Autor: Joshua Devadas, Student der ZHAW School of Management and Law

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem ZHAW-Ambassadoren-Programm entstanden. @zhaw_sml

Als Teilzeitfachhochschüler lernt man mehr als sonst irgendwo − insbesondere lernt man, wie man „Teilzeitfachhochschüler“ schreibt. Als ich mich anno 2017 entschied, mich an der ZHAW School of Management and Law (SML) als Teilzeitler anzumelden, gab es doch einige Sorgen. Würde ich neben Studium und Arbeit Zeit haben, Freundschaften zu pflegen? Oder an Partys zu gehen? Oder mal einen Netflix- und Chill-Abend zu haben? Und die definitive Antwort ist − Jein. Es ist halt eine Sache der Prioritäten. Wer nur 6er schreiben will und dabei mit 26 auch schon Senior Consultant bei BCG sein will, hat sich eine Monumentalaufgabe eingebrockt.

Ich als Serien-Serienjunkie habe mir das nicht vorgenommen. Das Schöne daran? „Rick and Morty“, „Modern Family“ und die neuesten David-Fincher-Filme finden immer irgendwo Zeit. Ein Teilzeitstudium bedeutet nämlich, dass man signifikant weniger Vorlesungen im Semester hat. Diese übrige Zeit kann man natürlich nutzen, um mit einem 80-Prozent-Pensum bei einem der Big Four die Karriereleiter hochzusteigen. Ich dagegen bleibe lieber bei meinem angenehmen Bürojob, studiere und baue mein Allgemeinwissen rund um die neuesten Netflix-Shows aus. Freunde, Familie, Hobbys und „20-Minuten“-Artikel kommen bei mir nicht zu kurz.

Wer den Weg von zeitgleichem Studieren und Arbeiten gehen will, ist bei der SML nicht falsch. Und wer das nicht tun will, ist definitiv auch willkommen. Insbesondere, wer lernen will, wie man „Teilzeitfachhochschüler“ schreibt.