{"id":2902,"date":"2025-01-13T09:00:00","date_gmt":"2025-01-13T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/?p=2902"},"modified":"2025-06-05T16:23:50","modified_gmt":"2025-06-05T14:23:50","slug":"future-skills-zukunft-in-der-gegenwaertigen-bildung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/future-skills-zukunft-in-der-gegenwaertigen-bildung\/","title":{"rendered":"Future Skills: Zukunft in der gegenw\u00e4rtigen Bildung"},"content":{"rendered":"\n<p>Studierende sollen Ausbildungen erhalten, die f\u00fcr ihre Zukunft relevant sind. Vier Modelle stehen typischerweise zur Auswahl, um Hochschulbildung zukunftsorientiert zu gestalten: Individualisierte Curricula und kooperierende Curricula verfolgen die Stossrichtung offener Curricula, bei denen den Studierenden \u00fcberlassen bleibt, die f\u00fcr sie relevanten Skills zu w\u00e4hlen. Diese beiden Modelle werden durch ein Modell erg\u00e4nzt, das Ausbildungen lebenslang begleitet und diese Wahlm\u00f6glichkeiten zeitlich staffelt. Ein viertes Modell ist darauf aus, in den Curricula nicht nur gegenw\u00e4rtig relevante Fachkompetenzen zu vermitteln, sondern Kompetenzen auszubilden, von denen in Zukunft erwartet wird, dass sie relevant sein werden. Zu kl\u00e4ren ist dann, welche Future Skills in das Curriculum geh\u00f6ren, wenn diese Relevanz zun\u00e4chst in Forschung, Wirtschaft und Praxis oder Politik gekl\u00e4rt werden sollte und es noch gar keine wissenschaftlich ausreichend ausgereiften Inhalte gibt, die vermittelt werden k\u00f6nnten. Hier wird die Perspektive richtigerweise verschoben: Ein Hochschulstudium sollte nicht nur die konsolidierten Inhalte und Methoden sowie anstehenden Forschungsfragen zum Thema haben, sondern den Studierenden zeigen, dass Wissenschaft und Forschung zusammen mit Politik und Gesellschaft auch darum ringen, welche Herausforderungen relevant sind und gel\u00f6st werden sollen, wie diese Probleme angegangen werden sollen und wer \u00fcber die richtigen Massnahmen und L\u00f6sungsangebote entscheiden soll.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Ein Beitrag von <a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/ueber-uns\/person\/mart\">Dr. Alessandro Maranta<\/a>, Leiter Fachgruppe Bildungsangebote im Ressort Bildung, Rektorat ZHAW<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure style=\"font-size:14px\" class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-background\" style=\"background-color:#b0d5ea\"><tbody><tr><td><strong>Vielf\u00e4ltige Kooperationen in der Bildung<\/strong><br>Dieser Blog ist Teil einer sechsteiligen Blogreihe zu vielf\u00e4ltigen Formen von Kooperationen in der Bildung. Ziel der Blogreihe ist es mit dieser Auslegeordnung ein differenziertes Bild zu den Erwartungen an Kooperationen und den erwartbaren Vorteilen zu gewinnen. Diese Grundlage soll die Spielr\u00e4ume f\u00fcr Kooperationen f\u00fcr Studierende, Dozierende und das Bildungsmanagement f\u00fcr innovative Hochschulbildung aufzeigen.<br><br><br>&#8211; <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/interdisziplinaere-kooperation-in-der-hochschulbildung\/\">Erster Blog: <em>Interdisziplin\u00e4re Kooperation und Innovation in der Hochschulbildung<\/em><\/a><br>&#8211; <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/allianzen-im-bildungsraum\/\">Zweiter Blog: <em>Allianzen im Bildungsraum<\/em><\/a><br>&#8211; <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/organisationale-entwicklung-und-alleinstellung-in-der-hochschulbildung\/\">Dritter Blog: <em>Organisationale Entwicklung und Alleinstellung in der Hochschulbildung<\/em><\/a><br>&#8211;<strong> <\/strong><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/communities-veraendern-die-hochschulbildung\/\">Vierter Blog: <em>Communities ver\u00e4ndern die Hochschulbildung<\/em><\/a><br>&#8211; <strong>F\u00fcnfter Blog: <em>Future Skills<\/em><\/strong><br>&#8211; Sechster Blog: <em>Student experience: Verantwortung f\u00fcr die Zukunft wahrnehmen<\/em><br><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-lernende-organisation-und-verantwortung-fur-eine-offene-zukunft\">Lernende Organisation und Verantwortung f\u00fcr eine offene Zukunft<\/h2>\n\n\n\n<p>Hochschulen sind nicht nur lehrende Organisationen, sondern bleiben als Expertenorganisationen immer auch lernende Organisationen. Fachpersonen partizipieren an Bildung, Wissenschaft und Forschung als einem Gemeingut. Die Fachpersonen und die Hochschulen konkurrenzieren dabei um Reputation und Forschungsgelder, aber auch um Studierende und die damit zusammenh\u00e4ngende Finanzierung. Dieser Wettbewerb bef\u00f6rdert, das wechselseitig voneinander gelernt wird: Ideen zu Inhalten und Gestaltung von Bildungsangeboten werden \u00fcbernommen und weiterentwickelt. Da Curriculum-Inhalte nicht gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnen, wird Alleinstellung in der Art und Weise gesucht, wie die Bildungsangebote optimal gestaltet und vom Bildungsmanagement bereitgestellt werden. Dazu kommt als dritter Faktor, dass Hochschulbildung zukunftsorientiert sein soll, damit Studierende Ausbildungen erhalten, die f\u00fcr sie relevant sind. Diese banale Feststellung bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich: Wie wissen wir, was zuk\u00fcnftig wichtig sein wird? Wie schnell m\u00fcssen wir auf Neues reagieren k\u00f6nnen? Wie erkennen m\u00f6gliche Studierende, dass unsere Ausbildungen zukunftsweisend und attraktiv sind, und treffen die richtige Studienwahl?&nbsp; Da es in dieser Blogreihe um Kooperation geht, m\u00f6chte ich mich auf die Herausforderung konzentrieren, wenn f\u00fcr zukunftsorientierte Ausbildungen sowohl Curriculum als auch die Organisation von Bildungsangeboten weiterentwickelt werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><strong>Vier Modelle zur Organisation von Studieng\u00e4ngen ber\u00fccksichtigen Zukunftsorientierungen und individuelle Bildungsbiografien<\/strong><\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p>Diese Herausforderungen nehmen unterschiedliche Formen an. &nbsp;Vier Szenarien, die Ulf-Daniel Ehlers in \u00abFuture Skills: Lernen der Zukunft &#8211; Hochschule der Zukunft\u00bb ausgearbeitet hat (siehe <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/book\/10.1007\/978-3-658-29297-3#about\">Ehlers, 2020<\/a>, S. 274ff.), f\u00e4chern die Herausforderungen auf. Die vier Szenarien haben in unterschiedlicher Weise damit zu tun, wie Kooperationen mit und an Hochschulen gestaltet werden. Ehlers unterscheidet (siehe kompakte \u00dcbersicht in <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/book\/10.1007\/978-3-658-29297-3#about\">Ehlers, 2020<\/a>, Abb. 55): 1. Hochschulen, die darauf abzielen, ihren Studierenden Probleml\u00f6sungskompetenzen mitzugeben und sich daher von festen fachlich vorgegeben Curricula l\u00f6sen (\u00abFuture Skills Universit\u00e4t\u00bb), 2. Hochschulen, die ihr Bildungsangebot breiter aufstellen, indem sie sich mit anderen Hochschulen vernetzen (\u00abMulti-institutionelle Netzwerk Uni\u00bb), 3. Hochschulen, die Studierenden als autonome Akteure verstehen, mit ihnen kooperieren und Wahlm\u00f6glichkeiten offen lassen (\u00abPersonalisierte <em>My Curriculum<\/em> Uni\u00bb), und 4. Hochschulen, die Bildungsangebote auf Hochschulniveau passend f\u00fcr lebenslanges Lernen in verschiedenen Berufs- und Lebensphasen anbieten (\u00abLifelong Learning University\u00bb). Anhand des ersten Typs Hochschule und von Bildungsangeboten, die den Studierenden Future Skills mitgeben wollen, lassen sich die spezifischen Herausforderungen f\u00fcr die Kooperation exemplarisch aufzeigen, wenn sowohl das Curriculum als auch die Organisation von Bildungsangeboten verschr\u00e4nkt gestaltet werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong><em>Vier Gestaltungstypen f\u00fcr zukunftsorientierte Ausbildungen \u2013 und ihre Grenzen<\/em><\/strong><br><br>In Anlehnung an <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/book\/10.1007\/978-3-658-29297-3#about\">Ehlers, 2020<\/a> k\u00f6nnen vier Gestaltungstypen unterschieden werden, die regelm\u00e4ssig daf\u00fcr verwendet werden, Bildungsangebote f\u00fcr die Zukunft fit zu machen. Diese lassen sich in einer Matrix einordnen, in der einerseits unterschieden wird, ob und wie die Zukunft in die Gestaltung des Bildungsangebots hineingeholt wird und wie andererseits das konkrete Curriculum inhaltlich gestaltet wird. Die Matrix unterscheidet vier M\u00f6glichkeiten, wie relevante Themen f\u00fcr die Ausbildung gew\u00e4hlt und bereitgestellt werden k\u00f6nnen.<br><br>Eine Ausbildung vermittelt einen Ausschnitt des State of the Art im Fachgebiet und den weiteren angrenzenden Bereichen. Sollen die Studierenden die f\u00fcr sie relevanten Bereiche im Studium selbst w\u00e4hlen, wird das Studium mehr oder weniger stark individualisiert (individualisiertes Curriculum). Damit ein breites Angebot bereitgestellt werden kann, kooperieren Studieng\u00e4nge oder auch Hochschulen (kooperierendes Curriculum).<br><br>Individualisierte Curricula und mit Partnern kooperierend ausgebaute Curricula werden gerne im Sinne von Open Curricula miteinander verbunden. Diese Gestaltungstypen stossen an Grenzen, wenn keine Kernkompetenzen mehr erkennbar sind. Alternativ werden Ausbildungen im lebenslangen Lernen gestaffelt angeboten, und Bildungsangebote werden als Abfolge konzipiert. Dies entspricht einem dritten Typus: lebenslang begleitete Ausbildung (siehe auch den Blogbeitrag zu <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/lifelong-learning-aus-dem-spiel-wird-ernst\/\">Lifelong-Learning<\/a>).<br><br>Future Skills sowie vergleichbare transversale oder \u00fcberfachliche Kompetenzen schliesslich, zielen darauf ab, Kompetenzen f\u00fcr zuk\u00fcnftige Themen bereits in den gegenw\u00e4rtigen Ausbildungen zu vermitteln. Der Fokus wird auf grundlegende transversale sowie inter- und transdisziplin\u00e4re Kompetenzen in Kombination mit den fachlichen Grundlagen verlagert. Fachliches Spezialwissen soll in den Hintergrund r\u00fccken, da es wegen der hohen Halbwertszeit rascher veralte, Recherchen und Aufbereitung von Wissensbest\u00e4nden zuk\u00fcnftig von k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) \u00fcbernommen werde sowie isoliertes Fachwissen grunds\u00e4tzlich keine ausreichende Grundlage f\u00fcr robuste Probleml\u00f6sungen biete.<br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2058\" height=\"740\" class=\"wp-image-2932\" style=\"width: 850px\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/files\/2025\/01\/FS-Blog-5.png\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/files\/2025\/01\/FS-Blog-5.png 2058w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/files\/2025\/01\/FS-Blog-5-300x108.png 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/files\/2025\/01\/FS-Blog-5-1024x368.png 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/files\/2025\/01\/FS-Blog-5-768x276.png 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/files\/2025\/01\/FS-Blog-5-1536x552.png 1536w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/files\/2025\/01\/FS-Blog-5-2048x736.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2058px) 100vw, 2058px\" \/><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-curriculare-und-didaktische-unsicherheiten-in-der-vuca-welt\">Curriculare und didaktische Unsicherheiten in der VUCA-Welt<\/h2>\n\n\n\n<p>In der Rede von Zukunftsthemen und Future Skills taucht regelm\u00e4ssig der Hinweis auf, dass wir in einer Welt leben, die von schnellem und unvorhersehbarem Wandel gepr\u00e4gt ist. Wir leben in einer VUCA-Welt heisst es, wobei das Akronym \u00abVUCA\u00bb f\u00fcr volatility, uncertainty, complexity und ambiguity steht. Wie neu dieses Ph\u00e4nomen tats\u00e4chlich ist, sei dahingestellt. In einem Studium soll gelernt werden, mit Unbest\u00e4ndigkeit, Unsicherheit, Komplexit\u00e4t sowie Mehrdeutigkeit umzugehen. Falls von einem Studium erwartet werden sollte, dass eindeutige Antworten und Methoden zu klar umrissenen Problemstellungen gelehrt und gelernt werden, dann dreht sich diese Erwartung bei Future Skills um: Vielf\u00e4ltige Problemwahrnehmungen und vielschichtige L\u00f6sungswege werden zum Thema.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich sind alle Fachgebiete und Studieninhalte offen f\u00fcr neue Fragestellungen, Forschungsthemen oder innovative L\u00f6sungsans\u00e4tze. Es gibt jedoch einen exemplarischen Aspekt, wo die Integration von VUCA in die Bildungsangebote zu Herausforderungen f\u00fchrt: Bei der Bewertung von Studienleistungen. Das hatte auch der CoPilot in einem Chat nahegelegt, als ich ihn gefragt hatte: \u00abKannst du mir Argumente daf\u00fcr oder dagegen auflisten, warum ein Hochschulstudium interdisziplin\u00e4r gestaltet werden sollte?\u00bb (Chat mit CoPilot am Nachmittag des 30. September 2024, siehe erster Blog dieser Reihe: <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/interdisziplinaere-kooperation-in-der-hochschulbildung\/\">Interdisziplin\u00e4re Kooperation und Innovation in der Hochschulbildung<\/a>). Denn Argumente dagegen waren u. a., dass der fachliche Tiefgang fehle oder dass unterschiedliche Lehr- und Bewertungsmethoden zu Herausforderungen bei Lehr- und Lernszenarien f\u00fchren werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><strong>Forschung ist kooperatives problembasiertes Lernen \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume mit konsolidierten und validierten Ergebnissen<\/strong><\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p>Wichtige Ursachen f\u00fcr solche didaktische Herausforderungen liegen meines Erachtens in der Art und Weise, wie Wissenschaft betrieben wird: Forschung und Wissenschaft sind im Grunde Problem Based Learning \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume. Die Schritte der Siebensprungmethode sind auch f\u00fcr die Forschung und jedes Projekt leitend (siehe zu den Schritten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Problembasiertes_Lernen\">Problembasiertes Lernen \u2013 Wikipedia<\/a>). F\u00fcr die Forschung kommen weitere Schritte hinzu: Neues Wissen und innovative Analysen zu erforschten Ph\u00e4nomenen werden publiziert und unter Peers konsolidiert, indem Daten und Informationen in Modellen und Theorien gesammelt, strukturiert und ausgetauscht werden. Methoden werden validiert, die erlauben, gest\u00fctzt auf die neuen Modelle verwandte Probleme zu l\u00f6sen. Sowohl bei Problem Based Learning als auch in der Praxis von Wissenschaft und Forschung geht es darum, komplexe Probleme zu verstehen, zu strukturieren und letztlich gestaltbar zu machen. Auch hier bestehen Analogien mit didaktischen Taxonomiestufen: erinnern, verstehen, anwenden, analysieren, bewerten und erschaffen gem\u00e4ss Bloom (siehe <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blooms_Taxonomie\">Blooms Taxonomie \u2013 Wikipedia<\/a>) oder Wissen und Verstehen, Anwendung von Wissen und Verstehen, Urteilen, Kommunikative Fertigkeiten, Selbstlernf\u00e4higkeit gem\u00e4ss Dublin Deskriptoren (siehe <a href=\"https:\/\/www.swissuniversities.ch\/en\/themen\/lehre-studium\/qualifikationsrahmen\/deskriptoren\">Deskriptoren &#8211; swissuniversities<\/a>). Die Forschung erweitert diese Schritte um Validierung und Konsolidierung der Ergebnisse unter den Peers. Die Selbstlernf\u00e4higkeit ist in Forschung und Wissenschaft in einem Kollektiv sozial organisiert. Wichtige Unterschiede zwischen Forschung und Lehr-\/Lernszenarien bestehen insbesondere zwischen dem Grad der Expertise (Fachpersonen vs. Studierende), der Gruppengr\u00f6sse (Forschungsverb\u00fcnde vs. Klasse) oder den Zeitr\u00e4umen (mehrere Jahre vs. Semester). Widerst\u00e4nde gegen interdisziplin\u00e4re Bildungsinhalte, weil die Bewertung von Studienleistungen keine klare Grundlage habe, k\u00f6nnen daher durch die disziplin\u00e4re Sozialisation von Fachpersonen, aber vor allem mit dem Kern von Wissenschaft und Forschung erkl\u00e4rt werden: Disziplinen und Fachgebiete wandeln sich stetig \u2013 aber langsam, wenn Forschungsfragen an Grenzen stossen und beginnen, intra,- inter- oder transdisziplin\u00e4r zu m\u00e4andrieren. F\u00fcr neue Themen braucht es Zeit, bis ein State of the Art etabliert ist: Hypothesen und Aussagen m\u00fcssen methodisch nachvollziehbar bewertet werden \u2013 aus Annahmen und Vermutungen soll verl\u00e4ssliches Wissen werden. Blosser Meinungsaustausch gen\u00fcgt nicht. Im Vergleich dazu sind Zeitr\u00e4ume und Rahmenbedingungen f\u00fcr Lehr-\/Lernszenarien in einzelnen Modulen f\u00fcr ein sowohl forschungsoffenes wie wissenschaftlich fundiertes Vorgehen zu kurz.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong><em>Forschung und forschendes Lernen<\/em><\/strong><br><br><em>Die Verbindung von Forschung und Lehre ist ein Leitmotiv der Hochschulen, deren Wurzeln ins 19. Jahrhundert zur\u00fcckreichen, als Wilhelm von Humboldt die Einheit von Forschung und Lehre in den Mittelpunkt der Hochschulorganisation stellte (siehe <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Humboldtsches_Bildungsideal\">Humboldtsches Bildungsideal \u2013 Wikipedia<\/a>). Auch die Gestaltung von Lehr- und Lernszenarien als forschendes Lernen wurde bereits vor gut einem halben Jahrhundert lanciert und weiterentwickelt. Peter Tremp und Gabi Reinmann widmeten 2020 ein Sonderheft von <a href=\"https:\/\/gabi-reinmann.de\/?page_id=5292\">Impact Free<\/a> dem forschenden Lernen und schreiben im einleitenden Beitrag \u00ab<a href=\"https:\/\/gabi-reinmann.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Impact_Free_30_28_07_2020.pdf\">Forschendes Lernen als Hochschulreform? Zum 50-Jahr-Jubil\u00e4um der Programmschrift der Bundesassistentenkonferenz<\/a>\u00bb (S. 2): \u00abForschendes Lernen wird [\u2026] durch einige Merkmale charakterisiert, die eine \u00abstrukturelle Gleichheit\u00bb des studentischen Tuns mit der T\u00e4tigkeit von Forscherinnen und Forschern betonen: die selbst\u00e4ndige Wahl des Themas; eine selbst\u00e4ndige Strategie; ein unbegrenztes Risiko an Irrt\u00fcmern und Umwegen (und damit auch die Chance f\u00fcr Zufallsfunde und fruchtbare Momente); die Notwendigkeit, dem Anspruch der Wissenschaft zu gen\u00fcgen; die Pr\u00fcfung des Ergebnisses hinsichtlich seiner Abh\u00e4ngigkeit von Hypothesen und Methoden; die Aufgabe, das erreichte Resultat klar darzustellen [\u2026]. Insgesamt soll damit Wissenschaft als offener, reflexiver Prozess erfahrbar und erlebbar werden.\u00bb Zwei Kritikpunkte und Herausforderungen haben die didaktische Weiterentwicklung des Forschenden Lernens begleitet (S. 3): \u00abDas Forschende Lernen bleibe [\u2026] zu stark innerdisziplin\u00e4r und in einem individualistischen Bildungsbegriff verhaftet und sei dadurch konservativ, weil die au\u00dferhochschulische gesellschaftliche Praxis in ihrem Gestaltungsbedarf und ihrer Gestaltungsm\u00f6glichkeit kaum in den Blick komme. Entsprechend wurde dem Forschenden Lernen das Projektstudium gegen\u00fcbergestellt, das die gesellschaftliche und berufspraktische Relevanz der Wissenschaft konzeptionell ber\u00fccksichtigt und in den Vordergrund r\u00fcckt.\u00bb Von Anfang an wurde auch die Herausforderung erkannt, wie solch offen gestaltete Lehr- und Lernszenarien mit geeigneten Pr\u00fcfungen oder Leistungsnachweisen verbunden werden k\u00f6nnen, und als L\u00f6sung wurde die Abschaffung von Pr\u00fcfungen vorgeschlagen (S. 3f.). Trotz dieser Herausforderungen unterstreichen Tremp und Reinmann die Chance des forschenden Lernens, dass \u00abhier die Besonderheit der Bildungseinrichtung Hochschule \u2013 eben die Verkn\u00fcpfung von Forschung und Lehre \u2013 auch im didaktischen Zugang Ber\u00fccksichtigung findet. Hochschuldidaktik in diesem Verst\u00e4ndnis ist damit nicht \u00dcbertragung allgemeiner didaktischer Prinzipien auf die Hochschulstufe, sondern geht von einem Verst\u00e4ndnis akademischer Bildung und wissenschaftlicher Prozesse aus und betont dabei die Notwendigkeit studentischer Eigenst\u00e4ndigkeit.\u00bb (S. 4)<\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-beschleunigung-und-die-forderung-nach-transformationen\">Beschleunigung und die Forderung nach Transformationen<\/h2>\n\n\n\n<p>Zeithorizonte, auf die Forschung und Bildung ausgerichtet werden, sind wichtig geworden. Denn viel Zeit bleibt angesichts der dr\u00e4ngenden Herausforderungen wie Klimawandel, Migration, demografische Entwicklung, Globalisierungskritik oder Politikverdrossenheit vielleicht nicht. In der Bildung zeigt sich dies darin, dass lebenslanges Lernen und Future Skills Leitmotive der Bildungsentwicklung geworden sind, mit denen auf unterschiedliche Weise auf die Beschleunigungstendenzen reagiert wird: Der Zeithorizont von Ausbildungen und deren Abfolge ist das Kernthema des lebenslangen Lernens, und Future Skills drehen sich um die M\u00f6glichkeiten, bereits heute die Kompetenzen auszubilden, die in Zukunft relevant sein werden. Forschung und Bildung sollen fit machen f\u00fcr die Zukunft, und das bitte schon heute.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ruf nach Inter- oder Transdisziplinarit\u00e4t in der Forschung ist ein Appel die dr\u00e4ngenden Probleme kooperierend und rascher anzugehen. Dazu werden spezifische Methoden f\u00fcr die Forschung entwickelt und verbreitet, die die Koproduktion von Entwicklungen in Wissenschaft und Gesellschaft unterst\u00fctzen (siehe z. B. die <a href=\"https:\/\/naturwissenschaften.ch\/co-producing-knowledge-explained\/methods\/td-net_toolbox\">Toolbox<\/a> und die weiteren <a href=\"https:\/\/naturwissenschaften.ch\/co-producing-knowledge-explained\">Methoden und Werkzeuge f\u00fcr die Koproduktion von Wissen<\/a> des td-net).<\/p>\n\n\n\n<p>In der Lehre zeigt sich diese Beschleunigung darin, dass Studierende rasch anhand von Zukunftsthemen und Future Skills an offene Problemstellungen herangef\u00fchrt werden. Wie in der Forschung besteht die Herausforderung darin, dass die fachliche Reife und das wissenschaftliche R\u00fcstzeug daf\u00fcr vielleicht noch gar nicht vorhanden sind. Es wird bef\u00fcrchtet, dass in Lehr- und Lernszenarien die wissenschaftlich fundierte \u00dcberpr\u00fcfung von Hypothesen und die politische Meinungsbildung vermischt werden. Doch die klare Trennung von Wissenschaft und Politik ist eine Idealisierung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><strong>Studierende sollten lernen, wie Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik bei der Gestaltung der Zukunft ineinandergreifen<\/strong><\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p>Hochschulen haben den Bildungsauftrag, die Studierenden auf eine berufliche T\u00e4tigkeit vorzubereiten, indem ihnen eine Ausbildung angeboten wird, die wissenschaftlich im State of the Art fundiert und sowohl forschungsbasiert wie auch anwendungs- und praxisorientiert gestaltet wird. Aber: Vermitteln wir den Studierenden wirklich die ganze Wahrheit \u00fcber den State of the Art? Oder klammern wir zumindest bis zur Bachelorarbeit aus, wie Wissenschaft und Forschung gemacht wird? Wenn Curricula den Eindruck vermitteln, im Fachgebiet sei alles klar, und daher seien Wissen und Kompetenzen eindeutig \u00fcberpr\u00fcf- und bewertbar, dann nehmen Hochschulen ihre Verantwortung in der Ausbildung nicht wahr. Wissenschaft und Forschung sind immer auch ein Ringen darum, welche Herausforderungen relevant sind und gel\u00f6st werden sollen, wie diese Probleme angegangen werden sollen und wer \u00fcber die richtigen Massnahmen und L\u00f6sungsangebote entscheiden soll. Das sind zugegeben grosse Fragen (ich empfehle z. B. die handlichen Reclam-B\u00fcchlein <a href=\"https:\/\/www.reclam.de\/detail\/978-3-15-961833-3\/Bogner__Alexander\/Die_Epistemisierung_des_Politischen__EPUB_\">Bogner, Alexander: Die Epistemisierung des Politischen <\/a>oder <a href=\"https:\/\/www.reclam.de\/detail\/978-3-15-014359-9\/Vogelmann__Frieder\/Umkaempfte_Wissenschaften_____zwischen_Idealisierung_und_Verachtung\">Vogelmann, Frieder: Umk\u00e4mpfte Wissenschaften \u2013 zwischen Idealisierung und Verachtung<\/a>). Aber warum sollten wir unsere Studierenden nicht herausfordern? Denn die Gestaltung der Zukunft wird herausfordernd sein. Den Studierenden nicht zuzutrauen, mit ihrer Zukunft verantwortungsvoll umzugehen, k\u00e4me einer Bankrotterkl\u00e4rung der Hochschulen gleich.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><em><strong>Macht endlich vorw\u00e4rts! Erwartungen an Bildung und Forschung<\/strong><br><br>Die Ausbildung auf Hochschulniveau wurde in den letzten Jahrzehnten deutlich ausgebaut (siehe z. B. Bundesamt f\u00fcr Statistik \u00ab<a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/asset\/de\/orderNr:2158-2200\">Studierende und Abschl\u00fcsse auf Terti\u00e4rstufe in der Schweiz<\/a>\u00bb f\u00fcr den Zeitraum 2000-2020). Immer mehr junge Menschen werden an Hochschulen Wissen und Kompetenzen vermittelt, damit sie die Zukunft verantwortungsvoll gestalten k\u00f6nnen: Es stehen mehr gut ausgebildete Personen zur Verf\u00fcgung, um die Herausforderungen der Zukunft zu l\u00f6sen. Wichtige Herausforderungen sind erkannt: In der Klimapolitik haben sich die Staaten auf Ziele und Jahreszahlen geeinigt, was wann erreicht sein sollte, in der Migrationspolitik sind die Herausforderungen bekannt und um L\u00f6sungsans\u00e4tze wird gerungen, der demografische Wandel oder die steigenden Gesundheitskosten geben Anlass zur Sorge \u2013 und vieles mehr. Obschon mehr gut ausgebildete Menschen zur Verf\u00fcgung stehen, scheinen wir den L\u00f6sungen kaum n\u00e4her zu kommen. Die gesellschaftlichen Entscheidungsmechanismen, d. h. das Zusammenspiel von wissenschaftlich fundierter Analyse sowie demokratisch und rechtsstaatlich abgest\u00fctzter Entscheidungen, liefert nicht mit der erhofften Geschwindigkeit.<\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1384\" height=\"923\" class=\"wp-image-2916\" style=\"width: 850px\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/files\/2025\/01\/Bild3.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/files\/2025\/01\/Bild3.jpg 1384w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/files\/2025\/01\/Bild3-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/files\/2025\/01\/Bild3-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/lehren-und-lernen\/files\/2025\/01\/Bild3-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1384px) 100vw, 1384px\" \/><br><em>\u00a9 J\u00f6rg Farys \/ Fridays for Future (<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Fridays_for_Future_25.01.2018_Berlin_(46871945091).jpg\">von Wikimedia<\/a>)<\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Titelbild erstellt mit Copilot von Alessandro Maranta<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie Hochschulen Future Skills f\u00f6rdern und Studierende auf die Herausforderungen der VUCA-Welt vorbereiten k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"author":756,"featured_media":2911,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[474,509,522,524,523],"tags":[],"features":[],"class_list":["post-2902","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bildungsmanagement-organisation","category-curriculum-studiengangs-entwicklung","category-future-skills-new-work","category-innovation-transformation","category-lebenslanges-lernen-weiterbildung"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.2 (Yoast SEO v27.2) - 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