{"id":776,"date":"2015-02-09T11:03:43","date_gmt":"2015-02-09T10:03:43","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zhaw.ch\/iam\/?p=776"},"modified":"2020-02-14T16:57:09","modified_gmt":"2020-02-14T15:57:09","slug":"die-leckerbissen-im-medienforschungsseminar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/2015\/02\/09\/die-leckerbissen-im-medienforschungsseminar\/","title":{"rendered":"Die Leckerbissen im Medienforschungsseminar"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:14px\">von <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/iam\/tag\/benjamin-seiler\/\">Benjamin Seiler<\/a>, Student JO13<\/p>\n\n\n\n<p>Schnell hastete ich die letzten Stufen zum kleinen Klassenzimmer hinauf, damit ich es noch p\u00fcnktlich zu meinem Medienforschungsseminar schaffte. Es war eines von vier Seminaren, welches dieses Semester durchgef\u00fchrt wurde. Die Auswahl der Seminare reichte vom Internetauftritt f\u00fcr Unternehmen, \u00fcber eine Journalistenbefragung, bis zu Energieeffizienz von Haushalten und dem Seminar \u00fcber Schreibprozesse, welches ich ausgew\u00e4hlt hatte. An jenem Tag wurde es besonders spannend, denn wir bekamen die ersten Feedbacks zu unseren Texten. Weil wir nur rund zw\u00f6lf Leute waren, konnten die R\u00fcckmeldungen sehr individuell gestaltet werden. Als ich hineinkam, roch es nach Frischgebackenem. Jemand hatte Brownies mitgebracht. Doch an Naschen war nicht zu denken, denn der Dozent hatte bereits mit den ersten Feedbacks begonnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mis en place der Abschlussarbeit<\/h2>\n\n\n\n<p>Es war diese famili\u00e4re Atmosph\u00e4re, welche das MeFo-Seminar so angenehm gemacht hatte. Mit einer fast immer vollst\u00e4ndigen Klasse haben wir die Medienlinguistik-Theorie vom ersten und zweiten Semester in die Praxis umgesetzt. Angefangen haben wir mit dem Zusammenfassen einer wissenschaftlichen Publikation. Unser Schreibprozess wurde dabei aufgezeichnet. Man muss sich das vorstellen, als ob jemand den Bildschirm filmt, w\u00e4hrend man einen Text schreibt \u2013 nur ohne Ton. Beim n\u00e4chsten Treffen wurde dem Autor seinen Schreibprozess gezeigt und er wurde gleichzeitig fortw\u00e4hrend gefragt, was er mache und warum er es mache. Dieses Interview wurde dann in die Videoaufnahme des Schreibprozesses eingef\u00fcgt. So sieht man, was der Schreibende macht und h\u00f6rt gleichzeitig seine Kommentare dazu. Dann wurden diese Aufnahmen mit den Interviews nochmals in Gruppen untersucht und ungew\u00f6hnliche Aktivit\u00e4ten, beispielsweise wenn der Autor ohne Vorwarnung einen ganzen Abschnitt gel\u00f6scht hat, in einem Excel Datenblatt notiert. Diese Analysen haben unseren Korpus f\u00fcr die Abschlussarbeit des Seminars stetig gef\u00fcllt. Meist erarbeiteten wir die Analysen als Gruppe \u2013 und wenn jemand nicht zur Gruppenarbeit erscheinen konnte, musste derjenige etwas S\u00fcsses mitbringen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schreibforschungsseminar als Filetst\u00fcck<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image wp-image-797 size-medium\"><figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/iam\/files\/2015\/01\/Benjamin_Seiler-200x300.jpeg\" alt=\"Benjamin_Seiler\" class=\"wp-image-797\" \/><figcaption>Benjamin Seiler<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Gl\u00fccklicherweise konnten die Dozenten unserem Seminar die n\u00f6tige W\u00fcrze verleihen. Denn durch die interessanten Diskussionen erhielten wir viele professionelle Ratschl\u00e4ge und Kniffe f\u00fcr unsere eigenen Schreibprozesse. Beispielsweise sei es wichtig, dass man fr\u00fchestens, nachdem man einen Abschnitt fertig geschrieben hat, anfangen sollte, Rechtschreibfehler zu korrigieren. Das Redigieren und \u00c4ndern der Satzstellungen solle lieber am Schluss als fortw\u00e4hrend gemacht werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Viele Feedbacks und &#8222;s\u00fcsse&#8220; Gruppenarbeit<\/h2>\n\n\n\n<p>Insgesamt bin ich froh, dass ich mein Medienforschungsseminar in der Schreibforschung machen konnte. Gerade im Vergleich zu den anderen Seminaren konnte ich sehr viel von den R\u00fcckmeldungen und Diskussionen mit den Dozenten profitieren. Es gab mir auch einen praxisnahen Einblick in die Untersuchung der Schreibprozesse. Schreibarbeiten erschienen sinnvoll und sogar das leidige Thema &#8222;Gruppenarbeit&#8220; bekam mit unserer Regelung einen s\u00fcssen Nachgeschmack. Dieses Mal mit Brownies.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mehr zum Thema<\/h2>\n\n\n\n<p><a title=\"Der Satz, f\u00fcr den ich den Job hier mache\" href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/iam\/der-satz-fuer-den-ich-den-job-hier-mache\/\">Der Satz, f\u00fcr den ich den Job hier mache<\/a>,\u00a0von Thomas Gantenbein, Wissenschaftlicher Mitarbeiter IAM<\/p>\n<div class=\"pt-sm\">Schlagw\u00f6rter: <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/iam\/\">IAM Institut f\u00fcr Angewandte Medienwissenschaft<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/studibeitrag\/\">Studibeitrag<\/a><br><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Benjamin Seiler, Student JO13 Schnell hastete ich die letzten Stufen zum kleinen Klassenzimmer hinauf, damit ich es noch p\u00fcnktlich zu meinem Medienforschungsseminar schaffte. Es war eines von vier Seminaren, welches dieses Semester durchgef\u00fchrt wurde. 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