Janine Diem, Bachelorstudentin der ZHAW Soziale Arbeit, berichtet von der Studienreise nach Indien.

Am Mittwoch, 25. Januar 2016 um 12.35 Uhr hiess es ab in die Lüfte und auf in das Abenteuer Bangalore. Beim Check-in waren wir leicht nervös. Am Gate entspannten wir uns etwas, aber ein Kribbeln im Bauch blieb. Man reist ja nicht jeden Tag in eine Stadt, die fast gleich viele Einwohner wie die gesamte Schweiz hat.

Der Zwischenstopp in Delhi war aufregend. Zum einen waren wir zwar endlich in Indien, zum anderen hat sich der angekündigte Taxistreik zu einem Generalstreik (Bandh) entwickelt. Esther und Susanne informierten uns, dass sogar die Christ University am 26. Januar geschlossen sein wird. Von der Christ University wurde vorgeschlagen, dass aus Sicherheitsgründen alle erst ab circa 17.00 Uhr zum Campus fahren. Da wir um 8.50 Uhr am Flughafen ankamen, müssten wir also etwa acht Stunden am Flughafen verbringen.

Aber es kommt ja bekanntlich oft anders als man denkt: Nachdem wir noch auf zwei andere Studierende gewartet haben, stellten wir fest, dass sehr wohl Taxis in die Stadt fahren. Anscheinend betrifft der «Bandh» doch nicht alle. Erleichtert, nicht doch noch acht Stunden am Flughaben verbringen zu müssen, stiegen wir ein und fuhren zum Bannerghatta Campus, wo wir die ersten Nächte verbrachten.