Bachelorstudentin Stefanie berichtet von ihrem Auslandsemester in Hamburg.

Wow, wie schnell die Zeit doch vergeht. Die Grossstadt zeigte sich anfangs von der ruhigeren Seite. Trotz oder vielleicht gerade durch den Lockdown konnte ich die Stadt «purer» wahrnehmen. Nur wenige Touristen waren unterwegs und die Hamburger waren umso herzlicher und freundlicher.

Mit dem Sommer und den Lockerungen kam mehr Leben in die Stadt. Die heissen Temperaturen wurden genutzt, um gemeinsam die Nacht zum Tag zu machen. So langsam erwachte auch das bekannte Nachtleben. Reeperbahn! Dieser Begriff schießt den meisten Menschen in den Kopf, wenn sie an Hamburg denken. Ein kurioser und dennoch sehenswerter Ort. Die Elb-Metropole begeistert auch sonst in jeder Hinsicht mit stylischen Bars oder kultigen Kneipen.

Unter der Woche verfolgte ich natürlich meine Kurse. Meine Vorlesungen fanden coronabedingt in meinen eigenen vier Wänden statt. Durch die Online-Lehre in der Schweiz konnte ich parallel zu meinen Kursen hier an der HAW, alle Äquivalenzmodule an der ZHAW mitverfolgen, was für mich sehr interessant war. Bis jetzt habe ich physisch meine Hochschule hier in Hamburg noch nicht einmal betreten. Dennoch ermöglichte es mir sehr viel Freiheit von überall aus studieren zu können. Zum Beispiel besuchte ich die liebe Milena Astray in Wien und gemeinsam machten wir Wien und Kroatien unsicher. Es war eine sehr schöne Zeit mit tollen Gesprächen. Wir hatten uns viel zu erzählen von unseren Erfahrungen im Auslandssemester.

Vollbepackt mit schönen Momenten und Begegnungen geht mein Austauschsemester langsam zu Ende. Ich darf auf eine sehr coole Zeit zurückblicken.
Mit jedem Ort, den ich hier entdecke, wurde die Welt für mich größer, nicht kleiner. Es ist nicht so, als würde man nach und nach alles erschließen, sondern immer eher, als würde man mit einem noch viel zu kleinen Horizont begreifen, wie viel es da noch zu entdecken gibt.

Schön wars!