{"id":674,"date":"2015-03-12T17:16:28","date_gmt":"2015-03-12T16:16:28","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zhaw.ch\/angewandte-sprachen\/?p=674"},"modified":"2024-08-14T15:52:38","modified_gmt":"2024-08-14T13:52:38","slug":"irgendwie-geht-es-dann-immer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/2015\/03\/12\/irgendwie-geht-es-dann-immer\/","title":{"rendered":"\u00abIrgendwie geht es dann immer!\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:20px\">Alles ging unglaublich schnell: An einem Montagmittag hatte Regina Kesic, Absolventin der Vertiefung Mehrsprachige Kommunikation, das Vorstellungsgespr\u00e4ch, am Nachmittag durfte sie auf Probe arbeiten und am Abend lief sie bereits mit einem Vertrag als Projektmanagerin aus dem B\u00fcro.<\/p>\n\n\n\n<p>Das war im August 2012, kurz nach ihrem Abschluss. Seither arbeitet Regina Kesic als Projektmanagerin bei der <a href=\"https:\/\/www.diction.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Diction AG<\/a>. \u201eEs war die zweite Bewerbung, die ich verschickt hatte. Von der Stelle erfahren hatte ich \u00fcber den Stellenpool des Studiengangs\u201c, erz\u00e4hlt die 27-j\u00e4hrige Absolventin. Eigentlich habe sie sich auf eine einj\u00e4hrige Praktikumsstelle beworben, allerdings war im Projektmanagement gerade eine passende Stelle frei, bei der die Festanstellung bereits nach vier Monaten folgte.<\/p>\n\n\n\n<p>Reginas Aufgaben als \u00dcbersetzungsmanagerin umfassen Planung, Verwaltung, Steuerung und \u00dcberwachung von \u00dcbersetzungsprojekten. \u201eWir sind momentan 6 ProjektmanagerInnen und arbeiten alle im selben B\u00fcro. Wir haben ein gemeinsames Postfach, in dem alle Auftr\u00e4ge und R\u00fcckfragen zusammenkommen. Die meisten Auftragsanfragen der KundInnen erhalten wir per Mail.\u201c Nur selten komme es vor, dass KundInnen anriefen oder vorbeik\u00e4men. \u201eDie eingehenden Auftr\u00e4ge bearbeiten wir jeweils zu zweit. Pro Tag erhalten wir an die 500 Mails. Wenn ein Auftrag kommt, wird er von uns umgehend bearbeitet und beantwortet und dann mit einer genauen Auftragsbeschreibung an die TeamleiterInnen weitergeleitet.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vorgaben sind ambitioniert: Bei Diction m\u00fcssen Mails innerhalb von 15 Minuten und Offertenanfragen innerhalb von 45 Minuten beantwortet werden. Pro Tag erreichen die ProjektmanagerInnen ungef\u00e4hr 40-80 Auftr\u00e4ge. \u201eDazwischen erhalten wir R\u00fcckfragen von unseren Teams, die wir dann wieder an die Auftraggeber weiterleiten und umgekehrt. Oder es gibt Nachtr\u00e4ge etc. F\u00fcr bestimmte Fachgebiete arbeiten wir auch mit externen Spezialisten zusammen. Das kann manchmal ganz sch\u00f6n stressig sein, z. B. zu Ferienzeiten.\u201c Ein aktuelles Ereignis: \u201eWir haben heute Morgen eine Anfrage gehabt, bei der jemand 2000 Zeilen englischen Text lektoriert haben wollte. 65 Seiten und der Kunde brauchte sie am selben Tag um 16 Uhr!\u201c 65 Seiten entsprechen einem Arbeitsaufwand von ungef\u00e4hr 30 Stunden, erl\u00e4utert Regina. Nach einigem Verhandeln konnte der Abgabetermin dann immerhin auf den n\u00e4chsten Tag um 10 Uhr verschoben werden. \u201eObwohl auch das immer noch mehr oder weniger unrealistisch war\u201c, f\u00fcgt Regina lachend an. \u201eAber irgendwie geht es dann immer.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Firma Diction gibt es seit 2004. Gegr\u00fcndet wurde sie als Einzelunternehmen. Um das rasante Wachstum der Firma zu veranschaulichen, nennt Regina Zahlen: 2009 z\u00e4hlte Diction 9 Festangestellte, 2012 waren es bereits 40 und mittlerweile bel\u00e4uft sich die Zahl auf \u00fcber 70 Mitarbeitende. Es werden alle Sprachen abgedeckt, daher arbeitet das Unternehmen bedarfsweise mit freien Mitarbeitenden zusammen. Da teilweise auch druckfertige Dokumente an den Kunden geliefert werden sollen, z\u00e4hlt auch eine Grafikerin zum Team. Der Hauptsitz der Diction AG befindet sich im St. Galler Rheintal. \u201eWeil Buchs nicht gerade am Weg liegt, arbeiten bei uns fast alle Mitarbeitenden von zu Hause aus. Wir sind also \u00fcber die ganze Schweiz verteilt. Einen Tag pro Woche verbringt man in Buchs, damit das Team immer wieder zusammenkommt\u201c, berichtet Regina. Sie selbst arbeitet allerdings immer im B\u00fcro vor Ort \u2013 drei Tage in Buchs und zwei Tage in St. Gallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Ehemalige des Bachelor Angewandte Sprachen, die direkt nach dem Studium oder auch sp\u00e4ter eingestiegen seien, habe sie bei Diction wieder angetroffen. \u201eIch bin froh, dass ich hier anfangen konnte, es war ein toller Start. Auch die Einf\u00fchrung war super: Diese l\u00e4uft in Form einer einw\u00f6chigen Werkstatt ab und bietet Einblick in alle Bereiche\u201c, schw\u00e4rmt Regina.<\/p>\n\n\n\n<p>Es werde nie langweilig, sagt sie, und man glaubt es ihr nach diesem anschaulichen Bericht aufs Wort.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Dieser Beitrag entstand im Kontext der Workshopreihe \u201eWege ins Berufsleben\u201c, die sich an die Studierenden im zweiten und dritten Studienjahr richtet und zum Ziel hat, Unterst\u00fctzung beim \u00dcbergang in die Arbeitswelt zu bieten. Regina ist eine von f\u00fcnf AbsolventInnen, die im M\u00e4rz 2014 in diesem Rahmen von ihren Erfahrungen aus dem Berufsalltag berichtet haben. Herzlichen Dank, Regina, f\u00fcr den spannenden Bericht!<\/em><\/p>\n<div class=\"pt-sm\">Schlagw\u00f6rter: <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/alumni-bachelor-mehrsprachige-kommunikation\/\">Alumni Bachelor Mehrsprachige Kommunikation<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/bachelor-mehrsprachige-kommunikation\/\">Bachelor Mehrsprachige Kommunikation<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/imk\/\">IMK Institut f\u00fcr Mehrsprachige Kommunikation<\/a><br><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alles ging unglaublich schnell: An einem Montagmittag hatte Regina Kesic, Absolventin der Vertiefung Mehrsprachige Kommunikation, das Vorstellungsgespr\u00e4ch, am Nachmittag durfte sie auf Probe arbeiten und am Abend lief sie bereits mit einem Vertrag als Projektmanagerin aus dem B\u00fcro. Das war im August 2012, kurz nach ihrem Abschluss. 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