Jessica Wendland, wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kindheit, Jugend und Familie der  ZHAW Soziale Arbeit, berichtet vom Forschungsworkshop in Emden.

Im wunderschönen Emden – einer Hafenstadt in Ostfriesland mit viel Charme – fand vom 14. -16.09.17 der 11. Workshop des «Netzwerks für Rekonstruktive Soziale Arbeit – zur Entwicklung von Forschung, Lehre und beruflicher Praxis» statt.

Boote und Häuser am Hafen von Emden

Die Teilnehmenden waren bunt gemischt, kamen aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands und der Schweiz und bestanden sowohl aus Studierenden, Dozierenden wie auch aus Forschenden.

Als Auftakt referierte Prof. Eric Mührel in seiner Keynote zu der spekulativen Gastfreundschaft. Dabei legte er den Fokus auf die Dekonstruktion von Identitäten im Kontext von Flucht und Exil. Die Auseinandersetzung führte zu lebhaften Diskussionen und gab den Teilnehmenden einen Denkanstoss für die bevorstehende intensive Zusammenarbeit in den Workshops.

Sechs Teilnehmende eines Workshops stehen vor einer Wandtafel und hängen farbige Zettel auf.

In zwölf unterschiedlichen Workshops hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich im Rahmen von verschiedenen Forschungsmethoden fachlich auszutauschen und sich mit geplanten und laufenden Promotions- und Forschungsprojekten auseinanderzusetzen.

Das vielseitige Rahmenprogramm sowie eine aktive «Postersession» von Forschungsarbeiten, eine Weinprobe oder ein gemeinsames Abendessen, boten zusätzlichen Raum für Austausch. Ein grosser Mehrwert bestand in der Möglichkeit, über die Workshops hinaus Kontakte zu knüpfen. Durch diesen Austausch konnte ein Einblick in verschiedene Hochschulen gewonnen und Ideen ausgetauscht werden.

Aussenansicht des Campus der Hochschule Emden/Leer

Die Gastfreundschaft der Verantwortlichen der Hochschule Emden/Leer sowie der einzigartige Campus im nordischen Baustil haben den Aufenthalt in Emden zudem versüsst.

Dieser bundesweite Workshop war damit auf vielen verschiedenen Ebenen ein grosser Gewinn und ist sehr zu empfehlen. Der nächste Workshop findet 2018 in Frankfurt statt und steht allen Interessierten offen.