Nicola Keller, Bachelorstudent, berichtet von seinem Austauschsemester in Berlin.

Nach einigen Monaten kam mir der Gedanke, mein Auslandssemester in Berlin um ein weiteres zu verlängern. Ohne mir grosse Chancen auf ein Gelingen dieses Projektes einzuräumen, erkundigte ich mich bei den zwei Hochschulen, ob eine Verlängerung möglich wäre. Und siehe da – Ich war knapp dran aber eine Verlängerung war noch im Bereich des Möglichen.

Im Anschluss auf diese Infos folgten noch einige Hürden, die es zu überwinden galt:

Eines der Probleme war der Berliner Wohnungsmarkt. Ohne einen Grund zu nennen, verlangten unsere Vermieter plötzlich eine höhere Miete im Falle einer Verlängerung. Die Chancen eine neue Wohnung zu finden waren und sind in Berlin verschwindend klein. Schlussendlich mussten wir uns eingestehen, dass es trotz der Mieterhöhung keine besseren Angebote auf dem Berliner Wohnungsmarkt gab. Deshalb sind wir auf den Deal mit der Immobilienfirma eingegangen.

Des Weiteren schien die Kommunikation zwischen den zwei Hochschulen manchmal noch etwas zu stocken. Ich wurde oft von der einen an die andere Hochschule verwiesen und von denen wieder zurück. Trotzdem wirkten alle bemüht, mich in meinem Vorhaben zu unterstützen und nach einigen Wochen war die Verlängerung von beiden Hochschulen offiziell.

Glücklicherweise sind viele der Leistungsnachweise an der ASH noch während des Semesters und fallen nicht alle auf Ende des Semesters. Deswegen kann und konnte ich mir auch genügend Zeit nehmen um weitere organisatorische Details mit beispielsweise Mobilfunkanbieter oder Versicherungen zu klären und freue mich nun auf den Berliner Sommer.

Leute auf einer grünen Wiese. Die Sonne scheint und der Himmel ist strahlend blau. In der Luft sieht man viele Seifenblasen.