Rahel Strohmeier Navarro Smith, Dozentin am Institut für Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe der ZHAW Soziale Arbeit berichtet über die «Social Europe Days 2017» in Brüssel/Leuven.

Das Seminar «Social Europe Days 2017» feierte dieses Jahr zusammen mit 142 Studierenden der Sozialen Arbeit und Human Ressource Management, 18 Dozierenden von 9 Hochschulen und drei Busfahrern sein 15-jähriges Jubiläum. Ein Rückblick in die Geschichte dieses Netzwerks zeigte, wie aus etwas Kleinem etwas Grosses werden kann.

Eine Frau mit schwarzer Mütze erzählt einer Gruppe Studierender etwas.

Am Anfang waren es zwei, dann drei Dozierende Sozialer Arbeit aus Belgien, Holland und Deutschland, die das Netzwerk ins Leben gerufen haben. Heute ist es angewachsen auf ein umfassendes, viertägiges Programm, bestehend aus

  • Beiträgen von verschiedenen Exponentinnen und Exponenten der EU-Institutionen, die aufschlussreiche Einblicke in ihren Arbeitsalltag gewährten
  • Workshops zu den Themen Armut, Migration, Aktivierung, Soziale Sicherheit, Gesundes Altern
  • einem grossangelegtes Planspiel, in welchem analog dem EU-Parlament zu verschiedenen thematischen Statements unter Beisein von Expertinnen und Experten ausgiebig debattiert wurde
  • Besuchen im EU-Parlament und in sozialwirtschaftlichen Einrichtungen in ausgewählten Stadtquartieren von Brüssel

Studierende laufen durch Leuven auf einer Studienreise an die Social Europe Days.

  • kulinarischen und kulturellen Beiträge
  • einer Open-Talent-Show
  • einem exklusiven, filmischen Wochenrückblick.

 Studierende stehen wartend vor einem Bus.

In den Gemäuern des alten Franziskaner Klosters «La Foresta» nahe von Leuven fanden wir die optimale Umgebung für kürzere und längere Pausen an der Sonne und ausgedehnte Spaziergänge im grosszügigen Umschwung.