{"id":2825,"date":"2014-09-09T16:28:57","date_gmt":"2014-09-09T14:28:57","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zhaw.ch\/angewandte-sprachen\/?p=497"},"modified":"2024-08-14T15:52:58","modified_gmt":"2024-08-14T13:52:58","slug":"denken-schreiben-organisieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/2014\/09\/09\/denken-schreiben-organisieren\/","title":{"rendered":"Denken, schreiben, organisieren. Und hoffen, dass es jemand liest."},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:20px\">Von der Hochschule in die Schreibstube: Mauro Werlen, Absolvent der Vertiefung Mehrspachige Kommunikation, schreibt f\u00fcr uns \u00fcber seinen Job als Online-Redaktor, die Hintergr\u00fcnde dieser Aufgabe und die Herausforderungen eines berufsbegleitenden Masterstudiums.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit ich im Sommer 2010 mein Studium abgeschlossen habe, arbeite ich bei der Text- und \u00dcbersetzungsagentur <a href=\"https:\/\/www.supertext.ch\">Supertext<\/a>. Alles begann mit einem Praktikum, das nach einem halben Jahr zu einer Festanstellung wurde, bei der ich f\u00fcr unsere Freelancer und Kundenprojekte verantwortlich war. Inzwischen \u2013 seit September 2012 \u2013 arbeite ich zu 40% bei Supertext als Online-Redaktor; ich leite und schreibe unseren Firmenblog. Diese Arbeit beinhaltet vor allem das Schreiben von <a href=\"http:\/\/blog.supertext.ch\/\">Blogposts,<\/a> aber auch das Planen von Themen und Beitr\u00e4gen. Da bei uns in der Firma alle am Blog mitschreiben, befasse ich mich auch mit der Koordination der Beitr\u00e4ge. Ebenfalls verfasse ich den monatlichen Newsletter f\u00fcr unsere Freelancer.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Identit\u00e4t f\u00fcr die Firma schaffen<\/h2>\n\n\n\n<p>Supertext ist ein Sprachdienstleister mit Filialen in Z\u00fcrich und Berlin mit derzeit 20 festen Mitarbeitern und mehr als 500 freien Textern, \u00dcbersetzern, Lektoren und Korrektoren. Wir profilieren uns mit unserer Arbeit, mit der Qualit\u00e4t unserer Texte. Der Blog soll unsere Sprachkompetenz und unseren Expertenstatus beweisen, soll unterhalten, soll Besucher auf unsere Site oder unsere Social-Media-Profile bringen. Im besten Fall werden es neue Kunden, im schlechtesten Fall sind wir f\u00fcr die bestehenden Kunden eine Firma, die Spass macht, die interessant ist und die das, was sie macht, lebt. Ich forme mit dem Blog auch die Identit\u00e4t der Firma: Jung, unkompliziert, aber kompetent. Das spiegelt sich in den Texten wider, die Sprache in den Posts ist eher locker, oft gibt es witzige Passagen, wir schliessen das Publikum ein, sprechen es direkt an. Aber wir siezen es, der Respekt bleibt. Und wir erz\u00e4hlen keine Unwahrheiten, wir sind kompetent und teilen unser Expertenwissen in den Bereichen Sprache, Marketing und Kommunikation.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Her mit den Ideen<\/h2>\n\n\n\n<p>Soweit zur Theorie. Was heisst das in der Praxis? Denken. Bevor man schreibt, muss man wissen, wor\u00fcber man schreiben will. Es kommt selten gut, wenn man einfach drauflosschreibt. Bei uns in der Agentur drehen sich die Themen um Sprache, Kommunikation und Marketing. Entlang dieser Themenlinien schreibe ich auch meine Blogposts. Da die drei Felder relativ breit sind, ist es nicht allzu schwer, Themen zu finden, \u00fcber die man einen Post schreiben kann. Trotzdem kommt es manchmal vor, dass man vor dem leeren Word-Dokument sitzt und einfach nicht weiss, wor\u00fcber man schreiben soll. Aber das geh\u00f6rt zum Job, da muss man durch.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Es geht wieder von vorne los<\/h2>\n\n\n\n<p>Man hatte eine gute Idee und konnte sie so umsetzen, wie man sich das vorstellte; man hat einen vielversprechenden Titel getextet und einen knackigen Lead verfasst; der Text ist fertig. Und was geschieht dann? Man hofft, dass der Text gelesen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach setzt man sich hin, denkt \u00fcber den n\u00e4chsten Post nach und spielt dasselbe Spiel von vorne.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Man hat nie ausgelernt<\/h2>\n\n\n\n<p>Trotz der spannenden Arbeit entschloss ich mich dazu, wieder die Schulbank zu dr\u00fccken: Ich absolviere seit September 2012 einen Master in Europastudien an der Universit\u00e4t Fribourg, das ist ein interdisziplin\u00e4rer Studiengang mit den Schwerpunkten Geschichte, Politik und Kultur. Es ist ein sehr interessantes Studium, das meinen Horizont erweitert und mein Denken schult. Es ist aber auch anspruchsvoll, neben dem Studium einem fordernden Job nachzugehen: Da beide T\u00e4tigkeiten sehr kopf- und textlastig sind, bin ich immer froh, wenn das Semester zu Ende geht. Obwohl ja dann die zahlreichen Arbeiten dazukommen. Warum ich trotzdem wieder studiere? Ich arbeite daran, die Welt zu verstehen. Da dachte ich mir, dass ich am besten mit Europa anfange.<\/p>\n<div class=\"pt-sm\">Schlagw\u00f6rter: <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/alumni-bachelor-mehrsprachige-kommunikation\/\">Alumni Bachelor Mehrsprachige Kommunikation<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/bachelor-mehrsprachige-kommunikation\/\">Bachelor Mehrsprachige Kommunikation<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/imk\/\">IMK Institut f\u00fcr Mehrsprachige Kommunikation<\/a><br><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von der Hochschule in die Schreibstube: Mauro Werlen, Absolvent der Vertiefung Mehrspachige Kommunikation, schreibt f\u00fcr uns \u00fcber seinen Job als Online-Redaktor, die Hintergr\u00fcnde dieser Aufgabe und die Herausforderungen eines berufsbegleitenden Masterstudiums. Seit ich im Sommer 2010 mein Studium abgeschlossen habe, arbeite ich bei der Text- und \u00dcbersetzungsagentur Supertext. 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