{"id":1425,"date":"2018-10-11T09:09:42","date_gmt":"2018-10-11T07:09:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/angewandte-sprachen\/?p=1425"},"modified":"2024-08-07T16:31:10","modified_gmt":"2024-08-07T14:31:10","slug":"hoeren-was-andere-sehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/2018\/10\/11\/hoeren-was-andere-sehen\/","title":{"rendered":"H\u00f6ren, was andere sehen"},"content":{"rendered":"<p><em>\u00abBlinde m\u00fcssen doch keine Filme sehen, die k\u00f6nnen Radio h\u00f6ren.\u00bb Diesen Spruch h\u00f6rt man immer wieder, wenn man mit Audiodeskription zu tun hat. Auf Audiodeskription zu verzichten, w\u00fcrde aber bedeuten, Blinde und Sehbehinderte aus einem grossen Bereich des gesellschaftlichen Lebens auszuschliessen. Ein weiteres Vorurteil ist, dass es gar nichts bringe, einen Film zu h\u00f6ren, ohne die Bilder zu sehen. Sehende k\u00f6nnen sich oft gar nicht vorstellen, wozu es eine Beschreibung eines Filmes braucht, und den wenigsten ist bewusst, was Audiodeskription \u00fcberhaupt ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Genau das thematisierte Martin Kappus am Alumni-Anlass des IUED am 20. September 2018. Er ist Dozent f\u00fcr Sprachtechnologie und Barrierefreie Kommunikation am IUED Institut f\u00fcr \u00dcbersetzen und Dolmetschen der ZHAW. In einem spannenden Vortrag erl\u00e4uterte er, was eine Audiodeskription ist, was es bei ihrer Erstellung zu beachten gilt und was die Forschung zu diesem relativ jungen Bereich meint.<\/em><\/p>\n<p>Bei der Audiodeskription wird zum Originalton eines Filmes eine weitere Tonspur besprochen. Darauf gibt es w\u00e4hrend Dialogpausen wichtige Informationen zur gerade gezeigten Szene oder zu Personen. Auch Ortswechsel spielen in Filmen eine grosse Rolle und sollten angegeben werden. Leider kann nicht jede Information, die \u00fcber den visuellen Kanal geht, auch m\u00fcndlich wiedergegeben werden. Dazu reicht schlicht und einfach die zur Verf\u00fcgung stehende Zeit nicht aus. In dieser Situation spricht man vom Audiodeskriptionsdilemma.<\/p>\n<p>Martin Kappus zeigt dazu ein Beispiel aus dem \u00abTatort\u00bb. Den Versuch k\u00f6nnen Sie jedoch auch selbst durchf\u00fchren: H\u00f6ren Sie sich eine aktuelle Folge des Tatorts mit geschlossenen Augen an. Was f\u00e4llt Ihnen auf? Genau, Sie wissen nicht, wo sich die Szene abspielt, und vieles ist nicht verst\u00e4ndlich. Jetzt h\u00f6ren Sie sich den Film mit Audiodeskription an (eine aktuelle Folge des Tatorts mit Audiodeskription gibt es auf der <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/play\/tv\/sendung\/tatort-mit-audiodeskription?id=c6a2b57a-8bc0-0001-9a95-12a61390af60\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Webseite von SRF<\/a>): Sie k\u00f6nnen leichter folgen und stellen sich die Protagonisten differenzierter vor. Genau so geht es blinden und sehbehinderten Menschen. Sie k\u00f6nnen den Film mit dem gleichen Erlebnis schauen wie sehende Personen. Mit Hilfe einer Audiodeskription wird dies m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Dass eine gute Beschreibung von Geschehnissen, Personen oder \u00d6rtlichkeiten in einem Film entsteht, ist eine Frage des Handwerks. Worauf bei der Erstellung einer Audiodeskription zu achten ist, lernen die Studierenden im Fach \u00abBarrierefreie Kommunikation\u00bb. So muss bestimmt werden, welche Informationen wichtig sind und an welchen Stellen im Film man diese wiedergibt \u2013 und die Worte m\u00fcssen klug gew\u00e4hlt werden. Aber: Wie beschreibt man richtig \u2013 eher interpretierend oder rein sachlich? In der Branche spricht man von deskriptiver und interpretativer Audiodeskription. Was richtig oder falsch ist, dar\u00fcber gehen die Meinungen auseinander: Ein Film, der rein deskriptiv beschrieben wird, kann tr\u00e4ge wirken und die ZuschauerInnen erm\u00fcden. Eine rein interpretative Beschreibung hingegen kann die Gefahr bergen, dass Informationen im Film vorweggenommen werden und dass sich das Filmerlebnis ver\u00e4ndert. Die Spannung eines Krimis beispielsweise w\u00e4re dahin, wenn wir in den ersten f\u00fcnf Minuten w\u00fcssten, wer der M\u00f6rder ist. Es gilt also, ein gutes Mittelmass zu finden.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich werden nicht nur Spielfilme mittels Audiodeskription f\u00fcr Sehbehinderte zug\u00e4nglich gemacht, sondern auch Dokumentarfilme, Sportbeitr\u00e4ge oder etwa die Tagesschau. Jedes Genre stellt dabei eigene Anspr\u00fcche an die Audiodeskription. Diese mussten am Alumni-Anlass aber ausgespart werden, schliesslich wartet nach der Denkarbeit ein Ap\u00e9ro mit Zeit zum Austauschen und Vernetzen auf die Alumni und Alumnae des Bachelor Angewandte Sprachen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-2807\" src=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2018\/10\/Blog-DSC_0257-1024x681.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"681\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2018\/10\/Blog-DSC_0257-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2018\/10\/Blog-DSC_0257-300x199.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2018\/10\/Blog-DSC_0257-768x511.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2018\/10\/Blog-DSC_0257.jpg 1710w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p><em>Das IUED l\u00e4dt Absolventinnen und Absolventen des Bachelor Angewandte Sprachen in Kooperation mit den <a href=\"https:\/\/www.alumni-zhaw.ch\/sk-home\/aktuelles\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ALUMNI ZHAW Sprachen und Kommunikation<\/a> regelm\u00e4ssig zu spannenden Themen ein.<\/em><\/p>\n<div class=\"pt-sm\">Schlagw\u00f6rter: <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/accessibilty-barrierefreie-kommunikation\/\">Accessibilty Studies \/ Barrierefreie Kommunikation<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/alumni-bachelor-mehrsprachige-kommunikation\/\">Alumni Bachelor Mehrsprachige Kommunikation<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/imk\/\">IMK Institut f\u00fcr Mehrsprachige Kommunikation<\/a><br><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abBlinde m\u00fcssen doch keine Filme sehen, die k\u00f6nnen Radio h\u00f6ren.\u00bb Diesen Spruch h\u00f6rt man immer wieder, wenn man mit Audiodeskription zu tun hat. 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