{"id":6003,"date":"2019-05-08T13:27:08","date_gmt":"2019-05-08T11:27:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/?p=6003"},"modified":"2024-08-27T16:35:03","modified_gmt":"2024-08-27T14:35:03","slug":"mali-forschung-in-einem-zerruetteten-land","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/2019\/05\/08\/mali-forschung-in-einem-zerruetteten-land\/","title":{"rendered":"Mali: Forschung in einem zerr\u00fctteten Land"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:20px\">Von Bodenfruchtbarkeit, lokalen Radiostationen und den T\u00fccken internationaler Zusammenarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:14px\">von <a aria-label=\"Filip Dingerkus (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/ueber-uns\/person\/ding\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Filip Dingerkus<\/a>, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsschwerpunkt Journalistik am IAM<\/p>\n\n\n\n<p>Der Blick aus dem\nFenster der Boeing 787 best\u00e4tigt, was ich bereits wusste: Die Sahara ist eine schier\nunendliche W\u00fcste. Trotzdem ist es beeindruckend, von soweit oben auf die Welt\nherab zu schauen und in alle Himmelsrichtungen bloss gelbbraunen Sand zu sehen.\nEinige Stunden lang begleitet einen dieses Bild bei jedem Blick aus dem\nFenster. Und dann nach etwas mehr als f\u00fcnf Stunden seit dem Abflug in Paris\ngeht das Flugzeug in den Landeanflug \u00fcber. Die gelbbraune Farbe des Bodens wird\nim Sinkflug immer diffuser und h\u00fcllt alles langsam ein, bis die Erde kurz vor\nder Landung kaum noch vom Himmel zu unterscheiden ist. Schemenhaft tauchen\ndarin kleine Lehmh\u00e4user auf und pl\u00f6tzlich sieht man \u00fcberall ockerfarbene\nGeb\u00e4ude inmitten der orange-braunen Masse aus Himmel und Erde. Die gelbe Sonne versucht\nsich ihren Weg durch den Staub zu bahnen. Dabei h\u00fcllt sie alles in ein diesig\ngleissendes terrakottafarbenes Licht. Die Luft bekommt hier eine eigene Farbe:\nSie ist beige. Willkommen in Bamako, der Hauptstadt Malis. <\/p>\n\n\n\n<p>Es ist April und damit\nneigt sich die D\u00fcrreperiode langsam ihrem Ende entgegen. Noch trockener kann es\nhier nicht werden. Im Mai beginnt endlich die ersehnte Regenzeit, inshallah.\nSie wird den Niger vom kleinen Fluss wieder in den sagenumwobenen reissenden\nStrom verwandeln. Und mit ihm wird die gesamte Landschaft um ihn herum\naufbl\u00fchen und in saftigem Gr\u00fcn erstrahlen. Das Leben und mit ihm die Landwirtschaft\nsind hier gepr\u00e4gt von Extremen: Auslaugende Trockenheit im Wechsel mit unglaublichen\nWassermassen. Doch bis zum Nass muss man sich noch gedulden. Jetzt ist es\ntrocken. Staubtrocken. Die rauhen Bedingungen stellen die Bauern im Land vor\ngrosse Herausforderungen. Es ist der Grund weshalb wir hier sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Biologische Landwirtschaft mit Gliricidia<\/h2>\n\n\n\n<p>Das konkrete Ziel des\nBesuchs in Mali ist ein Workshop in dem die Vermittlung von biologischer\nLandwirtschaft im Zentrum steht. Zusammen mit den\nLandwirtschaftswissenschaftlern und Soziologen aus Mali soll \u2013 mit Schweizer\nBeteiligung des FibL (Forschungsinstitut f\u00fcr biologische Landwirtschaft) und\ndes IAM \u2013 die n\u00e4chste Phase des gemeinsamen Projekts aufgegleist werden. Doch\nwas macht das Institut f\u00fcr Medienwissenschaft bei einem Landwirtschaftsprojekt\nin Afrika? Ganz im Sinne interdisziplin\u00e4rer Zusammenarbeit besteht das Vorhaben\nnicht nur aus Agrarhilfe, sondern hat auch eine mediale Komponente, denn\nirgendwie m\u00fcssen die Informationen an die Bev\u00f6lkerung gelangen. Und das\ngeschieht mittels Radioprogrammen die wir nun gemeinsam in dem Workshop erarbeitet\nhaben.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber fangen wir von\nvorne an: Ein Problem, das viele Bauern in Afrika haben, ist die geringe\nBodenfruchtbarkeit, die durch Erosion und Klima\u00e4nderungen sowie\nFehlbewirtschaftung und Ausbeutung der B\u00f6den stark leidet. Mit schlechter\nBodenfruchtbarkeit sinken auch die Agrarertr\u00e4ge, was fatale Folgen f\u00fcr die\nBauern und im Endeffekt f\u00fcr die Ern\u00e4hrung der Bev\u00f6lkerung einerseits und die Baumwollproduktion\nandererseits hat.&nbsp; Diesem Problem soll\nmit einer Pflanze namens Gliricidia beigewohnt werden. Sie ist sehr robust und\nanpassungsf\u00e4hig an die trockenen Bedingungen der Steppe Malis und hilft mit\nihren tiefen Wurzeln den Wasserkreislauf im Boden an die Oberfl\u00e4che zu\ntransportieren, was den umliegenden Pflanzen zugutekommt. Ausserdem stellt sie\nN\u00e4hrstoffe zur Verf\u00fcgung, die gerade von Pflanzen wie Mais oder Baumwolle f\u00fcr\nihr Wachstum ben\u00f6tigt werden. In Form von Agroforstwirtschaft, also der\nBepflanzung der Landwirtschaftsfl\u00e4chen mit B\u00e4umen, sollen die Baumwoll- und\nMaisertr\u00e4ge deutlich gesteigert werden k\u00f6nnen. Da Gliricidia eine sehr schnell\nwachsende Pflanze ist und regelm\u00e4ssig geschnitten werden muss, k\u00f6nnen ihre\nBl\u00e4tter zus\u00e4tzlich auch f\u00fcr Nutztiere als Futter verwendet werden. Viele\npositive Eigenschaften die in ersten Pilotversuchen in Mali erfolgreich\neingesetzt werden konnten. Nun geht es darum, die Vorteile und\nBepflanzungsmethoden auch den Bauern im Einzugsgebiet unserer beiden\nRadiostationen zu vermitteln.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Setzlinge-Gliricidia_web-1024x768.jpg\" alt=\"\" data-id=\"6012\" data-link=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/?attachment_id=6012\" class=\"wp-image-6012\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Setzlinge-Gliricidia_web-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Setzlinge-Gliricidia_web-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Setzlinge-Gliricidia_web-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Setzlinge-Gliricidia_web.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Setzlinge Gliricidia<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Pilot-Dorf-Mafea_web-1024x768.jpg\" alt=\"\" data-id=\"6009\" data-link=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/?attachment_id=6009\" class=\"wp-image-6009\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Pilot-Dorf-Mafea_web-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Pilot-Dorf-Mafea_web-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Pilot-Dorf-Mafea_web-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Pilot-Dorf-Mafea_web.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Pilot-Dorf Mafea<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Feld-in-Trockenzeit_web-1024x768.jpg\" alt=\"\" data-id=\"6008\" data-link=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/?attachment_id=6008\" class=\"wp-image-6008\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Feld-in-Trockenzeit_web-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Feld-in-Trockenzeit_web-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Feld-in-Trockenzeit_web-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Feld-in-Trockenzeit_web.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Feld in Trockenzeit<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Radio-ORTM_web-1024x768.jpg\" alt=\"\" data-id=\"6011\" data-link=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/?attachment_id=6011\" class=\"wp-image-6011\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Radio-ORTM_web-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Radio-ORTM_web-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Radio-ORTM_web-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Radio-ORTM_web.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Radio ORTM<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Radio-IDFM_web-1024x768.jpg\" alt=\"\" data-id=\"6010\" data-link=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/?attachment_id=6010\" class=\"wp-image-6010\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Radio-IDFM_web-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Radio-IDFM_web-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Radio-IDFM_web-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2019\/05\/Radio-IDFM_web.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Radio IDFM<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ern\u00e4hrungssicherheit gew\u00e4hrleisten<\/h2>\n\n\n\n<p>Neben dem Erarbeiten\nder Inhalte f\u00fcr unsere Radiokampagne besuchen wir unsere Bauern aus der\nPilotphase des Projekts. Bei ihnen wurden die Agroforstwirtschaftstests mit der\nPflanze Gliricidia erfolgreich durchgef\u00fchrt. Die Idee ist nun, ihre Eindr\u00fccke abzuholen\nund in die Radiobotschaften einfliessen zu lassen. Schlussendlich sollen auch\neinige von ihnen selbst in den Radiosendungen auftreten und von ihren Erfahrungen\nund Beobachtungen berichten. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Weg ins Dorf passieren wir milit\u00e4rische Checkpoints, bei denen das Fahrzeug und die Insassen kontrolliert werden. Die Angst vor Anschl\u00e4gen ist gross. Nur wenige Wochen zuvor wurde ganz in der N\u00e4he unseres Testdorfs das <a aria-label=\"UNO-Milit\u00e4rcamp (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/anschlag-auf-eu-militaercamp-in-mali-ld.1462419\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">UNO-Milit\u00e4rcamp<\/a> der Deutschen Truppen von zwei Selbstmordattent\u00e4tern angegriffen. Zum Gl\u00fcck kamen abgesehen von den beiden Angreifern keine weiteren Personen zu Schaden. Aber die Verunsicherung in der Region ist sehr gross. Und nicht nur da: Mittlerweile haben sich die bisher auf den Norden beschr\u00e4nkten Anschl\u00e4ge auf das ganze Land ausgeweitet. Ethnische K\u00e4mpfe und religi\u00f6s motivierte Attentate von Islamisten sind im Alltag aller Einwohner Malis angekommen. So gab es in den knapp zwei Wochen meines Aufenthalts drei gewaltt\u00e4tige kriegerische Zwischenf\u00e4lle und zwei vereitelte Anschl\u00e4ge zu beklagen. In unsere Medien schaffen es diese Informationen lediglich als Randnotiz, ausser wenn \u201eWestler\u201c betroffen sind oder das Ausmass die Grenze von 100 Toten \u00fcberschreitet, wie im Fall des <a aria-label=\"massakrierten Dorfes (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/international\/angriff-auf-dorf-ueber-100-tote-bei-massaker-in-mali\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">massakrierten Dorfes<\/a> in der N\u00e4he von Mopti. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach der knapp\n1,5-st\u00fcndigen Fahrt von Bamako nach Maf\u00e9a, dem Ort des Pilotprojekts, werden\nwir von allen Dorfbewohnern herzlich in Empfang genommen. Alle sind gekommen\nund versammeln sich unter dem einzigen schattenspendenden Baum in der Mitte des\nkleinen \u00d6rtchens. Der Austausch zwischen unseren Wissenschaftskollegen und den\nBauern ist lebhaft und findet in der Lokalsprache Bambara statt. Sehr\ninteressante Erkenntnisse haben die Bauern in der \u00fcber einj\u00e4hrigen Testphase mit\nGliriciadia gesammelt. In h\u00f6chsten T\u00f6nen wird der Einsatz der teils als\n\u201eWunder\u201c gepriesenen Pflanze gelobt. Etwas stutzig macht uns das schon und wir\nm\u00fcssen bei den Schwierigkeiten und negativen Aspekten mehrmals Nachfragen bevor\nwir eine Antwort bekommen. Man m\u00f6chte uns nat\u00fcrlich vor allem den Erfolg\npr\u00e4sentieren. Dass Glricidia keine Wunderpflanze sein kann, ist eigentlich\nallen bewusst. Schliesslich werden auch die nicht zu verachtenden Probleme mit\nTermiten und dem h\u00f6heren Arbeitsaufwand angesprochen. Die Dorfbewohner gew\u00e4hren\nuns mit ihren Ausf\u00fchrungen einen winzigen Einblick in ihren bescheidenen\nAlltag. Ihre Sorgen und \u00c4ngste um Gesundheit, Nahrung und ein Dach \u00fcberm Kopf\nsind basal und urspr\u00fcnglich und lassen unsere westlichen Probleme l\u00e4cherlich\nerscheinen. Mitten im Gespr\u00e4ch erblicke ich pl\u00f6tzlich eine sich auft\u00fcrmende Staubwolke,\naus der mit lautem Get\u00f6se drei Hummer der UNO auftauchen. J\u00e4h werde ich an das\naus gesellschaftlicher Sicht vermeintlich gr\u00f6sste Problem erinnert: Wir\nbefinden uns in einem Kriegsland. Mit ihren Maschinengewehren im Anschlag und der\ncoolen Sonnenbrille auf der Nase fixieren uns die Soldaten einen Moment lang\nregungslos. Dann nuscheln sie etwas in ihre Funkger\u00e4te und so pl\u00f6tzlich sie\naufgetaucht sind, sind die drei Wagen auch wieder verschwunden. Eine bizarre\nSituation mit der die Fragw\u00fcrdigkeit der milit\u00e4rischen Pr\u00e4senz ins Bewusstsein\ngerufen wird. Nat\u00fcrlich l\u00e4sst sich nicht sagen, dass ihre Abwesenheit besser\nf\u00fcr das Land w\u00e4re \u2013 mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht. Und doch wirken die\nvielen UNO-Soldaten vor allem wie Schachfiguren im globalen Spiel um Deutungshoheiten,\nden Schutz eigener Interessen und den Don-Quichote-haften Versuch die Welt zu\nbefrieden. Die Mission Frieden und Zuversicht ins Land zur\u00fcckzubringen erweist\nsich als \u00e4usserst steinig. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kampf gegen die Auswegslosigkeit<\/h2>\n\n\n\n<p>Nichts desto trotz gibt es Leute, die sich ihrem Schicksal nicht ergeben wollen und auf ihre Weise gegen die schwierige Situation anzuk\u00e4mpfen versuchen. Nebst den optimistischen Bauern aus unserer Pilotphase und unseren Kollegen aus Wissenschaft und Forschung, gibt es auch in der Zivilbev\u00f6lkerung engagierte Menschen. Einer von ihnen ist Hamidou Diawara, ein \u00d6konom ohne spezielle Agrarkenntnisse der sich dem Biolandbau verschrieben hat. Mein Kollege vom FiBL hat ihn auf Facebook ausfindig gemacht und wir treffen ihn an einem freien Abend. Ohne ausl\u00e4ndische F\u00f6rderung oder Anbindung an universit\u00e4re Einrichtungen versucht er ein Netzwerk von Biolandwirten aufzubauen und den Vertrieb der Produkte zu kollektivieren und zu professionalisieren. Bereits jetzt vertreibt er \u00fcber sein Label <a aria-label=\"AGRIOBIO-Mali (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/pg\/AGRIBIOMALI\/photos\/?ref=page_internal\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AGRIOBIO-Mali<\/a> biologisch angebaute Produkte. Bisher vor allem Gew\u00fcrze und getrocknete Zutaten, aber vermehrt auch frische G\u00fcter. Zudem setzt er sich f\u00fcr die Sichtbarkeit seines Projekts ein \u2013 versucht sich auch politisch Geh\u00f6r zu verschaffen und freut sich \u00fcber die internationale Vernetzung, wie beispielsweise mit uns. Es sind noch kleine Schritte, aber mit Geduld kann auch daraus etwas wachsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur mit der\nUnterst\u00fctzung und dem Engagement aus der Bev\u00f6lkerung, wie Hamidou es vormacht,\nkann schlussendlich auch unser Projekt als Erfolg verbucht werden. Denn wenn\ndie Forschungsgelder versiegen und das Projekt beendet ist, muss der Wille dies\nFortzuf\u00fchren von den Bauern selbst kommen. Daf\u00fcr muss sich der N\u00fctzlichkeit der\nAgroforstwirtschaft in einem gr\u00f6sseren Massstab aufzeigen lassen und die\nRadiokampagnen m\u00fcssen gen\u00fcgend Leute erreicht und \u00fcberzeugt haben. Nicht\nzuletzt setzt aber die generelle Stabilit\u00e4t im Land ein grosses Fragezeichen\nhinter das Gelingen derartiger Projekte. Es ist ein komplexes und fragiles\nGebilde. Und die Massnahmen und deren Umsetzung ben\u00f6tigen Zeit. Zeit die\nvielleicht nicht vorhanden ist. Solange es aber noch Leute gibt, die f\u00fcr solche\nnachhaltigen Ver\u00e4nderungen k\u00e4mpfen, kann aus dem brauen W\u00fcstenboden eine gr\u00fcne\nZukunft wachsen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Credits: Filip Dingerkus<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p><em>Das IAM ist Partner des FiBL (Forschungsinstitut f\u00fcr biologische Landwirtschaft) im Projekt ORM4Soil das in den vier L\u00e4ndern Kenia, Sambia, Ghana und Mali angesiedelt ist. Ziel ist es, die Bodenfruchtbarkeit mit biologischen Methoden zu steigern. Dabei sollen die individuellen Bed\u00fcrfnisse und Umst\u00e4nde der einzelnen L\u00e4nder ber\u00fccksichtigt werden. Das bedeutet, dass sich die Massnahmen in den vier L\u00e4ndern unterscheiden. Die Kommunikationskampagnen sind \u00fcberall auf Radioprogramme ausgerichtet. M\u00f6glich gemacht wurde das Projekt dank der F\u00f6rderung durch den SNF (Schweizerische Nationalfonds) und die DEZA (Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit). Im Zeitraum von 2012 bis 2022 haben sie das Programm R4D (Research for Development) ins Leben gerufen. Unser Forschungsprojekt ORM4Soil ist Teil davon. Aus dem R4D-Programm resultierten diverse weitere Projekte in denen sich Schweizer Forschende gemeinsam mit Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern zusammengeschlossen haben. Im Fokus von R4D stehen laut dem SNF die Reduktion der Armut und der Schutz der \u00f6ffentlichen G\u00fcter in Entwicklungsl\u00e4ndern.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mehr zum Thema<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a aria-label=\"Fast wie Ferien? Interdisziplin\u00e4re Medienforschung in Afrika (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/2019\/08\/05\/fast-wie-ferien-interdisziplinare-medienforschung-in-afrika\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fast wie Ferien? Interdisziplin\u00e4re Medienforschung in Afrika<\/a><\/li><\/ul>\n<div class=\"pt-sm\">Schlagw\u00f6rter: <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/iam\/\">IAM Institut f\u00fcr Angewandte Medienwissenschaft<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/journalismus\/\">Journalismus<\/a><br><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Bodenfruchtbarkeit, lokalen Radiostationen und den T\u00fccken internationaler Zusammenarbeit. von Filip Dingerkus, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsschwerpunkt Journalistik am IAM Der Blick aus dem Fenster der Boeing 787 best\u00e4tigt, was ich bereits wusste: Die Sahara ist eine schier unendliche W\u00fcste. 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