Category: Praktikum im Ausland (page 1 of 3)

Einen Tag mit den Kindern von Soacha

Bachelorstudent Timo berichtet von seinem Auslandpraktikum in Bogota, Kolumbien.

Nach knapp zwei Monaten in Kolumbien, bin ich nun richtig angekommen. Plötzlich verstehe ich, von was die Leute neben mir im Bus sprechen. Die Kinder der Fundación 33 Sueños kennen mein Gesicht und ich bin in der Lage, ihnen auf ihre Fragen zu antworten. Man gewöhnt sich an alles…

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Ich dachte mir nur: «Das Abenteuer kann beginnen…»

Bachelorstudent Timo berichtet von seinem Auslandpraktikum in Bogota, Kolumbien.

«Mas despacio por favor» – Nicht so schnell, bitte. Mein Lieblingssatz in meinen ersten Wochen in Kolumbien.

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In zweifelhafter Nachbarschaft

Bachelorstudentin Johanna berichtet von ihrem Praktikum in Marseille.

Die Malateliers von «Arts et Dévéloppement» finden jeweils in den sogenannten «quartiers prioritaires» statt. Dies sind Quartiere mit vielen Problemen wie Obdachlosigkeit, Drogenhandel, Gewalt und Armut.

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«Ich (8 Jahre) komme aus Ghana. Meine Eltern wollten mich verkaufen.»

Bachelorstudentin Martina berichtet von ihrem Auslandspraktikum in Ghana.

In meinem Praktikum in Ghana arbeite ich in einer Unterkunft für missbrauchte Kinder. Die Kinder sind zwischen 6 und 17 Jahre alt und kommen aus verschiedensten Regionen von Ghana oder auch von umliegenden Ländern wie z.B. Togo, Benin, Elfenbeinküste, Burkina Faso oder Liberia. Es sind Kinder, denen körperliche, sexuelle oder psychische Gewalt angetan wurde, die Opfer von Kinderhandel oder Zwangsheirat wurden oder von den Eltern verlassen wurden. In der Regel werden sie von der Polizei oder durch jemanden vom Ministerium in die Unterkunft gebracht und ab diesem Zeitpunkt beginnt unsere Arbeit.

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Integration? Alles andere als einfach…

Bachelorstudentin Martina berichtet von ihrem Auslandspraktikum in Ghana.

Angekommen in Accra, der Hauptstadt von Ghana, habe ich erst einmal alle Blicke auf mich gezogen. Natürlich ist mir bewusst, dass ich eine andere Hautfarbe habe. Aber an diese vielen Blicke muss man sich definitiv erst einmal gewöhnen, es kann auch schnell einmal unangenehm werden.

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Marseille – Eine Stadt voller Leben

Bachelorstudentin Johanna berichtet von ihrem Praktikum in Marseille.

Seit zwei Wochen arbeite ich nun in Marseille bei dem Verein „Arts et Développement“. Dieser Verein organisiert in 15 verschiedenen Quartieren von Marseille Malkurse für Kinder. Die Quartiere sind meist im Norden von Marseille. Das Leben in diesen Quartieren ist geprägt von Armut und Arbeitslosigkeit. Die wöchentlich durchgeführten Ateliers bieten eine Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung der Kinder.

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Besuch bei den Shuar im Amazonasgebiet

Bachelorstudentin Manuela berichtet von ihrem Praktikum in Ecuador.

Intensive vier Monate liegen hinter mir. Ich behalte den Umgang mit Menschen mit Alzheimer an meinem Praktikumsplatz als sehr positiv in Erinnerung. Nebst meiner Arbeit konnte ich Land und Leute intensiv erleben. Ich wurde oft von Arbeitskolleginnen und Freunden und Freundinnen zu Geburtstagen und Familienfeiern eingeladen, habe Wanderungen auf Vulkane unternommen und viel getanzt.
Ein Highlight war das Wochenende in Huamboya im Amazonasgebiet. Familienangehörige einer Arbeitskollegin leben dort als einfache Bauern, die zu 100 % Selbstversorger sind. Sie gehören den Shuar, dem zweitgrössten Stamm nach den Kichwas, an. Ihre Sprache ist Shuar. Insgesamt wohnen etwa 20 Familien mit ungefähr 150 Personen in diesem Dorf.

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Gute Betreuung ist auch in Ecuador eine Frage des Geldes

Bachelorstudentin Manuela berichtet von ihrem Praktikum in Ecuador.

Wer mit dem Bus zur Arbeit fährt, kann Körperkontakt kaum vermeiden. Das scheint niemanden zu stören. Man steht und sitzt sehr eng nebeneinander. Ich habe mich daran gewöhnt, auch dass man von wildfremden Leuten mit einem Kuss auf die Wange begrüsst wird. In der Altersresidenz Punchanaya Kan ist Körperkontakt ebenso alltäglich. Während der Arbeit werden die Bewohner und Bewohnerinnen geküsst und umarmt. Der Umgang ist herzlich und familiär, keine Spur von Aggressionen der Personen mit Alzheimer.

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Perspektivenwechsel durch fehlende Sprachkenntnisse

Bachelorstudent Yanik Sousa berichtet von seinem Auslandpraktikum in Brasilien.

Bei ARCO in Sao Paulo, einer Organisation die sich für Kinder und Jugendliche aus Risikoverhältnissen einsetzt, werde ich während circa 6 Monaten im Rahmen meines zweiten Praktikas mitarbeiten und lernen dürfen (leider ohne die Aussicht auf dem Bild, denn Sao Paulo liegt nicht am Meer). Die ersten beiden Wochen habe ich aber noch in Salvador verbracht, wo ich bei der Familie meines «Göttibuebs» wohnen und den Alltag einer Familie in Brasilien teilen darf.

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«Todavía es de día» … das gilt auch für demente Menschen

Bachelorstudentin Manuela berichtet von ihrem Praktikum in Ecuador.

Ich habe mithilfe einer ecuadorianischen Freundin im Internet recherchiert und bin auf die Website von Punchanaya Kan gestossen. Eine kleine Altersresidenz, die sich in familienähnlicher Struktur auf die Betreuung von Personen mit Alzheimer spezialisiert und dafür sorgt, dass sich betroffene Menschen sowie ihre Angehörigen verstanden und wertgeschätzt fühlen. «Noch ist es Tag» – auf Kichwa heisst das «Punchanaya Kan». Allein schon der Name hat mich angesprochen und nach einiger Abklärung war mein Praktikum in Ecuador beschlossene Sache.

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