Das Zentrum für Marketing Management am Swiss CRM Forum 2012 – 28. Juni 2012

Swiss CRM ForumDas Zentrum für Marketing Management ist auch am diesjährigen Swiss CRM Forum im Zürcher Hallenstadion umfangreich vertreten.

Als akademischer Partner des Forums stellt Brian Rüeger im Interview mit Susanne Wille die diesjährige Ausgabe der jährlichen Swiss CRM Studie vor. Er spricht vom aktuellen Umsetzungsstand von CRM in der Schweiz, den wichtigsten Erfolgsfaktoren und Herausforderungen in CRM-Projekten und erklärt, wie stark die aktuell diskutierten CRM-Trendthemen auch tatsächliche Umsetzung in den Unternehmen finden. Die aktuellen Schwerpunkthemen Customer Experience Management und Datenschutz werden Hauptthema des Interviews sein.

Gemeinsam mit ec4u expert consulting ag und unter der Schirmherrschaft von Erik Neumann, Leiter des Swiss CRM Forum, kürt das Zentrum für Marketing Management den Schweizer CRM Champion 2012. Das Finale der CRM-Meisterschaft findet um 13.00 Uhr am Stand der ec4u statt. Wir wünschen den Kandidaten viel Glück.

Zusätzlich wird Brian Rüeger als Jury-Präsident den diesjährigen Innovation-Award vergeben. Ausgezeichnet werden innovative CRM-Projekte, die im 2011 erfolgreich abgeschlossen wurden. Wir sind schon jetzt gespannt auf den Gewinner.

Und nicht zuletzt freuen sich Mitarbeitende des Zentrums über einen regen Besuch des ZHAW-Standes in der Ausstellung (Stand 48).

Social Media für NGO’s – Fluch oder Segen? Ein Workshop gibt Antworten

Es gibt einige Beispiele für gut gelungene Kampagnen von NGO’s, die Social Media gekonnt einsetzen. Ein Beispiel, das den Experten positiv aufgefallen ist, ist 2aid.org, zu finden auf dem bernetblog. Es gibt aber auch kleine NGO’s, die mit begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen Social Media für sich nutzen möchten. Eine davon ist die Winterthurer Klimaschutzorganisation myblueplanet mit dem klaren Ziel CO2 Emissionen zu reduzieren.

Wie kann myblueplanet Social Media nun aber in die bisherigen Kommunikationsaktivitäten einbinden? Und wie können der Bekanntheitsgrad gesteigert und mehr Freiwillige zum Mitmachen bewegt werden, damit zielgerichtet Projekte umgesetzt werden können? Das sind nur einige Fragen, denen die myblueplanet-Verantwortlichen zusammen mit unserem Social Media Experten Armin Ledergerber des Zentrums für Marketing Management nachgegangen sind.

Der sehr praxisbezogene Workshop hat drei wesentliche Handlungsempfehlungen aufgetan:

Interne Organisation: Auch eine NGO muss zuerst intern Klarheit geschaffen. Dies umfasst Fragen zu: Welche Netzwerke wollen wir nutzen? Welche könnten in Zukunft interessant sein? Wer ist verantwortlich? Es braucht eine verantwortliche Schlüsselstelle, die sich dem Thema annimmt und auch das regelmässige Monitoring (z.b. mit dem Community-Report von Netbreeze) betreibt und analysiert.

Authentische Kommunikation: Je nach Kommunikationskanal (und das schliesst auch die „herkömmlichen“ Medien ein) ist eine zielgruppengerechte Ansprache zu verwenden. Das bedeutet einerseits Transparenz und anderseits aber auch den Mut, einen Fehler einzugestehen und dies dem Netzwerk mitzuteilen.

Ohne Fleiss keinen Preis: Auch wenn es zu Beginn so erscheint, als seien alle bisherigen Social Media Aktivitäten bedeutungslos, sollte man sich von stagnierenden «Facebook»-Freunden» oder «Follower» auf Twitter nicht entmutigen lassen. Mit einem Diskussionsbeitrag oder einem neuen Mitglied kann sich das schlagartig ändern. Nur kontinuierliche Anstrengungen wirken sich schliesslich langfristig aus.

Ob das Eintauchen in die Welt der Social Media für myblueplanet nun Fluch oder Segen ist, wird sich zeigen. Mit diesem engagierten Freiwilligenteam, aber wohl eher ein Segen.

Lust myblueplanet zu begleiten und Tipps zu geben? Hier geht‘ zu Twitter und hier zur Fanpage auf Facebook.

10 Tage Winterthur – Die Social-Media-Entdeckungstour

Vor rund einem Monat wurde eine einzigartige Social-Media-Kampagne der Stadt Winterthur gelaunched. Winterthur ist die sechstgrösste Stadt der Schweiz und berühmt für ihre Bildungsmöglichkeiten und die zahlreichen Kultur- und Freizeitangebote (über 1000 Angebote pro Jahr). In einem interaktiven Entdeckungserlebnis sollten Bewohner und Besucher nun näher an diese Vielfalt von Angeboten und Sehenswürdigkeiten herangeführt werden.
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Rückblick: Social Media Gipfel vom 6. Juni 2012

Heute morgen fand zum 14. Mal der Social Media Gipfel in Zürich statt. Diesen Mittwoch wurde folgendes Thema aufgegriffen: „Wozu noch Banken? Raiffeisen und Cashare über Social Media und Crowdfunding“. Sind Banken auf Social Media vertreten? Was bietet das Social Web für Möglichkeiten für Finanzdienstleister? Zwei Referenten beantworteten diese und weitere Fragen im Bezug auf ihr Unternehmen.

Das tibits im NZZ Bistro beim Stadelhofen war auch heute morgen wieder gut besetzt. Viele der Teilnehmer besuchten heute zum ersten Mal ein Gipfeltreffen dieser Art. Wie immer wurde während der Veranstaltung fleissig getwittert und Meinungen ausgetauscht (#smgzh). Sponsor des Events war für diese Ausführung das Swiss New Marketing Forum, welches wir in diesem Blog auch bereits vorgestellt haben.

Der erste Referent, Jens Wiesenhütter, stellte die Social Media Aktivitäten von Raiffeisen Schweiz vor. Das Unternehmen ist auf den Plattformen Facebook, Twitter und Xing vertreten und möchte damit den Kundenkontakt intensivieren. Welche Absichten die Genossenschafts-Bank mit Social Media verfolgt, gibt folgender Tweet gut wieder:

Michael Borter, Mitgründer und Geschäftsführer der Crowdfunding-Plattform Cashare, bracht uns sein Unternehmen und dessen Dienstleistungen, nämlich Social Lending und Project Funding, näher. Interessant ist, dass die Plattform mehr Darlehensgeber als Darlehensnehmer aufweist.

Um die Veranstaltung ein wenig zusammenzufassen, habe ich für euch die wichtigsten Meinungen, Links etc unten aufgelistet. Die Aufzählung ist nicht abschliessend und ich freue mich um jeden Input und Ergänzungen von anderen Teilnehmern oder Interessierten.

Sozialistische Medien?

Es ist schon interessant, wie wir Anglizismen ungefragt und filterlos ins Deutsche „übersetzen“ und dann sinnfrei verwenden. Englisch „klingende“ Wortkreationen wie „Handy“, „Beamer“ oder „Wellness“ sind dumpf genug, aber noch fahrlässiger geht’s im WWW zu und her.
„Word of Mouth“ gibt sich gerne denglish, Mundpropaganda klingt ja wirklich unschön. Aber am meisten zu denken gibt uns die Etymologie von Sozialen Medien. Social Media bedeuten „gesellschaftliche Medien“, weil das Gesellschaftliche im Amerikanischen eben „social“ heisst. Hingegen zu Deutsch heisst „das Soziale“ eben „fürsorglich“ oder noch schöner „sozialistisch“.
Also sagen wir ab sofort nicht mehr „Soziale Medien“, don’t we?! Aber wie könnten wir diese medialen Hypelinge denn bezeichnen? Gesellschaftliche Medien? Zu hölzern, wirkt nicht cool, die Abkürzung wäre GM, das hilft noch weniger. Gesellschaftliche Gruppen Medien?! Auch nicht schön. Hat jemand eine Idee? Kommt Leute, come on community: Lasst uns nach den wunderbaren Prinzipien der „Sozialen Medien“ einen Begriff finden: Crowd Sourcing, Schwarmintelligenz, etc., ihr wisst schon… Einen neuen Namen für Soziale Medien via Soziale Medien, das hat was von McLuhans „the Medium is the Message“. Vorschläge sind ab sofort willkommen, die Besten werden bewertet und gepostet (likes…, ihr wisst schon) und am Ende wird der Favorit beklatscht. Ok?

Willkommen im ZMM

Seit Anfang Juni hat das Zentrum für Marketing Management zwei neue Mitarbeiterinnen – wir heissen die beiden herzlich in unserem Team willkommen.

Céline Forestier und Bettina Gehring

 

Wir haben die zwei gebeten, sich kurz selbst vorzustellen und freuen uns, in Zukunft noch mehr über sie zu erfahren.

Céline Forestier:

Nach meinem Praktikum bei der UBS  war ich sieben Jahre in der Vermögensverwaltung tätig. Letztes Jahr habe ich mein berufsbegleitendes Bachelorstudium (BA) an der ZHAW School of Management and Law abgeschlossen. Bevor ich im Oktober 2011 auf eine siebenmonatige Weltreise ging, habe ich mich erfolgreich im ZMM beworben, da ich schon immer im Marketingbereich tätig sein wollte.

Um meine bisherigen Marketingkenntnisse zu vertiefen und mir das notwendige Wissen anzueignen, werde ich im September dieses Jahres den konsekutiven Master in Marketing an der ZHAW in Angriff nehmen und hoffentlich viele spannende Erkenntnisse direkt im Job praktisch umsetzen können.

Ich bin naturverbunden und kombiniere dies gerne mit sportlichen Aktivitäten. Da ich den letzten Winter verpasst habe, freue ich mich umso mehr auf die nächste Snowboard-Saison.

Bettina Gehring:

Ich habe an der ZHAW Betriebsökonomie studiert und anschliessend den Master in Marketing mit Schwerpunkt Digitale Medien an der Universität St. Gallen gemacht. Anschliessend habe ich ein Praktikum bei einer Online-Kommunikationsagentur absolviert und war danach als Geomarketingspezialistin im Bereich Marktforschung bei Charles Vögele tätig.

In meiner Freizeit bin ich oft auf der Tanzfläche anzutreffen, vor allem Lateinamerikanische Tänze und Salsa haben es mir angetan.

Ich bin gespannt und freue mich auf die neue Tätigkeit im Zentrum für Marketing Management.