Dunja Zazar, Masterstudentin und Sina Mirsch, Bachelorstudentin der ZHAW Soziale Arbeit, berichten von der Studienreise nach Indien.

Nach einer kalten Dusche und Frühstück packten wir unsere Schlafmatten zur Seite, dann ging es los ins Dorf Ballupalli. In zwei kleinen Transportwagen fahren wir auf gepolsterten Pritschen über das Land an die Grenze von Andra Pradesh. Wieder begannen wir mit einem Dorfrundgang.

Indische Kinder sitzen am Boden und lächeln.

Wir besuchten zunächst zwei Häuser, in denen Frauen lebten, die Mitglieder der Selfhelfgroups (SHG) sind. Stolz präsentierten sie uns ihre Sparbücher und zeigten uns ganz offen ihre Guthaben. Eine der Frauen erhielt bereits einen Kredit von 30’000 Rupien für eine Kuh. Auch eine Chilliplantage, einen Tamarindbaum, Papaya und Mangobäume zeigten uns die lokalen Social Workers.

Danach besuchten wir ein Anganwadi Centre, wo im Rahmen des staatlichen ICDS (Integrated Child Development Scheme) für die gesunde Entwicklung von Vorschulkindern gesorgt wird. Im Anschluss daran besuchen wir eine Primarschule, in der wir mit den Kindern sangen, tanzten und verschiedene Spiele machten.

Den Nachmittag verbrachten wir im Gebäude des CSA. Nun hatten wir unsere Einsätze und versuchten den indischen Social Workers mit unseren Präsentationen Einblicke in die Soziale Arbeit in der Schweiz zu geben. Christin, der Student der CU, der uns bereits seit Bangalore begleitete übersetzte unermüdlich. Nach dem Nachmittagschai ging es dann wieder in die Dörfer, um noch weitere Schulen und SHG’s zu besuchen.