{"id":1185,"date":"2025-11-05T09:51:07","date_gmt":"2025-11-05T08:51:07","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/vielfalt\/?p=1185"},"modified":"2025-12-16T12:23:40","modified_gmt":"2025-12-16T11:23:40","slug":"pflege-fuer-verletzliche-patientengruppen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/vielfalt\/2025\/11\/05\/pflege-fuer-verletzliche-patientengruppen\/","title":{"rendered":"F\u00fcr mich ist es eine Herzensangelegenheit, mich f\u00fcr eine sehr verletzliche Patientengruppe zu engagieren"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\">Katharina Fierz, Leiterin des Instituts f\u00fcr Pflege, interviewt die Masterabsolventin Raffaela zu ihrer Arbeit mit \u00e4lteren Menschen in einem Akutspital und dem Thema ihrer Masterarbeit: Wie kann das F\u00fcnf-Schritte-Modell der Serial-Trial-Intervention helfen, bei Menschen mit Demenz, die ablehnende Verhaltenssymptome zeigen, besser zu reagieren.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kf-raffaela-du-bist-pflegefachfrau-und-arbeitest-als-pflegeexpertin-auf-der-alterstraumatologie-ganz-zuerst-was-findest-du-erfullend-an-deinem-beruf-nbsp\">KF: Raffaela &#8211; du bist Pflegefachfrau und arbeitest als Pflegeexpertin auf der Alterstraumatologie. Ganz zuerst: Was findest du erf\u00fcllend an deinem Beruf?&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p>R.I.: Ich finde es erf\u00fcllend, dass ich jeden Tag mit verschiedenen Menschen zu tun habe. Es ist ein sehr kommunikativer Beruf. Ich finde, das macht ihn sehr spannend. Durch die verschiedenen Fachbereiche ist die Pflege als Beruf sehr facetten- und abwechslungsreich, man kann immer Neues lernen. Man arbeitet mit Menschen, mit ihren Angeh\u00f6rigen. Wir sind auf der medizinischen Seite unterwegs, aber auch auf der psychologischen. Wir haben einen interdisziplin\u00e4ren Rahmen. Pflege ist etwas, das einem sehr begeistern kann. Was mir auch sehr gut gef\u00e4llt an meiner Rolle ist, dass ich neue Ideen in der Praxis umsetzen kann.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kf-als-abschlussarbeit-deines-mas-in-gerontologischer-pflege-hast-du-ein-praxisentwicklungsprojekt-zu-einem-speziellen-thema-verfasst-kannst-du-uns-etwas-uber-dieses-projekt-und-deine-masterarbeit-erzahlen-nbsp\">KF: Als Abschlussarbeit deines MAS in &#8222;Gerontologischer Pflege&#8220; hast du ein Praxisentwicklungsprojekt zu einem speziellen Thema verfasst: Kannst du uns etwas \u00fcber dieses Projekt und deine Masterarbeit erz\u00e4hlen?&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p>R.I.: IIch bin Pflegeexpertin und habe ein Projekt entwickelt, um die Betreuung von Menschen mit Demenz im Akutspital zu verbessern. W\u00e4hrend meinem Studium habe ich viel neues Wissen erworben und im Verlauf dann festgestellt, dass auf den chirurgischen Bettenstationen in Bezug auf gerontologisches Know-how noch Wissensl\u00fccken vorhanden waren. Fehlendes Wissen zu den besonderen Bed\u00fcrfnissen von \u00e4lteren Menschen kann unter Umst\u00e4nden zu einer Fehlbehandlung f\u00fchren.<br>An meinem Arbeitsort sind wir auf dem Weg zu einem demenzfreundlichen Spital. Das ist in einem Akutspital, in dem es aufgrund akuter Situationen oft hektisch und laut ist, nicht immer ganz einfach. Menschen mit Demenz werden durch die Hektik und die vielen, raschen Ver\u00e4nderungen in ihrer Umgebung verunsichert und oft unruhig.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich ist es eine <strong>Herzensangelegenheit, mich f\u00fcr eine sehr verletzliche Patientengruppe <\/strong>zu engagieren. Ich m\u00f6chte dazu beizutragen, dass &#8211; trotz der Schnelllebigkeit im Akutspital &#8211; hochbetagte Menschen, die kognitiv, k\u00f6rperlich und funktionell eingeschr\u00e4nkt sind, eine m\u00f6glichst gute und personenzentrierte Betreuung erhalten.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kf-wie-hast-du-das-projekt-entwickelt-nbsp\">KF: Wie hast du das Projekt entwickelt?&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p>R.I.: In der Praxis habe ich festgestellt, dass in Situationen, in denen Menschen mit Demenz herausfordernde Verhaltensweisen zeigen, relativ schnell zu Psychopharmaka gegriffen wird, anstatt die zugrunde liegenden Bed\u00fcrfnisse der Patient:innen zu erkennen und diese anzugehen. Im Studium habe ich gelernt, dass der Griff zu Psychopharmaka, ohne vorher nicht-medikament\u00f6se Optionen gepr\u00fcft zu haben, nicht den Best Practice Empfehlungen entspricht.<br>Das hat mich sehr besch\u00e4ftigt. Gleichzeitig habe ich die &#8222;Serial Trial Intervention&#8220; (s. Infobox) kennengelernt, mit der ich mich mit Begeisterung vertiefter auseinandergesetzt habe. Und pl\u00f6tzlich war das Thema f\u00fcr die Abschlussarbeit klar: Ich wollte den Pflegefachpersonen im Akutspital alternative M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Umgang mit ablehnendem und herausforderndem Verhalten bei Menschen mit Demenz anbieten. Die Serial Trial Intervention gab mir ein f\u00fcnfstufiges Modell in die Hand, mit dem ich arbeiten konnte. Sie bietet einen systematischen Handlungsansatz, mit dem sich die Ursachen f\u00fcr Verhaltenssymptome bei Menschen mit Demenz erkennen und behandeln lassen. Der erste Schritt besteht darin, mit einem k\u00f6rperlichen Assessment Bed\u00fcrfnisse wie z.B. Schmerzen, Harndrang oder Bewegungsdrang zu erkennen und zu behandeln.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kf-das-klingt-nach-einem-sehr-individuellen-ansatz-wie-hast-du-das-projekt-im-spital-umgesetzt-nbsp\">KF: Das klingt nach einem sehr individuellen Ansatz. Wie hast du das Projekt im Spital umgesetzt?&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p>R.I.: Zuerst habe ich eine Projektgruppe zusammengestellt und wir haben gemeinsam einen Praxisleitfaden und einen Schulungsfilm erstellt. Das Ziel war es, die &#8222;Serial Trial Intervention&#8220; bekannt zu machen und Grundlagen f\u00fcr weitere Schulungen zu erarbeiten. Die Pflegefachpersonen sollten dadurch auf die Bed\u00fcrfnisse von Menschen mit Demenz sensibilisiert werden und Ideen bekommen, wie sich im Akutspital die Umgebung so einrichten l\u00e4sst, dass sie Menschen mit Demenz entgegenkommt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kf-das-ist-grossartig-wie-hast-du-die-ergebnisse-gemessen-nbsp\">KF: Das ist grossartig. Wie hast du die Ergebnisse gemessen?&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p>R.I.: Seit Projektbeginn involviere ich mich als Pflegeexpertin in Situationen, in denen Menschen mit Demenz herausforderndes Verhalten zeigen und berate die Pflegefachpersonen. Ich konnte beobachten, dass die Menge der Psychopharmaka, die den Patient:innen verabreicht werden, gesunken ist und vor allem wurden die psychosozialen, pflegerischen Massnahmen, welche getroffen wurden, als effektiv beschrieben. Wir haben auch festgestellt, dass die Schmerztherapie mehr in den Fokus ger\u00fcckt ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kf-das-klingt-nach-einem-sehr-erfolgreichen-projekt-was-waren-die-herausforderungen-die-du-erlebt-hast-nbsp\">KF: Das klingt nach einem sehr erfolgreichen Projekt. Was waren die Herausforderungen, die du erlebt hast?&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p>R.I.: Eine der gr\u00f6ssten Herausforderungen ist die Fluktuation der Mitarbeitenden. Wir haben uns sehr bem\u00fcht, die Pflegefachpersonen zu schulen und zu coachen, aber wenn wir eine hohe Fluktuation haben, fangen wir alle zwei Jahre wieder von vorne an. Das ist eine Herausforderung, mit der alle Pflegeexpert:innen oder Fachverantwortlichen in der Praxis zu k\u00e4mpfen haben. Aber wir haben auch gemerkt, dass wir Multiplikator:innen im ganzen Haus haben, die ihr Wissen weitergeben. Schlussendlich liegt hinter der Serial Trial Intervention eine personenzentrierte Haltung, welche von den Teams gemeinsam gelebt werden muss. F\u00fcr die Begleitung und Betreuung von Menschen mit Demenz gibt es einfach keine fertigen L\u00f6sungen, man muss immer wieder neue, kreative Wege suchen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kf-wie-hast-du-gegenuber-deinen-vorgesetzten-fur-das-projekt-argumentiert-nbsp\">KF: Wie hast du gegen\u00fcber deinen Vorgesetzten f\u00fcr das Projekt argumentiert?&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p>R.I.: Ich habe zum Gl\u00fcck Vorgesetzte, die davon \u00fcberzeugt sind, dass ein wichtiger Teil der Praxisentwicklung auf den Bettenstationen stattfinden soll. Es ist wichtig, dass wir eine gemeinsame Haltung entwickeln k\u00f6nnen. Bei der Evaluation des Projekts wurden nicht nur die patientenbezogenen Outcomes, sondern auch die Mitarbeiter:innen-Outcomes einbezogen. Uns war es wichtig, dass die Kolleg:innen in herausfordernden Situationen auf die Unterst\u00fctzung von Fachverantwortlichen und Pflegeexpertinnen z\u00e4hlen konnten. Mir ist die Begegnung mit meinen Kolleg:innen auf Augenh\u00f6he ein zentrales Anliegen. Hierzu geh\u00f6rt, anzuerkennen, dass Situationen herausfordernd sein k\u00f6nnen und dass man nicht alles allein bewerkstelligen muss.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kf-ich-glaube-pflegende-haben-in-bezug-auf-ihre-arbeit-einen-sehr-hohen-anspruch-an-sich-sie-machen-oft-unmogliches-moglich-nbsp-nbsp\">KF: Ich glaube, Pflegende haben in Bezug auf ihre Arbeit einen sehr hohen Anspruch an sich, sie machen oft Unm\u00f6gliches m\u00f6glich.&nbsp;&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p>R.I.: Ja, ich glaube das ebenfalls. Pflegen ist in meinen Augen eine Kunst. Die Kolleg:innen m\u00f6chten alles in der vorgegebenen Zeit schaffen, allen Patient:Innen gleichermassen gerecht werden. Das ist manchmal einfach nicht m\u00f6glich. Wir haben politische sowie \u00f6konomische Grenzen. Ich glaube, die Zukunft wird nicht einfacher &#8211; ehrlich gesagt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kf-die-kolleg-innen-des-arztlichen-dienstes-haben-bestimmt-auch-gemerkt-dass-weniger-psychopharmaka-dafur-eher-schmerzmedikamente-verwendet-wurden-nbsp\">KF: Die Kolleg:innen des \u00e4rztlichen Dienstes haben bestimmt auch gemerkt, dass weniger Psychopharmaka, daf\u00fcr eher Schmerzmedikamente verwendet wurden?&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p>R.I.: Ich arbeite sehr eng mit den klinischen Fachspezialist:innen im Bereich Traumatologie zusammen. Wir thematisieren die Vorgehensweisen immer wieder auf den Visiten. Sie merken auch, dass unser Vorgehen sich positiv auf die Situation auswirkt, und wenden es ebenfalls an. Nat\u00fcrlich setzten wir eine Dauermedikation mit Psychopharmka bei Eintritt ins Spital nicht ab oder sind dogmatisch gegen die Gabe von Psychopharmaka \u2013 es geht ja vielmehr um eine reflektierte und zielgerichtete Symptombehandlung. Der Ansatz &#8222;nicht-medikament\u00f6s vor medikament\u00f6s&#8220; hat nicht zu mehr Problemen gef\u00fchrt &#8211; im Gegenteil. Wir bekommen Situationen mit dem Ansatz er Serial Trial Intervention genauso gut, wenn nicht besser, in den Griff als mit Psychopharmaka. Das Bewusstsein ist da, dass es vor der Abgabe von Psychopharmaka andere M\u00f6glichkeiten gibt, eine Situation zu beruhigen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kf-was-meinen-die-angehorigen-zu-deinem-projekt-und-zur-serial-trial-intervention-was-fur-ein-feedback-bekommst-du-nbsp-nbsp\">KF: Was meinen die Angeh\u00f6rigen zu deinem Projekt und zur Serial-Trial-Intervention? Was f\u00fcr ein Feedback bekommst du?&nbsp;&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p>R.I.: (\u00fcberlegt lange) F\u00fcr mich haben die ersten zwei Schritte, die wir ja personenzentriert machen, indem wir die Bed\u00fcrfnisse von Patient:innen erkennen und diesen gerecht werden, grosse Relevanz. Diese zwei Schritte sind auch f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen und die Pflegefachpersonen in der Langzeitinstitution zentral. Das bedeutet, dass wir von Angeh\u00f6rigen und von vorbetreuenden Kolleg:innen erfahren m\u00f6chten, was f\u00fcr ein Mensch da vor uns steht. Angeh\u00f6rige sind eine riesige Ressource, die uns helfen, Menschen mit Demenz besser zu verstehen. Das Ziel ist, dass wir im Spital vom ersten Tag an mit den Angeh\u00f6rigen respektive mit den Pflegeinstitutionen Kontakt haben. Dabei erlebe ich, dass sie sehr gerne Auskunft geben. Sie freuen sich auch sehr, wenn sich jemand daf\u00fcr interessiert, wie es zu Hause ist, was f\u00fcr Ausl\u00f6ser es f\u00fcr Verhaltenssymptome gibt und was f\u00fcr Strategien etabliert sind \u2013 Was hilft? Und was nicht? Das sind enorm wichtige Informationen f\u00fcr den ganzen Behandlungs- und Pflegeprozess.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kf-gibt-es-angehorige-die-kommen-und-fragen-wieso-die-grossmutter-keine-psychopharmaka-mehr-bekommt-nbsp-nbsp\">KF: Gibt es Angeh\u00f6rige, die kommen und fragen, wieso die Grossmutter keine Psychopharmaka mehr bekommt?&nbsp;&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p>R.I.: Das habe ich bisher noch nicht erlebt. Hier muss ich auch erneut erw\u00e4hnen, dass wenn jemand schon vorgehend Psychopharmaka bekam und sich die Therapie bew\u00e4hrt hat, wir die Behandlung selbstverst\u00e4ndlich nicht stoppen. Wir sollten nicht eine Behandlung abbrechen, wenn sie notwendig ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kf-so-ein-projekt-kann-ja-auch-entlasten-es-braucht-zwar-eine-investition-am-anfang-und-du-hast-einen-initialaufwand-nbsp-nbsp\">KF: So ein Projekt kann ja auch entlasten. Es braucht zwar eine Investition am Anfang und du hast einen Initialaufwand&#8230;&nbsp;&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p>R.I.: \u2026man braucht Ressourcen, das muss allen klar sein. Wenn wir die Umsetzung dann aber schaffen, k\u00f6nnen wir Ruhe in eine Situation bringen und proaktiv arbeiten. Mit meinem Projekt ist die Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen! Ich sehe noch einen grossen Bedarf, z.B. die Implementierung und Verwendung von evidenzbasierten Assessmentinstrumenten, die viel Klarheit und Vergleichbarkeit bringen k\u00f6nnen. Man braucht Instrumente, aber ganz besonders braucht es Pflegefachpersonen, die die Zeit und F\u00e4higkeiten haben, dieser vulnerablen Patientengruppe zu unterst\u00fctzen. Wenn man in einer extremen Situation ist &#8211; ein Spitalaufenthalt ist das in vielen F\u00e4llen &#8211; braucht es eine menschliche Betreuung. Ohne Zeit und Beziehung geht das nicht!<\/p>\n\n\n\n<p>KF: Wenn das nicht ein sch\u00f6nes Schlusswort ist. Danke, Raffaela, f\u00fcr das spannende Gespr\u00e4ch!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><strong>Infobox Raffaela<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>R.I. ist diplomierte Pflegefachfrau und hat von 2012 bis 2015 an der Fachhochschule St. Gallen den Bachelor Pflege absolviert. Danach hat sie direkt als diplomierte Pflegefachfrau auf einer interdisziplin\u00e4ren chirurgischen Bettenstation am Kantonsspital Winterthur (KSW) angefangen zu arbeiten und viel Erfahrung in den unterschiedlichen Gebieten gesammelt. Nach ein paar Jahren hat sie eine fachverantwortliche Funktion \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Dort hat sie die erste Erfahrung mit Fach- und Prozessf\u00fchrungsthemen gesammelt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ihre Vorgesetzten haben sie sehr darin unterst\u00fctzt, den Master in gerontologischer Pflege zu absolvieren, den sie 2023 abgeschlossen hat. In diesem Kontext hat sie eine Pflegeexpertinnen-Stelle mit einer APN-Rolle auf der Alterstraumatologie aufgebaut. Dadurch konnte sich das KSW gleichzeitig als Alterstraumatologie etablieren und zertifizieren lassen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>2025 schrieb sie einen Artikel \u00fcber das Thema \u00abHarninkontinenz im Alter\u00bb f\u00fcr die Zeitschrift \u00abUrologie der Praxis\u00bb &#8211; ein sehr schambehaftetes Thema. Dabei geht es um die Diskrepanz zwischen \u00dcberversorgung und Unterversorgung. Das Ziel ist es, darzulegen, dass Harninkontinenz nicht einfach etwas ist, das man im Alter hinnehmen muss.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-infobox-nbsp-serial-trial-intervention\"><strong>Infobox&nbsp; Serial-Trial-Intervention<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong><strong>Serial-Trial-Intervention<\/strong><\/strong> <strong>ist eine Empfehlung und beinhaltet ein f\u00fcnfschrittiges Vorgehen<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p>Man geht davon aus, dass Menschen mit Demenz Verhaltenssymptome zeigen, weil sie Bed\u00fcrfnisse haben, die im Moment nicht erf\u00fcllt sind und sie aufgrund der Demenz nicht ad\u00e4quat kommunizieren k\u00f6nnen. Diese Bed\u00fcrfnisse gilt es zu erkennen und diesen entgegenzukommen. <\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>erste Schritt<\/strong> besteht aus einer k\u00f6rperlichen Einsch\u00e4tzung, mit dem Ziel, k\u00f6rperliche Bed\u00fcrfnisse wahrzunehmen. Das heisst, wenn ich sehe, dass jemand sehr unruhig ist und aufstehen will, kl\u00e4re ich zuerst ab, ob die Person Schmerzen hat. Schmerzen sind einer der wichtigsten Gr\u00fcnde f\u00fcr Unruhe im Akutspital. Weitere typische k\u00f6rperliche Bed\u00fcrfnisse sind Harndrang oder Bewegungsdrang.<br>Im <strong>zweiten<\/strong> <strong>Schritt<\/strong> schaue ich, ob es psychische Bed\u00fcrfnisse gibt, ob die Person N\u00e4he, Schutz oder Besch\u00e4ftigung braucht oder eher Ruhe und Stressverminderung. Ich \u00fcberpr\u00fcfe die Umgebung, ob es zu laut ist, ob es zu hell ist. Als Person in diesem Kontext bin ich auch ein potenzieller St\u00f6rfaktor, der zu den Symptomen beitr\u00e4gt. Diese \u00dcberlegungen gilt es zu machen.<br>Im <strong>dritten<\/strong> <strong>Schritt<\/strong> gilt es, nicht-medikament\u00f6se Massnahmen zu pr\u00fcfen, wie Aromapflege, Deeskalationsmassnahmen, Kommunikation. Das sind wichtige Ma\u00dfnahmen.<br>Deeskalativ ist auch, einen Schritt zur\u00fcckzumachen, weniger reden, weniger Reize setzen, T\u00fcre zumachen, L\u00e4rmemissionen m\u00f6glichst verringern.<br>Im <strong>vierten Schritt<\/strong> wird nochmals die Schmerzsituation \u00fcberpr\u00fcft.<br>Als letzte Massnahme &#8211; wenn Schritte 1-4 nicht zu einer Verbesserung der Situation gef\u00fchrt haben, erst dann setze ich Psychopharmaka als Reservemedikation ein.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/vielfalt\/files\/2025\/12\/2025_Infos_Serial_Trial.pdf\">Detailliertere Version<\/a> mit Abbildung und Quelle (PDF)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-infobox-demenzsensibel-unterwegs\">Infobox &#8222;Demenzsensibel Unterwegs&#8220;<\/h3>\n\n\n\n<p>Demenziell erkrankte Menschen im Akutspital z\u00e4hlen zu den besonders vulnerablen Patient:innen (SAMW, 2018). Betroffene ben\u00f6tigen eine kompetente und personenzentrierte Pflege. Vier Leitgedanken pr\u00e4gten das Aktionsjahr 2023:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Patient:innen mit einer Demenz fr\u00fchzeitig erkennen und ihre Risiken erfassen<\/li>\n\n\n\n<li>Patient:innen mit einer Demenz erfahren eine personenzentrierte interprofessionelle Behandlung, Pflege und&nbsp;Betreuung<\/li>\n\n\n\n<li>Gesundheitsfachpersonen sind sensibilisiert und bef\u00e4higt, Betroffene achtsam und kompetent zu betreuen und zu behandeln<\/li>\n\n\n\n<li>Interprofessionelles Zusammenarbeiten im Spital, mit Angeh\u00f6rigen sowie vor- und nachsorgende Gesundheitsakteur:innen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das am KSW erstellte Konzept wurde \u00fcber das ganze 2023 etappenweise umgesetzt.&nbsp; \u2028Mit verschiedenen Aktionen in der Praxis sollte das Wissen und Handeln verbessert und die Haltung reflektiert werden auf dem Weg zum demenzsensiblen KSW.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Kantonsspital Winterthur (KSW). (2021a). Konzept \/ Richtlinie. Pflege und Betreuung von Patientinnen und Patienten mit einer demenziellen Erkrankung. [Unver\u00f6ffentlichtes Dokument].<\/p>\n<div class=\"pt-sm\">Schlagw\u00f6rter: <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/vielfalt\/tag\/interprofessionelle-zusammenarbeit\/\">Interprofessionelle Zusammenarbeit<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/vielfalt\/tag\/interview\/\">Interview<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/vielfalt\/tag\/kognitive-gesundheit\/\">Kognitive Gesundheit<\/a><br><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Katharina Fierz, Leiterin des Instituts f\u00fcr Pflege, interviewt die Masterabsolventin Raffaela zu ihrer Arbeit mit \u00e4lteren Menschen in einem Akutspital und dem Thema ihrer 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