{"id":1592,"date":"2026-09-22T11:14:47","date_gmt":"2026-09-22T09:14:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/?p=1592"},"modified":"2026-09-22T11:34:37","modified_gmt":"2026-09-22T09:34:37","slug":"was-passiert-wenn-ein-neophyt-auftaucht-eine-spurensuche-in-der-schweizer-pflanzenwelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/2026\/09\/22\/was-passiert-wenn-ein-neophyt-auftaucht-eine-spurensuche-in-der-schweizer-pflanzenwelt\/","title":{"rendered":"Was passiert, wenn ein Neophyt auftaucht? Eine Spurensuche in der Schweizer Pflanzenwelt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Neophyten gelten als Bedrohung f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t. Doch verdr\u00e4ngen sie tats\u00e4chlich einheimische Pflanzen? Forschende der ZHAW zeigen am Beispiel des Einj\u00e4hrigen Berufkrauts (<em>Erigeron annuus<\/em>), wie verschiedene wissenschaftliche Methoden dieser Frage auf den Grund gehen. Die Spurensuche f\u00fchrt zu einem \u00fcberraschenden Ergebnis: Unter den untersuchten Bedingungen liess sich kein negativer Effekt auf die einheimische Pflanzenvielfalt nachweisen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neophyten sind Pflanzen, die seit der Entdeckung Amerikas durch menschliche Aktivit\u00e4ten in die Schweiz gelangt sind. Einige haben sich etabliert und sind heute weit verbreitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie nicht-heimische Pflanzen in der Schweiz eingestuft werden, h\u00e4ngt von verschiedenen Kriterien ab. Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) \u00fcberpr\u00fcft diese Einsch\u00e4tzungen regelm\u00e4ssig und ver\u00f6ffentlicht etwa alle 15 Jahre eine aktualisierte Liste. Dabei fliessen wissenschaftliche Studien, Risikobeurteilungen und Expertenwissen ein. Die aktuelle Liste stammt aus dem Jahr 2022.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 id=\"h-neophyten-im-fokus-doch-wie-viel-wissen-wir-tatsachlich\" class=\"wp-block-heading\">Neophyten im Fokus <strong>\u2013 doch wie viel wissen wir tats\u00e4chlich?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie gut die Auswirkungen einzelner Arten wissenschaftlich untersucht sind, ist jedoch sehr unterschiedlich. Eine Literaturauswertung der <a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/lsfm\/institute-zentren\/iunr\/geooekologie\/vegetationsoekologie\">Forschungsgruppe Vegetations\u00f6kologie<\/a> des <a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/lsfm\/institute-zentren\/iunr\">ZHAW Institut f\u00fcr Umwelt und Nat\u00fcrliche Ressourcen<\/a> zeigt: Zu vielen nicht-heimischen Gef\u00e4sspflanzen gibt es nur wenige oder gar keine wissenschaftlichen Untersuchungen zu ihren konkreten Auswirkungen auf die heimische Biodiversit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph\" id=\"h-wie-lasst-sich-also-der-einfluss-eines-einzelnen-neophyten-zuverlassig-messen\"><strong>Wie l\u00e4sst sich also der Einfluss eines einzelnen Neophyten zuverl\u00e4ssig messen?<\/strong> <br><strong>Daf\u00fcr gibt es verschiedene wissenschaftliche Ans\u00e4tze. Jeder liefert ein anderes Puzzleteil und hilft, Ursache und Wirkung besser auseinanderzuhalten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 id=\"h-die-tucke-mit-ursache-und-wirkung\" class=\"wp-block-heading\"><strong>Die T\u00fccke mit Ursache und Wirkung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Wiese, viele Pflanzenarten und dazwischen ein Neophyt. Auf den ersten Blick scheint die Sache klar: Je mehr vom Neophyten w\u00e4chst, desto weniger Platz bleibt f\u00fcr andere Pflanzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch der erste optische Eindruck kann t\u00e4uschen. Man muss genau hinschauen, ob die Artenzahl tats\u00e4chlich niedriger ist, wenn ein Neophyt mit hoher Deckung vorkommt. Obwohl das so plausibel erscheint, trifft es l\u00e4ngst nicht immer zu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbst wenn eine Fl\u00e4che viele Neophyten und gleichzeitig wenige einheimische Pflanzen aufweist, bleibt eine entscheidende Frage offen: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Verdr\u00e4ngt der Neophyt andere Arten oder w\u00e4chst er dort besonders gut, wo die Bedingungen ohnehin ung\u00fcnstig f\u00fcr hohe Artenzahlen sind, etwa weil sie sehr n\u00e4hrstoffreich oder intensiv genutzt sind?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/PXL_20260613_100233620_klein-1024x576.jpg\" alt=\"Wiesenfl\u00e4che in Ollon (VD) mit 85 Prozent Deckung durch das Einj\u00e4hrige Berufkraut (Erigeron annuus).\" class=\"wp-image-1597\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/PXL_20260613_100233620_klein-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/PXL_20260613_100233620_klein-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/PXL_20260613_100233620_klein-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/PXL_20260613_100233620_klein-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/PXL_20260613_100233620_klein-2048x1152.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>\u00dcberwiegend <em>Erigeron annuus<\/em> \u2013 und trotzdem artenreich:<\/strong> In Ollon (VD) wurden auf 1 m\u00b2 trotz 85 % Deckung des Neophyten 28 weitere Gef\u00e4sspflanzenarten erfasst. Wenige Meter daneben waren es bei nur 0,7 % Deckung sogar nur 20 Arten. Das Beispiel zeigt: Eine hohe Deckung eines Neophyten bedeutet nicht automatisch eine geringere Biodiversit\u00e4t.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 id=\"h-die-wiese-wird-zum-forschungslabor\" class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Wiese wird zum Forschungslabor<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr ihre Untersuchung des Einj\u00e4hrigen Berufkrauts suchten die Forschenden deshalb nicht einfach Wiesen mit und ohne Neophyt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie nutzten <strong>lokale Invasionsgradienten <\/strong>\u2013 also Fl\u00e4chen mit unterschiedlich viel <em>Erigeron annuus<\/em>. An zehn Standorten rund um Z\u00fcrich untersuchten sie kleinr\u00e4umige Fl\u00e4chen von keinem\/wenig bis zu einem hohen Anteil der Art.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Vorteil: Die Fl\u00e4chen lagen nahe beieinander und geh\u00f6rten zur gleichen Pflanzengemeinschaft. Viele andere Bedingungen waren dadurch nahezu identisch \u2013 Exposition, Boden, Landnutzung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wiesen werden so zu einem nat\u00fcrlichen Labor: Was ver\u00e4ndert sich dort, wo die Dichte des Neophyten zunimmt?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Forschenden erfassten dabei die vorkommenden Pflanzenarten und deren \u00f6kologische Eigenschaften.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 id=\"h-ein-quadratmeter-voller-hinweise\" class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein Quadratmeter voller Hinweise<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wiesen k\u00f6nnen gleich viele Pflanzenarten beherbergen und sich trotzdem \u00f6kologisch deutlich unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb analysierten die Forschenden zus\u00e4tzlich Eigenschaften der Pflanzen \u2013 etwa ihre Anspr\u00fcche an N\u00e4hrstoffe, Licht, Feuchtigkeit oder Temperatur sowie unterschiedliche Strategietypen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ergebnis: Mit zunehmender Dichte des Einj\u00e4hrigen Berufkrauts liess sich weder eine Abnahme der einheimischen Artenvielfalt noch eine grundlegende Ver\u00e4nderung der untersuchten \u00f6kologischen Eigenschaften feststellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Das bedeutet: An den untersuchten Standorten war ein negativer Effekt auf die Biodiversit\u00e4t statistisch <em>nicht <\/em>nachweisbar.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/NEW_8812_klein-1024x576.jpg\" alt=\"Rahel Araujo dos Santos bei der Feldarbeit im Tessin. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit untersucht sie den Einfluss des Neophyten Erigeron annuus auf die heimische Vegetation und Biodiversit\u00e4t in vier Regionen der Schweiz.\" class=\"wp-image-1598\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/NEW_8812_klein-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/NEW_8812_klein-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/NEW_8812_klein-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/NEW_8812_klein-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/NEW_8812_klein-2048x1152.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Forschung zu <\/strong><em><strong>Erigeron annuus<\/strong><\/em><strong>:<\/strong> Rahel Araujo dos Santos untersucht in vier Regionen der Schweiz, wie der Neophyt <em>Erigeron annuus<\/em> die heimische Vegetation und Pflanzenvielfalt beeinflusst. Hier arbeitet sie auf einer Untersuchungsfl\u00e4che im Tessin.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 id=\"h-was-passiert-wenn-man-den-neophyten-entfernt\" class=\"wp-block-heading\"><strong>Was passiert, wenn man den Neophyten entfernt?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ursache und Wirkung k\u00f6nnen auch mit Experimenten untersucht werden. Dabei entfernt man den Neophyten aus einer Fl\u00e4che und beobachtet anschliessend, wie sich die Vegetation entwickelt. Verglichen mit Beobachtungen an lokalen Invasionsgradienten, lassen sich damit Ursache und Wirkung besser unterscheiden<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch auch dieser Ansatz hat T\u00fccken: Wer eine Pflanze entfernt, ver\u00e4ndert gleichzeitig den Lebensraum. Die Vegetation wird gest\u00f6rt, offene Bodenstellen werden geschaffen. Ver\u00e4nderungen m\u00fcssen deshalb nicht zwingend auf das Fehlen des Neophyten zur\u00fcckgehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Experimente erlauben kontrolliertere Aussagen, k\u00f6nnen aber selbst neue Einflussfaktoren schaffen. Zudem sind Experimente naturgem\u00e4ss r\u00e4umlich eng begrenzt und erlauben daher keine allgemeing\u00fcltigen Aussagen \u00fcber gr\u00f6ssere Regionen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 id=\"h-vom-datensatz-zum-grossflachigen-muster\" class=\"wp-block-heading\"><strong>Vom Datensatz zum grossfl\u00e4chigen Muster<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liegen viele Vegetationsaufnahmen vor, l\u00e4sst sich der Einfluss von Neophyten statistisch untersuchen. Die grossen Datenmengen \u2013 komplette Artenlisten mit Mengenanteilen definierter Probefl\u00e4chen \u2013 erm\u00f6glichen es, Zusammenh\u00e4nge zu erkennen<strong> <\/strong>und Umwelteinfl\u00fcsse statistisch zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anders als bei <strong>Invasionsgradienten<\/strong> m\u00fcssen die Untersuchungsfl\u00e4chen nicht r\u00e4umlich nah beieinanderliegen. Stattdessen lassen sich Umweltunterschiede statistisch berechnen. So kann man den erwarteten Artenreichtum ohne Neophyten mit dem tats\u00e4chlich beobachteten vergleichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch auch diese Methode hat Grenzen. Im Vergleich zu Experimenten oder lokalen Invasionsgradienten ist<strong> <\/strong>die Kausalit\u00e4t etwas schw\u00e4cher belegt. Daf\u00fcr lassen sich die Ergebnisse besser auf gr\u00f6ssere geografische R\u00e4ume \u00fcbertragen \u2013 etwa auf ganze L\u00e4nder.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Keine einzelne Methode liefert das vollst\u00e4ndige Bild. Erst die Kombination verschiedener Ans\u00e4tze zeigt, welche Rolle Neophyten f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t spielen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <strong><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/lsfm\/institute-zentren\/iunr\/geooekologie\/vegetationsoekologie\">ZHAW Forschungsgruppe Vegetations\u00f6kologie<\/a><\/strong> nutzt deshalb ein breites Methodenspektrum. Dazu geh\u00f6rt in der Wissenschaft auch, offen daf\u00fcr zu sein, dass Ergebnisse anders ausfallen k\u00f6nnen als erwartet.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 id=\"h-zwei-neophyten-zwei-geschichten\" class=\"wp-block-heading\"><strong>Zwei Neophyten, zwei Geschichten<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie unterschiedlich die Ergebnisse ausfallen k\u00f6nnen, zeigt der Vergleich zweier Neophyten: des Einj\u00e4hrigen Berufkrauts (<em>Erigeron annuus<\/em>) und des Italienischen Raygrases (<em>Lolium multiflorum<\/em>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Einj\u00e4hrigen Berufkraut fanden die Forschenden an den untersuchten Standorten keinen negativen Effekt auf die einheimische Pflanzenvielfalt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Italienischen Raygras zeigt eine aktuelle Untersuchung dagegen einen deutlichen negativen Effekt auf die Artenvielfalt. Daf\u00fcr wurden zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlte Fl\u00e4chenpaare innerhalb von Landnutzungsparzellen ausgesucht, bei denen sich die Deckung des Neophyten unterschied, aber Boden, Exposition, Landnutzung, D\u00fcngung und Schnitth\u00e4ufigkeit praktisch identisch waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In beiden F\u00e4llen weichen die wissenschaftlichen Befunde von der offiziellen Einstufung der Arten auf der BAFU-Liste ab. Einstufung und tats\u00e4chlich gemessener Effekt auf die Pflanzenvielfalt m\u00fcssen also nicht \u00fcbereinstimmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das zeigt: Es gibt nicht den einen Effekt von Neophyten auf die Biodiversit\u00e4t. Entscheidend ist, welche Art unter welchen Bedingungen untersucht wird.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/erigeron-683x1024.jpg\" alt=\"Einj\u00e4hriges Berufkraut (Erigeron annuus) auf einer Wiesenfl\u00e4che in der Schweiz.\" class=\"wp-image-1601\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/erigeron-683x1024.jpg 683w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/erigeron-200x300.jpg 200w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/erigeron-768x1152.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/erigeron-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/erigeron-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/erigeron.jpg 1613w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Einj\u00e4hriges Berufkraut (<\/strong><em><strong>Erigeron annuus<\/strong><\/em><strong>):<\/strong> Anders als beim Italienischen Raygras liess sich auf den untersuchten Fl\u00e4chen kein negativer Effekt des Neophyten auf die heimische Pflanzenvielfalt nachweisen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/Lolium_multiflorum_JD-1-683x1024.jpg\" alt=\"Italienisches Raygras (Lolium multiflorum), ein aus S\u00fcdeuropa stammender Neophyt, auf einer Wiesenfl\u00e4che in der Schweiz.\" class=\"wp-image-1600\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/Lolium_multiflorum_JD-1-683x1024.jpg 683w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/Lolium_multiflorum_JD-1-200x300.jpg 200w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/Lolium_multiflorum_JD-1-768x1152.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/Lolium_multiflorum_JD-1-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/Lolium_multiflorum_JD-1.jpg 1288w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Italienisches Raygras (<\/strong><em><strong>Lolium multiflorum<\/strong><\/em><strong>):<\/strong> Der aus S\u00fcdeuropa stammende Neophyt gilt laut BAFU als harmlos f\u00fcr die heimische Biodiversit\u00e4t. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch einen negativen Effekt auf die Pflanzenvielfalt.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 id=\"h-jetzt-wird-aus-zurich-die-ganze-schweiz\" class=\"wp-block-heading\"><strong>Jetzt wird aus Z\u00fcrich die ganze Schweiz<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zwei Untersuchungen im Kanton Z\u00fcrich sind erst ein Teil des Bildes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine aktuelle Studie von Rahel Araujo dos Santos, Bachelorstudentin im <strong><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/lsfm\/studium\/bachelor\/umweltingenieurwesen\">Studiengang Umweltingenieurwesen an der ZHAW<\/a><\/strong>, untersucht das Einj\u00e4hrige Berufkraut in vier Regionen der Schweiz: Z\u00fcrich, Tessin, St. Gallen und Waadt. Daf\u00fcr werden lokale Invasionsgradienten verglichen \u2013 von Fl\u00e4chen mit wenig oder keinem Berufkraut bis zu Standorten mit hoher Dichte. So soll gekl\u00e4rt werden, ob sich die bisherigen Befunde aus der Region Z\u00fcrich auf andere Regionen der Schweiz \u00fcbertragen lassen. Bei der Auswahl der Untersuchungsfl\u00e4chen unterst\u00fctzen lokale Expertinnen und Experten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Feldaufnahmen sind abgeschlossen, die Auswertung l\u00e4uft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Parallel werden Daten aus nationalen Biodiversit\u00e4tsmonitoring-Programmen ausgewertet. Sie sollen zeigen, welche Neophyten in Schweizer Wiesen vorkommen und ob ihr Auftreten unter vergleichbaren Bedingungen mit einer geringeren, \u00e4hnlichen oder h\u00f6heren einheimischen Pflanzenvielfalt verbunden ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch liegen diese Ergebnisse nicht vor. Die spannende Frage lautet:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>L\u00e4sst sich das Muster aus Z\u00fcrich auf andere Regionen der Schweiz und andere Arten \u00fcbertragen oder zeigt sich dort ein anderes Bild?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 id=\"h-vom-verdacht-zur-evidenz\" class=\"wp-block-heading\"><strong>Vom Verdacht zur Evidenz<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Spurensuche nach dem Einfluss von Neophyten f\u00fchrt nicht zu einer einfachen Antwort, sondern zu besseren Fragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Welche Arten sind betroffen? Unter welchen Umweltbedingungen? Wie stark ist ein m\u00f6glicher Effekt? Und l\u00e4sst sich tats\u00e4chlich ein kausaler Zusammenhang nachweisen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Feldvergleiche zeigen, was unter nat\u00fcrlichen Bedingungen passiert. Experimente untersuchen einzelne Einflussfaktoren gezielter. Grosse Vegetationsdatenbanken erlauben, Befunde auf das ganze Land hochzurechnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erst wenn diese Puzzleteile zusammenkommen, entsteht ein belastbareres Bild davon, welche Rolle Neophyten in der Schweizer Pflanzenwelt tats\u00e4chlich spielen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Denn manchmal beginnt eine grosse Forschungsfrage mit etwas ganz Kleinem: einem Quadratmeter Wiese, einer Pflanze und dem genauen Blick darauf, was daneben w\u00e4chst.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 id=\"h-kontakt-amp-links\" class=\"wp-block-heading\">Kontakt &amp; Links:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/ueber-uns\/person\/deng\">J\u00fcrgen Dengler<\/a>&nbsp;(Autor)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/lsfm\/institute-zentren\/iunr\/geooekologie\/vegetationsoekologie\">Forschungsgruppe Vegetations\u00f6kologie,<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/lsfm\/institute-zentren\/iunr\">ZHAW Institut f\u00fcr Umwelt und Nat\u00fcrliche Ressourcen (IUNR)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Redaktion: Andrea van der Elst, ZHAW IUNR<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-weitere-infos-amp-publikationen\" class=\"wp-block-heading\"><strong><br><\/strong>Weitere Infos &amp; Publikationen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) (2022). <em>Gebietsfremde Arten in der Schweiz \u2013 \u00dcbersicht \u00fcber die gebietsfremden Arten und ihre Auswirkungen. Stand 2022.<\/em> Bern: Bundesamt f\u00fcr Umwelt. <a href=\"https:\/\/www.bafu.admin.ch\/dam\/de\/sd-web\/VuUPKH7MdwV7\/gebitesfremde-arten-in-der-schweiz.pdf\">PDF<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Buhl, C. (2026). Neophyten: Diese sechs Pflanzen m\u00fcssen raus \u2013 oder eben nicht. <em>SRF Wissen<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/wissen\/natur-tiere\/tipps-fuer-hobbygaertner-neophyten-diese-sechs-pflanzen-muessen-raus-oder-eben-nicht\">https:\/\/www.srf.ch\/wissen\/natur-tiere\/tipps-fuer-hobbygaertner-neophyten-diese-sechs-pflanzen-muessen-raus-oder-eben-nicht<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genucchi, K., Widmer, S., Billeter, R. &amp; Dengler, J. (2025). No negative impact of <em>Erigeron annuus<\/em> on native plant diversity: A case study from Northern Switzerland. <em>Tuexenia<\/em>, 45, 429\u2013444. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.14471\/2025.45.013\">https:\/\/doi.org\/10.14471\/2025.45.013<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/lsfm\/studium\/bachelor\/umweltingenieurwesen\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"273\" src=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/05\/2025_04_11_IUNR_BSc_E-Mail-Signatur_informieren1-1024x273.jpg\" alt=\"Banner zur Bachelorstudiengang-Webseite Umweltingenieurwesen an der ZHAW, Institut f\u00fcr Umwelt und Nat\u00fcrliche Ressourcen\" class=\"wp-image-441\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/05\/2025_04_11_IUNR_BSc_E-Mail-Signatur_informieren1-1024x273.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/05\/2025_04_11_IUNR_BSc_E-Mail-Signatur_informieren1-300x80.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/05\/2025_04_11_IUNR_BSc_E-Mail-Signatur_informieren1-768x205.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/05\/2025_04_11_IUNR_BSc_E-Mail-Signatur_informieren1-1536x410.jpg 1536w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/05\/2025_04_11_IUNR_BSc_E-Mail-Signatur_informieren1.jpg 1800w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bachelor Umweltingenieurwesen an der ZHAW<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/lsfm\/weiterbildung\/detail\/kurs\/cas-vegetationsanalyse-feldbotanik\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"427\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/csm_iunr-cas-vegetationsanalyse-bild_aeaf1e7f1a-1-1024x427.jpg\" alt=\"Person bei einer Vegetationsaufnahme im Feld: Pflanzen werden systematisch erfasst und vermessen. Die Feldarbeit ist Teil des CAS Vegetationsanalyse &amp; Feldbotanik der ZHAW und vermittelt praxisnahe Methoden der Feldbotanik und Vegetations\u00f6kologie.\" class=\"wp-image-1611\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/csm_iunr-cas-vegetationsanalyse-bild_aeaf1e7f1a-1-1024x427.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/csm_iunr-cas-vegetationsanalyse-bild_aeaf1e7f1a-1-300x125.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/csm_iunr-cas-vegetationsanalyse-bild_aeaf1e7f1a-1-768x320.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/files\/2026\/09\/csm_iunr-cas-vegetationsanalyse-bild_aeaf1e7f1a-1.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Vegetationsaufnahme im Feld:<\/strong> Im <strong><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/lsfm\/weiterbildung\/detail\/kurs\/cas-vegetationsanalyse-feldbotanik\">CAS Vegetationsanalyse &amp; Feldbotanik<\/a><\/strong> lernen Teilnehmende, Vegetation systematisch zu erfassen, fundierte Felddaten zu erheben und diese f\u00fcr Biodiversit\u00e4tsmonitoring, Erfolgskontrollen und \u00f6kologische Analysen auszuwerten.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n<div class=\"pt-sm\">Schlagw\u00f6rter: <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/artenvielfalt\/\">Artenvielfalt<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/bachelor\/\">Bachelor<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/biodiversitaet\/\">Biodiversit\u00e4t<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/biodiversitaetsmonitoring\/\">Biodiversit\u00e4tsmonitoring<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/einjaehriges-berufkraut\/\">Einj\u00e4hriges Berufkraut<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/erigeron-annuus\/\">Erigeron annuus<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/feldbotanik\/\">Feldbotanik<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/forschungsgruppe\/\">Forschungsgruppe<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/forschungsgruppe-vegetationsoekologie\/\">Forschungsgruppe Vegetations\u00f6kologie<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/gefaesspflanzen\/\">Gef\u00e4sspflanzen<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/heimische-vegetation\/\">heimische Vegetation<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/invasive-neophyten\/\">Invasive Neophyten<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/italienisches-raygras\/\">Italienisches Raygras<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/lolium-multiflorum\/\">Lolium multiflorum<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/naturschutz\/\">Naturschutz<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/neophyten\/\">Neophyten<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/pflanzenoekologie\/\">Pflanzen\u00f6kologie<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/pflanzenvielfalt\/\">Pflanzenvielfalt<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/umweltingenieurwesen\/\">Umweltingenieurwesen<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/vegetationsanalyse\/\">Vegetationsanalyse<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/natuerlich\/tag\/vegetationsoekologie\/\">Vegetations\u00f6kologie<\/a><br><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neophyten gelten als Bedrohung f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t. 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