Mein Zuhause im Studentenwohnheim Meierwiesenstrasse

Sandra aus Frankfurt am Main berichtet von ihrem Austauschsemester in Zürich.

«Grüazi mitanand». Dies ist mein letzter Blogbeitrag und ich stelle etwas erschrocken fest, wie die Zeit verfliegt, wenn man sich wohl fühlt. Daher ein kleiner Rückblick über meine Zeit im Auslandssemester an der ZHAW in der Schweiz:

Rothaarige Austauschstudentin sitzt auf einem Schiff auf dem Zürichsee.

Mein Auslandssemester in der Schweiz initiierte und startete ich aus reinem Interesse an den Studieninhalten in meinem Studiengang Soziale Arbeit. Daher hatte ich keinerlei Kontakte in der Schweiz und ging mit gemischten Gefühlen in dieses Abenteuer.

Von Beginn an merkte ich jedoch, dass es absolut kein Problem für mich ist, neue Kontakte zu schließen. In den vergangenen Wochen im Studentenwohnheim der WOKO Meierwiesenstrasse, ist mir hierzu etwas aufgefallen.

Aussenansicht des Studentenwohnheims an der Meierwiesenstrasse in Zürich.

Die Kontakte, die ich zu den Austauschstudierenden im Wohnheim, als auch an der ZHAW zu einheimischen Studierenden geschlossen habe, festigten sich schnell und es entwickelten sich Freundschaften.

Daher habe ich mich gefragt, was macht ein Zuhause aus? Das ist sicherlich für jeden etwas anderes, für mich ist ein Zuhause ein Ort, an dem man angekommen ist und sich geborgen fühlt. In diesem besonderen Studentenwohnheim ist mir genau das passiert. Trotzdem dass ich meine Liebsten zuhause zurückgelassen habe, herrscht hier eine Atmosphäre der Offenheit, Aufgeschlossenheit und purer Freude über den Aufenthalt in der Schweiz. Das Lebensgefühl hier ist so ansteckend, dass sich unsere Gemeinschaft aus internationalen Austauschstudierenden unterstützt, auffängt und weiterbringt.

Und auch an tierischem Beistand hat es nicht gemangelt. Das ist unser so genannter «Balu», einer unserer beiden täglichen Besucher auf seinen Streifzügen.

Rothaarige Austauschstudentin kniet am Boden und streichelt eine rot-weisse Katze.

Für mich ist das Studentenwohnheim der Meierwiesenstrasse zu meinem Zuhause geworden. Der gemeinsame «Spirit» das Land zu entdecken, zu erleben und gemeinsam die neuen Herausforderungen an den Universitäten zu lösen, hat mich beflügelt. Daher bin ich sehr dankbar, über die ZHAW an ein Wohnheim gekommen zu sein, das ganz besonders «open-minded» ist.

Nun bin ich mitten in der Prüfungsphase und muss in wenigen Tagen schon wieder abreisen. Dies tue ich sicherlich mit einem weinenden, als auch mit einem lachenden Auge.

An dieser Stelle noch ein ganz herzliches Dankeschön an die wunderbare Begleitung durch dieses spannende Semester durch das International Office, besonders durch Frau Lisa Müller.

In diesem Sinne hoffentlich «uf widerluege»!

Eure Sandra

1 Comment

  1. Lisa Müller

    3. July 2017 at 11:06

    Vielen Dank für die Blumen, liebe Sandra! Alles Gute für die Zukunft und bitte schau vorbei, wenn du wieder Mal in Züri bist!

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