Vorderansicht des Brandenburger Tors in Berlin

Pascal Kunz, Bachelorstudent der ZHAW Soziale Arbeit, berichtet von seinem Austauschsemester in Berlin.

Unglaublich wie die Zeit vergeht
Berlin hat mir den Kopf verdreht.
So viel zu sehen, so viel zu tun,
so wenig Zeit sich auszuruh’n.
Hier ist was los, im grossen Stil,
dazu jetzt erst Mal ein Beispiel:

Ein grosses Fest zum ersten Mai,
tausende Leute, viel Geschrei,
der Hipster trank mit langem Bart,
ergötzte sich an der StreetArt,
so kam es zum spontanen Feste,
Oma und Punk in Lederweste.

Viele Menschen auf einer Wiese an der 1. Mai-Demo in Berlin Kreuzberg

Für Weltuntergangsstimmung pur,
sorgte zudem die Natur.
Dicke Wolken, etwas Regen,
der Wind war auch so gar kein Segen.
Die Stimmung, die war trotzdem toll,
Kreuzberg war wirklich total voll.

Eine solche Vielfalt an Kulturen
hinterlässt halt ihre Spuren.
Viele Künstler, viele Flaschen,
am Ende waren leer die Taschen.
Alle trugen dazu bei,
am grossen Fest zum ersten Mai.

Das Studium kommt nicht zu kurz,
das ist mir trotz allem nicht schnurz.
Nein sogar im Gegenteil,
das Studium ist super, weil:
Gruppendiskussion und co.
sind jeweils auf hoh’m Niveau
sich einbringen ist sehr erwünscht,
man wird dafür auch nicht gelyncht.

Frontalunterricht wie man ihn kennt,
umgeht man hier fast vehement.
Wenn man ins kalte Wasser springt,
die Diskussion dann meist gelingt.
So ist es an der ASH,
ich find sie einfach wunderbar.

Berlin zieht einen in den Bann,
man verliert das wo und wie und wann…
Doch nicht auf eine schlechte Weise,
mehr wie ‚ne fantast’sche Reise,
ein wilder Ritt, ein buntes Treiben,
die Erinnerung wird ewig bleiben!