Tag: Deutsche Beiträge (page 1 of 10)

Perspektivenwechsel durch fehlende Sprachkenntnisse

Bachelorstudent Yanik Sousa berichtet von seinem Auslandpraktikum in Brasilien.

Bei ARCO in Sao Paulo, einer Organisation die sich für Kinder und Jugendliche aus Risikoverhältnissen einsetzt, werde ich während circa 6 Monaten im Rahmen meines zweiten Praktikas mitarbeiten und lernen dürfen (leider ohne die Aussicht auf dem Bild, denn Sao Paulo liegt nicht am Meer). Die ersten beiden Wochen habe ich aber noch in Salvador verbracht, wo ich bei der Familie meines «Göttibuebs» wohnen und den Alltag einer Familie in Brasilien teilen darf.

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Frankfurt und die Methoden rekonstruktiver ethnografischer Praxisreflexion

Ayesha Rether und Nina Brüesch, Mitarbeitende der ZHAW Soziale Arbeit, berichten vom 12. bundesweiten Methodenworkshop des Netzwerks Rekonstruktive Soziale Arbeit.

Unsere erste Tagung, unsere erste Reise nach Frankfurt, unser erster Besuch an einer anderen Fachhochschule und schliesslich unsere erste methodische Auseinandersetzung mit der rekonstruktiven Sozialen Arbeit. Zusammen mit unserem Kollegen Martial Jossi sind wir im September per Zug nach Frankfurt an den 12. bundesweiten Methodenworkshop des «Netzwerks Rekonstruktive Soziale Arbeit» an die Frankfurt University of Applied Science gereist.

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Facing outward by focusing inward?

Daniela Wirz, Mitarbeitende der ZHAW Soziale Arbeit, berichtet von der EAIE (European Association for International Education) Conference in Genf.

Vom 11. bis 14. September fand in Genf die 30. Jahreskonferenz der EAIE zum Leitthema «Facing outward» statt. Mit rund 5’700 Teilnehmenden, welche alle im Hochschulbereich tätig sind und aus 95 verschiedenen Ländern anreisten, war dies die grösste Konferenz ihrer Art in Europa.

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Semester in Groningen: von Fahrrädern, jüngeren Kommilitonen und dem Denken in Zahlen

Bachelorstudentin Raphaela berichtet aus ihrem Auslandsemester in Groningen.

Mensch mag Zahlen. Mensch braucht Reduktion. Zahlen transportieren Werte: Geld, Alter, Buchseiten, Zeit. Sie übermitteln sogenannt klare Botschaften. Aber es steckt viel mehr dahinter. Prinzipiell mag auch ich Zahlen – aber manchmal fallen sie mir etwas schwer. Ich brauche Kontext.

Seit ich in Groningen bin, werden mir oft dieselben Fragen gestellt: Wie lange bist du denn schon dort/hier? Auf einer Skala 1 bis 10: wie wohl fühlst du dich? Wie viele Einwohner hat Groningen? Gibt es dort viele Fahrräder? Besitzt du selber ein Fahrrad? Mit wie vielen Leuten wohnst du zusammen? Wieviel kostet ein Bier? In welchem Jahr deines Bachelors bist du? Wie alt bist du?

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«Todavía es de día» … das gilt auch für demente Menschen

Bachelorstudentin Manuela berichtet von ihrem Praktikum in Ecuador.

Ich habe mithilfe einer ecuadorianischen Freundin im Internet recherchiert und bin auf die Website von Punchanaya Kan gestossen. Eine kleine Altersresidenz, die sich in familienähnlicher Struktur auf die Betreuung von Personen mit Alzheimer spezialisiert und dafür sorgt, dass sich betroffene Menschen sowie ihre Angehörigen verstanden und wertgeschätzt fühlen. «Noch ist es Tag» – auf Kichwa heisst das «Punchanaya Kan». Allein schon der Name hat mich angesprochen und nach einiger Abklärung war mein Praktikum in Ecuador beschlossene Sache.

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Start als Sozialarbeiterin in Berlin

Sophia Bauer, Bachelorstudentin, berichtet von ihrem Auslandpraktikum in der Jugendbewährungshilfe in Berlin.
Mein Praktikum in der Jugendbewährungshilfe in Berlin ist nun vorbei. Leider. Die Vielfältigkeit und Komplexität dieser Arbeitsstelle hat mich extrem fasziniert.

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Gambia – «It’s not easy – but it’s possible!»

Fabiola berichtet von ihrem Auslandpraktikum in Gambia.

Der Hauptfokus meines Praktikums hat sich – für mich überraschenderweise – auf Kinder und Teenager (und deren Mütter) konzentriert. Ich hätte dieses Arbeitsfeld wohl nie bewusst gewählt und bin deswegen umso glücklicher darüber, wie sehr mir die Arbeit mit dieser Altersgruppe gefällt.

Grösstenteils bin ich für meine Arbeitsgenerierung selbst zuständig, was eine Herausforderung ist, da ich meine Sollarbeitsstunden zu erreichen habe.

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Internationale Vielfalt und lokale Herzlichkeit in Dublin

Nina Neuenschwander und Daniela Krupala, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des Zentrum Lehre, berichten von der «Joint World Conference on Social Work, Education and Social Development» in Dublin.

Anfangs Juli waren wir in Dublin unterwegs, um uns innerhalb von vier ereignisreichen Tagen von der internationalen Konferenz für Soziale Arbeit, Bildung und gesellschaftliche Entwicklung (SWSD 2018) inspirieren zu lassen. Das übergeordnete Thema war Nachhaltigkeit aus ökologischer und gemeinschaftlicher Sicht, wobei knapp 2’000 Delegierte, darunter auch Daniela, ihre Forschungsarbeiten präsentierten. Daniela stellte die im Rahmen ihrer Masterarbeit gebildete Überschuldungstypologie vor.

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Weiterbildung und Austausch im fortschriftlichen Tallinn

Lisa Müller, Mitarbeiterin des International Offices der ZHAW Soziale Arbeit, berichtet von ihrer Reise nach Tallinn.

Tere tulemast Tallinnasse – Herzlich willkommen in Tallinn! Mit rund 430’000 EinwohnerInnen ist Tallinn die grösste Stadt des Landes und sowohl wirtschaftliches als auch politisches und kulturelles Zentrum Estlands. Hier fand der diesjährige Mobility-Online Community Event vom 06. – 09. Juni statt.

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Obdachlose in der luxuriösen Bibliothek – Kontraste in Boston

Franziska Widmer, Dozentin am Institut für Kindheit, Jugend und Familie, berichtet von ihrer Delegationsreise nach Boston, MA.

Im Rahmen einer Delegationsreise von mehreren Departementen der ZHAW zusammen setzte ich mich in Boston – einer wunderbaren Stadt – in die «Cambridge Public Library»,  um zu arbeiten. Kennengelernt habe ich die Bibliothek, weil sie als «Early Childhood Resource Center» dient. Es finden viele Kurse für Eltern und Fachleute dort statt.

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