Pascal Kunz, Bachelorstudent der ZHAW Soziale Arbeit, berichtet von seinem Austauschsemester in Berlin.

Langsam aber sicher neigt sich mein erstes Semester an der Alice Salomon Hochschule in Berlin dem Ende zu. Obwohl, langsam ist wohl eher die falsche Bezeichnung dafür. In etwas mehr als drei Monaten habe ich hier schon unendlich viel erlebt und meine Lust auf mehr ist noch immer nicht zu bändigen.

Aussicht über die Dächer von Berlin. Weit hinten sieht man den Berliner Fernsehturm.

Deshalb habe ich mich auch vor einigen Wochen dafür entschieden, definitiv noch ein weiteres Semester in Berlin zu bleiben und meine Bachelorarbeit von hier aus zu schreiben. Okay ich gebe es zu, ich werde mich von dieser Stadt auch nach dem Bachelor noch nicht verabschieden können. Ich werde also auf unbestimmte Zeit weiter in Berlin verweilen, da ich hier ein schönes zu Hause gefunden habe. So wie ich das sehe, habe ich sowieso mehr als nur eine Heimat, denn Bern und Zürich, sowie diverse andere Plätze auf dieser blauen Kugel werden immer ein Teil meines Lebens bleiben.

Berlin scheint mir jedoch eine Art Zufluchtsort für viele Leute aus der ganzen Welt zu sein. Ein schöner Ort um sich seiner selbst bewusster zu werden und gleichzeitig eine pulsierende Metropole, die unglaublich viele Möglichkeiten mit sich bringt. Langeweile kehrt auch nur höchst selten ein, auch wenn man sie manchmal bitter nötig hätte…

Berliner Fluss, gesäumt von vielen Bäumen und Büschen.

Was das Studium betrifft: Die meisten Prüfungen dieses Semesters habe ich nun schon abgeschlossen und die Semesterferien stehen schon fast vor der Tür. Es wird also Zeit für mich, einen Job zu suchen und mir mein Leben hier weiter aufzubauen. Ich bin extrem gespannt, was Berlin noch alles für mich bereithält. Auch wenn es etwas paradox erscheint, hat sich Berlin als mein Refugium etabliert…