Mirko Wegmann, Mitarbeiter der ZHAW Soziale Arbeit, berichtet von der «International Staff Week Munich» vom 20. – 24. Mai 2019.

Am Montagmorgen des 20. Mai 2019 fanden sich 26 Frauen und 4 Männer aus 17 Ländern sowie das ganze International Office Team der Hochschule München im Verwaltungsgebäude an der Lothstrasse ein. Der Startschuss zu 5 intensiven Tagen mit Workshops, Vorträgen, gesellschaftlichen Events und etwas Sightseeing war gefallen.

Als Erstes wurde uns die Hochschule für angewandte Wissenschaften in München – unser Gastgeber – mit ihren vierzehn Fakultäten vorgestellt. Nach diesem ersten Input gab es zur Stärkung einen echt bayrischen Lunch mit «Weisswürscht, Kadoffesalod und Brezn».

Damit wir auch am Nachmittag weiter aufnahmefähig blieben, stand nach der Mahlzeit eine Campus Tour durch diverse Gebäude auf dem Programm. An diesem ersten Tag goss es in Strömen. Und ich kann nicht sagen, ob es wirklich an den paar Schritten lag, an den danach total durchnässten Hosen oder an den folgenden, spannenden Inputs über interkulturelle Kompetenz: Auf alle Fälle stellte sich an diesem Nachmittag keine Müdigkeit ein und die Zeit verging wie im Fluge. Bei einem anschliessenden Get-together liessen wir den ersten Tag gemeinsam ausklingen.

An den darauffolgenden Tagen erwarteten uns weitere Workshops über die deutsche, respektive im Speziellen die bayrische Kultur, sowie zum Thema «interkulturelle Kompetenz». Ausserdem erfuhren wir mehr über verschiedene Abteilungen der Hochschule. Erwähnen möchte ich hier besonders das «Strascheg Center for Entrepreneurship». Dort wurden uns im Campus eigenen «Start-up-Gebäude» unter anderem drei ausgewählte Start-ups vorgestellt. Es ist wirklich sehr spannend, auf was die Studierenden zurückgreifen können, wenn sie mit einer tollen Idee auf den Markt wollen.


Nebenbei blieb auch noch genügend Zeit für individuelle Meetings mit Teams der Hochschule um das eigene Netzwerk auszubauen, Fragen zu stellen oder ganz einfach Fachwissen auszutauschen.

Den letzten Abend verbrachten wir alle zusammen beim Farewell Dinner im Augustiner-Keller bei deftiger bayrischer Küche und natürlich einem Bier … oder zwei.

Ich habe eine spannende Woche erlebt mit interessanten Begegnungen und konnte viele Eindrücke mit nach Hause nehmen. Es war interessant zu erfahren, in welchen Positionen ebenfalls nicht wissenschaftliches Personal benötigt und wie dort gearbeitet wird.

Zudem lernte ich viel über die Eigenheiten der Bayern und gewann einen guten Einblick in die Hochschule München, die mit über 18’000 Studierenden doch noch einiges grösser ist als die ZHAW. Ob ich diese Kontakte einmal geschäftlich nutzen kann, wird sich herausstellen, aber privat ist das Netzwerk auf alle Fälle gewachsen. Ich freue mich, die Stadt, die Hochschule und die Kollegen und Kolleginnen irgendwann einmal wiederzusehen.