Bachelorstudent Timo berichtet von seinem Auslandpraktikum in Bogota, Kolumbien:

In meinem letzten Beitrag als Praktikant der Fundacion 33 Suenos, erzähle ich euch etwas über die von mir organisierte Aktivität «Sabado de Suiza».

Die Aktivität war wie ein Workshop aufgebaut. Nach einer Einführung meinerseits, in der ich den Kindern mein Leben in der Schweiz, die verschiedenen Sprachen und Europa näherbrachte, verteilten sie sich auf verschiedene Workshop-Stationen. Das Ziel war es, an die in der Einleitung erwähnten Themen wie Sprachen, Essensgewohnheiten und Geographie von Europa auf eine spielerische Art und Weise in den verschiedenen Stationen anzuknüpfen. Die Stationen wurden begleitet von den Mitarbeitenden der Fundacion und alle 30 Minuten rotierten die Gruppen.

Eine Station trug den Namen «Disfrutar y degustar la comida», was so viel heisst wie «Essen geniessen und probieren». Hier wurde den Kindern anhand einer Ernährungspyramide die Wichtigkeit einer ausgeglichenen Ernährung nähergebracht. Danach durften sie, mit verbundenen Augen, typisches Essen probieren. Die Kinder kannten die mitgebrachten «Häppchen» nicht, so ging es nicht um das Erkennen des Probierten, sondern um die Beschreibung. Wie schmeckt es? Was spürt man auf der Zunge?

In den anderen Stationen waren Themen wie, Geographie, Englisch lernen und die eigene Reflektion im Mittelpunkt. Die Aktivität wurde sehr geschätzt und war ein voller Erfolg 😊 Und für mich selbst war es eine grosse Herausforderung, da das Ganze auf Spanisch durchgeführt wurde.

Meine Zeit in Bogotà neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und ich kann auf vier abwechslungsreiche Monate zurückblicken. Was mir bleibt ist mein Spanisch und viele spannende, fröhliche und zum Teil auch erschreckende Begegnungen mit der Realität von Kolumbien. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, mein zweites Praktikum im Ausland zu absolvieren.