Monat: März 2019

Youth2Engineers – Neues Vorpraktikum-Angebot für Verkehrssysteme-Interessierte

Sie haben eine gymnasiale Matura und möchten das Bacheloringenieurstudium Verkehrssysteme absolvieren? Ihnen fehlt noch die dafür benötigte berufliche Praxis (Praktikum) von mindestens zwölf Monaten Dauer? Dann bietet Ihnen das Programm Youth2Engineers einen geeigneten Einstieg.

Bei Youth2Engineers absolvieren Sie an der ZHAW School of Engineering in Winterthur ein zweimonatiges Vorpraktikum. Dabei erhalten Sie eine Einführung in die Werkstattarbeit sowie ins Programmieren. Im Anschluss bearbeiten Sie selbständig ein Projekt. Für Verkehrssysteme-Interessierte wird speziell das Projekt „Marktanalyse New Mobility“ angeboten:

In der zunehmenden Informationsflut wird es immer wichtiger, relevante Informationen aus dem Datenstrom zu filtern, adressatengerecht aufzubereiten und attraktiv zu visualisieren. Hierfür ist die Kenntnis eines umfangreichen Portfolios an Recherche-Werkzeugen und Gestaltungskonzepten erforderlich. Am Beispiel der Themenfelder «Elektromobilität» und «Mikromobile» werden der Einsatz unterschiedlicher Methoden trainiert und mindestens zwei Kurzpublikationen erarbeitet, unter anderem eine «New Mobility Map / Players Landscape». Diese soll online veröffentlicht und in der wissenschaftlichen Community über diverse Social Media Kanäle verbreitet werden. Auf dieser Grundlage erfolgt im zweiten Teil eine eigenständige Medienanalyse zum Thema Automobilität. Überprüft wird die Berichterstattung von Fahrzeugtests überregionaler Zeitungen im Spannungsfeld der notwendigen Verkehrswende.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben so eine auf das VS-Studium zugeschnittene Praxiserfahrung und qualifizieren sich damit zusätzlich für ein hochwertiges Praktikum im Unternehmen. Parallel bewerben Sie sich für ein anschliessendes zehnmonatiges Praktikum in einer Firma. Der Studiengang Verkehrssysteme verfügt über ein grosses Industrienetzwerk und unterstützt Sie bei der Suche nach einer Praktikumsstelle. Nach Abschluss des Firmenpraktikums können Sie direkt mit dem Verkehrssysteme-Studium beginnen.

Hier können Sie sich für das Programm anmelden. Für weitere Informationen und Nachfragen steht Ihnen der Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes gerne zur Verfügung.

Forschung zu Arbeitswegen zeigt: Muskelkraft macht glücklicher

Pendlern im Raum Basel stehen nebst Auto und ÖV neue Mobilitätslösungen zur Verfügung. Laut einer ZHAW-Studie fehlt es aber an Offenheit, um Auto oder Fahrten zu teilen. Am zufriedensten sind aktive Pendler, die zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs sind.

Gefördert vom Bundesamt für Energie hat das Institut für Nachhaltige Entwicklung (INE) der ZHAW School of Engineering das Potenzial von Mobility-as-a-Service (MaaS) in einer ländervergleichenden Studie zusammen mit Partnern aus Finnland und Österreich untersucht. In der Grenzregion Basel haben die Forschenden dabei unter anderem 550 Pendlerinnen und Pendler mit Arbeitsort im Kanton Basel-Stadt zur Mobilität auf ihren Arbeitswegen sowie ihrer Offenheit gegenüber neuen Mobilitätsangeboten befragt.

Weitere Details zur Studie finden sich hier.

Save the date: Vortragsreihe „Inside Planzer“ startet am 24. April

Wie zum Semesterstart angekündigt, wird die Lunch-Vortragsreihe mit Berichten aus der Praxis auch in diesem Frühjahr fortgesetzt. Unter dem Motto Inside Planzer – Logistik für die Industrie 4.0. erwarten Sie in diesem Semester spannende Kurzreferate direkt aus dem „Maschinenraum“ des erfolgreichen Schweizer Familienunternehmens.

Die Vorträge werden an folgenden Terminen stattfinden:
jeweils mittwochs, 24. April , 29. Mai sowie 19. Juni,
im Zeitraum zwischen 12 und 13 Uhr
im Raum TP406

VS on Tour – Fachexkursion in die Bergregionen

Ein Gastbeitrag von Raphael Hörler

Im Rahmen der Vorlesung «Verkehrsökonomie 2» des Bachelor-Ingenieurstudiengangs Verkehrssysteme wird in diesem Jahr eine Machbarkeitsstudie zur Elektrifizierung der Postauto-Strecke Urnäsch-Schwägalp durchgeführt. Die Idee ist es herauszufinden, ob man den Dieselbus mit einem Elektrobus ersetzen könnte und so eine Vorreiter-Rolle bezüglich nachhaltiger Mobilität in Bergregionen erlangen kann. Als Einführung zur Studie wurde am 1. März 2019 eine Exkursion ins Appenzellerland gewagt, um die Bedingungen an die Strecke vor Ort mit eigenen Augen zu sehen.

Herr Primin Koller und Frau Eveline Wüest von PostAuto haben sich bereit erklärt, einen Einblick in den Betrieb und Motivation von PostAuto für alternative Antriebstechniken zu geben. So ging es mit dem Extrabus zur Schwägalp. Schon nach halber Strecke zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und führte uns vor Augen, dass jederzeit mit Schnee zu rechnen ist.

Nach Speis und Trank (Kaffee und Gipfeli) erhielten wir einen Rückblick in die Geschichte von PostAuto in der Region und auch, wie man mit den teilweise stark schwankenden Gästezahlen umgeht. Anschliessend wurden die Schwierigkeiten für eine Elektrifizierung mit Frau Wüest rege diskutiert und schon erste Ideen vorgeschlagen.

Zum Schluss führte uns Herr Koller wieder sicher zurück nach Urnäsch, wo wir noch kurz das Depot besichtigen konnten. Ist eine Elektrifizierung möglich? Das werden wir noch herausfinden!

Von Technikum zu Technikum

Die Austauschstudenten und die ESN-Truppe des FH Technikum Wien

Ein Gastbeitrag von Somea Desarzens und Zino Grütter

Vor etwas mehr als einem Jahr zogen wir nach Wien, um dort unser 4. Semester des Verkehrssysteme-Studiums zu absolvieren. Unsere Wahl fiel dabei auf die Fachhochschule Technikum Wien, welche im Gegensatz zu unserem «Tech» erst 1994 gegründet wurde. Die Fächer, die wir dort besuchten, waren alle Teil des Verkehr- und Umwelt-Studiengangs. Der Studiengang beinhaltet im Vergleich zum Verkehrssysteme-Studiengang an der ZHAW mehr IT-Fächer, wie zum Beispiel das Lernen von mehreren Programmiersprachen.

Die Hauptattraktion des Wiener Praters aus der Onboard-Perspektive

Während unserer Zeit dort wohnten wir in einer Wohnung im multikulturellen 16. Bezirk Ottakring, der Heimat des Ottakringer Bieres und der Manner-Schnitten. Die Donaustadt wusste jedoch nicht nur durch kulinarische Leckerbissen wie Schnitzel und Kaiserschmarrn zu überzeugen, sondern auch durch ihr kulturelles Angebot. So konnten wir als Studenten für wenige Euros Theateraufführungen und Museen besuchen. Selbstverständlich wurde auch das abwechslungsreiche Nachtleben Wiens getestet. Wien gefiel uns sehr gut und hat sich einen Platz in unseren Herzen verdient, den Titel der der Stadt mit der höchsten Lebensqualität können wir nur bestätigen (Sorry Züri und Genf!). Am meisten zu schätzen lernten wir die Donauinsel, welche ein unvergleichbares Naherholungsgebiet ist und den Stress, den eine Grossstadt mit sich bringt, schnell vergessen lässt.

Kalt war es auch bei uns, so dass man sogar auf der Neuen Donau spazieren gehen konnte

Die meiste Zeit waren wir mit unseren Mitstudierenden oder mit anderen Austauschstudenten, welche aus der ganzen Welt nach Wien angereist sind, unterwegs. Der Anschluss fiel uns durch die Events des ESN (Erasmus Student Network) Wien sehr einfach, die Events reichten von Partys über Grillabende bis zu Paintball und waren alle sehr unterhaltsam. Unser Austauschsemester war ein voller Erfolg und wir bereuen es kein bisschen diesen Schritt gewagt zu haben! Das akademische Niveau der Fachhochschule in Wien war gleich wie jenes in Winterthur, wodurch auch unser Studium keine Nachteile davontragen wird. Wir empfehlen allen die über ein Austauschsemester nachdenken den Schritt zu wagen und somit ohne zeitliche Verluste unbezahlbare Erfahrungen zu sammeln!

Die Sitten, die im ehemaligen König- und Kaiserreich gepflegt werden, wurden am Hofe des Schloss Schönbrunn geübt.

Beweg was!-Kampagne rollt durch Winterthur

Seit Samstag rollen Sie durch Winterthur: Velogepäckträger mit roten Boxen, die auf den Studiengang Verkehrssysteme hinweisen. Trotz der grossen Nachfrage in der Verkehrswirtschaft nach Verkehrssysteme-Absolventen, kennen bislang nur wenige diese spannende Studienoption. Mit der Beweg was!-Kampagne wollen wir mehr junge Leute für eine Karriere als VerkehrsingenieurIn sensibilisieren.Hier ein paar Bilder vom „Making-of“.