Milena berichtet von ihrem Auslandsemester in Wien.

Aufgrund der gegenwärtigen Corona-Massnahmen sind die Wiener Gastronomiebetriebe geschlossen, gleichzeitig wurden während der Pandemie mehr Fälle von häuslicher Gewalt gemeldet und die Kluft zwischen Armut und Reichtum wird verstärkt und verschärft die ungleiche Verteilung der Möglichkeit verschiedener Menschen. Das «Fliegende Lerncafé» ist eine Aktion der Stadt Wien, der Wiener Kaffeehäuser und der Bildungsdirektion Wien und ermöglicht Schüler*innen und Studierenden in einer ruhigen Atmosphäre zu lernen.

Das hier abgebildete Bild hat meine Mitbewohnerin Malou aus Kopenhagen von mir im Intercontinental Hotel Wien gemacht. Unter normalen Umständen würde ich wahrscheinlich nie in einem Hotel sitzen und lernen, daher schätze ich diese Erfahrung sehr.

Ich habe noch zwei weitere Mitbewohnerinnen, dies wären zum einen Anna aus Padua und Pia aus Hamburg. Ich bin sehr glücklich, dass ich mich so gut mit ihnen verstehe und wir so viel gemeinsam unternehmen. Auf dem untenstehenden Bild sieht man uns vier vor der Hermesvilla – Kaiserin Sisis «Schloss der Träume» sehen – Meine «Spass-WG». 😊

Ich wurde sehr herzlich hier in Wien empfangen und habe mich vom ersten Moment an sehr wohl in Wien gefühlt. Ich wurde an meiner ersten Zoom-Vorlesung und hier Betonung auf das Zoom-Setting von zwei meiner Mitstudierenden aus Wien angesprochen, ob ich Lust hätte mit ihnen klettern zu gehen. Dann kenne ich noch einige Erasmus-Studierende mit welchen ich bereits in einigen Museen war, wir sind Schlittschuhfahren gegangen, haben Wien erkundet und an meinem ersten quarantänefreien Tag (am 06.02.2021) war ich mit Smilla, eine Erasmus-Studentin aus Freiburg, in der Donau schwimmen.

Als Abschluss hier noch ein Bild von der Alten Donau, hier habe ich mich mit einigen Erasmus-Studierenden auf einen Spaziergang getroffen und dann haben wir den Sonnenuntergang bestaunt.