Marketing aus aller Welt: Lindt Glace im Gelato Land Italien

Von Dr. Adrienne Suvada

Die Schweiz ist bekannt für ihre Natur, die Uhren und natürlich Schokolade. Besonders die Marke Lindt erfreut sich im In- und Ausland grosser Beliebtheit. Die Traditionsfirma aus Kilchberg ist sehr erfolgreich unterwegs und nutzt geschickt das Marketing, um immer wieder neue Produkte zu lancieren. Weniger bekannt ist allerdings, dass Lindt ganz besonders auf die Geschmäcker der Konsumenten achtet. So gibt es viele Produkte im Ausland, die in der Schweiz nicht zu finden sind. Auch in unserem Nachbarland Italien ist dies der Fall. Zu Weihnachten oder Ostern finden sich besondere Geschmacksrichtungen, die man in den Schweizer Verkaufsregalen vergeblich sucht. Im Sommer finden Schleckmäuler aber etwas ganz Besonderes – Lindt Glace.

Schweizer Qualität als überzeugender Faktor

Wer global unterwegs ist, kennt die Lindt Shops. Man findet sie in diversen Ländern und sie sind ein Paradies für Gross und Klein. Man findet dort zahlreiche Lindt Produkte, die saisonal auf die Kundenwünsche abgestimmt sind. In Italien gibt es diese sehr erfolgreichen Shops ebenfalls. Viele Italiener lieben die Lindt Schokolade und vertrauen auf die Schweizer Qualität. Lindt Italien mischt hier Schweizer Schokoladenkunst mit lokalen Geschmacksrichtungen.

Einer der Lindt Shops in der Nähe von Rom (Bild: R. Bircher)

Im Sommer gibt es neben den traditionellen Produkten, auch noch eine weitere Kreation: Lindt Gelati. Man könnte meinen, dass in Italien das Gelato Angebot genügend gross ist, aber eben, die Schweizer Qualität überzeugt auch hier die Konsumenten. Die Lindt Gelati sind sehr beliebt und werden gerne nach ausgedehnten Shoppingtouren konsumiert.

Die Lindt Gelati Theke (Bild R.Bircher)

Die Lindt Gelati gibt es im Becher oder mit einem Cornet. Für 2.70 € gibt es zwei Geschmacksrichtungen, für 3.50 € gibt es drei. Wie in Italien üblich, gibt es auch die zusätzliche Möglichkeit mit Schlagrahm, für alle, denen das schokoladige Glace noch nicht ausreicht.

Nicht ganz günstig, dennoch sind die Glaces sehr beliebt (Bild R.Bircher)

Zu kaufen gibt es natürlich schokoladige Glaces, wie weisse Schokolade, weisse Nuss-Schokolade, Stracciatella, aber auch Erdbeere, Pistazie, Kokosnuss und noch viele mehr.

Schokoladige Glaces sind natürlich ein Muss (Bild R.Bircher)

Eine doch ansehnliche Auswahl an verschiedenen Sorten (Bild R.Bircher)

Lindt Glaces hoffentlich auch in der Schweiz

Die Lindt Gelati sehen aber nicht nur ansprechend aus, sie sind auch wirklich gut – zumindest, wenn man Schokolade mag. Sie haben eine cremige Konsistenz und die Lindt Schokolade schmeckt man gut heraus. Im Vergleich zu handelsüblichen Gelati sicher eine besondere Abwechslung, wenn auch preislich eher im oberen Segment.

Guter Geschmack der Lindt Glaces

Wenn schon die italienischen Gelato Experten auf die Lindt Glace fliegen, dann müsste der Schweizer Markteinführung eigentlich keine Grenze mehr entgegenstehen. Es bleibt zu hoffen, dass in Kilchberg die Gelati Liebhaber auch die Schweizer Konsumenten mit diesem Produkt erfreuen. Wer weiss, vielleicht gibt es ja im nächsten Sommer die italienisch-schweizerische Glacekreation auch in der Schweiz zu kaufen. Für alle, die jetzt nicht gleich nach Italien reisen wollen, einen Geheimtipp gibt es: Manchmal gibt es die Glaces im Lindt Shop am Flughafen Zürich zu kaufen (alle Angaben aber ohne Gewähr)…

Der römische Lindt Shop mit einer breiten Produktpalette

Marketing aus aller Welt: McDonald’s trifft auf Vatikan und spricht neue Zielgruppen an

Von Dr. Adrienne Suvada

Die italienische Hauptstadt Rom besticht nicht nur durch das Kolosseum oder den Trevi-Brunnen, zu Rom gehört auch der Vatikan mit dem berühmten Petersdom. Aber auch hier blüht das Marketing in Form von diversen Souvenirläden, kleinen Restaurants oder Touristenführungen. Rund um den Petersplatz gibt es mehrere Gebäude, die noch zum Vatikan gehören, aber auf italienischem Staatsgebiet liegen. In den Gebäuden gibt es Büros, Wohnungen und zum Teil auch gewerbliche Mieter. Ein ganz besonderer Mieter hat im letzten Jahr für Aufsehen gesorgt. Ganz in der Nähe des Petersplatzes, hat sich nämlich die Fastfood Kette McDonald’s eingemietet, was für einige Aufregung sorgte. Beinahe eine dogmatische Fragestellung war es, ob denn Fastfood und Vatikan überhaupt zusammenpassen würden. Schlussendlich hat sich der Fastfood Gigant durchgesetzt und die Touristen können ab sofort auch dort einkehren.

Die McDonald’s Filiale im Vatikan Gebäude, oben sieht man einen der Eingänge zum Vatikan (Bild: R. Bircher)

Neue Zielgruppen und neue Produkte

Wie so oft, hat auch diese Polemik mehr genützt, als geschadet, denn die Filiale musste so fast keine Werbung mehr machen. Sie ist strategisch sehr gut gelegen, denn fast alle Besucher oder Pilger gehen an ihr vorbei. Gerade nach grossen Anlässen, ist die schnelle und bekannte Verpflegung von vielen gut gesehen. Mittlerweile scheint auch im Vatikan etwas Ruhe eingekehrt zu sein, denn man findet unter den Gästen ab und an auch Priester und Ordensleute. McDonald’s versucht aber noch mehr neue Zielgruppen anzusprechen. Die Trends in der Ernährung haben auch hier ihre Spuren hinterlassen und so findet man seit einiger Zeit einen Gluten Free Burger. In Zusammenarbeit mit Dr. Schär, dem Spezialisten für glutenfreie Nahrungsmittel, wurde dieser Burger kreiert. Der Burger ist mit 3.00 € nicht gerade günstig, für Zöliakie Betroffene scheint er aber immerhin eine Alternative zu sein.

Der Gluten Free Burger in Zusammenarbeit mit Dr. Schär (Bild: R. Bircher)

Glutenfrei, aber nicht perfekt

Der Burger wird verpackt und tiefgekühlt angeliefert. Im Restaurant selbst wird er nur noch erhitzt und bleibt stets in der Verpackung drin, damit er nicht zufällig mit glutenhaltigen Speisen in Berührung kommt.

Vorteil sauber verpackt, Nachteil es bleibt ein Tiefkühlprodukt (Bild: R. Bircher)

Was soweit gut tönt, wird in der Realität etwas relativiert. Die ansprechenden Produktbilder, lassen einen grösseren Burger vermuten. Tatsächlich ist der Gluten Free Burger relativ klein. Ein bisschen glutenfreies Brot, Fleisch und Scheibenkäse. Der Burger ist also weder für Vegetarier, noch für Veganer etwas. Da der Käse Laktose enthält, ist er auch für Menschen mit Laktoseintoleranz keine wirkliche Alternative. Gerade der Käse ist wohl der grösste Nachteil. Er schmeckt sehr künstlich und passt eigentlich nicht zum hochwertigen Image von Dr. Schär. Insgesamt also als Produkt durchaus ausbaufähig.

Glutenfrei, dafür nur Fleisch mit Scheibenkäse (Bild: R. Bircher)

Auch wenn der Burger nicht ganz zu überzeugen vermag, McDonald’s hat mit dem Gluten Free Burger die neusten Trends aufgenommen und orientiert sich an den Bedürfnissen der Zielgruppen. Der nächste Schritt wäre wohl ein Produkt für Veganer. Was in der Feldstudie nicht analysiert werden konnte, wie sich die spezifischen vatikanischen Geschmäcker von den anderen Filialen unterscheiden…

Haltungskorrigierende Kleidung: Wie Anodyne die Verspannungen von Bürogummis löst

Wir wissen es zwar alle, doch nicht jeder von uns bewegt sich genug. Gerade Büromenschen sitzen tendenziell zu lange in einer schlechten Körperhaltung vor dem Bildschirm und klagen dann über Rücken- und Nackenschmerzen. Abhilfe schafft hier der online Shop von Anodyne, denn dieser bietet spezielle Kleidungsstücke an, die die Haltung verbessern sollen und damit auch den Verspannungen entgegenwirken sollen. Wie Anodyne die Produkte vermarktet erklärt uns der Geschäftsführer, Fabian Hofmann.

Herr Hofmann, viele von uns verbringen den Grossteil des Tages im Büro und das sitzend. Schmerzen sind da vorprogrammiert. In Ihrem Shop gibt es, wie es scheint, die optimale Lösung. Man zieht sich einfach haltungskorrigierende Kleidung an. Wie funktionieren diese Kleider?

Das ist richtig, täglich verbringen Herr und Frau Schweizer bis über 10 Stunden sitzend. Dies kann für den Körper fatale Auswirkungen haben. Umso wichtiger ist es, schon früh auf eine gesunde Haltung zu achten. Dabei sollten unsere Produkte unterstützend sein. Durch eingenähte «Neurobänder» werden darunterliegende, unterstimulierte Muskeln aktiviert und gestärkt. Es handelt sich also um eine aktive Haltungskorrektur, bei welcher die Muskeln mitarbeiten müssen. Dies kann man nach ein paar Stunden auch deutlich spüren – meist in einer Form von leichtem Muskelkater im Rückenbereich.

Wirkungsbereich des haltungskorrigierenden T-Shirts © Anodyne

Gibt es Einschränkungen bei der Nutzung dieser Kleider, oder dürfen sie von allen getragen werden?

Da die Kleidung wirklich einen Einfluss auf den Körper hat, gibt es Situationen, bei welchen man vorsichtig sein soll. Dies kann zum Beispiel nach einer Rückenoperation sein. Wir empfehlen dann mit einem Experten Rücksprache zu halten.

Weiter empfehlen wir den Einsatz der Produkte an Minderjährigen nicht, da wir die genauen Einflüsse der Kleidung während der Wachstumsphase schlicht noch nicht genau kennen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, diese Kleidung in der Schweiz zu vertreiben? Haben Sie sich die Exklusivrechte gesichert?

Während eines Auslandaufenthaltes in Kalifornien bin ich per Zufall auf die Produkte gestossen und habe dort eine grosse Nachfrage dafür erlebt.

Mir war klar, dass auch viele Schweizer unter Haltungsproblemen leiden, und von dieser innovativen Kleidung profitieren könnten. Auch ich selbst bin so ein Kandidat, da ich meine Schultern vom Leistungssport her oft einfach hängen liess.

Schlussendlich hat mich das Produkt sehr überzeugt, ich sah einen Markt dafür und habe mir dann mit Anodyne die Exklusivrechte erworben.

Das Herren T-Shirt © Anodyne

Sie arbeiten vor allem über den online Shop. Welche Erfahrungen haben Sie mit diesem Absatzkanal gemacht und planen Sie ev. auch offline Ableger sprich Filialen?

Das ist richtig. Der online Shop ist unser primärer Absatzkanal. Dieser bringt uns den Grossteil aller Verkäufe. Jedoch sind wir offen, mit traditionellen Retailern wie Physiotherapien, Orthopäden oder Spitälern zusammen zu arbeiten.

Agieren die Kunden selbständig auf dem Shop oder benötigen sie eine Beratung, z.B. beim Auffinden der richtigen Grösse oder bei medizinischen Fragen?

Eine sehr wichtige Frage. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Kunden nicht ganz selbständig auf dem Shop agieren. Deswegen haben wir ein kompetentes Beratungsteam, das für Fragen zu Grössen oder auch bei medizinischen Fragen zur Verfügung steht. Anfragen dafür kommen meist per Telefon, E-Mail oder auch über Facebook.

Die richtige Grösse ist entscheidend © Anodyne

Welche Schwierigkeiten/Herausforderungen gibt es in Ihrem online Shop?

Das gibt es natürlich. Als wir im Mai vor einem Jahr mit dem Vertrieb gestartet sind, hat niemand die Produkte gekannt. So mussten wir den Markt also zuerst darauf aufmerksam machen und das Vertrauen der Kunden gewinnen. Auch heute gibt es noch einige, die misstrauisch sind. Das verstehen wir natürlich voll und ganz. Da wir von den Produkten jedoch sehr überzeugt sind, bieten wir allen unseren Kunden 14 Tage Testzeit mit einer gratis Retournierung. So kann jeder die Effekte der Kleider am eigenen Körper wahrnehmen und weiss danach ganz genau, wie die Kleidung wirkt.

Weiter denken manche, dass unsere Produkte abgeschwächte Muskeln im Rücken nur noch schwächer machen. Dies ist bei Korsett- oder Kompressionslösungen auch oft der Fall, da diese passiv wirken. Unsere Produkte hingegen wirken aktiv und stärken die Muskulatur. Teilweise braucht es ziemlichen Marketing-Effort um diese Message korrekt an Kunden und Experten zu vermitteln, damit diese die Idee hinter den Produkten auch voll und ganz verstehen.

Es gilt die Kunden mit einer korrekten Message zu überzeugen © Anodyne

Wissen Sie wer Ihre Kunden sind und analysieren Sie das Kundenverhalten?

Richtig, dabei hilft uns Google Analytics und auch Facebook. Mit diesen Tools können wir unsere Kunden segmentieren und das Kaufverhalten analysieren.

Welche Marketinginstrumente nutzen Sie sonst noch zur Vermarktung der Produkte?

Neben der online Werbung auf Facebook und Google sind die klassischen PR Geschichten ein wichtiges Thema. Damit stellen wir sicher, dass potentielle Kunden immer wieder über unsere Produkte lesen können, und auch Infos finden, falls Sie sich für einen Kauf entscheiden sollen. Weiter arbeiten wir zum Beispiel auch mit Unternehmen zusammen. Diese promoten die Produkte intern – dafür erhalten Angestellte einen Rabatt auf eine Bestellung durch den online Shop. Also eine Win – Win Situation für Arbeitgeber, Arbeitnehmer, und auch für uns als Vertrieb.

Auch Arbeitgeber sind an gesunden Mitarbeitern interessiert © Anodyne

Welche Rolle nimmt Social Media bei Ihnen ein und setzen Sie auch auf Testimonials?

Die sozialen Medien sind in unserem online Geschäft das A & O. Nicht nur helfen sie bei unseren Zielgruppen präsent zu sein und den Brand aufzubauen, sondern sind auch für die Konversionsraten enorm wichtig.

Testimonials sehe ich bei unseren Produkten ebenfalls als sehr wichtig an. Da wir jetzt das erste Geschäftsjahr hinter uns haben, und erfolgreich eine Kundenbasis aufbauen konnten, möchten wir Erfahrungen im Zusammenhang mit haltungskorrigierender Kleidung auch vermehrt nutzen. Auf TrustPilot hat jeder Kunde die Möglichkeit seine Erfahrungen mit dem Produkt & Service zu teilen. Weiter haben wir zum Beispiel zehn Schweizer Profisportler, welche die Produkte nutzen, und mir freundlicherweise ihre Statements darüber zugesendet haben. Diese werden wir in der Zukunft sicherlich in den Sozial Medien nutzen.

Auch würde ich gerne eine «Haltungs-Community» aufbauen. Dies ganz nach dem Motto: Zusammen gegen Rückenschmerzen. So können also Kunden ihre Geschichten , ob und wie die Produkte ihnen geholfen haben, mit anderen teilen. Bei dieser Kampagne, kann ich mir auch sehr gut vorstellen Testimonials von Experten einzuschliessen.

Wie wird sich dieser Markt in den nächsten Jahren entwickeln und welche Ziele möchten Sie erreichen?

Das Thema Haltung wird hoffentlich immer wichtiger. Man hört jetzt schon Redewendungen wie «Sitzen ist das neue Rauchen». Herr und Frau Schweizer muss sich jedoch noch bewusster werden, wie wichtige eine gesunde Haltung überhaupt ist und welche Einflüsse diese hat.

Momentan gibt es in der Schweiz vielleicht eine Handvoll Anbieter für Haltungsprodukte. Es werden also sicherlich noch einige dazukommen. Dies ist grundsätzlich gut, da es hilft, die Wichtigkeit einer optimalen Haltung in den Vordergrund zu stellen und das Haltungsbewusstsein der Menschen zu steigern. Ich bin gespannt!

Die Produkte gibt es für Damen und Herren © Anodyne

Mehr über Anodyne

https://www.anodyne-shop.ch/

https://www.facebook.com/anodyneshop.ch

Swiss CRM Forum 2016 – Veröffentlichung der Swiss Marketing Leadership Studie 2016

Das Swiss CRM Forum, die Marketing Leadership Konferenz, brachte am 8. September mehr als 500 Führungskräfte und Trendsetter in den Bereichen Marketing, Product Management und CRM im Zürcher Kongresshaus zusammen. Nebst spannenden Key-Notes, Best Practice Cases und Workshops konnten sich die Teilnehmenden auch an den Infoständen einiger Anbieter von Lösungen und Beratern, wie am Stand des IMMs, über die neuesten Trends in den jeweiligen Bereichen informieren.

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Ein Höhepunkt des Forums war die Vergabe der Customer Excellence und Marketing Leadership Awards. Institutsleiter Prof. Dr. Brian Rüeger durfte als Präsident der Jury den «Cust­o­mer Excel­lence Award 2016» an die SBB ver­lei­hen. Das Gewin­ner­pro­jekt trägt den Titel: «Kun­den­be­geis­te­rung durch Handlungsspiel­raum am Touch­point Rail­Clean» und über­zeugt durch eine vor­bild­li­chen Kun­den­ori­en­tie­rung an der Peri­phe­rie des Gross­un­ter­neh­mens.

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Den «Mar­ke­ting Lea­dership Award 2016» erhielt ebeam Tech­no­lo­gies, eine Brand der COMET Group. Das Unter­neh­men ver­fügt über eine bahn­bre­chen­den neuen Tech­no­lo­gie, wel­che Unter­neh­men im Fer­ti­gungs­pro­zess hilft, keine oder weni­ger Che­mie ein­zu­set­zen, Ener­gie zu spa­ren und effi­zi­en­ter zu wer­den. Unter­neh­men wie z.B. Tetra Pak set­zen auf ebeam im Pro­duk­ti­ons­pro­zess. Die Anwen­dungs­fel­der sind glo­bal und betref­fen zahl­rei­che unter­schied­lichste Bran­chen.

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Ein weiteres Highlight war die exklusive Präsentation und Launch der Swiss Marketing Leadership Studie 2016 auf dem Swiss CRM Forum. Dieses Jahr konnte sie bereits zum zweiten Mal erfolgreich durchgeführt werden. Das Institut für Marketing Management hat dazu 2660 mittlere und grosse Unternehmen zufällig ausgewählt, von denen 646 an der Umfrage teilgenommen haben. Die Studie hat sich mit dem hochaktuellen Trendthema der digitalen Transformation im Marketing befasst. Die Befragung bei Inhabern, Geschäftsführern, Marketing-, CRM- oder Produktmanagement-Verantwortlichen hat ergeben, dass Schweizer Unternehmen verstanden haben, dass die digitale Transformation das Marketing grundlegend verändern wird. Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der Studie:

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Studie downloaden

Haben Sie Fragen zur Studie? Dann können Sie sich an Marcel Hüttermann unter 058 934 76 98 oder per E-Mail an: marcel.huettermann@zhaw.ch wenden.

Smarte Uhren, Müslüm, Werte und Awards – was ist da los, in der Marketing Welt?

Neulich am SDV Award wurden die Dialog Marketeers der Deutschschweiz für ausserordentlich kreative, konzeptionell herausragende und oft auch messbar erfolgreiche Kundendialoge prämiert. Business as usual. Oder auch nicht, denn die auch in diesem Jahr überaus geglückte Inszenierung wurde im Wesentlichen durch ein besonders unästhetisches, aber uneingeschränkt unterhaltsames Gesicht geprägt: Müslüm.

Der Berner Komiker und Satiriker Semih Yavsaner legte den gewohnt spitzen Humor zu Tage sowie eine ordentliche Portion Polarisierungspotenzial. Die Parodie des Gastarbeiters missglückte nur dann, wenn die scharfsinnige Gesellschaftskritik im Wortschatz eines  sprachlich (zu) Ungebildeten daher kam – dies aber missfiel den schlürfenden Werbern im Saal nicht. Vielmehr offenbarte die penetrant sozialkritische Note seiner Sprüche den aktuellen Zeitgeist einer mit dem Thema Migration oft überforderten Zivilgesellschaft. „Ja, war das jetzt lustig oder nicht?“

Hubelot CEO Biver live (zugeschaltet) am Markenkongress 2016 im Dolder

Hubelot CEO Biver live (zugeschaltet) am Markenkongress 2016 im Dolder

Diese Frage stellte sich zumindest am Markenkongress neulich im bekanntermaßen besten Hotel Zürichs nicht. Denn hier inszenierte der Beratungsarm der Hochschule St. Gallen htp im exklusiven Dolder Campus die aktuelle Schweizer Markenwelt – nicht als Award Night sondern als instruktiver Bildungstag aber mit obligater Preisverleihung. Und siehe da: auch hier wieder ein sozialkritische Note und dies sogar aus dem Munde des Swiss Academy of Marketing Science Awards Gewinners Jean-Claude Biver: „Ethik gehört zum Erfolg und das bedeutet teilen, Respekt und verzeihen“. Der Applaus eines durchaus aufgeklärten Plenums war ihm sicher.

Das Thema Werte, Ethik und insbesondere, deren konkrete Umsetzung in der Praxis von Marketeers ist eine brandaktuelle Fragestellung. „Respekt ist, wenn Sie in ihrem Unternehmen eine Frauenquote von über 40% haben und deshalb einen Kinderhort einrichten“ meinte Biver. C’est bien claire. Es geht darum, wie sich Unternehmen angesichts einer schnell drehenden Technologiezahl und daraus resultierenden Marktpotenziale verhalten und kommunizieren aber auch verhalten. Die Diskussion ist damit (ein weiteres Mal) eröffnet.

 

Swiss Marketing Leadership Studie 2015

SMLS2015Im Rahmen des Swiss CRM Forum hat das Institut für Marketing Management am 15. September die vorgestellt. Die Studie ist eine Fusion der beiden bewährten Studienformate «Swiss CRM» und «Swiss Product Management». Damit wird sie dem aktuellen Anspruch auf eine ganzheitliche Betrachtung des Marketings gerecht. Unternehmen können es sich nicht mehr leisten nur einen der beiden Werttreiber Kundenbeziehungen oder Leistungen zu berücksichtigen. Marketing ändert sich fundamental und sollte in modernen Unternehmen eine steuernde Funktion in Richtung Kunden- und Marktorientierung des Unternehmens einnehmen. Grund genug für das Institut für Marketing Management die beiden Studienformate zu fusionieren und die Marketing Leadership Studie zu lancieren.

2910 mittlere und grosse Unternehmen wurden im Rahmen der Studie zufällig ausgewählt, von denen 525 den Fragebogen ausgefüllt haben.Die Befragung bei Inhabern, Geschäftsführern, Marketing-, CRM- oder Produktmarketing-Verantwortlichen hat ergeben, dass der Stellenwert des Marketings einen massgeblichen Einfluss auf die Performance von Unternehmen hat. So geben bspw. 41 Prozent der Top-Performer dem Marketing eine strategische Gewichtung innerhalb des Unternehmens – viel häufiger als bei Silver- und Underperformern.

Die signifikanten Unterschiede zeigen, welche Auswirkungen der Stellenwert des Marketings auf die Performance von Unternehmen hat. So ist Kundenzufriedenheit für fast zwei Drittel der Befragten das oberste Unternehmensziel – noch vor Qualitäts- und Gewinnzielen. Dieser Anspruch ist zwar in den konkreten Zielen und Massnahmen zu sehen, wird jedoch oft nicht konsequent umgesetzt. So gehen etwa nur knapp ein Drittel der Befragten so weit, bei der Auswahl neuer Mitarbeitender auf Kundenorientierung zu achten.

Als wichtige Erfolgsfaktoren für die Kundenzufriedenheit finden Customer Relationship Management (CRM) und Product Management Eingang in der Studie. Fast die Hälfte der befragten Unternehmen misst ihren Erfolg anhand der Kundenzufriedenheit, rund ein Drittel der befragten Unternehmen misst den CRM-Erfolg dagegen gar nicht. Als grösste Stärke aber auch als häufigste Problemquelle im Bereich CRM nennen die Befragten die Datenqualität. Davon hängt der Erfolg eines CRM-Projekts direkt ab. Ohne Unterstützung durch das Top-Management ist das Beziehungsmanagement jedoch im Vornherein zum Scheitern verurteilt.

Auch im Product Management sind die wichtigsten Trends die Implementierung der Kundenorientierung sowie die Verankerung innerhalb des Unternehmens. 34,8 Prozent der befragten Unternehmen haben das Product Management auf der Geschäftsleitungsebene angesiedelt. Die deutlichen Unterschiede zwischen Top- und Underperformern sprechen klar für mehr Marketing Leadership im Product Management. Als grösste Schwäche des Product Managements identifizieren rund drei Viertel der Befragten die Marktforschung.

Eins zeigte die Studie eindeutig: Marketing Leadership gehört die Zukunft.  Vor allem Unternehmen, die Marketing als wertschöpfungsorientierte, strategische und integrierte Disziplin begreifen, werden im Markt bestehen.

Wir danken den Marketing-Verantwortlichen der zahlreichen beteiligten Unternehmen aus der ganzen Schweiz für ihre Offenheit und ihre kompetenten Antworten. Ebenso danken wir den studentischen Mitarbeitenden des Instituts für Marketing Management der ZHAW School of Management and Law für ihr Durchhaltevermögen bei der Durchführung der Befragung sowie den Experten für Ihr wertvolles Fachwissen.

Ein grosses Dankeschön gilt auch den Branchenpartnern Accarda, Advanis, BSI, isolutions, MS Direct, Orbis Schweiz, Pidas, SDV und Swiss CRM Forum, die uns bei der Entwicklung und Interpretation der Befragung tatkräftig unterstützt haben.

Swiss CRM Forum 2015

Das Swiss CRM Forum, die Marketing Leadership Konferenz, vereinigte am vergangen Dienstag mehr als 500 Führungskräfte in den Bereichen Marketing, Product Management und CRM im Zürcher Kongresshaus. Nebst spannenden Key-Notes, Best Practice Cases und Workshops konnten sich die Teilnehmenden auch an den Infoständen einiger Anbieter von Lösungen und Beratern, wie am Stand des IMMs, über die neuesten Trends in den jeweiligen Bereichen informieren.

Swiss CRM Forum 2015 - Marketing Leadership Konferenz

Panorama-Saal des Zürcher Kongresshauses

Ein Höhepunkt des Forums war die Vergabe der Swiss CRM und Swiss Marketing Leadership Awards. Institutsleiter Brian Rüeger durfte als Präsident der Jury den Marketing Leadership Award übergeben. Die Auszeichnung ging dieses Jahr an das Unternehmen CAMAG aus Muttenz. Die 1958 gegründete Schweizer Firma ist Spezialistin für Dünnschicht Chromatographie. Es gelang ihr trotz Frankenschock eindrucksvoll Kundenbeziehungen erfolgreich zu pflegen und seine Weltmarktführerschaft zu behaupten.

(v.l.n.r.: Stephan Isenschmid (Geschäftsführer Swiss CRM Forum), Bernhard Egger (Gewinner Swiss CRM Award, Geschäftsführer Schweiz und Österreich Walbusch), Dr. Markus Wyss (CEO, Head Sales & Marketing CAMAG) und Dr. Brian Rüeger (Leiter des Instituts für Marketing Management))

v.l.n.r.: Stephan Isenschmid (Geschäftsführer Swiss CRM Forum), Bernhard Egger (Gewinner Swiss CRM Award, Geschäftsführer Schweiz und Österreich Walbusch), Dr. Markus Wyss (CEO, Head Sales & Marketing CAMAG) und Dr. Brian Rüeger (Leiter des Instituts für Marketing Management)

Ein weiteres Highlight war die exklusive Präsentation der Swiss Marketing Leadership Studie 2015 auf dem Swiss CRM Forum. Die Studie ist eine Fusion der beiden bewährten Studienformate «Swiss CRM» und «Swiss Product Management». Das Institut für Marketing Management der SML hat dazu 2910 mittlere und grosse Unternehmen zufällig ausgewählt, von denen 525 den Fragebogen ausgefüllt haben. Die Befragung bei Inhabern, Geschäftsführern, Marketing-, CRM- oder Produktmarketing-Verantwortlichen hat ergeben, dass der Stellenwert des Marketings einen massgeblichen Einfluss auf die Performance von Unternehmen hat. So geben bspw. 41 Prozent der Top-Performer dem Marketing eine strategische Gewichtung innerhalb des Unternehmens. Insofern war der Untertitel des Forums „Die Marketing Leadership Konferenz“ mehr als passend gewählt.

SMLS2015

Studie downloaden

Haben Sie Fragen zur Studie? Dann können Sie sich an Marcel Hüttermann unter 058 934 76 98 oder per E-Mail an: marcel.huettermann@zhaw.ch wenden

 

Marketing ist Chef-Sache. Doch ist Marketing in den Schweizer Unternehmen in den Führungsstufen ausreichend integriert?

Swiss Marketing Leadership StudieZum ersten Mal wurden die «Swiss CRM Studie» und die «Swiss Product Management Studie» zur «Swiss Marketing Leadership Studie» konsolidiert. Das Trendthema Marketing Leadership – und zugleich der Schwerpunkt der Studie – findet im Rahmen der neu aufgegleisten Trendstudie eine allgemeingültige Definition und wird im Schweizer Markt untersucht.

Die neue Trendstudie wird dem aktuellen Anspruch der ganzheitlichen Betrachtung des Marketings gerecht. Unternehmen können es sich in immer dynamischeren und komplexeren Märkten nicht mehr leisten die beiden Werttreiber Kundenbeziehungsmanagement und Produktmanagement isoliert zu betrachten. Marketing umfasst aus moderner Sichtweise das gesamte Unternehmen und nimmt eine strategische Funktion ein.

525 Marketing-Entscheidungsträger aus verschiedensten Branchen haben im April 2015 zu den Themen Kundenbeziehungsmanagement (CRM) und Product Management in ihrem Unternehmen Antworten geliefert. Die Studie beleuchtet den Status Quo und die Entwicklung von CRM und Product Management in der Schweiz sowie neu auch die Integration des Marketings in strategische Entscheidungen auf Führungsebene.

Mit der Unterscheidung von den sogenannten «Top-», «Silver-» und «Underperformer» schafft die neue Studie noch einen weiteren Mehrwert und lässt direkte Vergleiche zwischen den Erfolgsklassen und deren Marketing Philosophien zu, die wiederum Handlungsempfehlungen implizieren.

Parallel zur Konsolidierung der beiden bisherigen Trendstudien zu «Swiss Marketing Leadership Studie» wird auch die alljährlich durchgeführte Veranstaltung «Swiss CRM Forum» vom «ZHAW Swiss New Marketing Forum» ergänzt und neu unter dem Namen «SCF Marketing Leadership Konferenz» auftreten. Die Konferenz bietet eine einzigartige Austauschplattform für Führungskräfte aus dem Bereich des strategischen Marketings.

Die Ergebnisse der «Swiss Marketing Leadership Studie» werden Ende Juli 2015 publiziert. Einzelne Erkenntnisse werden an der neu gestalteten «SCF Marketing Leadership Konferenz» am 15. September 2015 hervorgehoben und von Experten kommentiert.

Weitere Informationen zur «SCF Marketing Leadership Konferenz» finden Sie hier.

Die Fachstelle Product Management am Product Management Festival 2014 in Zürich

pmf_2014_1500Mit Dr. Rainer Fuchs und seinem Referat «Learning from the best: Key Messages from the Study: «Swiss Product Management 2013/14» war die Fachstelle Product Management des Instituts für Marketing Management am Product Management Festival 2014 in Zürich vertreten.

Wie können wir von den Besten im Product Management lernen? Welches sind aktuell die bedeutendsten Schweizer Product Management Trends?

Die Antworten auf diese Fragen und viele weitere Ergebnisse aus der Studie «Swiss Product Management 2013/14» finden Sie in seinem Referat auf Slideshare wieder.

Spannende Studienergebnisse im Sommerloch – Swiss CRM 2014 und Swiss Product Management Studie 13/14

Vorlesungsfreie Zeit, Urlaub, Sommer… Klingt nach Entspannung. Doch weit gefehlt, denn das Institut für Marketing Management brachte in den letzten Wochen gleich zwei Studien auf den Markt und diese sorgten für spannende, statt entspannte, Ergebnisse. Neben der 8. Auflage der Trendstudie „Swiss CRM“ lieferte auch die „Swiss Product Management Studie“ wertvolle Erkenntnisse.

PDM

Zusammen konnten rund 900 Entscheidungsträger aus den Bereichen Kundenbeziehungsmanagement und Product Management zu Ihrem Verständnis bzgl. dieser Themen, dem Status Quo in ihrem Unternehmen und die für sie relevanten Trends befragt werden. Während sich die Swiss CRM Studie 2014 dieses Jahr mit dem Schwerpunktthema „kooperatives CRM“ befasste, lautete das Motto der Swiss Product Management Studie: „Von den Besten lernen“.

Die „Besten“ waren diejenigen Unternehmen, die anhand vorher definierter Erfolgsfaktoren wie Marktanteil-, Umsatz- und Gewinnentwicklung in die Kategorie Gold-Performer eingestuft wurden. Genau an diesen Unternehmen war erkennbar, dass das Verständnis von Kundenbedürfnissen und –verhalten sowie die Interaktion mit dem Kunden einen messbar höheren Stellenwert haben als bei anderen Unternehmen. Des Weiteren unterscheiden sich die „Besten“ mit institutionalisierten Innovationsprozessen vom Wettbewerb.

Allgemein ist für das Product Management in der Schweiz mit guten bis sehr guten Aussichten zu rechnen. 72% der Unternehmen stufen diesen Bereich als sehr wichtig für ihr Unternehmen ein und 77% gehen davon aus, dass das Product Management auch in Zukunft einen hohen Stellenwert haben wird.

Kundenorientierung ist aber nicht nur das Thema bei den Product Managern sondern natürlich auch bei den CRM Experten. In der diesjährigen Studie wurde untersucht, wie die unternehmensübergreifende Abstimmung von Organisationseinheiten dem Kunden konsistente Erlebnisse bietet und wie die Unternehmen individuell auf Kundenbedürfnisse eingehen können.

Hierbei wurde jedoch deutlich, dass lediglich 22,5% der Schweizer Unternehmen der Meinung sind, dass sich Grenzen zwischen Unternehmen und Kunden in Zukunft immer mehr auflösen werden. Dieses und weitere Ergebnisse zum Trendthema weisen darauf hin, dass die Zeit für „kooperatives CRM“ in der Schweiz noch nicht reif ist. Ebenso ist auffallend, dass die globalen CRM-Trends wie Big Data, Mobile CRM und „Software as a Service“ (Cloud Computing) in Schweizer Unternehmen (noch) wenig Beachtung finden.

Erfreulich konnte die Studie feststellen, dass die Bedeutung von CRM in den Schweizer Unternehmen weiterhin hoch ist und die Investitionssummen steigen.

Werfen Sie einen Blick in die beiden Studien (kostenloser Download der Studie möglich) oder kontaktieren Sie unsere Spezialisten für weitere Informationen. Zum Thema Product Management steht Ihnen Dr. Rainer Fuchs zur Verfügung. Im Bereich CRM beantwortet Ihnen Dr. Frank Hannich gerne Ihre Fragen.