Tag: Europa (page 2 of 14)

Convivialité à Marseille

Bachelorstudent Manuel berichtet von seinem Auslandsemester in Marseille.

Mit „Qui veut du café?“ wurden wir bereits mehrmals beim morgendlichen Betreten des Schulzimmers von der Studiengangsleiterin empfangen. Diese Geste steht sinnbildlich für das gelebte Miteinander, welches ich während meines Auslandaufenthalts in Marseille wahrnehme.

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Finnische Besonderheiten

Corinne berichtet von ihrem Auslandsemester in Oulu, Finnland.

Langsam neigt sich mein Auslandsemester dem Ende zu. Einerseits bin ich traurig, andererseits freue ich mich auch, meine Familie und Freunde wiederzusehen.

Trotz Corona konnte ich sehr profitieren von meinem Auslandaufenthalt. Finnland ist bezüglich den niedrigen Coronafallzahlen ein Vorbild für andere Länder und viele Restaurants und Sehenswürdigkeiten sind offen. Natürlich ist die geringe Einwohnerdichte und die nicht allzu zentrale Lage des Landes vorteilhaft im Kampf gegen das Virus.

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Hamburg mal anders

Bachelorstudentin Stefanie berichtet von ihrem Auslandsemester in Hamburg.

Hamburg, eine Stadt zum Verlieben. Die vielseitige Hansestadt hat so viele schöne Ecken und Parks. Ich geniesse das vielfältige, urbane Leben, die vielen unterschiedlichen Restaurants und Cafés, aber auch die Kunst in den Strassen. Streetart als Ausdruck, was die Menschen beschäftigt.

Hamburg ist besonders bekannt für links politische Stadtteile. Mehr Toleranz und Akzeptanz wird hier oft auf künstlerische Weise eingefordert. Die Stadt wird als Sprachrohr genutzt, um einzustehen, um «laut» zu werden. Aktuelle Problematiken werden kreativ thematisiert. In jeder Ecke gibt es was zu entdecken, oft erst auf den zweiten Blick. Ich finde die Denkanstösse inspirierend. Ich sehe sie als Möglichkeit, andere Perspektiven und Gedanken zu erfahren, aktuelle Problematiken bewusster wahrzunehmen, sowie Privilegien und die Gesellschaft kritischer zu hinterfragen.

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Stutz, Asche und Kohle

Masterstudent Andreas aus Berlin, berichtet von seinem Gastsemester in Zürich.

Die Beizen öffnen und auch auf der Dachterrasse im Toni wird es gemütlicher – wenn es nicht regnet zumindest… Natürlich ist es dann auch offensichtlicher, dass die Schweiz im Vergleich zu Deutschland (und zu den meisten anderen Ländern) um einiges höhere Lebenshaltungskosten hat. Wir Incomings können zum Glück mit dem Schweizer Äquivalent zum Erasmus-Stipendium rechnen, dem SEMP. Außerdem hat die ZHAW einen Extra-Topf geöffnet und mir für den alltäglichen Bedarf einen Einkaufs-Gutschein angeboten, der meinen (Essens-)Alltag kulinarisch aufwertet (aber nicht nur mit Käse und Schoggi, ich schwöre ;-).

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Raus aus der Comfort-Zone

Milena berichtet von ihrem Auslandsemester in Wien.

Damit ich die vielen schönen Eindrücke in Wien besser in Erinnerung behalten und diese auf mich einwirken lassen kann, habe ich mich entschieden ein Tagebuch zu schreiben, um die schönen Momente in Wien festhalten. Ich bin mit meinen zwei Mitbewohnerinnen und einem Freund von mir zum Neusiedlersee gefahren und wir haben die schöne Aussicht genossen. Wir sind baden gegangen und haben, um den Abend schön ausklingen zu lassen, den Sonnenuntergang genossen. Am nächsten Tag bin ich wiederrum mit meiner Mitbewohnerin Malou und einem Freund in die Rax gefahren und haben während unserer Wanderung das schöne Gebirge bestaunt.

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Austausch in Zeiten von Corona

Bachelorstudentin Shinta berichtet von ihrem Auslandsemester in Berlin.

«Aller Anfang ist schwer». Dieses Sprichwort begleitete mich im ersten Monat in Berlin. Man kommt in einer völlig fremden Stadt an und muss dann direkt 10 Tage in Quarantäne, da die Schweiz auf der Risikoliste ist. Da ich eine Mitbewohnerin habe, die auch zur selben Zeit mit mir in Quarantäne war, hatten wir genügend Zeit uns kennenzulernen, organisatorische Sachen zu erledigen und unser neues Zimmer einzurichten.

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Was wir von der finnischen Bildung lernen können

Corinne berichtet von ihrem Auslandsemester in Oulu, Finnland.

An der Oulu University of Applied Sciences habe ich viele Kurse zusammen mit Studierenden aus anderen sozialen Disziplinen. Deshalb erweitert sich mein Fachwissen auch in anderen Bereichen. Beispielsweise besuchte ich den Kurs «Ergonomic Patient Handling». Wir lernten, wie man Patienten sicher in ihrer Mobilität unterstützen kann, zum Beispiel der Transfer vom Rollstuhl zum Bett. Der Kurs fand vor Ort statt und wir übten miteinander die Bewegungsabläufe.

Oulu University of Applied Sciences
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Fensterbankromantik in Hamburg

Bachelorstudentin Stefanie berichtet von ihrem Auslandsemester in Hamburg.

Der Abschied am Bahnsteig von meinen Liebsten war nicht leicht. Mit Pappschild und lieben Worten liessen sie mich mein neues Abenteuer beginnen. Die Zugfahrt verging viel zu schnell, die verschiedenen Ortschaften zogen an mir vorbei. Doch die Vorfreude wurde immer grösser, je näher der Zug der Hansestadt kam. Am Bahnhof angekommen, begrüsste mich ein rauer Wind. Willkommen in Hamburg.

Ich wurde herzlich willkommen geheissen im Studentenwohnheim, wo ich die nächsten Tage auch verbrachte. Denn Einreisende aus einem Risikogebiet mussten in Quarantäne. Erst nach 5 Tagen hatte ich die Möglichkeiten, mich «frei zu testen» durch einen negativen Corona-Test.

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Byebye Berlin und Grüezi Züri!

Masterstudent Andreas aus Berlin, berichtet von seinem Gastsemester in Zürich.

Tach zusammen! Schon speziell, zu Corona-Zeiten zu studieren und dann auch noch ein Austauschsemester einzulegen. Deswegen möchte ich zunächst auf diese Rahmenbedingungen eingehen, später sollen dann Beiträge zu alltäglicheren Eindrücken und Erlebnissen folgen.

Als Incoming-Student aus Berlin von der Alice-Salomon-Hochschule ASH war ich hier an der ZHAW mittlerweile mehr Tage präsent als jemals an der ASH, da ich den Master PSP die ersten zwei Semestern ausschließlich online absolvierte.

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«Das Fliegende Lerncafé in Wien»

Milena berichtet von ihrem Auslandsemester in Wien.

Aufgrund der gegenwärtigen Corona-Massnahmen sind die Wiener Gastronomiebetriebe geschlossen, gleichzeitig wurden während der Pandemie mehr Fälle von häuslicher Gewalt gemeldet und die Kluft zwischen Armut und Reichtum wird verstärkt und verschärft die ungleiche Verteilung der Möglichkeit verschiedener Menschen. Das «Fliegende Lerncafé» ist eine Aktion der Stadt Wien, der Wiener Kaffeehäuser und der Bildungsdirektion Wien und ermöglicht Schüler*innen und Studierenden in einer ruhigen Atmosphäre zu lernen.

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