geh\u00f6rt das Skills-Labor mit Schauspielerinnen, echten Klienten und Rollenspielen. Aber auch Gruppensettings, in denen die Studierenden selbstst\u00e4ndig ein Problem l\u00f6sen m\u00fcssen, kommen zum Einsatz. \u00abIn diesen Settings lernen die Studierenden zum Beispiel, ihre Meinung zu vertreten oder eine konstruktive R\u00fcckmeldung zu geben\u00bb, erl\u00e4utert Adam. Des Weiteren lernen die angehenden Ergotherapeutinnen und -therapeuten im Rahmen einer Projektarbeit, ergotherapeutische Angebote bei Organisationen oder Unternehmen bekannter zu machen. \u00abDies erfordert eine adressatengerechte Kommunikation, damit die Botschaften bei verschiedenen Zielgruppen wie Entscheidungstr\u00e4gern, Sponsoren oder Klienten ankommen\u00bb, sagt Adam.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Umgang mit kulturellen Besonderheiten <\/h2>\n\n\n\n<p>Im Bachelor Hebamme ist Kommunikation in jedem Modul ein zentrales Element, wie Katrin Obernd\u00f6rfer sagt. Besonderes Gewicht in der Ausbildung habe das Beratungsgespr\u00e4ch, so die Verantwortliche f\u00fcr das Modul \u00abEthik und Beratung\u00bb. In diesem verinnerlichen und \u00fcben die angehenden Hebammen im dritten Semester die klientenzentrierte und l\u00f6sungsorientierte Beratung. \u00abDie Studentinnen sollen ihre Klientinnen zu einer partizipativen Entscheidungsfindung bef\u00e4higen respektive f\u00fcr eine Verhaltens\u00e4nderung motivieren\u00bb, so Obernd\u00f6rfer. Zu den Kompetenzen, die sie daf\u00fcr erwerben, geh\u00f6ren unter anderem die F\u00e4higkeit zum Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung, eine situativ angemessene und verst\u00e4ndliche Sprache sowie methodisch-didaktische Hilfsmittel zur Vermittlung von Informationen. \u00abWichtig ist auch die transkulturelle Kompetenz. Die Studentinnen lernen, mit sprachlichen Barrieren und kulturellen Besonderheiten umzugehen.\u00bb Im sechsten Semester wenden die angehenden Hebammen die Theorie dann auf komplexe Situationen an. In Kleingruppen werden Beratungssituationen ge\u00fcbt \u2013 beispielsweise in Rollenspielen oder mit Simulationsklientinnen. \u00abDie Studentinnen werden mit herausfordernden F\u00e4llen konfrontiert\u00bb, sagt Obernd\u00f6rfer. Dies k\u00f6nne etwa der Fall einer Frau sein, die sehr gerne im Geburtshaus geb\u00e4ren m\u00f6chte, bei der aber diverse Risiken bestehen, die das in Frage stellen. \u00abSolche Situationen bergen Konfliktpotenzial und erfordern deshalb gute kommunikative F\u00e4higkeiten.\u00bb \/\/ <\/p>\n\n\n\n<p> <a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/storage\/gesundheit\/ueber-uns\/medien-news\/vitamin-g\/vitamin-g-nr7-2019-zhaw-gesundheit.pdf#page=13\">\u00abVitamin G\u00bb, Seite 13-15<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">DEN BERUF IN DER \u00d6FFENTLICHKEIT VERTRETEN <\/h3>\n\n\n\n<p>Auch in den Masterstudieng\u00e4ngen am Departement Gesundheit ist die Kommunikation fester Bestandteil der Ausbildung. So belegen beispielsweise Masterstudierende der Studieng\u00e4nge Hebamme, Physiotherapie und Pflege gemeinsam das Modul \u00abKommunikation und Koordination\u00bb, in dem sie sich die Kompetenzen f\u00fcr eine erweiterte Berufsrolle (Advanced Practice) aneignen. Dabei lernen sie, sowohl intern als auch gegen aussen angemessen zu kommunizieren. F\u00fcr die externe Kommunikation werden ihnen unter anderem Kompetenzen in der Medienarbeit, in Rhetorik und f\u00fcr \u00f6ffentliche Auftritte vermittelt. \u00abDie Studierenden lernen, so zu kommunizieren, dass sie in der \u00d6ffentlichkeit Geh\u00f6r finden\u00bb, sagt Andr\u00e9 Fringer, CoLeiter des MSc Pflege und Verantwortlicher f\u00fcr den interprofessionellen Unterricht auf Masterstufe. Auch die Kommunikation mit der \u00d6ffentlichkeit bei Krisen und Konflikten werde thematisiert. F\u00fcr die interne Kommunikation lernen die Studierenden laut Fringer beispielsweise, wie mit kommunikativen Mitteln ein Kulturwandel innerhalb einer Organisation unterst\u00fctzt werden kann. Weitere Themen sind die Teamf\u00fchrung und entsprechende Instrumente wie Coaching, Mentoring oder Supervision sowie der Umgang mit Macht und Gewalt und deren Niederschlag in der Sprache. F\u00fcr Health Professionals, die ihre Kom\u00admunikationskompetenzen gezielt erweitern und vertiefen wollen, bietet das Departement Gesundheit ausserdem verschiedene Weiterbildungen an. So gibt es beispielsweise den Kurs \u00abCoaching\u00bb, in dem die Teilnehmenden lernen, ein strukturiertes Coaching-Gespr\u00e4ch zu f\u00fchren, zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu evaluieren. Der Kurs \u00abErfolgreich kommunizieren als Health Professionals\u00bb richtet sich an Ergo- und Physiotherapeuten sowie Pflegefachpersonen, die wirkungsvoll und glaubw\u00fcrdig auftreten, ihre Sichtweisen adressatengerecht kommunizieren und \u00fcberzeugend argumentieren wollen. F\u00fcr Hebammen gibt es unter anderen das Current Clinical Topic \u00abGespr\u00e4chsf\u00fchrung in schwierigen Situationen\u00bb. F\u00fcr solche Situationen werden entsprechende Gespr\u00e4chsstrategien aufgezeigt. Zudem reflektieren Teilnehmerinnen ihr kommunikatives Verhalten und lernen, Konflikte zu benennen und diese l\u00f6sungsorientiert anzugehen. <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> WEITERE INFORMATIONEN <\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/gesundheit\/studium\/bachelorstudium\/\">Bachelorstudieng\u00e4nge am ZHAW-Departement Gesundheit<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.each.eu\/\">International Association for      Communication in Healthcare<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.spectra-online.ch\/de\/footer\/archiv_0\/archiv-spectra-ausgaben\/122-kommunikation-im-gesundheitswesen-88-25.html\">\u00abSpectra\u00bb-Magazin      des BAG: Schwerpunkt Kommunikation im Gesundheitswesen<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/gesundheit\/weiterbildung\/detail\/kurs\/erfolgreich-kommunizieren-als-health-professional\/\">ZHAW-Weiterbildung      \u00abErfolgreich kommunizieren als Health Professional\u00bb<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-magazin-vitamin-g-fur-health-professionals-mit-weitblick\"><strong>Magazin \u00abVitamin G \u2013 f\u00fcr Health Professionals mit Weitblick\u00bb<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/gesundheit\/ueber-uns\/medien\/magazin-vitamin-g\/\">\u00abVitamin G\u00bb bestellen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/storage\/gesundheit\/ueber-uns\/medien-news\/vitamin-g\/vitaming-19-2025-ds-zhaw-gesundheit.pdf\">Aktuelles \u00abVitamin G\u00bb als PDF lesen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/gesundheit\/ueber-uns\/medien\/magazin-vitamin-g\/#c16801\">Bisher erschienene Ausgaben<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konflikte mit Angeh\u00f6rigen, aggressive Klienten, Missverst\u00e4ndnisse zwischen den Berufsgruppen: Kommunikative Herausforderungen lauern im Alltag von Health Professionals \u00fcberall. 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