Austausch in Zeiten von Corona

Bachelorstudentin Shinta berichtet von ihrem Auslandsemester in Berlin.

«Aller Anfang ist schwer». Dieses Sprichwort begleitete mich im ersten Monat in Berlin. Man kommt in einer völlig fremden Stadt an und muss dann direkt 10 Tage in Quarantäne, da die Schweiz auf der Risikoliste ist. Da ich eine Mitbewohnerin habe, die auch zur selben Zeit mit mir in Quarantäne war, hatten wir genügend Zeit uns kennenzulernen, organisatorische Sachen zu erledigen und unser neues Zimmer einzurichten.

Nach den etwas ruhigen Tagen kamen dann einige herausfordernde Fragen auf uns zu, wie zum Beispiel: Wie bekomme ich einen Termin im Bürgeramt, wenn die Warteliste bis Ende Juli geht und ich dann schon wieder zurück in der Schweiz bin? Wie komme ich an einen Gratis-Coronatest, wenn ich noch nicht im Bürgeramt angemeldet bin? Wie komme ich an Wifi für mein Homeschooling, wenn ich ohne Test nicht in ein Geschäft rein kann? Wie lerne ich andere Studierende an der ASH kennen, wenn alles online ist? In dieser Zeit standen die Koordinatorinnen für Austauschstudierende der ASH jeder Zeit zur Seite und halfen uns den Einstieg in die ASH und das Einleben in Berlin zu erleichtern.

Trotz der momentanen Situation bereue ich meine Entscheidung nicht, einen Austausch zu bestreiten. Ich habe viele neue und interessante Personen kennengelernt und geniesse das Berliner Leben mit weniger Touris!

Besuch des Brandenburgertors am ersten Tag nach der Quarantäne.

1 Comment

  1. Danke für deine tollen Beitrag.

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