Sophia Bauer, Bachelorstudentin, berichtet von ihrem Austauschsemester in Berlin.

Während meinem Austauschsemester möchte ich hauptsächlich eines – möglichst viel Neues entdecken. Berlin war wohl eine gute Wahl, denn die ASH unterscheidet sich in einigen Punkten von der ZHAW in Zürich.

Verkritzelte Wand einer Toilette.

Die erste Entdeckung habe ich auf dem «stillen Örtchen» gemacht. Das klingt nun etwas komisch, aber so wars! Äusserlich unterscheiden sich die Toiletten nicht von denen in der ZHAW. Leicht vollgekritzelt mit Weisheiten der Studierenden, aber tiptop sauber. Interessant sind jedoch die Schilder, welche vor den Toiletten angebracht sind. Anstelle der gewohnten männlichen und weiblichen Karikatur, steht auf ihren Schildern «All genders welcome». Was sich zu Beginn etwas befremdlich angefühlt hat, ist mittlerweile bereits gewöhnlich.

Die Schule setzt sich nicht nur für Gleichberechtigung ein, sondern auch für die Möglichkeit, Studium und Familie unter einen Hut zu bekommen. Die ASH entwickelte dafür geeignete Massnahmen, Instrumente und Strategien. Deshalb können alle Hochschulangehörigen ihre Kinder in die Vorlesung mitnehmen. Zudem gibt es in der Mensa das Angebot (darauf bin ich besonders neidisch), einen gratis Kinderteller abzuholen.

Ebenfalls spannend finde ich, dass viele Vorlesungen auch auf Englisch angeboten werden. Es ist also nicht verwunderlich, dass an der ASH deutlich mehr Studierende dem Erasmusprogramm angehören. Alleine in diesem Semester sind 18 verschiedene Nationen vertreten.

Die ASH wiederspiegelt für mich somit ziemlich genau Berlin – bunt, international und innovativ.

Well thats it for today, i wish you ALL a nice Week 🙂