Bachelorstudentinnen Mirjam und Tiffany berichten von der Studienreise nach Indien.

Am heutigen «Republic Day» (26. Januar 1950), an dem der Campus beinahe leer war, hatten wir das Glück, an zwei sehr inspirierenden und informationsreichen Vorträgen teilzunehmen.

Am Morgen erzählte uns die Aktivistin Miss Brinda von «Global Concerns», der von ihr gegründeten NGO, ihren Werten und Interessen. Eine wichtige Erkenntnis, welche sie uns nahe legte, war: «power is a human element – you use or abuse!». Damit erklärte sie die noch immer vorherrschenden patriarchischen Familienstrukturen, in welchen auch Frauen andere Frauen unterdrücken Oder auch, weshalb die Polizei oft nicht ihrem eigentlichen Auftrag, Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, nachkommt.

Nach einer kurzen Reflexionsrunde in der ZHAW-Gruppe erläuterte uns Dr. Hemlatha, wie die Ausbildung zum Sozialarbeiter oder zur Sozialarbeiterin aufgebaut ist. Den Vortrag beginnt sie mit dem Satz: «Real change in the country happens with education!». Wir erfahren, dass man in Indien mit einem beliebigen Bachelor den Master in Sozialer Arbeit absolvieren kann. Wichtig sei dabei nur, dass die Studierenden die entsprechende «attitude» mitbringen.