Goodbye Lesbos

Studentin Debora berichtet von ihrem Auslandspraktikum in Lesbos

Seit Beginn meines Praktikums hier auf Lesbos sind Abschiede ein grosses Thema. Monatlich, wöchentlich sogar täglich verlassen Menschen, die man kennt die Insel. Die Einen kennt man gut, man wurde Freunde und andere hingegen kannte man nur flüchtig. Doch nicht alle verlassen die Insel aus demselben Grund und mit denselben Erwartungen.

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Die Realität von geflüchteten Menschen in Griechenland

Studentin Debora berichtet von ihrem Auslandspraktikum in Lesbos

Stell dir vor, du musst aus politischen oder persönlichen Gründen aus deiner Heimat flüchten. Sei es zum Beispiel aufgrund deiner sexuellen Orientierung oder weil du seit Kind Opfer von Menschenhandel oder Sklaverei bist. Du verlässt deine Heimat, in welcher du Familie und Freunde hast. Du gehst und hoffst auf ein sicheres Leben. Du nimmst einen harten Weg auf dich und dann endlich die Freude, wenn du es schaffst in Griechenland anzukommen. Dich erwartet eine neue Welt, eine neue Kultur, eine andere Sprache und du bist umgeben von Menschen, die du nicht kennst. Innerhalb von wenigen Tagen gibst du dein Interview und anschliessend hoffst du, dass dein Antrag auf Asyl angenommen wird. Über das Verfahren und deine Rechte wirst du im besten Fall kurz informiert. Du hoffst nun auf einen positiven Bescheid und in der Zwischenzeit musst du dich an einem fremden Ort mit tausenden von anderen Menschen unter unmenschlichen Bedingungen zurechtfinden.

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Eat the world – Stop food waste

Die Studentin Mariana berichtet über ihr Auslandpraktikum in Brixen.

Haus der Solidarität (HdS) heisst die Organisation in welcher ich während fünf Monate mein zweites Praktikum als angehende Sozialarbeiterin absolviere. Der Name sagt schon viel über das Haus aus. Es soll ein Ort für alle sein und Menschen, die durch das Sozialnetz gefallen sind, ein Zuhause und sozialarbeiterische Unterstützung bieten. Unbürokratische Hilfe zur Selbsthilfe ist dabei der Leitgedanke und die Bewohner werden liebevoll Gäste genannt.

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Vereinigung verschiedener Kulturen auf einer Insel

Studentin Debora berichtet von ihrem Auslandspraktikum in Lesbos

«Where are you from?», eine der wohl meist gestellten Fragen hier auf der Insel Lesbos. Auf der einen Seite findet man hier die Einheimischen, welche hier studieren oder arbeiten. Auf der anderen Seite all die verschiedenen Volunteers und NGO-Angestellten, welche von überall zusammentreffen, um an einem Strang zu ziehen. Und auf einer weiteren Seite, nicht zu vergessen, all die Menschen, welche aus den verschiedensten Ecken der Welt eingereist sind.

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Le foot à Marseille

Bachelorstudent Manuel berichtet von seinem Auslandsemester in Marseille.

Im Inserat meines WG-Zimmers, das ich vor meinem Aufenthalt in Marseille suchte, beschrieben sich meine späteren Mitbewohner als fussballbegeistert. In meiner Anfrage räumte ich auch meinerseits ein Interesse für den Ballsport ein und erhielt als Antwort: «Sag mir dein Lieblingsteam und ich sag dir, ob das Zimmer noch frei ist».

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Das Ende meines Auslandsemesters naht…

Bachelorstudentin Shinta berichtet von ihrem Auslandsemester in Berlin.

Dank dem Sommer lebt Berlin endlich seit ein paar Wochen wieder. Alle Läden und Museen sind geöffnet, die Restaurants und Cafés sind voll von Leuten und der Tourismus ist wieder im Gange. Nun lerne ich die (für mich) «neue» Seite von Berlin kennen.

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Going out and going home

Bachelorstudentin Stefanie berichtet von ihrem Auslandsemester in Hamburg.

Wow, wie schnell die Zeit doch vergeht. Die Grossstadt zeigte sich anfangs von der ruhigeren Seite. Trotz oder vielleicht gerade durch den Lockdown konnte ich die Stadt «purer» wahrnehmen. Nur wenige Touristen waren unterwegs und die Hamburger waren umso herzlicher und freundlicher.

Mit dem Sommer und den Lockerungen kam mehr Leben in die Stadt. Die heissen Temperaturen wurden genutzt, um gemeinsam die Nacht zum Tag zu machen. So langsam erwachte auch das bekannte Nachtleben. Reeperbahn! Dieser Begriff schießt den meisten Menschen in den Kopf, wenn sie an Hamburg denken. Ein kurioser und dennoch sehenswerter Ort. Die Elb-Metropole begeistert auch sonst in jeder Hinsicht mit stylischen Bars oder kultigen Kneipen.

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Mein Auslandssemester an der FH Campus Wien

Milena berichtet von ihrem Auslandsemester in Wien.

Mein Auslandssemester neigt sich dem Ende zu und ich lasse die vielen unterschiedlichen Eindrücke und Erfahrungen auf mich einwirken. Die Lehrveranstaltungen an der FH Campus Wien haben mir sehr zugesagt, insbesondere weil viele Seminare dem Themenfeld Menschenrechte zugeordnet werden können. Ein Unterschied zur ZHAW ist sicherlich, dass die FH Campus Wien Departement Soziale Arbeit jedes Semester eine Vielzahl von Lehrveranstaltungen anbietet, diese jedoch dann mehrheitlich mit 2 ECTS-Punkten bewertet werden. Ein Vorteil von diesem Modell ist, dass ein Einblick in viele verschiedene Themenfelder ermöglicht wird, jedoch hatte ich den Eindruck, dass viele Themen dadurch auch nur am Rande behandelt werden konnten.

Bildlegende: Als Erinnerung an meine letzte FH-Woche ein Bild vom Donaukanal.
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Das sommerliche Dach des Toni-Areals

Masterstudent Andreas aus Berlin, berichtet von seinem Gastsemester in Zürich.

Die erste Hitzewelle rollt über das Land und so bekommt die Dachterrasse des Toni-Areals eine vollkommen neue Bedeutung. Für ein bis zwei Online-Seminare reicht der Akku des Laptops, dann geht es erstmal wieder in die Kaskade zum Aufladen (gerne Steckdosen aufs Dach 😉 ). Da ich in Deutschland die ersten Impfungen verpasse und in der Schweiz nicht impfberechtigt bin, bleibe ich weiterhin vorsichtig und genieße die Möglichkeit, an der freien Luft zu arbeiten und mich dort auch zu verabreden und auszutauschen. Bei diesen sommerlichen Temperaturen ist das auch viel besser möglich!

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Mein Buddy in Berlin

Bachelorstudentin Shinta berichtet von ihrem Auslandsemester in Berlin.

Durch die Lockerungen der Coronamassnahmen und durch das schöne Wetter, kommt mehr Leben in die Stadt Berlin. Eine Person konnte ich somit mehr sehen: meinen Buddy. Ein paar Monate, bevor ich nach Berlin gekommen bin, stellte die ASH uns Austauschstudierenden das «Buddyprogramm» vor. Wenn man daran teilnimmt, bekommt man einen Buddy, also eine oder einen Studierenden, der dich in deinem Austausch vor und auch während deinem Aufenthalt zur Seite steht. Ich zögerte nicht lange und meldete mich direkt für dieses Angebot an.

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