Frank lernt «Winti-Dütsch»

Bildquelle: www.duden.de

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In den letzten Jahren boomten Schweizerdeutsch Kurse. Allein an der Migros Klubschule lernten im Jahr 2013 knapp neunhundert Personen – darunter viele aus Deutschland – Schweizerdeutsch. Auch unser Leiter der Fachstelle strategisches Kundenbeziehungsmanagement, Frank Hannich, besucht am Zentrum Obertor an der Stadthausstrasse einen Schweizerdeutsch Kurs. Vor acht Jahren kam er mit seiner Familie in die Schweiz und startete seine Karriere an der ZHAW. Schweizerdeutsch verstand er bereits ziemlich gut, da er Schwäbisch spricht – einem dem Schweizerdeutsch sehr ähnlichen Dialekt. Nach wenigen Tagen konnte er problemlos unsere von Umlauten geprägte Sprache verstehen. Es vermag also zu überraschen, dass sich Frank – trotz schnellem Einleben in der Schweiz – für ein Schweizerdeutsch Kurs entschieden hat. Ich befragte ihn daher zu seiner Motivation, Schweizerdeutsch zu lernen. Es versteht sich von alleine, dass ich das Interview komplett auf Schweizerdeutsch durchführte.

Frank, was isch dini Motivation gsi, Schwiizerdütsch zlernä, obwohl Du bereits perfekt Schwiizerdütsch verschtahsch?
Ich han immer meh Schwiizerdütsch und Dütsch afange vermische. Also i mim Schriftdütsch häts vermehrt Schwiizerdütschi Wörter dine gha. Das findi nöd guet. Wänn ich beidi Sprache richtig behärrsche, dänn bechumi au weniger es Durenand (für dieses übersetzte Wort gibt es die Note 6). Und Sprache sind generell es Hobby vo mir und ich han mich gfreut, e neue Sprach z lerne.

Häsch Du Dich idemfall nöd zwunge gfühlt en Schwiizerdütsch Kurs zbsueche, wil das vode Schwiizer erwartet wird?
Nei zwunge hani mich gar nöd gfühlt. Aber ein Hintergedanke isch scho au gsi, s’Schwiizerdütsch gschäftlich azwende. Zum Bispiel imne Beratigsprojekt miteme chlinere Industrieunternehme. Ganz im Sinn vo CRM: De Kunde is Zentrum zstelle und ihn möglichscht ufem gliche Level aspräche.

Wie gseht denn so en Schueltag us i dim Schwiizerdütsch Kurs?
De Unterricht isch ufteilt i Konversation, Gramatik und Voci. Mir sind sächs Lüt us unterschiedliche Länder – Dütschland, Frankrich, Mittelamerika und Japan. Mir redet viel. Das isch super, wil im Alltag getraue ich mich noch nicht eso oder han noch nicht eso viel Möglichkeite s’Schwiizerdütsch azwende.

Was isch de gröschti Vorteil vo somne Kurs?
Bi dem Kurs, wo ich bsuechä, isch super, dass mir nur zu sechst sind. Mir chömed viel zum Rede und es gaht vorwärts. Plus: Es isch grad näbed em Büro. Ich chan also sehr bequem am Fritig über de Mittag i die Stund.

Sind all Teilnehmer ufeme ähnliche Niveau?
Nei das isch sehr unterschiidlich. Es isch recht gmischt. Es git au nöd gnueg Schüeler, dass mer mehreri Klasse chönti mache.

Wie reagieret denn dini Mitmänsche uf dis Unterfange, Schwiizerdütsch zlerne?Ambivalent… D’Mehrheit findet es super. Git aber au es Paar wo sich fröged, wieso ich das lerne. Die säged dänn, dass es ja eigentlich langed die Sprach zverschtah und mer Schwiizerdütsch nöd muess chöne rede.
Mis erschte Geschpröch uf Schwiizerdütsch hani mit em Brian (Institutsleiter IMM) gha. Er isch am Afang skeptisch gsi, aber dänn sehr erfreut und überrascht über mis fasch perfekte Schwiizerdütsch (lacht).

Super! Und Du bisch au nach wie vor überzoge vom Kurs?
Ja uf jede Fall. Ich han d’Hemmige verlore, Schwiizerdütsch zrede. Ich han die Systemathik dehinter glernt und gsehn, dass es möglich isch, die Sprach zlerne.

Zum Schluss na die entscheidendi Frag: Wele Schwiizerdütschi Dialekt wotsch am Endi vo Dim Kurs beherrsche?
Winti-Dütsch (schmunzelt).

Beschtens. Au wenn mich die letschti Antwort – als Zürcher – nöd wahnnsig freut, bin ich überrascht und begeischteret vo dine Schwiizerdütsch-Künscht und dim Wille das durezieh. Also wiiter so!

Kurzumfrage «Unternehmensinterne Weiterbildungen»

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 Umfrage Unternehmensinterne Weiterbildungen

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Weihnachtszeit in Winterthur

Weihnachtsmarkt in Winterthur

Bildquelle: http://www.winterthur-tourismus.ch

In der Adventszeit verwandelt sich die Winterthurer Altstadt mit den rund 100 festlich dekorierten und prachtvoll leuchtenden Holz-Chalets des Weihnachtsmarktes in eine wundervolle Märchenwelt. Bis zum 23. Dezember bietet sie den idealen Treffpunkt, um mit Arbeitskollegen nach der Arbeit einen Glühwein zu trinken und ausgefallene Weihnachtsgeschenke wie Holzschnitzereien, Edelstahlschmuck oder Bambusinstrumente zu kaufen.

Anstelle des Fonduezeltes wird man dieses Jahr auf der Wintialp mitten im Winterthurer Stadtpark kulinarisch verwöhnt. In einem heimeligen Ambiente geniessen die Gäste während der kalten Jahreszeit feine Käsespezialitäten wie Fondue und Raclette oder hauseigene Kaffee-, Tee- und Punschspezialitäten. Den Tag kann man auch in einer geselligen Runde an der Outdoor Platzhirsch-Bar ausklingen lassen.

Für diejenigen, die es am Abend etwas anders mögen, bietet sich das Dinnerspektakel Clowns & Kalorien an. Nirgends werden Zirkusdarbietungen und exquisite kulinarische Leckerbissen schöner inszeniert als bei dieser Vorstellung, wobei ein mit viel Fantasie kreiertes 4-Gang-Menu mit herzerwärmender Clownerie, fantastischer Akrobatik und Gesangseinlagen abgerundet wird. Das Verzehrtheater gastiert noch bis zum 01.02.2015 in Winterthur.

Wer es in der Adventszeit ein wenig aktiver mag, hat die Möglichkeit zum Eislaufen in der Eis- und Eventhalle Deutweg.

Möglichkeiten zum Kerzenziehen bestehen an verschiedenen Standorten in der Stadt und werden in Zusammenarbeit mit der Quartierentwicklung angeboten, wobei der Erlös gemeinnützigen Organisationen zugutekommt.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit in Winterthur.

Warum ein Corporate Blog?

Gastbeitrag von Daphne Zimmermann, Absolventin des CAS Marketing- und Corporate Communications. Sie hat sich in ihrer Projektarbeit mit Corporate Blogs auseinandergesetzt.

Eines muss jedem Kommunikationsverantwortlichen bewusst sein: In den sozialen Medien wird heute faktisch über jedes Unternehmen gesprochen. Sei es über Bewertungsplattformen, auf XING oder LinkedIn oder auf Facebook, Google+ und Co. Ein Unternehmensblog bietet eine Möglichkeit, den Dialog nach den eigenen Regeln zu gestalten ohne dabei in Abhängigkeit von Plattformen zu geraten. Er bildet die Schnittstelle zwischen der eher statischen Webpage und den dialogorientierten sozialen Medien. Weiterlesen