Franziska Fiebrich und Julia Okschewskaja, Mitarbeiterinnen des International Office der ASH Berlin, berichten von ihrem Aufenthalt an der ZHAW.

Zwischen der ZHAW und der Alice Salomon Hochschule (ASH) Berlin besteht eine langjährige Partnerschaft und wir freuen uns jedes Semester über die vielen Studierenden der ZHAW, die einen Austauschaufenthalt bei uns in Berlin absolvieren. Es wurde also Zeit, unserer Partnerhochschule endlich einen Besuch abzustatten!

Nachdem uns Lisa Müller und Daniela Wirz bereits im Juni 2018 zu unserem International Day in Berlin besucht hatten, freuten wir uns nun, sowohl das Toni-Areal als auch den Standort in Winterthur kennen zu lernen. Dass wir zur gleichen Zeit noch die Studierenden der ASH Berlin in Zürich treffen, die von dort zum «International Course: Migration and Social Work» in Fribourg aufbrachen, war zwar ein Zufall – aber einer, der die aktive Partnerschaft unserer beiden Hochschulen illustriert.

Nach einer Kurzvorstellung der ASH Berlin vor einer großen Runde an Kollegen und Kolleginnen aus dem Department Soziale Arbeit, vertieften wir unsere Gespräche. Es ging um kleine und große Unterschiede, gemeinsame aktuelle Herausforderungen und natürlich zukünftige Kooperationen. Ob zur Praxisphase während des Studiums, der Anerkennung von im Ausland erbrachter Kurse, der Kurswahl an sich, zum Einsatz von Social Media oder zum papierlosen Büro (von dem wir in Berlin noch weit entfernt sind) – wir freuten uns über den intensiven und produktiven Austausch mit den Kollegen und Kolleginnen und den Einblick in die Abläufe, Strukturen und Inhalte vor Ort. Dass wir auf der anschließenden Führung durch das Toni-Areal aber ebenso von der Lebendigkeit des Standorts, der wunderschönen Bibliothek und auch von den leckeren Gerichten der Mensa beeindruckt waren, möchten wir nicht verschweigen!

Am zweiten Tag konnten wir im Department Gesundheit in Winterthur unsere Kollegen und Kolleginnen vor Ort persönlich kennen lernen und über Möglichkeiten des internationalen Austauschs in der Physio- und vor allem Ergotherapie sprechen. Da im Gesundheitsbereich die Studiengänge oft anders aufgebaut sind als in der Sozialen Arbeit, ergeben sich hier ganz andere Fragen und Herausforderungen. In Deutschland steht die Akademisierung der Gesundheitsberufe noch am Anfang und es war hochinteressant, einen Einblick in ein doch ganz anderes Studien- und Gesundheitssystem zu erhalten.