Cristina Hanser, Masterstudentin der ZHAW Soziale Arbeit, berichtet von ihrem Austauschsemester in Berlin.

Am Montag 27.03.16 hiess es Abschied nehmen von Zürich und meinen Liebsten für das nächste halbe Jahr. Die Destination: Berlin. Kaum in der Grossstadt angekommen, fanden bereits zwei Tage nach meiner Ankunft die Orientierungstage an der Alice Salomon Hochschule statt.

Noch etwas durcheinander von dem ganzen Pack- und Verabschiedungsstress und einem Tag Berliner Anklimatisieren an die Grossstadt, machte ich mich auf den weiten Weg zur Hochschule. Aufgeregt, die renommierte Alice Salomon Hochschule endlich persönlich zu sehen, sass ich in der U-Bahn nach Hellersdorf. Viele Stationen inmitten von Plattenbauten zogen an mir vorüber bis ich weit im Osten Berlins ankam. Die Schule ist deutlich kleiner als erwartet, aber die positive Ausstrahlungskraft ist deutlich zu spüren.

Als erstes traf ich mich mit meinem «Student-Buddy». Er ist freundlich und offen und gab mir viele hilfreiche Tipps für das Studierendenleben. Eine der wohl wichtigsten Infos: wo es den «guten» Kaffee zu holen gibt. Neben der Schule steht das Kaffeemobil «Effi Biest». Da kriegt man den leckeren Kaffee anstelle der verschmähten Mensa-Brühe.

Kaffeemobil mit Studierenden vordran

Um 11.00 Uhr startete das offizielle Programm. Ich war beeindruckt von der grossen Anzahl der Austauschstudierenden: circa 55 Studierende aus 20 unterschiedlichen Nationen. Davon besuchen vier das Masterstudium, zu denen gehöre auch ich. Der warme Empfang an der Hochschule machte das Ankommen und Zurechtfinden an der Hochschule gleich leichter. Viele Unklarheiten wurden geklärt, auch wenn die Organisation chaotischer wirkt als ich es gewohnt bin.

Am Nachmittag folgte die Einführung ins «Puzzeln». Der individuelle Stundenplan musste zusammengestellt werden. Was sind die Modulinhalte? Wann finden die Kurse statt? Welche Module kann ich mir anrechnen lassen? Etc. Mit dem entsprechenden Modulhandbuch sollte dies aber kein Problem sein. Mal schauen.

Die Abrundung des ersten Orientierungstages war das Kennenlernen der Austauschstudierenden in einer alteingesessenen Bar im Kiez Friedrichshain. Aufregung und Vorfreude liegen in der Luft. Was wird das nächste halbe Jahr wohl mit sich bringen?

Gebäude der Schule «ASH» in Berlin.