{"id":15503,"date":"2023-11-23T09:33:27","date_gmt":"2023-11-23T08:33:27","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/?p=15503"},"modified":"2025-04-23T15:33:23","modified_gmt":"2025-04-23T13:33:23","slug":"druck-auf-journalistinnen-steigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/2023\/11\/23\/druck-auf-journalistinnen-steigt\/","title":{"rendered":"Zwischen Selbstverwirklichung und \u00dcberlastung: Druck auf Journalist:innen steigt"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Medienkrise stellt den Journalismus vor enorme Herausforderungen. Eine Selbsteinsch\u00e4tzung erfahrener Schweizer Journalist:innen verdeutlicht den sp\u00fcrbaren Druckanstieg in der Branche. Trotz der verschlechterten Arbeitsverh\u00e4ltnisse empfehlen viele Journalist:innen den Beruf dennoch.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Autorinnen: Carina Majer, Jasmin Karim und Patricia Mutti; Studentinnen Bachelor Kommunikation und Medien&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schweizer Medienlandschaft erlebte in den letzten Jahren einen grossen Wandel. Durch die Verbreitung des Internets und insbesondere der sozialen Medien etablierten sich die Begriffe der Medien- und Journalismuskrise in unserer Gesellschaft. Das Problem: Wer Internet hat, kann Informationen ungehindert verbreiten und diese auch kostenlos konsumieren. Warum also noch daf\u00fcr bezahlen? In der Medienbranche resultieren daraus Finanzierungsschwierigkeiten, die zu Sparmassnahmen, Fusionen und Titelschwund f\u00fchren. Diese Massnahmen wirken sich unmittelbar auf die Arbeit der Angestellten aus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Onlinemagazin \u00abRepublik\u00bb ver\u00f6ffentlichte im Mai 2023 den Artikel \u00ab<a href=\"https:\/\/www.republik.ch\/2023\/05\/16\/die-flucht-der-journalistinnen\">Die Flucht der Journalistinnen<\/a>\u00bb inklusive einer Statistik, die aussagt, dass durchschnittlich jede Woche zwei Medienschaffende den Beruf verlassen. Auch die Republik selbst meldete im April 2023, dass aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten mehr als zehn Prozent der Redaktion entlassen werden. Diese Konsequenz verdeutlicht, wie die Medienkrise die Angestellten trifft. Welche weiteren Auswirkungen des Branchenwandels die Journalist:innen im Arbeitsalltag sp\u00fcren, zeigt die \u00abWorlds of Journalism Study\u00bb (siehe Kasten am Ende des Beitrags).<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><strong>\u00ab<em>Ein Modell f\u00fcr bezahlbaren Qualit\u00e4tsjournalismus in Print oder Online ist nicht in Sicht, obwohl Tausende gescheiter K\u00f6pfe seit Jahren dar\u00fcber nachdenken.<\/em>\u00bb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right has-small-font-size\"><em>-Zitat aus der \u00abWorlds of Journalism Study<\/em>\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\" id=\"h-signifikante-zunahme-des-drucks-in-der-branche\"><strong>Signifikante Zunahme des Drucks in der Branche<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Selbsteinsch\u00e4tzung erfahrener Schweizer Journalist:innen, die seit mindestens f\u00fcnf Jahren im Beruf t\u00e4tig sind, verdeutlicht die negativen Auswirkungen der Krise auf die Arbeitnehmenden. In den vergangenen f\u00fcnf Jahren nehmen die Fachleute eine signifikante Zunahme des Drucks in der Branche wahr.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"428\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Selbsteinschaetzung-von-Journalistinnen_1-1024x428.png\" alt=\"Selbsteinsch\u00e4tzung von Journalist:innen: Arbeitsbelastung und Druck nehmen zu\" class=\"wp-image-15505\" title=\"Arbeitsbelastung und Druck nehmen zu\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Selbsteinschaetzung-von-Journalistinnen_1-1024x428.png 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Selbsteinschaetzung-von-Journalistinnen_1-300x125.png 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Selbsteinschaetzung-von-Journalistinnen_1-768x321.png 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Selbsteinschaetzung-von-Journalistinnen_1-1536x642.png 1536w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Selbsteinschaetzung-von-Journalistinnen_1-2048x856.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Die Anzahl an auswertbaren Antworten variiert zwischen den einzelnen Fragen.&nbsp;<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p>Mehr als 70% der Befragten berichten von gestiegener Arbeitszeit und -belastung. Dar\u00fcber hinaus nimmt die Mehrheit einen verst\u00e4rkten Druck im Hinblick auf Profiterwartungen und eine verst\u00e4rkte Neigung zur Sensationsberichterstattung wahr. Die letzten beiden Faktoren lassen sich direkt mit den Finanzierungsschwierigkeiten des Journalismus verbinden. Die voranschreitende Digitalisierung journalistischer Produkte hat dazu gef\u00fchrt, dass Medien zunehmend von der Anzahl Klicks seitens der Leserschaft abh\u00e4ngig sind. Die Annahme: Je reisserischer die Schlagzeile und je sensationeller die Geschichte, desto \u00f6fter wird der Artikel geklickt.&nbsp;<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"428\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Glaubwuerdigkeit-und-Zeit-fuer-Recherche-sinken_2-1024x428.png\" alt=\"Selbsteinsch\u00e4tzung von Journalist:innen: Glaubw\u00fcrdigkeit und Zeit f\u00fcr Recherche sinken\" class=\"wp-image-15506\" title=\"Selbsteinsch\u00e4tzung von Journalist:innen\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Glaubwuerdigkeit-und-Zeit-fuer-Recherche-sinken_2-1024x428.png 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Glaubwuerdigkeit-und-Zeit-fuer-Recherche-sinken_2-300x125.png 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Glaubwuerdigkeit-und-Zeit-fuer-Recherche-sinken_2-768x321.png 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Glaubwuerdigkeit-und-Zeit-fuer-Recherche-sinken_2-1536x642.png 1536w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Glaubwuerdigkeit-und-Zeit-fuer-Recherche-sinken_2-2048x856.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Die Anzahl an auswertbaren Antworten variiert zwischen den einzelnen Fragen.&nbsp;<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p>Im Laufe der Zeit ist die Arbeitszeit und -belastung von Journalist:innen angestiegen, w\u00e4hrend die verf\u00fcgbare Zeit f\u00fcr Recherchen abgenommen hat. Dies beobachten 79% der Befragten. Gleichzeitig sch\u00e4tzt ein Grossteil der Journalist:innen (68%), dass die Glaubw\u00fcrdigkeit der Medien in den Augen der \u00d6ffentlichkeit gesunken ist. Trotz dieser Herausforderungen nehmen die Arbeitnehmenden den Journalismus weiterhin als eine relevante Institution f\u00fcr die Gesellschaft wahr (40%). Die Mehrheit der Befragten (53%) fand, dass die redaktionelle Entscheidungsfreiheit unver\u00e4ndert blieb, w\u00e4hrend lediglich 37% der Journalist:innen angaben, dass ihrer Meinung nach die Entscheidungsfreiheit abgenommen hat.<br><br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\" id=\"h-einhaltung-vom-qualitatsmanagement-kriterien-fur-qualitativ-hochwertigen-journalismus\"><strong>Einhaltung vom Qualit\u00e4tsmanagement-Kriterien f\u00fcr qualitativ hochwertigen Journalismus<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Obwohl der Journalismus zunehmend kritisiert wird, bleibt er ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Demokratie. H\u00e4lt er sich an die Qualit\u00e4tsstandards, kann sich die Schweizer Bev\u00f6lkerung gut informieren und fundierte Entscheidungen an der Urne treffen. Deshalb ist es wichtig, dass trotz der schwindenden verf\u00fcgbaren Zeit pro Beitrag qualitativ hochwertiger Journalismus betrieben wird.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Schweiz wird vom \u00abStiftverein Medienqualit\u00e4t Schweiz\u00bb j\u00e4hrlich ein&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.mqr-schweiz.ch\/files\/mqr\/pdf\/MQR-22_Kompendium.pdf\">Rating<\/a>&nbsp;publiziert. Dort werden verschiedene Schweizer Medien anhand der Kriterien der \u00abBerichterstattungsqualit\u00e4t\u00bb und \u00abQualit\u00e4tswahrnehmung des Publikums\u00bb bewertet. Auff\u00e4llig im Rating ist die Spitzenposition des SRF, dem \u00f6ffentlichen Medium der Schweiz. Denn dieses setzt vor allem aufgrund der verpflichtenden Konzession auf Qualit\u00e4tssicherungsprozesse, um qualitativ hochwertigen Journalismus zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>\u00ab<em>Qualit\u00e4t im Journalismus ist wichtig f\u00fcr unsere Demokratie und Gesellschaft.<\/em>\u00bb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right has-small-font-size\"><em>&#8211; Zitat aus&nbsp;der \u00abWorlds of Journalism Study\u00bb<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"628\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Qualitaetsmanagementkriterien_3-1024x628.png\" alt=\"Qualit\u00e4tsmanagement-Kriterien werden nicht immer und \u00fcberall umgesetzt. Druck steigt\" class=\"wp-image-15507\" title=\"Qualit\u00e4tsmanagement-Kriterien \" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Qualitaetsmanagementkriterien_3-1024x628.png 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Qualitaetsmanagementkriterien_3-300x184.png 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Qualitaetsmanagementkriterien_3-768x471.png 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Qualitaetsmanagementkriterien_3-1536x942.png 1536w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Qualitaetsmanagementkriterien_3-2048x1256.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Laut der Selbsteinsch\u00e4tzung von Schweizer Journalist:innen setzten nicht alle Medien Qualit\u00e4tsmanagement-Kriterien immer um. Ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte der Journalist:innen gibt an, regelm\u00e4ssig Briefings und Blattkritiken durchzuf\u00fchren sowie Leistungszielen zu folgen (jeweils zwischen 47 und 49%). Hingegen geh\u00f6rt das Gegenlesen bei der Mehrheit zur Routine: Ganze drei Viertel (75%) best\u00e4tigen, dass ihre Text immer gegengelesen werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bedeutung der Einhaltung dieser Prinzipien wird durch das Medienqualit\u00e4tsrating untermauert. Vinzenz Wyss und Guido Keel stellten 2016 in einer&nbsp;<a href=\"https:\/\/digitalcollection.zhaw.ch\/handle\/11475\/7626\">Studie<\/a>&nbsp;fest, dass es gerade Printmedien sind, bei denen eine geringere Umsetzung der obengenannten Qualit\u00e4tsmanagement-Kriterien festzustellen ist. Sie konnten zeigen, \u00abdass solche Verfahren beim \u00f6ffentlichen Rundfunk eher zur Routine geh\u00f6ren als etwa bei den Printmedien.\u00bb Eine unzureichende Qualit\u00e4tskontrolle erh\u00f6ht den Druck auf die individuelle Leistung. Es liegt deshalb auch im Interesse der Journalist:innen, dass Qualit\u00e4tssicherung konsequent umgesetzt wird.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\" id=\"h-lichtblick-keine-grosse-abwanderung-nbsp\"><strong>Lichtblick \u2013 Keine grosse Abwanderung&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Laut einem&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.avenir-suisse.ch\/wie-hat-sich-die-zahl-der-medienschaffenden-entwickelt\/\">Bericht von Avenir Suisse<\/a>&nbsp;h\u00e4ngt die Anzahl erwerbst\u00e4tiger Journalist:innen von der Beobachtungsperiode ab. Vergleicht man nur die letzten drei Jahre der Erhebung des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS) miteinander, ist ein Abwanderungstendenz im Journalismus sichtbar. Vergleicht man jedoch eine gr\u00f6ssere Zeitspanne der BFS-Statistik, dann kann von keiner Abwanderung gesprochen werden. Denn die Zahl der Journalist:innen schwankt von 2011 bis 2019 nur leicht. Im Jahr 2011 sind 12&#8217;000 Erwerbst\u00e4tige erfasst worden, im Jahr 2019 nur leicht unter 12&#8217;000. Avenir Suisse res\u00fcmiert im Bericht, dass basierenden auf den BFS-Zahlen kein \u00abhistorischer Kahlschlag\u00bb in der Medienbranche zu erkennen sei.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"998\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Berufempfehlung_4-998x1024.png\" alt=\"Trotz steigender Arbeitsbelastung: Mehrheit der Journalist:innen empfiehlt den Beruf weiter\" class=\"wp-image-15508\" style=\"aspect-ratio:0.974609375;width:840px;height:auto\" title=\"Empfehlung des Berufs\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Berufempfehlung_4-998x1024.png 998w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Berufempfehlung_4-292x300.png 292w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Berufempfehlung_4-768x788.png 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Berufempfehlung_4-1497x1536.png 1497w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Berufempfehlung_4-24x24.png 24w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Berufempfehlung_4-48x48.png 48w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Berufempfehlung_4.png 1672w\" sizes=\"auto, (max-width: 998px) 100vw, 998px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Auch die \u00abWorlds of Journalism Study\u00bb zeigt, dass viele Journalist:innen ihren Beruf gerne aus\u00fcben. Fast drei Viertel der Befragten geben an, dass sie ihre T\u00e4tigkeit weiterempfehlen w\u00fcrden.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\" id=\"h-traumjob-mit-mangelnder-entlohnung-nbsp\"><strong>Traumjob mit mangelnder Entl\u00f6hnung&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Weiterempfehlung oder das Abraten ihres Berufes variieren von Journalist:in zu Journalist:in. F\u00fcr viele ist es ein Abw\u00e4gen zwischen der T\u00e4tigkeit und deren Entl\u00f6hnung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"736\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Jobbegruendung-Journalistinnen_-5-1024x736.png\" alt=\"Sch\u00f6nster Beruf der Welt, aber brotlos. Druck steigt.\" class=\"wp-image-15509\" title=\"So begr\u00fcnden Journalist:innen die Empfehlung oder Abratung von ihrem Beruf\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Jobbegruendung-Journalistinnen_-5-1024x736.png 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Jobbegruendung-Journalistinnen_-5-300x216.png 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Jobbegruendung-Journalistinnen_-5-768x552.png 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Jobbegruendung-Journalistinnen_-5-1536x1104.png 1536w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/11\/Jobbegruendung-Journalistinnen_-5-2048x1472.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Ausgew\u00e4hlte Antworten aus der \u00abWorlds of Journalism Study\u00bb, die f\u00fcr oder gegen das Arbeiten im Journalismus sprechen.<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p>Als Vorteile des Berufs nennen sie den sozialen Austausch und das fortlaufende Erweitern des eigenen Wissens. Weiter beschreiben viele von ihnen den Journalismus als \u00e4usserst abwechslungsreich, sinnbringend und gesellschaftlich relevant. Zeitlich und finanziell gesehen, zahlt sich der Journalismus jedoch schlecht aus. Journalist:innen berichten vom \u00abZeitdruck als st\u00e4ndigem Begleiter\u00bb, von sinkenden L\u00f6hnen und Arbeit, die sie rund um die Uhr besch\u00e4ftigt.&nbsp;<br><\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\" id=\"h-ein-beruf-fur-idealist-innen-nbsp\"><strong>Ein Beruf f\u00fcr Idealist:innen&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Antworten, welche 909 der befragten Journalist:innen mittels offener Antwortfunktion abgaben, widerspiegeln ein Gef\u00fchl von Wehmut. F\u00fcr viele von ihnen galt der Journalismus lange als hoch angesehener Beruf mit einem gewissen Prestige.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts der Medienkrise erkennen viele Journalist:innen ihre geliebte Arbeit jedoch nicht wieder. Dadurch zeichnet sich in den Antworten ein Widerspruch ab: Viele der Befragten empfehlen den Journalismus aufgrund dessen, was der Beruf im Prinzip sein sollte, und raten gleichzeitig von dem ab, was er in Realit\u00e4t ist.&nbsp;<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><em>\u00abIch finde es eigentlich den tollsten Job. Er ist vielseitig, interessant, und man lernt jeden Tag etwas Neues. Von diesem Idealismus kann ich aber leider meine Rechnungen nicht bezahlen.\u00bb<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right has-small-font-size\"><em>&#8211; Zitat aus&nbsp;der \u00abWorlds of Journalism Study\u00bb<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><\/p>\n\n\n\n<p>Was sich aus den Antworten klar herauslesen l\u00e4sst: Journalist:in wird man nicht aus finanzieller Ambition. Um dem wachsenden Druck in der Branche Stand zu halten, braucht es Herzblut und eine gute Portion Idealismus.&nbsp;<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><em>\u00abMan sollte sich gut \u00fcberlegen, ob man bereit ist, sehr viel zu arbeiten, f\u00fcr wenig Geld und meist auch wenig Ruhm. Journalisten sind Idealisten. Wenn man aber die <\/em><\/strong><br><strong><em>Begeisterung mitbringt, soll man sich das ruhig wagen.\u00bb&nbsp;<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right has-small-font-size\"><em>&#8211; Zitat aus&nbsp;der \u00abWorlds of Journalism Study\u00bb<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><br><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Die Studie \u00abWorlds of Journalism\u00bb ist eine internationale Journalist:innenbefragung, die 2007 erstmals durchgef\u00fchrt wurde. Die hier verwendeten Daten stammen aus der zweiten Phase von 2015 bis 2016, bei der 67 L\u00e4nder und \u00fcber 27\u2019500 Journalist:innen teilnahmen. F\u00fcr die Schweiz erheben Journalistik-Professor Vinzenz Wyss (IAM Institut f\u00fcr Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW) und sein Team die Daten.&nbsp;<br><br>Jasmin Karim, Carina Majer und Patricia Mutti studieren im vierten Semester Kommunikation am IAM. Im Rahmen des Projektseminars \u00abDatenjournalismus\u00bb werteten sie zu den Themen \u00abArbeitsbedingungen der Journalist*innen\u00bb und \u00abQualit\u00e4tsmerkmale von Medien\u00bb den Schweizer Datensatz der Studie (insgesamt 909 Personen) aus.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/linguistik\/studium\/bachelor-kommunikation-und-medien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1500\" height=\"400\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2023\/09\/2023_09_Blogfooter_BA-KM.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-15311\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n<div class=\"pt-sm\">Schlagw\u00f6rter: <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/bachelor-kommunikation-und-medien\/\">Bachelor Kommunikation und Medien<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/iam\/\">IAM Institut f\u00fcr Angewandte Medienwissenschaft<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/journalismus\/\">Journalismus<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/studibeitrag\/\">Studibeitrag<\/a><br><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Medienkrise stellt den Journalismus vor enorme Herausforderungen. 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